Ort: Autobahn A 14, in Richtung Dresden, Raststätte Muldental-SüdZeit: 12.04.2016, 16:00 Uhr

Ein „ Diebestransporter“ im wahrsten Sinne des Wortes ging den Zivilfahndern der Leipziger Kriminalpolizei und den Ermittlern des Zolls gestern Nachmittag ins Netz. Schon seit Monaten führte die Polizeidirektion Leipzig unter Bündelung der verschiedenen Kompetenzen und personellen Ressourcen mit der Leipziger Zolldienststelle konzentrierte Einsätze zur Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität durch. Die dabei auf den sächsischen Autobahnen BAB 9, 14, 38 und 72 durchgeführten Kontroll- und Fahndungsmaßnahmen durch zivile und uniformierte Streifen zielten insbesondere auf verdächtige Fahrzeuge und Personen ab, bei denen ein Zusammenhang zu den Kriminalitätsphänomenen, wie Kfz-Kriminalität, Schleusung, Waffen- und Betäubungsmittel-Schmuggel zu vermuten war. Bei einer dieser Kontrollen fiel den Fahndern gestern Nachmittag, gegen 16:00 Uhr, Höhe der Raststätte Muldental-Süd ein Transporter auf. Insgesamt wurden im Transporter acht bulgarische Staatsbürger im Alter von 30 bis 57 Jahren kontrolliert Außer ihren persönlichen Gegenständen stellten die Beamten insgesamt sechs hochwertige Fahrräder fest. Die an Ort und Stelle durchgeführte Fahndungsüberprüfung zu den Fahrrädern ergab sofort vier Treffer. Die Fahrräder waren in Hannover als gestohlen gemeldet. Hier begann auch die Rückfahrt der acht Personen nach Bulgarien, die sich untereinander nicht kennen wollten und sich nur am Hauptbahnhof trafen. Bei der weiteren Durchsuchung fanden die Beamten noch ein herrenloses Mobiltelefon, einen Akkuschrauber, eine Kettensäge und Einbruchswerkzeug. Die Tatverdächtigten wurden zur Dienstelle gebracht, als Beschuldigte angehört und erkennungsdienstlich behandelt. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei zu den sichergestellten verdächtigen Gegenständen und die überörtlichen Auswertungen zu den verdächtigen Personen laufen auf Hochtouren. (Vo)

Quelle: PD Leipzig

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