Sexuelle Nötigung in Plauen  – mutmaßlicher Täter (Asylbewerber aus Albanien) gefasst

Sexuelle Nötigung in Plauen – mutmaßlicher Täter (Asylbewerber aus Albanien) gefasst

Plauen – (ow) Beim Spaziergang im Syratal ist am Sonntagnachmittag eine 58-jährige Frau durch einen zunächst unbekannten Mann sexuell genötigt worden. Als sich weitere Spaziergänger näherten, flüchtete der Unbekannte. Aufgrund der Beschreibung durch die Geschädigte und weiterer Hinweise, u. a. zu einem rennenden Mann im Stadtpark konnte ein 22-jähriger Asylbewerber aus Albanien etwa 45 Minuten später als mutmaßlicher Täter ermittel und vorläufig festgenommen werden. Er wird am Montag dem Haftrichter vorgeführt.Der junge Mann steht im Verdacht, die 58-Jährige festgehalten und unsittlich berührt zu haben. Durch das Festhalten hatte die Frau leichte Verletzungen erlitten, welche ambulant behandelt wurden.

Quelle: PD Zwickau

Tragischer Verkehrsunfall

Tragischer Verkehrsunfall

Ort: Leipzig-Lindenau, Plautstraße/SchomburgkstraßeZeit: 10.01.2016, 18:23 UhrDer Fahrer (65) eines Opel Astra war auf der Schomburgkstraße unterwegs. An der Einmündung Plautstraße fuhr er aufgrund gesundheitlicher Probleme geradeaus weiter und blieb in einer Hecke stehen. Zeugen informierten Rettungswesen und Polizei. Der 65-Jährige wurde am Unfallort durch einen Notarzt reanimiert. Er verstarb jedoch später in einem Krankenhaus. (Hö)

Quelle: PD Leipzig

Heißes Pflaster am heimischen Herd

Heißes Pflaster am heimischen Herd

Gesund ins neue Jahr: Aber wie gesund sind Pfannenwender und Co. aus Kunststoffen?

Gesünder essen und  kochen steht für viele auf der Liste der guten Vorsätze für das neue Jahr. Doch mal abgesehen von Gemüse und Obst: Wie gesund sind eigentlich Pfannenwender oder Schöpfkelle aus Kunststoff, mit denen man die guten Vorsätze in die Tat umsetzen möchte? Gerade bei Kochutensilien aus Kunststoff sollte man immer die Kennzeichnung im Auge behalten. Denn bestimmte Kunststoffe, wie Melaminharz oder auch Polystyrol, vertragen nur Temperaturen von circa 70° Celsius.

„Ob ein Pfannenwender nur bis 170° Celsius verwendet werden sollte oder er Temperaturen bis 280° Celsius aushält, ist gut zu wissen, da bei zu hohen Temperaturen schädliche Bestandteile auf die Lebensmittel übergehen können“, so Dr. Birgit Brendel von der Verbraucherzentrale Sachsen. Dementsprechend müssen Gegenstände aus Kunststoffen, die für den Umgang mit Lebensmitteln bestimmt sind, Hinweise für eine sichere Verwendung tragen.

Ein aktueller Marktcheck der Verbraucherzentralen zeigt allerdings, dass viele Hersteller ihrer Kennzeichnungspflicht nicht ausreichend nachkommen. Oft waren die Angaben schlecht lesbar, unverständlich oder nicht dauerhaft angebracht. „Alternativen sind Kochutensilien aus Holz oder Edelstahl“, so Brendel.

Die Verbraucherzentralen fordern daher Hersteller auf, dass die Hinweise für eine sichere Verwendung in Wort und Bild gut lesbar sind und verständlich und dauerhaft auf den Produkten angebracht werden. Fehlverwendungen von ungeeigneten Kunststoff-Schüsseln oder -Kindergeschirr, das in der Mikrowelle erhitzt wird, könnten somit besser vorgebeugt werden. „Weniger bunt für Kinderaugen, aber dennoch eine Alternative bieten Schüsseln und Geschirr aus mikrowellengeeignetem Glas oder Keramik“, so Brendel.

Die wichtigsten Symbole auf Küchengebrauchsgegenständen sind in dieser Übersicht zusammengefasst. Tipps zum Umgang mit Küchenutensilien und Geschirr aus Kunststoff gibt auch das Video aus der Reihe „Verbraucherschutz in 100 Sekunden“.

