Gesprengte Automaten in Leipzig

Gesprengte Automaten in Leipzig

1. Zigarettenautomat in Leipzig-Schönefeld

Ort: Leipzig, OT Schönefeld-Abtnaundorf, DimpfelstraßeZeit: 28.12.2015, gegen 04:15 Uhr

In der vorletzten Nacht wurde ein Anwohner (31) der Dimpfelstraße durch einen sehr lauten Knall geweckt. Der 31-Jährige stellte sich ans Fenster und konnte auf der Straße noch folgendes Schauspiel beobachten: Der Zigarettenautomat an der Ecke Dimpfelstraße/Zittauer Straße sah stark beschädigt aus. Eine Person fuhr auffällig schnell, laut fluchend auf einem Fahrrad in Richtung Ossietzkystraße davon. Eine zweite Person hatte sich mit dem Pullover im Hinterrad eines Fahrrades verheddert und versuchte, den Pulli zu lösen, was ihm jedoch nicht gelang. Der Mann zerrte das Rad noch einige Meter hinter sich her, bis er den Pullover auszog und mit dem Fahrrad zurück ließ. Dieser trug ansonsten ein orangefarbenes, langärmeliges Sweatshirt, eine dunkle, lange Hose, weiße Schuhe und ein dunkles Basecap. Er selbst rannte ebenfalls Richtung Ossietzkystraße davon.

Der Zigarettenautomat wurde durch die Sprengung tatsächlich vollständig zerstört. Höchstwahrscheinlich wurden dafür Böller genutzt. Einzelne Teile des Automaten lagen bis über die gesamte Kreuzung auf der Straße verteilt. Im näheren Bereich befanden sich auf dem Fußboden zahllose Münzen, auch ein Bündel Geldscheine konnte durch die Polizei sichergestellt werden. Ebenfalls eingesammelt und gesichert wurden mehrere Zigarettenschachteln, die durch die Explosion auf den Fußweg geschleudert wurden. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist bisher noch nicht bekannt. (KG)

2. Postbriefkasten in Leipzig-Leutzsch

Ort: Leipzig, OT Leutzsch, Georg-Schwarz-StraßeZeit: 29.12.2015, gegen 00:52 Uhr

Heute Morgen erwachte ein Anwohner (41) der Georg-Schwarz-Straße durch einen lauten Knall. Zuerst vermutete er, dass eine Scheibe eingeschlagen worden sei und begab sich daher schnell zu einem Fenster, um auf die Straße zu sehen. Dort erblickte er jedoch statt einer beschädigten Scheibe einen rauchenden Postbriefkasten auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Der gelbe Briefkasten der Deutschen Post, der für zu versendende Posteinwürfe genutzt wird, war offensichtlich durch unbekannte Täter gesprengt worden. Teile des Kastens lagen auf dem Fußweg verstreut und reichten bis über die Straße hinüber auf den gegenüberliegenden Fußweg. Vermutlich wurde der Postkasten durch das Zünden von Pyrotechnik gesprengt. In der Nähe des Einsatzortes konnte weder durch die Polizei noch durch den Zeugen ein vermutlicher Tatverdächtiger festgestellt werden. Ob sich in dem Briefkasten Postsendungen befunden haben, kann derzeit nicht gesagt werden. Um den gesprengten Kasten herum wurden jedenfalls keinerlei Briefe gefunden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Straftat der „Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion“ aufgenommen. (KG)

3. Parkscheinautomat in Markkleeberg

Ort: Markkleeberg, Bornaische StraßeZeit: 28.12.2015, 05:00 Uhr bis 29.12.2015, 02:20 Uhr

Durch den Mitarbeiter (29) einer Sicherheitsfirma wurde heute in den frühen Morgenstunden ein aufgesprengter Parkscheinautomat in Markkleeberg festgestellt. Vor Ort war noch der charakteristische Geruch von Schwarzpulver wahrzunehmen, verdächtige Personen waren jedoch keine zu sehen. Auf dem Fußboden um den Automaten herum lagen sowohl einzelne Münzen als auch ein Münzbehälter. Der Parkscheinautomat selbst war durch die Sprengung beschädigt worden, so dass die äußere Verkleidung abstand. Die Höhe des entstandenen Sach- und Stehlschadens ist bisher noch nicht bekannt. (KG)

Polizeiinfo 30.12.2015

Stadtgebiet Leipzig

Schon wieder! Automaten und Briefkasten gesprengt!

