Arbeitsunfall – Mann schwer verletzt

Arbeitsunfall – Mann schwer verletzt

Ort: Leipzig-Mölkau, Zweinaundorfer StraßeZeit: 19.04.2016, 18:40 Uhr

Die Rettungsleitstelle teilte der Polizei gestern Abend einen Arbeitsunfall mit. Passiert war dieser auf der für Gleisbauarbeiten gesperrten Bahnstrecke Leipzig – Geithain am Haltepunkt Mölkau. Im Zuge von Baumaßnahmen wurde durch einen Gleisbagger ein schweres Bauteil an einer Hebekette angehoben. Der 38-jährige Arbeiter führte das angekettete Bauteil während des Hebevorganges mit seinen mit Arbeitshandschuhen bekleideten Händen. Dabei stand die Kette unter Spannung, rutschte plötzlich am Bauteil und quetschte den linken Mittel- und Ringfinger. Ein Fingerglied wurde vollständig abgetrennt. Ein Notarzt versorgte den Verletzten, der mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht und stationär aufgenommen wurde. Die Landesdirektion Sachsen/Arbeitsschutz hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen. (Hö)

Quelle: PD Leipzig

Diebstähle in Zwickau

Diebstähle in Zwickau

Mountainbike gestohlen

Zwickau, OT Neuplanitz – (am) Unbekannte stahlen in der Zeit von Oktober 2015 bis Ende März 2016 aus dem Keller eines Mehrfamilienhauses auf der Havemannstraße ein weißes Mountainbike der Marke „Konbike. Die Diebe hatten das Seilschloss zerschnitten, um das Rad mitzunehmen. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 150 Euro.Hinweise bitte an die Polizei in Zwickau, Telefon 0375/ 44580.

Satellitenschüssel gestohlen

Zwickau, OT Pölbitz – (am) Unbekannte entwendeten vom Gelände eines Telefonanbieters auf der Schubertstraße eine Satellitenschüssel samt TWIN-LNB. Die Schüssel, welche fest neben einem Fenster im Erdgeschoss verschraubt war, wurde sorgfältig demontiert. Tatzeit: in der Nacht vom Donnerstag zum Freitag. Stehlschaden: ca. 100 Euro.Hinweise bitte an die Polizei in Zwickau, Telefon 0375/ 44580.

Quelle: PD Zwickau

Polizei störte Polen beim Abtransport

Polizei störte Polen beim Abtransport

Ort: BAB 14 km 54,4 i.R. Magdeburg, Raststätte MuldentalZeit: 20.04.2016, gegen 03:20 Uhr (Feststellungszeit)

Parkplatzkontrolle hieß in dem Fall das Zauberwort. Jedenfalls fiel bei einer solchen Maßnahme den beiden Gesetzeshütern der polnische Transporter auf, dessen Schiebetür leicht geöffnet war. Da niemand auf Klopfen reagierte, öffneten die Gesetzeshüter die Tür gänzlich und erblickten im Frachtraum mehrere neue Aluminiumfelgen eines renommierten deutschen Herstellers. Der Zündschlüssel steckte. Mit Gewissheit, Dieben auf der Spur zu sein, prüften die Gesetzeshüter nun die nähere Umgebung und fanden weitere Felgen, die hinter dem Sattelzug eines ungarischen Spediteurs lagen. Just in dem Moment kam ein Lkw-Fahrer aufgeregt auf die Polizisten zugerannt und erklärte, dass zwei oder drei Männer mit Kapuzen über den hoffnungslos überfüllten Parkplatz gerannt waren – an jeder nur erdenklich möglichen Stelle parkten Lkws – und unerkannt ins nirgendwo verschwunden waren. Trotz sofortiger Suche mit Hubschrauber und Spurensuchhund blieben die Diebe unentdeckt. Zwar konnte der Fährtenhund die Fährte an einer im Fahrzeuginneren gefunden Jacke aufnehmen und folgte dieser noch über die Tank- und Rastanlage in südliche Richtung, doch verlor sich die Spur auf dem Tankstellenvorplatz. Nun wurde der Fahrer (59) des ungarischen Sattelzuges geweckt. Der prüfte die Planen seines Lkw und stellte zwei Schlitze an der Außenseite des Aufliegers fest. Schließlich öffnete er die Hecktür und lud die zehn Felgen, die hinter dem Lkw lagen, nach kriminaltechnischer Tatortarbeit wieder in seinen Schlepper. Die fünfzig Felgen jedoch, die bereits im Kleintransporter verstaut waren, wurden samt Fahrzeug zur kriminaltechnischen Untersuchung sichergestellt. Laut Schätzung des 59-Jährigen betrug die zum Abtransport vorbereitete Ware einen Gesamtwert von ca. 20.000 Euro. Die Kriminalpolizei ermittelt. (MB)

