Aue – „Grapscher“ unterwegs

Aue – „Grapscher“ unterwegs

(Ba) Am Samstag, gegen 15.20 Uhr, wurde ein 23-jähriger serbischer Staatsbürger übermütig. Er fasste gleich mehreren Frauen in einem Lebensmittelgeschäft beim Brünlasberg an das bedeckte Hinterteil. Der 23-Jährige wurde durch die Polizei im Zuge einer Tatortbereichsfahndung im Stadtgebiet Aue gestellt. Da er eine Alkoholfahne hatte, wurde durch die Beamten ein Atemalkoholtest durchgeführt. Er pustete einen Wert von 0,98 Promille. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

Quelle: PD Chemnitz

ADAC NEC: Freitag und Georgi sichern sich beste Startplätze zum Auftakt

ADAC NEC: Freitag und Georgi sichern sich beste Startplätze zum Auftakt

  • Silverstone als Kulisse des ersten Rennwochenendes im ADAC Northern Europe Cup
  • Philipp Freitag fährt Qualifying-Bestzeit in der Standard-Klasse
  • Tim Georgi setzt sich mit schnellster Runde der GP-Kategorie durch

SILVERSTONE – Qualifying

Datum: 09. April 2016Wetter: bewölkt, 11°C
Streckenlänge: 5,901 kmPole Position: Philipp Freitag, Tim Georgi

