Die ADAC GT Masters feiert in diesem Jahr ihr zehntes Bestehen. Passend dazu präsentieren in diesem Jahr nahezu alle Hersteller ein neues Auto in der „Liga der Supersportwagen“.

Das erste Rennen an diesem Sonntag gewannen die Titelverteidiger Sebastian Asch und Luca Ludwig. Bis zuletzt sah es nach einem Sieg für den Montaplast Audi von Connor de Phillippi und Christoph Mies aus. Mit einem Last Minute Überhol Manöver und vollem Risiko konnte Luca Ludwig aber die Oberhand gewinnen aus dem Audi Sandwich ausbrechen. „Beim finalen Überholmanöver kurz vor Ende bin ich einfach auf volles Risiko gegangen, und es hat haarscharf für die Führung gereicht“ so Ludwig.

Beim Start konnte sich aber zunächst Fabian Hamprecht im Bentley von Platz 4 durchsetzen und sich die erste Kurve sichern, gefolgt von Asch im Mercedes und Polesetter de Phillippi.

Hamprecht behielt die Führung bis zum Pflichtboxenstop, wo er eine 5 Sekundenstarfe wegen einem Startvergehen absitzen musste ebenso wie Asch. Damit übernahm Mies im Audi R8 GT3 die Führung. In der Safetycarphase, verursacht durch den Ausrutscher von Rahel Frey, konnte Ludwig die Luce schließen und angreifen und setzte den Audi Piloten runden lang unter Druck. In der vorletzten Runde konnte Ludwig sich dann in einem spektakulären Überholmanöver an Mies vorbeikämpfen und verteidigte seine Führung bis ins Ziel. Dahinter folgten die beiden Montaplast Audis. Mit dem zweiten und dritten Platz durfte sich das Team auch über eine starke Teamleistung freuen und belegte zusätzlich die beiden ersten Positionen in der neuen Junior Wertung.

Das Bentley Duo Hamprecht und Smith musste nach dem Boxenstop zu einer Durchfahrtsstrafe wegen zu hoher Geschwindigkeit antreten und konnten damit nicht mehr um den Sieg mitkämpfen.

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