Quelle: PD Leipzig

Versuchter Totschlag und Schlägerei in Leipzig

Versuchter Totschlag und Schlägerei in Leipzig

Ort: Leipzig; OT Zentrum-Südost, PuschstraßeZeit: 18.04.2016, 21:55 Uhr – 22:05 Uhr

Der Sicherheitsdienst erwartete die Gesetzeshüter bereits, die nach einem handfesten Streit zwischen zwei Afghanen (18, 22) ins Asylbewerberwohnheim gerufen worden waren. Hintergründe der Auseinandersetzung, bei der der 22-Jährige durch Stichverletzungen im Oberkörper schwer verletzt wurde, sind derzeit noch nicht bekannt. Mitarbeiter der Sicherheitsfirma hatten die Streitenden zwischenzeitlich getrennt und bewachten den 18-Jährigen bzw. versorgten den 22-Jährigen erstmedizinisch. Dieser wurde nach Eintreffen der Rettungskräfte in einem Krankenwagen medizinisch weiterversorgt. Später folgte der Transport zur intensiv-medizinischen Behandlung ins Krankenhaus. Der 18-Jährige indes wurde vorläufig festgenommen. Gegen ihn erließ der Ermittlungsrichter auf Antrag der Leipziger Staatsanwaltschaft Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des versuchten Totschlags und der gefährlichen Körperverletzung und setzte diesen umgehend in Vollzug. Die Ermittlungen zu den mutmaßlichen Hintergründen und Motiven der Tat und zum Tatablauf dauern an. Daher sind weitere Auskünfte derzeit nicht möglich. (MB)

Schlägerei an der Haltestelle Emmausstraße

Ort: 04318 Leipzig, OT Sellerhausen-Stünz, EmmausstraßeZeit: 18.04.2016, gegen 21:29 Uhr

Schon in der Straßenbahn der Linie 7 kündigte sich das Unheil an, welches sich später an der Haltestelle Emmausstraße entlud. Eine Personengruppe von ca. 15 Fahrgästen war während der Fahrt aus bislang unbekannten Gründen in Streit geraten. Diesen trugen sie schließlich handfest vor der Straßenbahn an der Haltestelle Emmausstraße aus. Dabei wurde ein 20-Jähriger so schwer verletzt, dass er später durch Rettungskräfte zur stationären Behandlung in ein Leipziger Krankenhaus transportiert wurde. Ein 23-Jähriger indes, der sich während des Streits ebenfalls an der Haltestelle aufhielt, erlitt ebenfalls erhebliche Verletzungen. Er wurde während seiner ärztlichen Behandlung geraume Zeit später durch Polizisten in der Klinik angetroffen. Da der 23-Jährige jedoch wegen zweier offener Haftbefehle (Ersatzfreiheitsstrafe und Vollstreckungshaftbefehl) gesucht wurde, verließ er das Krankenhaus nicht Richtung Heimat, sondern wurde in die Justizvollzugsanstalt überstellt. Die Kripo Leipzig ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung. Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt und auf die Beteiligten der Schlägerei geben können, werden gebeten, sich bei der Kripo Leipzig, Dimitroffstraße 1, in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666 zu melden. (MB)

Quelle: PD Leipzig