Silverstone. Der ADAC Northern Europe Cup (ADAC NEC) startet an diesem Wochenende im Rahmen der MCE Insurance British Superbike Championship in seine Debüt-Saison. Nach einem Freien Training fuhren die Fahrer des ADAC NEC am Freitagnachmittag an der Seite der britischen Moto3-GP-Serie das erste 25-minütige Qualifying, bevor am Samstagvormittag das zweite gezeitete freie Training stattfand.Nach spannenden 55 Minuten beider Qualifyings sicherte sich Philipp Freitag (18, Buchholz) mit einer schnellsten Runde von 2:24.196 Minuten die Bestzeit der Standard-Klasse und wird auf dem zehnten Rang hinter neun Fahrern der Grand-Prix-Kategorie starten. Oliver König (14, CZE) folgte 0.869 Sekunden hinter dem Spitzenreiter, während Manou Antweiler (20, Bienenbüttel), Sasha De Vits (14, BEL) und Matthias Meggle (15, Reicholzried) die Top-Fünf der Standard-Klasse komplettierten.In der GP-Klasse schnappte sich Tim Georgi (15, Berlin) mit einer Spitzenzeit von 2:23.509 Minuten den besten Startplatz. Der Förderpilot der ADAC Stiftung Sport wird von Position acht aus losfahren. Dennis Koopman (18, NED) eroberte den zweiten Platz der GP-Kategorie vor Jason Dupasquier (14, SUI). Maximilian Kofler (15, AUT) wird als viertschnellster GP-Pilot starten, während sich Ernst Dubbink (27, NED) den fünften Rang schnappte.Das Wetter spielte bereits am Freitag eine große Rolle. Bei kühlen Temperaturen und Regen am frühen Morgen begann das Freie Training auf abtrocknender Strecke. Während des ersten Qualifyings war der 5,901 km lange Kurs komplett abgetrocknet, wodurch auch die Rundenzeiten sukzessive verbessert wurden.Im zweiten Qualifying am Samstag war die Strecke erneut nass, nachdem es über Nacht geregnet hatte. Demnach gelten die Rundenzeiten des ersten Qualifyings für die Startaufstellung des ersten Laufes. Die Startaufstellung des zweiten Rennens wird in der MCE Insurance British Superbike Championship traditionell nach den schnellsten Rundenzeiten aus dem ersten Rennen entschieden.Das erste Rennen der Saison beginnt am Samstag um 15:30 Uhr Ortszeit (16:30 Uhr CET). Nach einem kurzen Warm-Up am Sonntag um 9:55 Uhr starten die Piloten des ADAC Northern Europe Cup um 14:55 Uhr (15:55 Uhr CET) auf dem Grand-Prix-Kurs in Silverstone ins zweite Rennen.Die Stimmen der Spitzenreiter Philipp Freitag (18, Buchholz), Schnellster, ADAC NEC Standard: “Im freien Training waren eher schwierige Bedingungen und wir haben uns erst einmal die Strecke angeschaut. Wir sind zudem auf Slicks losgefahren, also war ich etwas vorsichtiger. Die Strecke ist lang und sehr flüssig. Der GP-Kurs ist zudem sehr breit und man kann die Kerbs richtig mitnehmen. Das liegt mir sehr. Im ersten Qualifying herrschten die bisher besten Bedingungen des Wochenendes. Der Grip war nicht ganz so toll, aber es war trocken und auch die Temperaturen waren ok. Am Anfang fuhr ich raus und bin an einige GP-Fahrer heran. Ich schaute mir die Strecke an, suchte mir meine Linien und konnte drei, vier Runden fahren, in denen ich mich stetig verbessert habe. Ich fühlte mich richtig gut auf der Maschine. Dann habe ich jedoch einen kleinen Fehler gemacht und ging zu Boden. Dadurch konnte ich meine Rundenzeit dann nicht mehr verbessern. Da dachte ich schon, dass ich die Pole Position verschenkt habe, aber in den letzten Minuten hat es schließlich doch noch gereicht. Das freut mich sehr. Im nassen zweiten Qualifying lief es recht gut. Wir haben eher etwas am Fahrwerk probiert als auf Zeit zu fahren und ich denke, das hat ganz gut funktioniert.”Tim Georgi (15, Berlin), Schnellster, ADAC NEC GP: “Der Freitag war etwas schwierig. Ich musste erst einmal die Strecke kennenlernen, weil ich zuvor noch nie hier war und parallel haben wir versucht, bereits ein Setup zu erarbeiten. Dazu kommt noch, dass ich ziemlich erkältet bin und mich momentan nicht zu 100 Prozent wohlfühle. Im ersten Qualifying war der Kurs komplett trocken, wir haben uns dabei aber mit der Übersetzung etwas verschätzt und lagen hinter den britischen GP-Fahrern auf Platz acht. Im nassen zweiten Qualifying lief es viel besser. Wir hatten ein perfektes Setup, die perfekte Übersetzung, es hat einfach alles gepasst und wir standen vorne. Ich hatte einen guten Rhythmus. Wir sind zufrieden, zumal wir zum ersten Mal hier sind. Für das Rennen sind wir optimistisch und ich denke, dass wir im Trockenen und im Nassen vorne mitfahren können. Wir werden unser Bestes geben, mein Team hat tolle Arbeit geleistet.”

Quelle: ADAC Motorsport

Unfälle im Bereich Zwickau

Unfälle im Bereich Zwickau

Unfall mit Hund

Zwickau – (sw) Am Sonntag gegen 05.40 Uhr befuhr ein 31-Jähriger mit seinem VW Touran die Leipziger Straße stadtauswärts. In Höhe der Kreuzung Pölbitzer Straße kam es zur Kollision mit einem Hund der Rasse Beagle. Der Hundehalter und seine Begleiter waren darüber so erbost, dass der Pkw-Fahrer kurzzeitig flüchten musste. Es mussten drei Funkstreifenwagen eingesetzt werden, da einige Personen die Unfallaufnahme störten und einer sogar Polizeibeamte tätlich angriff. Gegen den 28-Jährigen wird wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Der Hund wurde durch den Unfall schwer verletzt. Am Pkw entstand 1.000 Euro Sachschaden.