Fall 1: Zwei Zigarettenautomaten gesprengt

Ort: Leipzig-Reudnitz, Stötteritzer Straße, Hofer StraßeZeit: 29.12.2015, polizeibekannt: 08:15 Uhr

Eine Mitarbeiterin der geschädigten Firma teilte der Polizei zwei beschädigte Tabakwarenautomaten mit. Einer steht unmittelbar neben einem Wartehäuschen an der Haltestelle der Leipziger Verkehrsbetriebe in der Stötteritzer Straße. An diesem waren der Ausgabeschacht, die gesamte Vorderfront und der Boden des Gerätes stark in Mitleidenschaft gezogen. Am Zigarettenautomaten in der Hofer Straße war lediglich der Ausgabeschacht beschädigt. Ob und was aus beiden Automaten entwendet worden war, ist noch nicht bekannt. Auch die Höhe des Gesamtsachschadens ist noch unklar. Beamte der Kriminaltechnik waren am Tatort. Die Ermittlungen dauern an.

Fall 2: Zigarettenautomat zerstört

Ort: Leipzig, OT Anger-Crottendorf, UngerstraßeZeit: 30.12.2015, gegen 02:45 Uhr

Ein Passant hatte nachts zwei verdächtige männliche Personen in der Nähe des Tatortes beobachtet, die mit einem prallen Beutel geflüchtet waren, und deshalb umgehend die Polizei verständigt. Es stellte sich heraus, dass Unbekannte vermutlich mittels Pyrotechnik das Objekt ihrer Begierde völlig zerstört und daraus die Geldkassette sowie den Inhalt gestohlen hatten. Sie hinterließen Sachschaden in Höhe von etwa 5.000 Euro. Nun ermitteln Beamte im besonders schweren Fall des Diebstahls in Tateinheit mit Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion.

Fall 3: Briefkasten gesprengt

Ort: Leipzig-Reudnitz, Prager StraßeZeit: 30.12.2015, zwischen 00:00 Uhr und 01:15 Uhr

Ein Mitarbeiter (49) einer Sicherheitsfirma informierte die Polizei über einen beschädigten Briefkasten am Technischen Rathaus. Polizeibeamte stellten fest, dass die vordere Klappe sowie die Rückseite des Kastens fehlten. Der herausgefallene Inhalt – Briefe – war bereits vom Mitarbeiter und seinem Kollegen aufgesammelt worden. Die Beamten prüften die abgetrennten Teile und fanden Anhaftungen von Feuerwerkskörpern. Auch ließ der Geruch auf selbige schließen. Allerdings konnten sie keine Teile von gezündeter Pyrotechnik finden. Die Höhe des Schadens wurde auf ca. 300 Euro geschätzt. Die Ermittlungen wurden aufgenommen. (Hö)

Quelle: PD Leipzig

Handydiebstahl mit vorgehaltener Pistole (Täter: arabische Erscheinung)

Handydiebstahl mit vorgehaltener Pistole (Täter: arabische Erscheinung)

