Kundgebung auf dem Zwickauer Kornmarkt

Kundgebung auf dem Zwickauer Kornmarkt

(Zwickau) Gemäß Versammlungsbescheid vom 22. März 2016 des Landkreises Zwickau wird am Samstag, dem 26. März von 15:30 bis 19 Uhr in Zwickau eine Kundgebung einschließlich Aufzug überschrieben mit „Fehlpolitik Deutschland“ stattfinden. Anmelder ist eine Privatperson aus Zwickau. Erwartet werden 200 Teilnehmer.

Der Kundgebungsort wird der Kornmarkt sein, wo auch der Aufzug beginnt und endet. Von da verläuft die Aufzugsstrecke wie folgt: Peter-Breuer-Straße – Magazinstraße – Schwanengasse – Marienstraße – Marienplatz – Münzstraße.

Ein weiterer Versammlungsbescheid für den kommenden Samstag in Zwickau wurde am heutigen 24. März 2016 erlassen. Von 16 bis 18 Uhr zeigt Zwickau HerZ – ein „Signal für Toleranz & Nächstenliebe“. Erwartet werden laut Veranstalter, der eine Privatperson ist, 1000 Teilnehmer.

Die Aufzugsstrecke wurde wie folgt festgesetzt:

Katharinenkirche – Katharinenstraße – Alter Steinweg – Hauptmarkt Mittelspiegel – Marienplatz – Domhof.

Zur Gewährleistung der Ordnung und Sicherheit wurden beide Bescheide der unteren Polizeibehörde unter einer Vielzahl von Beschränkungen erlassen.

Quelle: Landkreis Zwickau

Vom Hass getrieben

Vom Hass getrieben

Ort: Oschatz, LutherstraßeZeit: 23.03.2016, gegen 22:10 Uhr

Am Mittwochabend ereignete sich ein beschämendes Schauspiel in einer Oschatzer Pizzeria. Hauptdarsteller der Szenerie war ein 56-jähriger Mann aus Oschatz, seines Zeichens alkoholisiert, bekannt für seine Abneigung gegenüber Ausländern und mit einem Hausverbot für eine der örtlichen Bars belegt. Nun kam hinzu, dass die Betreiberin jener Bar die Ehefrau des Inhabers (48) der Pizzeria ist, an der sich jenes unschöne Stück abspielte.Der 56-Jährige erschien also Mittwochabend, kurz nach 22:00 Uhr – die Pizzeria hatte bereits geschlossen – im Geschäftsbereich provokant mit einer Zigarette im Mundwinkel. Höflich wurde er vom 48-Jährigen darauf hingewiesen, dass im Laden Rauchverbot herrsche. Auf eine solche Reaktion schien der 56-Jährige jedoch nur gewartet zu haben. Er baute sich am Tresen auf, behauptete, er hätte als Deutscher jedes Recht, das er wünsche und dies, wenn nötig, auch mit Zigarette. Weiterhin wäre der 48-Jährige „nur“ ein Ausländer und er frage sich, was er denn überhaupt in „seinem“ Land wolle. Allein diese Äußerungen waren nichts Neues und so kam der 56-Jährige auch zum Pudels Kern: Warum habe er Hausverbot in der Oschatzer Bar der Frau des Inders? An dieser Stelle sei erwähnt, dass der 48-jährige Inder bereits seit über 24 Jahren in Deutschland lebt, verheiratet ist und sich sehr wohl in Wort und Schrift der deutschen Sprache zu verständigen weiß.Der Pizzeriabetreiber kam um den Tresen herum und forderte mit Nachdruck, dass der 56-Jährige den Laden verlassen solle. Unvermittelt zog dieser plötzlich eine Pistole aus der Jacke und drückte sie dem perplexen 48-Jährigen auf die Brust. Dieser forderte nun lautstark einen zweiten Mann (37), der mit dem 56-Jährigen das Geschäft betreten hatte, auf, ihm zu helfen. Gemeinsam entrangen sie dem Alkoholisierten die Pistole – bei diesem Vorgehen kippten einige Stühle um, ein Blumentopf ging zu Bruch, der 37-Jährige Helfer verletzte sich an der Hand und der 56-Jährige erlitt eine Platzwunde über dem linken Auge. Letzten Endes konnte der Angreifer am Boden festgehalten und die Polizei gerufen werden. Der Staatsschutz ermittelt daher wegen Bedrohung mittels einer Waffe gegen den 56-Jährigen. Bei der Pistole handelte es sich um eine Luftdruckpistole. (KG)

Quelle: PD Leipzig

Zwei Pkw Audi entwendet  und Aluräder gestohlen

Zwei Pkw Audi entwendet und Aluräder gestohlen

Zwei Pkw Audi entwendet

Reichenbach – Aus einem Autohaus an der Zwickauer Straße wurde von Mittwoch zu Donnerstag ein silberfarbener Audi Q 7 im Wert von 40.000 Euro entwendet. Das Fahrzeug hatte keine amtlichen Kennzeichen.Hinweise bitte an die Polizei in Auerbach, Telefon 03744/2550.Treuen – Böses Erwachen gab es am Karfreitag. Ein an der Pfarrstraße geparkter silberfarbener Pkw Audi A 3 wurde in der Nacht entwendet. Das Fahrzeug hat die amtlichen Kennzeichen V-NA 1301 und ist Baujahr 2000. Der Stehlschaden beträgt 2.000 Euro.

