Ort: Leipzig (OT Neustadt-Neuschönefeld), EisenbahnstraßeZeit: 07.02.2016, gegen 15:30 Uhr

Nachdem ein junger Tunesier (21) einen gleichaltrigen indischen Staatsbürger auf offener Straße und unter Vorhalt eines Messers (aus Socke gezogen) um 20 Eurogebracht hatte, begab er sich in eine nahe gelegene Lokalität. Dort fanden ihn wenig später Polizeibeamte, erklärten die vorläufige Festnahme und fuhren mit ihm zumZwecke der weiteren Maßnahmen zum Zentralen Polizeigewahrsam in die Dimitroffstraße. Hier äußerte der Mann jedoch, in Suizidabsicht eine Rasierklingeverschluckt zu haben. Dies konnte im Zuge einer Röntgenaufnahme in einem Leipziger Krankenhaus ebenso entkräftet werden, wie es für die Suizidabsichten generell möglich war – ein hinzugezogener Psychologe entlarvte diese als reine Schutzbehauptungen.So endete die Fahrt wiederum im Zentralen Polizeigewahrsam, wo mit einigen Stunden Verspätung die Aufarbeitung der räuberischen Erpressung beginnen konnte. Dem Täter ist der Asylantrag bereits seit April 2015 negativ beschieden, weshalb er sich ohl seither nicht mehr bei der Ausländerbehörde meldete und über keineMeldeadresse verfügt. Im Ergebnis wurde ein Haftbefehl erlassen. (Loe)

Anmerkung: Sachverhalt ist zur Ausbildung stumpfsinniger Stereotypen weder gedacht noch geeignet.

Quelle: PD Leipzig

Share This

Teile diesen Beitrag

Teile diesen Beitrag mit deinen Freunden!