Pirna (ots) –   Die Beamten der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel kontrollierten am gestrigen Tag (23. März 2016) auf dem Autobahnparkplatz “Am Nöthnitzgrund” (Bundesautobahn  17) die Insassen eines PKW.

   Die fünf bulgarischen Staatsangehörigen (zwei Männer und  dreiFrauen) gaben im Rahmen der polizeilichen Befragung an, dass sie gerade aus Schweden kommen und jetzt wieder auf dem Weg in Richtung ihrer Heimat sind. Als Grund für ihren Aufenthalt machten sie gegenüber den Beamten jedoch widersprüchliche Angaben und die Beamten entschlossen sich einmal genauer hinzusehen.

   Im Fahrzeug fanden die Beamten nach kurzer Suche eine Sporttasche in der sich insgesamt 14 Smartphones der Marke “Apple” und ein Smartphone der Marke “Samsung” befanden, zudem fanden die Beamten ein neuwertiges “Radio-Car-System” der Marke “Marquart”. Auf Nachfrage der Beamten konnten die Insassen für die aufgefunden Elektronikartikel jedoch keinerlei Eigentumsnachweise vorweisen und gaben an, dass sie alles in Schweden legal auf einem “Basar” erworben hätten.

   Die Beamten schenkten der Geschichte, die ihnen erzählt wurde aber wenig Glauben und überprüften die Seriennummern der aufgefundenen Smartphones im polizeilichen Fahndungssystem. Zum Erstaunen der Beamten waren jedoch alle überprüften Geräte nicht zur Eigentumssicherung ausgeschrieben. Da die Menüführung der aufgefundenen Smartphones in schwedischer Sprache war, nahmen die kontrollierenden Beamten direkt Kontakt mit den schwedischen Behörden auf um die Seriennummern der Smartphones im nationalen Fahndungssystem von Schweden überprüfen zu lassen. Dabei kam heraus, dass die Beamten den “richtigen Riecher” hatten. Dort wurden die aufgefunden Smartphones vor kurzen als gestohlen gemeldet.

   Zuständigkeitshalber wurde der Sachverhalt zur weiteren Bearbeitung an die Landespolizei Sachsen übergeben.

   Dieser Sachverhalt zeigt wieder einmal deutlich, von welcher enormen Bedeutung die internationale Zusammenarbeit der Polizeibehörden in Europa zur Bekämpfung der Kriminalität ist, welche auch vor Grenzen keinen Halt macht.

Quelle: Bundespolizei

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