Silvesterfeuerwerk: Nur aus bekannten Quellen kaufen

Silvesterfeuerwerk: Nur aus bekannten Quellen kaufen

TÜV Rheinland: Auf CE-Kennzeichnung und ID-Nummer achtenGebrauchsanweisung genau befolgenVorsicht in Kombination mit Alkohol

Nur getestetes Feuerwerk zulässig

In Deutschland sind nur Feuerwerksprodukte zulässig, die von unabhängigen Prüfinstituten, wie TÜV Rheinland getestet wurden. Geprüfte Produkte kann man am CE-Zeichen in Kombination mit einer Kennnummer erkennen. Die für den deutschen Handel freigegebenen Böller und Raketen verfügen zusätzlich über eine von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) verliehene Identifikationsnummer. „Feuerwerk, das mit F1 oder F2 gekennzeichnet ist, darf ab 12 beziehungsweise 18 Jahren verwendet werden. Mit F3 und F4 gekennzeichnete Produkte dürfen nur von Pyro-Profis erworben und gezündet werden, auch an Silvester“, so Stahl. Kindern unter 12 Jahren ist der Gebrauch von Feuerwerkskörpern generell verboten.

TÜV Rheinland empfiehlt, Feuerwerk nur aus sicheren Quellen zu beziehen, beispielsweise Supermärkte, Baumärkte und Warenhäuser. Auch wenn der Kauf von Böllern und Raketen bereits nach den Weihnachten möglich ist, tatsächlich erlaubt ist das Abbrennen trotzdem nur an Silvester und am Neujahrstag.

Raketen nie aus der Hand zünden

Wer keine Brände riskieren will, sollte die Gebrauchsanweisung des Herstellers genau beachten. Raketen sind nur im Freien und auch niemals aus der Hand heraus zu zünden. Um Brand- und Verletzungsrisiken zu vermeiden, sollte beim Abbrennen der Feuerwerkskörper stets ein ausreichender Sicherheitsabstand zu Personen, Autos und Bäumen eingehalten werden. Es empfiehlt sich auch, alle brennbaren Dinge von Balkonen und Terrassen zu entfernen und während des Feuerwerks Türen und Fenster geschlossen zu halten. Herumfliegenden Böller und Raketen könnten ansonsten ins Haus oder die Wohnung gelangen. „Brand- und Verletzungsgefahren sind vermeidbar, wenn man sich an die Gebrauchsanweisung hält und nicht fahrlässig handelt“, erklärt TÜV Rheinland-Experte Stahl. „Unbedingt zu beachten ist, dass nicht explodierte Feuerwerkskörper auf keinen Fall ein zweites Mal angezündet werden dürfen.“ Vor Kirchen, Krankenhäusern, Kindern- oder Altersheimen ist das Zünden von Böllern und Raketen grundsätzlich untersagt. Gemeinden und Städte bieten auf ihrer Internetpräsenz Bekanntmachungen zu örtlichen Verboten an.

Unfälle mit Feuerwerkskörpern passieren häufig in Kombination mit Alkohol – der nicht nur Jugendliche leichtsinnig macht. Verantwortungsvoll handelt, wer in seiner Umgebung alkoholisierten Personen das Zünden von Feuerwerksprodukten untersagt. Um Bränden und Verletzungen vorzubeugen, sind vor allem umsichtige Erwachsene gefragt.

Quelle: TÜV Rheinland

Kleintransporter kippt an Straßenbaum um

Kleintransporter kippt an Straßenbaum um

Arnsdorf / OT Kleinwolmsdorf, Alte Arnsdorfer Straße26.12.2015, 19:20 UhrAm Abend des 26. Dezember befuhr ein Kleintransporter Toyota von Kleinwolmsdorf kommend in Richtung Arnsdorf. Aus bislang nicht geklärter Ursache kam das Fahrzeug nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem dortigen Baum. In der Folge kippte der Toyota auf die linke Seite und blieb so im Straßengraben liegen. Der 45-jährige Fahrzeugführer wurde dabei verletzt. Der Mann war allein im Toyota unterwegs. Er musste stationär in einem örtlichen Krankenhaus aufgenommen werden. Ein Alkoholtest bei ihm ergab 1,22 Promille. Es folgten eine Blutentnahme und die Sicherstellung des Führerscheines.Der Gesamtschaden an Baum und Fahrzeug wird mit etwa 4.500 Euro beziffert. Zur Bergung des Kleintransporters musste ein Kran eingesetzt werden.Der Verkehrsunfalldienst der Polizeidirektion Görlitz hat die Ermittlungen aufgenommen. (stq)

Quelle: PD Görlitz

Hainichen – Brand einer Holzhütte/Verkehrsunfall eines Einsatzfahrzeuges der Feuerwehr

Hainichen – Brand einer Holzhütte/Verkehrsunfall eines Einsatzfahrzeuges der Feuerwehr

(Ha) Am Samstagnachmittag, gegen 15.30 Uhr, kamen Kameraden der Feuerwehr und Polizeibeamte auf dem Bergweg zum Einsatz. Offensichtlich führte der unsachgemäße Umgang mit pyrotechnischen Erzeugnissen zum Brand einer älteren Holzhütte. Personen wurden infolge des Brandes nicht verletzt, Angaben zur Schadenshöhe sind derzeit nicht bekannt. Allerdings verunfallte bei der Anfahrt zum Brandort ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr. Der Lkw MAN kippte beim Abbiegen von der Ahornstraße nach links in die Falkenauer Straße (Bundesstraße 169) auf die rechte Fahrzeugseite. Drei Kameraden (2x 30 Jahre und 52 Jahre) erlitten dabei leichte Verletzungen. Am Fahrzeug entstand erheblicher Sachschaden.

Quelle: PD Chemnitz

Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion vor Asylbewerberunterkunft

Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion vor Asylbewerberunterkunft

Zeit: 26.12.2015, gegen 05.15 UhrOrt: Dresden, PodemusstraßeUnbekannte Täter zündeten im Eingangsbereich einer Asylbewerberunterkunft einen unbekannten Sprengkörper. Durch die Explosion wurden mehrere Fensterscheiben beschädigt. Personen wurden nicht verletzt. Die Höhe des entstandenen Sachschadens wurde noch nicht beziffert.

Quelle: PD Dresden

3 Pkw gestohlen in Dresden

3 Pkw gestohlen in Dresden

1.Zeit: 21.12.2015 bis 23.12.2015Ort: Dresden-KlotzscheUnbekannte Täter entwendeten vom Göhrener Weg in Dresden-Klotzsche einen gesichert abgestellten, silbergrauen Pkw Mazda 6. Der Zeitwert des drei Jahre alten Fahrzeuges wurde mit ca. 11.000,- Euro beziffert.2.Zeit: 22.12.2015 bis 23.12.2015Ort: Dresden, MarienalleeUnbekannte Diebe stahlen in der Nacht zum 23.12.2015 einen gesichert abgestellten, weißen Pkw Renault Megane Coupé im Wert von ca. 10.000,- Euro.3.Zeit: 25.12.2015 bis 26.12.2015Ort: Dresden-Tolkewitz, Marienberger StraßeUnbekannte entwendeten einen gesichert abgestellten, schwarzen Skoda Octavia im Wert von ca. 7.000,- Euro.

Quelle: PD Dresden