Handydiebstahl mit vorgehaltener PistoleOrt: Leipzig, OT Neulindenau, Lützner Straße/Wiprechtstraße – Am KanalZeit: 28.12.2015, gegen 23:45 UhrGestern Nacht befand sich eine Gruppe von jungen Leuten zu Fuß im Bereich des Kanals in Lindenau. Der spätere Geschädigte (19) erhielt einen Anruf und reichte das Telefon an eine Freundin weiter. Noch während des Gesprächs kamen plötzlich zwei unbekannte Männer und forderten von der jungen Frau die Herausgabe des Mobiltelefons. Zur Bekräftigung ihrer Forderung hielten sie eine Pistole in der Hand, woraufhin die Freundin des 19-Jährigen das Telefon aus Angst übergab. Der eigentliche Eigentümer des Handys bemerkte dies und folgte den unbekannten Räubern „Am Kanal“ entlang. Der 19-Jährige stellte die beiden Männer und forderte die Rückgabe seines Telefons. Die Fremden diskutierten aggressiv, einer zückte eine Waffe, woraufhin der zweite Täter den mit der Waffe nun versuchte zu beschwichtigen. Nach einem kurzen Wortgefecht rannten die Täter jedoch davon. Mit einem zweiten Freund versuchte der Bestohlene nun erneut, den Unbekannten zu folgen. In der Wiprechtstraße stellte er sie erneut – nun waren die Fremden jedoch bereits zu dritt. Erneut diskutierten die Männer um das Telefon, bis einer der Täter versuchte, den 19-Jährigen anzugreifen. In dem Moment zückte dieser ein Pfefferspray und sprühte es gegen die Fremden. Nach dieser Verteidigungshandlung wandte sich der junge Mann ab und rannte davon. Er hörte, wie ihm zwei der Täter folgten. Zwei von ihnen gaben Schüsse ab – woraufhin sich der 19-Jährige in einem Gebüsch versteckte. Dort verharrte er, bis er die Stimme einer Frau vernahm. Er kam heraus und bat sie darum, die Polizei zu informieren. Die Täter konnten durch den Geschädigten im Nachgang wie folgt beschrieben werden:1. Täter: 25 – 30 Jahre alt 1,60 – 1,70 m groß kräftig gebaut arabische Erscheinung sprach gebrochenes Deutsch kurzer, gepflegter Vollbart schwarzes, glattes Haar, seitlich abrasiert trug eine braune Lederjacke hatte eine silberne Pistole in der Hand2. Täter: Anfang 20 Jahre alt ca. 1,80 m groß schlanke Gestalt schwarzes Haar, an den Seiten kurz arabische Erscheinung sprach gutes Deutsch trug eine dunkle College-Jacke mit Kapuze hatte eine (vermutlich) Softairwaffe in der Hand3. Täter: Anfang 20 Jahre alt ca. 1,80 m groß schlanke Gestalt sprach perfekt Deutsch komplett schwarz gekleidet ohne WaffeDurch die Schüsse wurde niemand verletzt. Derzeit deuten die Spuren daraufhin, dass es sich bei den abgegebenen Schüssen um Platzpatronen gehandelt haben könnte. Eine sofort eingeleitete Suche nach den Tätern führte dennoch nicht zum Auffinden derer. Die Polizei bittet Zeugen, die das Geschehen beobachtet haben oder jene, die Hinweise zu den Tätern liefern können, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden. (KG)

Quelle: PD Leipzig

Dachstuhlbrand in Dresden

Dachstuhlbrand in Dresden

Zeit:     28.12.2015, gegen 20.10 UhrOrt:      Dresden-Neustädter VorstadtGestern Abend kam es zu einem Dachstuhlbrand an der Großenhainer Straße. Das Feuer drohte auf ein angrenzendes Wohnhaus überzugreifen. Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten dies verhindern. Rund 45 Bewohner mussten in Sicherheit gebracht werden. Verletzt wurde niemand. Zu dem entstandenen Sachschaden liegen noch keine Angaben vor.Am Vormittag untersuchten Ermittler der Dresdner Kriminalpolizei den Brandort. Im Ergebnis ist von Brandstiftung auszugehen. Die Ermittlungen dauern an. (ml)

Quelle: PD Dresden

Jugendliche quälen Katze bis in den Tod

Jugendliche quälen Katze bis in den Tod

Ort: Torgau, B 182/Höhe KuhteichkurvenZeit: 29.12.2015, gegen 23:40 UhrEs ist nicht vorstellbar, welches Martyrium das kleine Tier erleiden musste, als es gestern, angebunden an der Anhängerkupplung eines Pkw, in den Tod gezerrt wurde. Vier Jugendliche stehen in Verdacht, die Katze am Schwanz mit Kabelbinder umwickelt zu haben und diesen dann wiederum an einem Fahrzeug, einem blauen VW Passat, zu befestigen. Zeugen hatten den VW gesehen, der bereits am Parkplatz der Sporthalle „Am Wasserturm“ vorbei gefahren sei. Die Hinweisgeber wären dem Passat dann gefolgt, da sie selbst nicht glauben konnten, was sie da sahen. Der VW fuhr dann in Richtung Loßwig weiter, bis die Zeugen ihn an den Kuhteichkurven stellen konnten. Die Jugendlichen (m, 20, 19, 18 und w 17) erschienen gegenüber der Polizei recht wortkarg. Der Fahrer (20) erzählte jedoch, sie hätten den Wagen am Torgauer Brückenkopf abgestellt und wären später wieder losgefahren. Wie die Katze an das Fahrzeug gekommen sein sollte, konnte er sich nicht erklären – erstaunlicherweise befand sich jedoch im Kofferraum des Passats genau derselbe auffällig grüne Kabelbinder, mit dem das Tier festgebunden worden war. Wie lang die Qualen des Tieres angedauert haben mussten, ist derzeit nicht feststellbar. Eins steht jedoch fest: Tierquälerei ist kein Dummerjungenstreich. Die Vier erwartet nun eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. (KG)

Quelle: PD Leipzig