Die Gedanken sind frei, doch das Handeln nicht ganzOrt: Wermsdorf, SeilergasseZeit: 28.01.2016, 12:25 UhrDie Schulleitung einer Wermsdorfer Schule musste gestern Mittag die Polizei um Hilfe bitten, nachdem sich einer ihrer Schüler entschieden hatte, die Schulfassade mit nicht gerade schmeichelhaften Schriftzügen zu verzieren. Grundsätzlich ist es ja lobenswert, seine eigenen Sichtweisen, auch wenn diese nicht immer durch die Mehrheit getragen werden, einzustehen. Doch sobald „Kundgabe“ an der Schwelle der Rechtmäßigkeit kratzen, wird es problematisch. Folge: Information der Erziehungsberechtigten und mindestens der Anspruch, das Geschmiere entfernen zu lassen.Was war im Detail geschehen?Der 13-jährige Schüler, offensichtlich gelangweilt von Schule und dem eigenen Dasein, pubertierend und möglicherweise auf der Suche nach einer eigenen Identität, begann seine Meinung preiszugeben. In großen Lettern, auf einer Länge von über 2 Metern, beschmierte er Schulfassade und Grundstücksmauer mit mindestens vier Schriftzügen. In denen ließ er sich nicht gerade wortgewandt über erotische Wünsche zur Exekutive und die Schönheit weiblicher Reize aus. Leider quälte er auch noch den Leser mit falsch geschrieben Worten. So bleibt letztlich nur zu raten: Künftig mehr Zeit und Aufmerksamkeit dem Englischunterricht widmen! Die künstlerische Ader auf Materialien und Untergründen ausprobieren, die ihn nicht in Gefahr bringen mit Vollendung des 14. Lebensjahres Aug in Aug dem Gesetz gegenüber zu stehen! (MB)Quelle: PD Leipzig

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