Interessierte Verbraucherinnen und Verbraucher können sich bei Fragen rund um Lebensmitteln und Ernährung an die Verbraucherzentrale Sachsen wenden: 0341 – 696 29 29. Die persönliche und Email-Ernährungsberatung ist kostenfrei.

Quelle: Verbraucherzentrale Sachsen e.V.

Übergriff auf Frau am Leipziger Hauptbahnhof

Übergriff auf Frau am Leipziger Hauptbahnhof

Ort: Leipzig, OT Zentrum-Ost, Willy-Brandt-Platz, ZentralhaltestelleZeit: 09.01.2016, gegen 00:30 UhrIn der Nacht von Freitag zu Samstag kam es zu einem unsittlichen Übergriff auf eine 31-jährige Leipzigerin. Die Dame befand sich in Begleitung ihres Lebensgefährten (28) an der Zentralhaltestelle vor dem Leipziger Hauptbahnhof als die beiden aus einer Gruppe von etwa fünf bis zehn alkoholisierten Männern durch einen Libyer (31) angesprochen wurde. Der 28-Jährige versuchte, dem Fremden den Weg auf Deutsch und Englisch zu erklären, als sich eine zweite Person – ein 27-jähriger Tunesier – von hinten der Frau näherte und ihr unvermittelt über der Hose in den Schritt griff. Es folgte ein verbales Streitgespräch, wonach die beiden Leipziger die Bundespolizei zur Aufnahme einer Anzeige kontaktierten. Die Bundespolizei hatte zu diesem Zeitpunkt bereits einen Hinweis erhalten, dass auf dem Bahnhofsvorplatz/Haltestellenbereich eine Gruppe von Ausländern Taschendiebstähle verüben sollten. Die beiden Täter, die daraufhin durch die Bundespolizei festgehalten wurden, sollten wohl aus dieser Gruppierung stammen – den beiden Genannten konnte jedoch kein Diebstahl nachgewiesen werden.Der Tunesier und der Libyer wurden sodann durch die Bundespolizei an Kollegen der Landespolizei übergeben. Die Bearbeitung der Straftat, die nun im Sinne des Paragraphen 177, Absatz 1 StGB, als sexuelle Nötigung verfolgt wird, wird gemäß der örtlichen Zuständigkeit, durch die Polizeidirektion Leipzig bearbeitet. Die anfänglichen Ermittlungen erfolgten jedoch in enger Zusammenarbeit mit der Bundespolizei.Nachdem die beiden Täter durch die Kriminalpolizei vernommen wurden, wurden sie auf Weisung der Staatsanwaltschaft entlassen, da für diesen Fall keine Haftgründe belegt werden konnten. Die Männer wurden zweifelsfrei identifiziert und beide befinden sich in einem Asylverfahren mit einem festen Wohnsitz in Leipzig. Der 31-Jährige befindet sich seit 2014 in Deutschland und etwa seit Frühjahr letzten Jahres in Leipzig. Der 27-Jährige befindet sich seit Ende letzten Jahres in Leipzig. Beide sind bereits mehrfach wegen Eigentumsdelikten, Handel mit Betäubungsmitteln und einfacher Körperverletzungsdelikte polizeilich aufgefallen. Der Polizei liegen bisher keine Anzeigen wegen einer Sexualstraftat gegen die beiden Täter vor. Die Ermittlungen zur hier angezeigten Straftat der sexuellen Nötigung werden fortgeführt! (KG)

Quelle: PD Leipzig

Drei Verletzte bei Brand in Mehrfamilienhaus

Drei Verletzte bei Brand in Mehrfamilienhaus

Zeit:   11.01.2016, 02.30 UhrOrt:    Dresden-Äußere NeustadtAm frühen Montagmorgen kam es zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Bautzner Straße, bei dem drei Bewohner (w/19, w/46, m/26) verletzt wurden.Das Feuer brach im Keller aus und verursachte eine starke Rauchentwicklung im gesamten Haus. Die Mieter konnten sich noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr in Sicherheit bringen. Die drei Verletzten wurden mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation in ein Krankenhaus gebracht.Spezialisten der Kriminalpolizei untersuchen heute den Brandort. Eine abschließende Aussage zur Brandursache ist noch nicht möglich. Die Ermittlungen dauern an. (ir)Quelle: PD Dresden