Unfall mit Leichtverletzten

Zwickau – (sw) Am Sonntagmorgen befuhr ein 26-Jähriger mit seinem VW Golf die Straße Am Flugplatz in Richtung Oberplanitz. In der Linkskurve nach der Stenner Straße kam das Fahrzeug ohne Fremdeinwirkung nach rechts von der Fahrbahn ab, durchbrach eine Hecke und überschlug sich. Der Fahrer wurde leicht verletzt. Der Sachschaden beträgt ca. 3.000 Euro.

Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr

Waldenburg – (sw) Am Sonntag gegen 02.00 Uhr rissen unbekannte Täter auf der Bundesstraße 180 am Ortsausgang Waldenburg in Richtung Wickersdorf mehrere Begrenzungspfähle heraus und warfen sie auf die Fahrbahn. Ein Pkw Opel fuhr über die Pfähle und wurde leicht beschädigt. Insgesamt wurde ein Schaden in Höhe von 1.000 Euro verursacht. Zur Tatzeit soll eine Personengruppe in Richtung Wickersdorf gelaufen sein. Das Polizeirevier Glauchau 03763 640 bittet um Hinweise.

Quelle: PD Zwickau

Doppelsieg für ŠKODA: deutsche Piloten Kreim/Christian Zweite bei stark besetzter Rallye in Österreich

Doppelsieg für ŠKODA: deutsche Piloten Kreim/Christian Zweite bei stark besetzter Rallye in Österreich

ŠKODA AUTO Deutschland Duo Fabian Kreim/Frank Christian wird bei der 40. Lavanttal-Rallye nur von ŠKODA Lehrmeister und BRR-Teamchef Raimund Baumschlager bezwungen› Gelungene Generalprobe für die Spitzenreiter der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) vor der ADAC Hessen Rallye Vogelsberg› Fabian Kreim: „Fühle mich für unsere Heim-Rallye gerüstet“

