Trunkenheitsfahrt in Zwickau

Trunkenheitsfahrt in Zwickau

Zwickau – (hje) Am Freitagabend gegen 23 Uhr wurde in Zwickau auf dem Wostockweg der Fahrer eines Pkw Opel kontrolliert. Während der Kontrolle stellten die Beamten bei dem 60-jährigen Fahrer Atemalkoholgeruch fest. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,38 Promille. Die Weiterfahrt wurde untersagt, eine Blutentnahme durchgeführt und der Führerschein sichergestellt.

Quelle: PD Zwickau

Akribische Polizeiarbeit in der Nacht

Akribische Polizeiarbeit in der Nacht

   Pirna/Schmilka (ots) – Am Dienstag (09. Februar 2016) in den Nachtstunden überprüften Beamte der Bundespolizei in Schmilka einen BMW mit tschechischer Zulassung. Fahrer und Beifahrer (27 Jahre und

29 Jahre), tschechische Staatsangehörige, konnten sich gegenüber den Beamten ausweisen. Bei der Personenkontrolle gab es Anhaltspunkte für eine intensivere Nachschau im Fahrzeug. Bei der Durchsuchung wurden im Fond sowie im Kofferraum Sprayer Utensilien, mehrere Taschen, ein Rucksack mit Farbspraydosen und Wechselkleidung vorgefunden. Die aufgefundenen Sachen wiesen frische Farbanhaftungen auf. Aufgrund der Gesamtumstände bestand hier der Anfangsverdacht einer möglichen Graffiti Straftat.

   Weitere Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel klärten in der Folge bekannte Örtlichkeiten von Sprayern, auf dem Gebiet der Bahnanlagen, auf. Just bei der polizeilichen Maßnahme in Schmilka, gab es die Information über ein Graffiti an einem Zuglauf am Bahnhof in Pirna. Mehrere TAGs und Bilder auf einer Fläche von 40 Quadratmeter waren dort angebracht.

   Aufgrund der Erkenntnisse wurden die Männer festgenommen. Bei der polizeilichen Sachbearbeitung der Beschuldigten, wurden weiterhin ein Kamerastativ und eine Kamera aufgefunden. Die Fototechnik wird in der Szene der Graffitisprayer genutzt, um die aufgetragenen Graffiti zu dokumentieren. Ermittler der Bundespolizei sicherten noch in der Nacht Beweismittel am Zug und an den Waggons. Mit der Auswertung der Spuren wird sich der Bereich Kriminaltechnik befassen.

   Die Beschuldigten wurden nach Abschluss der strafprozessualen Sachbearbeitung entlassen.

Quelle: Bundespolizei

Unfall mit Straßenbahn in Plauen

Unfall mit Straßenbahn in Plauen

Plauen – (hje) Am Freitag gegen 9:05 Uhr befuhr eine Pkw-Fahrerin die Neundorfer Straße stadtauswärts. Am Dittrichplatz hatte sie die Absicht, nach rechts in die Friedensstraße abzubiegen und musste verkehrsbedingt anhalten. Ein hinter ihr fahrender 52-jähriger Ford-Fahrer wollte nach links ausweichen, um an ihr vorbei zu fahren. Dabei beachtete er die neben ihm fahrende Straßenbahn nicht und es kam zum Zusammenstoß. Bei dem Unfall entstand ein Schaden in Höhe von 3.500 Euro.

Quelle: PD Zwickau

Viele Fragen führten zur Überlastung der Sonderhotline der Verbraucherzentrale

Viele Fragen führten zur Überlastung der Sonderhotline der Verbraucherzentrale

Erneute Telefonaktion zur Tarifumstellung der primacom am 15. Februar von 10 bis 17 Uhr

Nur etwa ein Viertel aller Anrufer, nämlich knapp 200 Verbraucher, hatten am 11. Februar das Glück, an der Sonderhotline der Verbraucherzentrale Sachsen eine Beratung zu bekommen. Die gut 600 Anrufer, die nicht durchkamen, sollen nun eine zweite Chance erhalten. Die Verbraucherzentrale Sachsen schaltet am Montag eine weitere Sonderhotline zur Umstellung des laufenden Vertrages bei der primacom.

Betroffen sind dabei Kunden, die in den vergangenen Wochen Post von der primacom erhalten haben, in der der Anbieter unter der Überschrift „Einführung neues Produktportfolio“ über eine Anpassung des monatlichen Entgeltes berichtet. Wer damit nicht einverstanden ist, kann laut primacom widersprechen. Andernfalls landet man im neuen Tarif und erntet eine Preiserhöhung.

Doch was ist, wenn ich das gar nicht will? Was sind Nutzen und Risiken eines Widerspruchs? Wie sollte ein Widerspruch erfolgen, damit nichts schief gehen kann? Und worauf ist bei neuen Vertragsschlüssen zu achten? Antwort auf diese Fragen gibt es am Montag, 15.02.2016, von 10 bis 17 Uhr unter der Telefonnummer 0180-2-55 66 11 für 0,06 Euro pro Anruf aus dem deutschen Festnetz (Mobilfunk maximal 0,42 Euro/Minute).

