Das Büro für Wirtschaftsförderung informiert:ZWICKAU UND TELEKOM UNTERZEICHNEN VEREINBARUNG ZUM BREITBANDAUSBAUStadtverwaltung strebt weiteren Ausbau in unterversorgten Stadtteilen anOberbürgermeisterin Dr. Pia Findeiß und Helge Frisch, Regiomanager der Telekom Deutschland GmbH, haben heute im Rathaus der Stadt Zwickau einen Vertrag zur partnerschaftlichen Zusammenarbeit bei der Breitbandversorgung unterzeichnet. Die Telekom wird bis Jahresende das VDSL-Netz nachhaltig ausbauen. Für rund 36.000 Haushalte und Betriebe sind dann Datentransfers mit bis zu 100 MBit/Sekunde möglich. Die Stadt Zwickau begrüßt diese Pläne, wie Pia Findeiß unterstrich. Parallel dazu verfolgt sie das Ziel, den Breitbandausbau in den verbleibenden unterversorgten Stadtteilen nun voran zu bringen.Von den Ausbauplänen der Deutschen Telekom, an denen sich die Stadt finanziell nicht beteiligen muss, profitieren die Einwohner und Firmen in den Stadtteilen Auerbach, Bahnhofsvorstadt, Brand, Cainsdorf, Crossen, Eckersbach, Innenstadt, Marienthal, Maxhütte, Niederhohndorf, Oberhohndorf, Planitz, Pöhlau, Pölbitz, Schedewitz, Schneppendorf und Weißenborn. An dieses Vorhaben will die Stadt Zwickau anknüpfen, um – mit dem Einsatz von Fördermitteln – die Breitbandanbindung auch in den derzeit unterversorgten Gebieten zu verbessern.Daher wurde bereits im vergangenen Jahr im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur der Antrag entsprechend der Richtlinie „Förderung zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland“ (Bundesförderrichtlinie) eingereicht. Den entsprechenden Fördermittelbescheid konnte die Stadt Zwickau am 25. Januar 2016 aus den Händen von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt in Empfang nehmen. Insgesamt erhielten 45 Kommunen ihre Fördermittelbestätigungen – davon lediglich fünf Kommunen bzw. Landkreise aus den neuen Bundesländern. Die bewilligten 50.000 € werden nun für Planungs- und Beratungsleistungen genutzt werden, um insbesondere Fördermittel für die von bisherigen Ausbauplänen nicht berücksichtigten Bereiche zu beantragen.Im nächsten Schritt ist ein entsprechend der Fördermittelbestimmungen zertifiziertes Unternehmen zu beauftragen. Durch dieses sind die bisherigen Planungen grundlegend zu modifizieren und die bisherigen Kostenermittlungen zu überarbeiten. Auf Basis dieser Ergebnisse kann dann der notwendige geänderte Vorhabenbeschluss herbeigeführt und letztlich, wenn alle Angaben vorliegen, eine Bundesförderung beantragt werden, die der Freistaat ggf. bis zu 90 % aufstockt.Erklärtes Ziel ist, den Breitbandausbau in Zwickau in den verbleibenden unterversorgten Gebieten nun voranzubringen. Der Startschuss für den flächendeckenden Ausbau soll noch in diesem Jahr erfolgen.Quelle: Stadt Zwickau

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