BPOLI LUD: Unerlaubt eingereist

   Görlitz (ots) – Am Montag Nachmittag sind in Görlitz in der Wiesbadener Straße zwei Jugendliche aus Afghanistan angetroffen worden. Die 16-Jährigen, beide im Besitz von Bescheinigungen des Roten Kreuzes, waren offensichtlich Mitte November unerlaubt in die Bundesrepublik eingereist. Sie wurden deshalb wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz angezeigt. Nach erkennungsdienstlicher Behandlung sind sie aus dem Gewahrsam entlassen worden. Sie begaben sich anschließend zurück nach Markersdorf in die dortige Erstaufnahmeeinrichtung.

   Ungefähr eine Stunde später wurde ein Libanese in der Girbigsdorfer Straße angehalten. Die Kontrolle des 19-jährigen ergab, dass er vor ca. vier Wochen über Österreich unerlaubt nach Deutschland gelangt war. Deshalb wurde auch in seinem Fall Anzeige erstattet. Inzwischen ist der Mann im Besitz einer Bescheinigung über die Meldung als Asylsuchender und hält sich offiziell in einer Erstaufnahmeeinrichtung am Görlitzer Flugplatz auf.

BPOLI LUD: Unerlaubt eingereist

   Görlitz (ots) – Am späten Nachmittag ist gestern eine fünfköpfige Familie aus Afghanistan in der Bahnhofstraße in Görlitz festgestellt worden. Bei einer Überprüfung fand die Bundespolizei heraus, dass die fünf gemeinsam Anfang Oktober 2015 über die österreichische Grenze in die Bundesrepublik Deutschland einreisten, zu diesem Zeitpunkt aber weder im Besitz von gültigen Dokumenten noch von Aufenthaltstiteln waren. Das strafbare Verhalten wurde angezeigt. Die Familienangehörigen, die inzwischen offiziell in Görlitz wohnen, wurden nach der Anzeigenerstattung entlassen.

   Neben den afghanischen Staatsangehörigen wurden ungefähr zur gleichen Zeit vier syrische Männer in der Bahnhofstraße bzw. in der Christoph-Lüders-Straße angetroffen. Die Syrer im Alter von 22, 26,

27 und 27 Jahren wiesen sich mit “Bescheinigungen über die Meldung als Asylsuchende” bzw. in einem Fall mit einer Karte des Roten Kreuzes aus. Demnach wohnen zwei von ihnen in Markersdorf, einer in Görlitz sowie einer in Kodersdorf. Weil auch sie Ende des vergangenen Jahres unerlaubt über Österreich einreisten, sind sie entsprechend angezeigt worden.

   Gegen einen syrischen Mann (31) wird nun ebenfalls wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise ermittelt. Er reiste gestern Abend nahezu vor den Augen der Bundespolizei über die Stadtbrücke nach Görlitz ein. Diese Gestattung allerdings berechtigt den Inhaber aber lediglich, sich während der Durchführung des Asylverfahrens im Bundesgebiet aufzuhalten. Der Asylbewerber wurde aufgefordert, sich unverzüglich zurück in den Landkreis Ammerland (NI) zu begeben.

BPOLI LUD: Tunesisch oder algerisch – das ist nun die Frage

   Görlitz (ots) – Am Bahnsteig des Görlitzer Bahnhofs wurden Bundespolizisten gestern Abend auf einen Mann mit Migrationshintergrund aufmerksam. Würde man dem Inhalt der vorgewiesenen Aufenthaltsgestattung glauben, handelt es sich um einen 29-jährigen Tunesier, der im Oktober 2015 im Regierungsbezirk Arnsberg (NRW) einen Asylantrag stellte. An der Identität bestehen allerdings berechtigte Zweifel. Ermittlungen ergaben, dass der Beschuldigte mehrfach unter abweichenden Personalien oder mit einer anderen Staatsangehörigkeit – so zum Beispiel als Algerier – Asylanträge in der Bundesrepublik stellte und zwischenzeitlich durch eine andere Bundespolizeidienststelle sogar nach Belgien zurückgeschoben wurde. Schließlich ist ein Verfahren wegen des Verdachts der mittelbaren Falschbeurkundung durch die Ermittler der Inspektion Ludwigsdorf eingeleitet worden.

Quelle: Bundespolizei

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