Sollte die Sonderrufnummer wegen hoher Nachfrage wieder überlastet sein, bleibt auch an diesem Tag die Möglichkeit, die übliche Beratungshotline 0900-79777 zum Preis von 1,24 Euro/Min. aus dem deutschen Festnetz (Mobilfunkteilnehmer hören eine kostenlose Ansage) anzuwählen. Diese ist Montag, Mittwoch und Donnerstag von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr geschaltet.

Quelle: Verbraucherzentrale Sachsen e.V.

Brände im Bereich der PD Leipzig

Brände im Bereich der PD Leipzig

Brennendes Stroh und anderesLetzte Nacht war Schkeuditz im wahrsten Sinne des Wortes ein heißes Pflaster. Ganze vier Mal musste die Feuerwehr ausrücken, um Stroh- und Heubrände zu löschen. Glücklicherweise wurden keine Menschen und Tiere verletzt, doch der Sachschaden für die Betroffenen ist immens.

1. Fall

Ort: Schkeuditz; OT WolteritzZeit: 11.02.2016, 23:52 Uhr

Mehr als 250 Strohballen, die unter einer überdachten Halle vom Ausmaß 10 x 30 Meter lagerten, brannten in voller Ausdehnung. Ein 23-Jähriger, der zur späten Stunde von Arbeit heimkehrte, erkannte den Lichtschein und rief die Feuerwehr. So rückten die Werksfeuerwehr vom Flughafen und die FFW Wolteritz an und begannen mit den Löscharbeiten auf dem frei zugänglichen Landwirtschaftbetriebsgelände. Firmenmit-arbeiter, die über den Brand informiert wurden, unterstützen diese. Sie trennten mit einem Radlader die brennenden Ballen und erleichterten so das Löschen.

2. Fall

Ort: Schkeuditz; OT HaynaZeit: 12.02.2016, gegen 00:15 Uhr

Schon wenig später ereilte die Einsatzkräfte der Hilferuf aus Hayna. Auch dort war ein Feuer ausgebrochen. Dieses Mal brannten Strohballen auf einem Reiterhof nahe der Schladitzer Bucht unweit des Biedermeierstrandes. Der Besitzer (34) des Reiterhofes lagerte unter einer grünen Plane ca. 30 Meter neben den Stallungen 86 Quaderballen und 180 – 200 Rundballen in einem Gesamtwert von ca. 8.000 Euro. Da es keine Aussichten auf Rettung der Strohballen gab, entschied die Feuerwehr, diese bis in die Morgenstunden kontrolliert abbrennen zu lassen.Eine Selbstentzündung des Strohes schlossen damit beide Besitzer aus, so dass der dringende Verdacht besteht, dass Unbekannt die Ballen in Brand setzten. Ähnlich wie in den nächsten beiden Fällen.

3. Fall

Ort: Schkeuditz; Am StadtparkZeit: 11.02.2016, 23:05 Uhr

So informierte der Sanitäter eines vorbeifahrenden Rettungswagens bereits gegen 23:00 Uhr, dass es in der Flughafenstraße brennen würde. So rückte die FFW Schkeuditz aus und entdeckte das Feuer in einem leer stehenden Backsteingebäude auf dem Gelände des ehemaligen Dachpappenwerkes. Die Flammen, die im Erdgeschoss ausbrachen, griffen schnell in das erste Obergeschoss über und entsprangen ersten Erkenntnissen zufolge den Händen von Zündlern. Diese hatten offenbar den im Erdgeschoss abgelegten Unrat angezündet.

4. Fall

Ort: Schkeuditz; Am RoßbergZeit: 12.02.2016, 02:50 Uhr

Wenige Stunden später rückten ein Papiercontainer und die in einem Flachbau mit der Aufschrift „Hunde-Kita“ gelagerten Heuballen ins Visier eines oder mehrerer Zündler. Ein Anwohner bemerkte beide Brände und informierte Feuerwehr sowie Polizei. Während der Container durch die OFW Dölzig nicht mehr gerettet werden konnte und komplett verbrannte, gelang es den Einsatzkräften, die Flammen im Flachbau zu löschen – bevor diese die leer stehenden Gebäude komplett zerstörten. Dennoch, ein Stallhaus fiel dem Feuer zum Opfer. Dann, bei der Begehung des Flachbaus, entdeckte einer der herbeigerufenen Polizisten erneut einen Feuerschein und erkannte, dass dieser von einem weiteren Heuballen herrührte. Die Feuerwehr löschte auch diese Flammen sofort und verhinderte so weitere Zerstörungen.In all diesen Fällen haben die Brandursachenermittler die Arbeit aufgenommen und wird die Leipziger Kripo die Ermittlungen wegen Brandstiftung führen.Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden deshalb gebeten, sich bei der Kripo Leipzig, Dimitroffstraße 1, in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666 zu melden. (MB)

Quelle: PD Leipzig