Kleinedling – Überzeugende Generalprobe für die Heim-Rallye: Das ŠKODA AUTO Deutschland Team Fabian Kreim/Frank Christian (D/D) erkämpft bei der 40. Lavanttal-Rallye in Österreich in ihrem Fabia R5 Platz zwei gegen leistungsstärkere Konkurrenten in World Rally Cars. Nach 192 Wertungskilometern musste sich Kreim beim Lauf der Österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft (ÖRM) nur seinem ŠKODA Teamchef Raimund Baumschlager (A) geschlagen geben. Damit stellte der ŠKODA Youngster vor der ADAC Hessen Rallye Vogelsberg am 15. und 16. April – der Heim-Rallye von ŠKODA AUTO Deutschland – erneut seine Topform unter Beweis.„Teils strömender Regen, glatte und anspruchsvolle Pisten, dazu der Wechsel zwischen Asphalt und kurzen Schotterabschnitten – die Lavanttal-Rallye war ein echter Härtetest in Sachen Konzentration und Fahrgefühl. Platz zwei ist ein überragendes Ergebnis für uns!“, kommentierte Kreim. „Ich fühle mich für unsere Heim-Rallye am nächsten Wochenende gerüstet.“ Ein Lob für das erst 23 Jahre alte Talent gab es auch von Rallye-Legende Raimund Baumschlager (56), der nach zwölf Wertungsprüfungen 1:20,8 Minuten schneller war. „Es war speziell bei diesem Regen am Freitag unglaublich schwer, auf der Straße zu bleiben. Aber Fabian hat das einfach super gemacht und so können wir einen Doppelsieg für ŠKODA feiern“, sagte der 13-malige österreichische Rallye-Staatsmeister, der mit seinem BRR-Team auch in Kärnten den Fabia R5 von Kreim/Christian betreute.Von Beginn an entwickelte sich ein Vierkampf der beiden ŠKODA Piloten mit den Österreichern Hermann Neubauer und Gerwald Grössing, die beide in deutlich leistungsstärkeren World Rally Cars an den Start gingen. Beide litten jedoch am ersten Tag unter technischen Problemen und mussten das ŠKODA Fahrerduo ziehen lassen. Am Samstag verteidigten der österreichische Abonnementsieger Baumschlager und sein ,Lehrling‘ Kreim dann routiniert ihre Doppelführung. Der deutsche Hoffnungsträger verkaufte sich im illustren Teilnehmerfeld von 84 Teams grandios und fuhr am Samstag sogar zwei Prüfungsbestzeiten. Dabei bewältigte er auf den rutschigen Pisten auch die etwa zehn Prozent Schotteranteil, die mit Asphaltreifen gefahren werden mussten, bravourös.„Das war wirklich eine feine Leistung von Fabian Kreim und Frank Christian, die sogar zwei Fahrzeuge aus der Königsklasse der Rallye-Weltmeisterschaft hinter sich lassen konnten. Jetzt hoffe ich, dass sie diesen überzeugenden Auftritt bei der Heim-Rallye von ŠKODA AUTO Deutschland am Vogelsberg bestätigen können“, bilanzierte Andreas Leue, Teamleiter Motorsport und Tradition bei ŠKODA AUTO Deutschland. Kreim will bei der ADAC Hessen Rallye Vogelsberg am kommenden Wochenende seine Spitzenposition in der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) erfolgreich verteidigen.Im März hatte das Rallye-Talent aus Fränkisch-Crumbach bei der ADAC Saarland-Pfalz-Rallye, dem Saisonauftakt der DRM, souverän triumphiert. 2016 stehen in der DRM zehn Läufe auf dem Programm, von denen jeweils die vier besten Ergebnisse aus erster und zweiter Halbserie in die Gesamtwertung eingehen.International wird das ŠKODA Erfolgsduo in diesem Jahr auch bei den sechs Läufen der FIA Asien-Pazifik-Rallye-Meisterschaft (APRC) starten. Der erste Lauf findet am 30. April und 1. Mai in Neuseeland statt. Vom 18. bis 21. August steht bei der ADAC Rallye Deutschland als Saisonhöhepunkt das Kräftemessen mit der Weltelite an.Die Zahl zur Lavanttal-Rallye: 7In sieben der zwölf Wertungsprüfungen markierte ein ŠKODA Fabia R5 die Bestzeit. Fünfmal war Rallye-Gewinner Raimund Baumschlager am schnellsten, auf dem doppelt gefahrenen ,Rundkurs Eitweg‘ holte sich ŠKODA AUTO Deutschland Junior Fabian Kreim gleich zweimal Platz eins.

Lavanttal-Rallye – Endstand:

1. Baumschlager/Zeltner (A/A), ŠKODA Fabia R52:01.13,9 Std.
2. Kreim/Christian (D/D), ŠKODA Fabia R5+ 1.20,8 Min.
3. Neubauer/Ettel (A/A), Ford Fiesta WRC+ 1.44,8 Min.
4. Grössing/Schwarz (A/A), Ford Fiesta WRC+ 3.23,3 Min.
5. Hideg/Kerek (HR/HR), Mitsubishi Evo IX+ 6.02,5 Min.

Quelle: ŠKODA AUTO

Gornau – Kradfahrer verstorben

Gornau – Kradfahrer verstorben

(Ba) Am Samstag, gegen 15 Uhr, fuhr eine Motorradgruppe die S 235, vom Gewerbegebiet Zschopau kommend, die Auffahrt B 174 in Richtung Marienberg entlang. In einer engen Rechtskurve kam ein Kradfahrer (48) zu Sturz und sein umgekipptes Motorrad Harley-Davidson kollidierte mit der linken Leitplanke. Der Kradfahrer und die Sozia (48) wurden schwer verletzt ins Krankenhaus verbracht. Der Kradfahrer verstarb kurze Zeit später in der Notaufnahme. Es entstand ein Sachschaden von 8 150 Euro.

Quelle: PD Chemnitz