(Ki) Die Freiberger Polizei gelang es, einen 18-Jährigen zu ermitteln, der im Verdacht steht, zum einen in fünf Fällen junge Frauen unsittlich berührt zu haben. Darüber hinaus soll der junge Mann am 8. Dezember 2015 sich einmal in der Öffentlichkeit entblößt haben.

Zwischen dem 7. und dem 11. Januar hatten Frauen im Alter zwischen 20 und 32 Jahren angezeigt, dass sie jeweils in den Morgen- und Mittagsstunden im Wohngebiet Wasserberg von einem jungen Mann begrabscht worden waren. Während die Ermittlungen der Polizei liefen, erstattete am 11. Januar 2016 ein 18-Jähriger Anzeige bei der Freiberger Polizei. Er sei am Morgen jenes Tages von drei Unbekannten in der Straße der Einheit zusammengeschlagen und dabei verletzt worden. Da die Ermittler an der Schilderung des Opfers Zweifel hegten, suchten sie mit einem veröffentlichen Zeugengesuch nach Hinweisgebern in der Sache (siehe Medieninformation Nr. 23 vom 11. Januar 2016).

Im Zuge intensiver Ermittlungen am Dienstag im Tatortbereich der stattgefundenen fünf sexuellen Beleidigungen gab ein Zeuge den Polizisten einen Hinweis mit detaillierter Täterbeschreibung. Danach ging den Ermittlern ein Licht auf. Bei dem Opfer der vermeintlichen Schlägerei vom Vortag handelt es sich um den tatverdächtigen Grabscher.

Die Ermittler bezweifeln nunmehr erst recht die Darstellung des 18-Jährigen hinsichtlich der von ihm angezeigten Körperverletzung. Aus diesem Grund sucht man umso dringender Zeugen, die am Montagmorgen, gegen 8 Uhr, in der Straße der Einheit, in Höhe der Hausnummer 30, eine tätliche Auseinandersetzung zwischen vier Männern wahrgenommen haben. Die Ermittlungen zu allen sieben Straftaten dauern an.

Quelle: PD Chemnitz

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