Vier Verletzte bei morgendlichem Unfall in Auerbach

Vier Verletzte bei morgendlichem Unfall in Auerbach

Auerbach – (ow) Vier zum Teil schwer verletzte Personen, Sachschaden von etwa 1.500 Euro und eine anderthalbstündige Straßensperrung sind das Ergebnis einen Verkehrsunfalls vom Donnerstagmorgen. Eine 18-Jährige war mit einem VW Polo gegen 7 Uhr auf der Alten Rodewischer Straße aus Richtung Rodewisch in Richtung Auerbach unterwegs. Etwa 50 Meter vor dem Ortseingang Auerbach kam sie aus noch ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Polo kam auf dem Dach zum Liegen, wobei die Fahrerin eingeklemmt und durch die herzugeeilten Rettungskräfte befreit wurde. Sie und ihre 18-jährige Beifahrerin wurden im Anschluss stationär im Klinikum Obergöltzsch aufgenommen. Die beiden Fondinsassen, ein 17-Jähriger und eine 17-Jährige, wurden ambulant, ebenfalls im Klinikum Obergöltzsch, behandelt. Zur Unfallaufnahme und Bergung des Pkw machte sich eine anderthalbstündige Sperrung der Ortsverbindungsstraße notwendig.

Quelle: PD Zwickau

Schmierereien in Glauchau

Schmierereien in Glauchau

Glauchau – (am) Mehrere hundert Euro Sachschaden entstanden bislang wegen verschiedener Graffiti-Schmierereien auf der Bahnhofstraße und der Dresdner Straße. Unbekannte haben in der Zeit von Samstag bis Dienstag an die Wand eines Hauses auf der Bahnhofstraße rote Farbe gesprüht sowie an die Wände einer Garage auf der Dresdener Straße schwarzes und silbernes Graffiti.Zeugenhinweise bitte an die Polizei in Glauchau, Telefon 03763/ 640.

Quelle: PD Zwickau

Stadt, Bäder GmbH und Betreiber von Asylbewerberunterkünften werten Vorkommnisse aus

Stadt, Bäder GmbH und Betreiber von Asylbewerberunterkünften werten Vorkommnisse aus

In einer Beratung am heutigen Mittwoch wurden die Vorkommnisse, die sich im Januar in den Zwickauer Bädern ereigneten, ausgewertet. An dem Termin nahmen Vertreter der Betreiber der Asylbewerberunterkünfte in Zwickau, der vorübergehenden Erstaufnahmeeinrichtung auf dem Scheffelberg sowie von Einrichtungen in Werdau und Lichtentanne teil. Ebenfalls anwesend waren die Städtische Bäder Zwickau GmbH, die Euro Schulen sowie Vertreter der Stadtverwaltung.

Abgesprochen wurde, dass Flüchtlinge in den Unterkünften über die Badeordnungen informiert und für ein angemessenes Verhalten in den Bädern sensibilisiert werden. Zu diesem Zweck erhielten die Betreiber von der Bäder GmbH die in verschiedene Sprachen übersetzten Badeordnungen. Die Euro Schulen unterstützen dieses Vorgehen, indem die Teilnehmer an den Deutsch- und Integrationskursen ebenso informiert werden. Geplant ist außerdem, mit den Kursteilnehmern die Bäder zu besuchen, um vor Ort Wissen vermitteln zu können.

Gemeinsam mit der Stadt bemüht sich die kommunale GmbH, kurzfristig geeignete Piktogramme zu erhalten oder gestalten zu lassen, die in den Bädern angebracht werden könnten. Außerdem wird die Städtische Bäder Zwickau GmbH Kontakt mit dem Schulsportzentrum aufnehmen, um darüber zu informieren, dass es für den Schulsport sowohl aus hygienischen als auch aus zeitlichen Gründen keinerlei Einschränkungen gibt. Schließlich prüft die Gesellschaft kurzfristig, ob in ihren Bädern vorübergehend externe Sicherheitskräfte zum Einsatz kommen.

Die Anwesenden waren sich einig, sich bereits im Februar zu einer zweiten Beratung zu treffen, um die Situation weiter zu analysieren, ergriffene Maßnahmen auszuwerten und um das weitere gemeinsame Vorgehen zu besprechen.