Landkreis Zwickau – Polizeirevier Werdau

Aluräder gestohlen

Fraureuth – In der Nacht von Donnerstag zu Freitag entwendeten Unbekannte alle vier Aluräder eines BMW, welcher in einer Halle an der Werdauer Straße abgestellt war. Es handelt sich um 18 Zoll Aluräder (vorn 225/40 R 18 und hinten 255/35 R 18). Der Schaden wird auf 1.600 Euro geschätzt.

Quelle: PD Zwickau

Vorerst ausgetanzt

Vorerst ausgetanzt

In der letzten Nacht wurden zwei per Haftbefehl gesuchter Marokkaner (24, 28) in der Gemeinschaftsunterkunft der Torgauer Straße festgenommen. Die beiden Asylbewerber sind der Polizei vor allem als Vertreter der Masche der „Antänzer und Umarmer“ bekannt. Vom Amtsgericht Leipzig wurde am 21. März 2016 sowohl gegen den 28-Jährigen als auch gegen den 24-Jährigen Haftbefehl wegen Raubes erlassen. Nachdem die Handschellen in der Nacht klickten, hat es sich für die beiden für die kommende Zeit in der JVA definitiv „ausgetanzt“! (KG)

Quelle: PD Leipzig

Deutschland ist Müll-Europameister: Verpackungswahnsinn lässt Abfallberge auf Rekordniveau wachsen

Deutschland ist Müll-Europameister: Verpackungswahnsinn lässt Abfallberge auf Rekordniveau wachsen

Supermärkte wie Lidl sind verantwortlich für die großen Abfallmengen und hohen Ressourcenverbräuche durch unnötige Verpackungen und ineffiziente Produkte – Umweltministerin Hendricks setzt dem nichts entgegen – Deutsche Umwelthilfe fordert von Lidl, Aldi, Edeka & Co. ressourcenschonende Produkte und Verpackungen sowie von Barbara Hendricks eine RessourcenabgabeBerlin, 24. März 2016: Mit 210 Kilogramm Verpackungsabfall pro Kopf und Jahr ist Deutschland europaweit Spitzenreiter. In Nachbarstaaten wie Frankreich werden pro Jahr 185 kg und in Österreich 150 kg Verpackungsabfall produziert. In Schweden sind es sogar nur 109 kg. In Deutschland läuft etwas gewaltig schief, denn die Bürger werden in Supermärkten nicht nur zu Ostern mit Rekordmengen an unnötigen Verpackungen zugemüllt. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert insbesondere von führenden Discountern mit hohen Marktanteilen, wie zum Beispiel Lidl, Maßnahmen zur Verringerung der Abfallmengen und des Ressourcenverbrauchs. Damit der unnötige Materialeinsatz für Verpackungshersteller unattraktiv wird, fordert die DUH von Umweltministerin Hendricks gegensteuernde Maßnahmen, wie zum Beispiel die Einführung einer Ressourcenabgabe.„Zu Ostern werden Produkte um bis zu 20 Prozent mehr verpackt. Diese Müllflut ist völlig unnötig und zeigt, dass Supermärkte ihrer Verantwortung bei der Auswahl ressourcenschonender und abfallarmer Produkte nicht nachkommen. Dieses Problem geht weit über Ostern hinaus, denn Einwegplastikflaschen, Bananen in Plastikfolie und Kaffeekapseln werden das ganze Jahr über angeboten“, kritisiert der DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch. Der Verbrauch von Ressourcen muss deutlich verringert werden, worauf Bundeskanzlerin Angela Merkel auf dem G7-Gipfel in Elmau ausdrücklich hinwies. Nur führte das bislang zu keinen gesetzlichen Maßnahmen, wie der Formulierung eines Ziels zur Ressourceneinsparung oder einer Ressourcenabgabe.„Bereits heute verbrauchen wir 1,5 Mal mehr Ressourcen als die Erde regenerieren kann. Als rohstoffarmes Land sollte Deutschland besonders sparsam mit begrenzt vorhandenen Ressourcen umgehen. Das gilt für Supermärkte in besonderer Weise, weil Kunden sich nur dann umweltfreundlich verhalten können, wenn ihnen auch ökologische Produkte angeboten werden. Doch Discounter wie Lidl tun das Gegenteil. Sie stellen Verbraucher aus Profitgründen vor vollendete Tatsachen. So bietet der Discounter Lidl Mineralwasser und Soft-Drinks ausschließlich in umweltschädlichen Einwegplastikflaschen und Dosen an“, sagt der DUH-Leiter für Kreislaufwirtschaft Thomas Fischer.Die DUH und SumOfUs haben Mitte Februar 2016 eine Petition (www.sumofus.org/lidl) gestartet und rufen Lidl dazu auf, Abfall zu vermeiden und Ressourcen zu schonen. Mehr als 173.000 Menschen haben bislang ihre Unterschrift unter die gemeinsame Forderung gesetzt. Die beiden Organisationen rufen alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, die Petition zu unterzeichnen und weiter bekannt zu machen. Die Unterschriften der Petenten werden den Verantwortlichen von Lidl persönlich übergeben. Für den Fall, dass der Discounter keine Aktivitäten zur Verringerung seines Ressourcenverbrauchs durch Produkte und Verpackungen einleitet, werden weitere öffentlichkeitswirksame Maßnahmen angekündigt.

Quelle: DUH (www.duh.de )