• Geschwindigkeiten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde durch Vectoring bald möglich
  • Notwendige Bauarbeiten und Maßnahmen starten noch in diesem Jahr

Wer gerne schnell im Internet unterwegs ist, kann sich doppelt freuen: Die Telekom hat die Ortsteile Friedrichsgrün und Vielau der Gemeinde Reinsdorf in ihr Ausbauprogramm 2016 aufgenommen. Dort sollen rund 1800 Haushalte mit VDSL-Anschlüssen ausgestattet werden. Die Anschlüsse werden beim Herunterladen eine Geschwindigkeit von bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) erzielen und beim Heraufladen bis zu 40 MBit/s. Um die Bürgerinnen und Bürger besser versorgen zu können, plant die Telekom, Glasfaserleitungen neu zu verlegen und Schaltverteiler aufzubauen oder vorhandene Schaltverteiler zu erweitern. Die Kosten für den Ausbau trägt die Telekom. Das neue Netz wird so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind.

Die Bauarbeiten starten voraussichtlich in der 1. Jahreshälfte werden drei bis vier Monate dauern. Anschließend erfolgt die Einmessung und die technische Dokumentation in den Systemen. Die Anschlüsse mit den neuen Geschwindigkeiten werden im 4. Quartal 2016 für die Kunden bereitstehen.

„Das Internet ist für Familien und Unternehmen heute unverzichtbar“, sagt Helge Frisch, Regiomanager im Infrastrukturvertrieb der Telekom im Landkreis Zwickau. „Nur die Kommune, die eine gute Infrastruktur besitzt, kann sich erfolgreich um die Ansiedlung von Familien und Unternehmen bemühen. Wir werten mit der geplanten Investition nicht nur die Gemeinde Reinsdorf, sondern jedes einzelne Grundstück im Ausbaugebiet auf. So bleibt Reinsdorf als Wohn- und Arbeitsplatz attraktiv.“

Wie der Ausbau weitergeht

Die Telekom steigt nun in die Feinplanung für den Ausbau ein. „Unser Ziel ist es, mindestens 80 Prozent der Anschlüsse im Vorwahlbereich mit VDSL-Geschwindigkeit zu versorgen“, so Frisch weiter. „Wie das Ausbaugebiet endgültig aussieht, entscheidet sich aber erst während der Feinplanungen.“ Verschiedene Faktoren spielen dabei eine Rolle, etwa die vorhandenen Leerrohr-Kapazitäten oder das erreichbare Kundenpotenzial. Um VDSL mit einer Geschwindigkeit von bis zu 100 MBit/s anbieten zu können, muss in den Verteilerkästen am Straßenrand die neue Vectoring-Technik eingesetzt werden. Deshalb steht die Größe des Ausbaugebiet auch immer unter der vorbehaltlichen Zustimmung der Bundesnetzagentur, die jeden einzelnen Verteilerkasten freigeben muss.

Wie die Kunden an die neuen Geschwindigkeiten kommen

Interessenten für einen neuen Anschluss informieren sich unter www.telekom.de/verfuegbarkeit, welche Produkte an ihrem Wohnort möglich sind. Auch wer bereits einen DSL-Anschluss der Telekom nutzt und jetzt von den neuen, höheren Internetgeschwindigkeiten profitieren will, muss aktiv werden und seinen Vertrag ändern. Ein Anruf bei der kostenfreien Hotline 0800 330 1000 genügt. Auch die Mitarbeiter der folgenden Shops stehen vor Ort gerne zur Beratung zur Verfügung:

  • Telekom Shop Zwickau, Innere Plauensche Straße 6, 08056 Zwickau
  • Der Planitzer Mobile Shop, Lengenfelder Straße 6, 08064 Zwickau

Drei Schritte zum schnellen Internet

Die Telekom wird bis Ende 2016 die Zahl ihrer VDSL-Anschlüsse von 12 auf 24 Millionen erhöhen und außerdem das Tempo im VDSL-Netz beim Herunterladen auf maximal 100 MBit/s verdoppeln und beim Heraufladen von 10 auf 40 MBit/s sogar vervierfachen. Gerade das Heraufladen wird immer wichtiger. Die Menschen nutzen das Internet heute aktiv. Sie teilen ihre Texte, Fotos und Videos übers Netz.

Um das schnelle Internet zu realisieren, sind drei Schritte notwendig: Erstens, auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Verteilerkasten wird das Kupferkabel durch Glasfaserkabel ersetzt. Glasfaser ist das schnellste Übertragungsmedium der Welt. In Glasfaser können Daten in Lichtgeschwindigkeit übertragen werden.

Zweitens, die Verteilerkästen werden so über das Ausbaugebiet verteilt, dass die Entfernung zwischen Kunde und Verteilerkasten möglichst gering ist. Es gilt die Faustformel: Je näher der Kunde am Verteilerkasten wohnt, desto höher ist die Geschwindigkeit seines Anschlusses. Er ist prall gefüllt mit hochmoderner Technik. In ihm wird das Signal vom Glasfaserkabel auf eine Kupferleitung übergeben.

Drittens, auf der Kupferleitung, die vom Verteilerkasten zum Kunden führt, kommt Vectoring-Technik zum Einsatz: Sie macht den Daten auf dem Kupferkabel Beine, denn sie beseitigt die elektromagnetischen Störsignale, die es zwischen Kupferleitungen gibt. Dadurch ist mehr Tempo beim Herauf- und Herunterladen möglich.

Quelle: Deutsche Telekom AG

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