Quelle: Stadt Zwickau

Auerbach/Erzgeb. – Nicht gewonnen sondern verloren …

Auerbach/Erzgeb. – Nicht gewonnen sondern verloren …

(He) … hat eine 49-jährige Frau in der vergangenen Woche mehrere tausend Euro. Am 21. Januar 2016 hatte sie einen Anruf einer angeblichen Lotteriegesellschaft erhalten, wo ihr ein Gewinn von rund 30.000 Euro versprochen wurde. Am gleichen Tag meldete sich eine weitere Mitarbeiterin, um mit der 49-Jährigen die Modalitäten abzusprechen, u.a. würden Gebühren entstehen. Sie verlangte deshalb, dass die „Gewinnerin“ Geschenkgutscheine eines Online-Händlers erwirbt. Nachdem sie das erledigt hatte, rief die Frau selbst beim Anschluss der Gesellschaft an. Die Auskunft, dass die Nummer nicht vergeben sei, machte sie jedoch noch nicht stutzig. So übermittelte sie dann beim erneuten Anruf der falschen Lotterie-Mitarbeiterin, die sich mit Namen vorstellte, die Nummern der Geschenkkarten. Zwei Tage wurde die Erzgebirgerin dann vertröstet, dass es mit der Gewinnauszahlung noch etwas dauern würde. Dafür hätte sich jedoch der Gewinn auf rund 93.000 Euro erhöht, es würden sich jedoch noch einmal Gebühren ergeben. So überwies sie jetzt auf ein Konto direkt an einen Mann in Südosteuropa mehrere tausend Euro. Auf den Hinweis der Bankangestellten reagierte sie so, wie ihr von der Betrügerin angewiesen wurde: Sie sagte, dass sie den Adressaten des Geldes kenne. Am vergangenen Montag erhielt die Frau einen erneuten Anruf. Jetzt verlangte man noch einmal mehrere tausend Euro für angeblich vergessene Versicherungskosten. Auch das Geld überwies das Betrugsopfer, ebenfalls nach Südosteuropa. Weil die Bankangestellte der Frau jedoch eindringlich riet, die Polizei einzuschalten, lief sie jetzt direkt zum Polizeirevier. Dort sagte man ihr, dass sie Betrügern aufgesessen ist und nahm Anzeige auf. Den zuletzt überwiesenen Betrag konnte sie stornieren. Zu Hause angekommen, erhielt sie einen weiteren Anruf der Lotterie. Jetzt sagte die 49-Jährige, dass sie den Betrug durchschaut habe. Daraufhin wurde die Anruferin energisch und teilte mit, sich mit dem Polizeirevier in Verbindung setzen zu wollen. Kurze Zeit später meldete sich ein Mann telefonisch und stellte sich als Polizist des Polizeireviers vor. Er erklärte der Geschädigten, dass er alles überprüft habe und alles seine Ordnung habe. Jetzt handelte sie richtig und rief unter der ihr bekannten Nummer im Polizeirevier an. Dort sagte man ihr, dass niemand vom Revier angerufen hatte. Noch mehrmals riefen die Betrüger bei der Frau an und versuchten, an ihr Geld zu kommen. Sie ging jedoch nicht auf die Gespräche ein. Mehrere tausend Euro hat das Opfer dennoch insgesamt verloren.

Die Polizei warnt angesichts dieses aktuellen Falles vor Gewinnversprechen. Lassen Sie sich in keinem Fall auf derartige Telefonate ein!

Rufen Sie immer unter den Ihnen bekannten Telefonnummern die Polizei

(Polizeinotruf 110)!

Betrüger finden immer perfidere Maschen. So wurden am Mittwoch bei der Polizeidirektion Chemnitz drei Fälle bekannt, bei denen Unbekannte Bürger per Telefon ausgefragt haben. Dabei wurden jeweils Telefonnummern verwendet, die den Polizeinotruf vortäuschten. Die Nummern endeten jeweils mit der 110. Man sollte wissen, dass der Notruf nie mit einer Vorwahl- bzw. Einwahlnummer verbunden ist. Auch bei Rückrufen der Polizei wird niemals die Notrufnummer verwendet. Im Zweifel sollten Bürger also mit ruhigem Gewissen den Notruf wählen, jedoch immer ohne irgendeine Vorwahl, oder die Telefonnummer des zuständigen Polizeireviers.

Quelle: PD Chemnitz

Eltern sorgen sich um Kinder in Zwickau

Eltern sorgen sich um Kinder in Zwickau

Wir erhielten gestern die Information (siehe Bild) und starteten dazu eine Anfrage bei der PD Zwickau.

Hier die Antwort

vielen Dank für Ihre email.Am gestrigen Abend wurde uns durch zwei besorgte Eltern die von Ihnen mitgeschickte Information zur Kenntnis gegeben.

Wir haben uns sodann am heutigen Tag mit der Schule in Verbindung gesetzt.

Nach unseren jetzigen Informationen sind zwei Grundschülerinnen von einem jungen Erwachsenen am Dienstagnachmittag auf dem Weg von der Schule zum Hort stark verängstigt worden.

Dies stellt sich nach derzeitigen Erkenntnissen so dar, dass der junge Mann (wahrscheinlich ausländischer Herkunft) die Kinder „angetanzt“ und „angesungen“ haben soll, woraufhin sich die beiden Mädchen sehr erschraken. Der junge Mann war – nach bisherigen Informationen – mit noch zwei weiteren Personen unterwegs.

Die Mädchen haben sich sofort an eine Erwachsene gewandt, die sich in unmittelbarer Nähe befand.

Wir nehmen diesen Vorfall sehr ernst und haben ihn bei uns registriert. Unsere Polizisten im Bereich sind informiert und haben ein besonders wachsames Auge. Eine zusätzliche Präventionsveranstaltung für die Kinder über das Mitgehen mit Fremden bzw. das Ansprechen durch Fremde soll ein richtiges Handeln der Kinder in derartigen Situationen stärken.

Quelle: PD Zwickau

Hinweis der Redaktion: Bei Anfragen Bitte immer Ort, Datum, Zeit angeben und wenn möglich Foto(s) mit senden.