Was kostet schon die „Welt“?

Was kostet schon die „Welt“?

Für manch einen Gauner kostet sie nicht mehr, als eine knüppeldicke Lüge, mangelnde Moral und ein absolut fehlendes Rechtsverständnis – und – wenn zumindest die materiellen Werte nicht selbst mit Händearbeit erwirtschaftet werden müssen, dann ist sie in Form von Auto, Wohnung, Haus, Geldanlage besonders leicht in den Händen zu halten. So versuchten auch am gestrigen Tag Vertreter der besonderen Spezies „Betrüger“, ihre gutgläubigen Opfer in neun Fällen um das hart Ersparte zu bringen. Doch die Gauner gingen leer aus.1. FallOrt: MarkkleebergZeit: 17.12.2015, 14:30 UhrSo läutete nachmittags bei einer älteren Dame (87) zu Hause das Telefon. Ihre vermeintliche Schwester rief an und bat um 40.000 Euro, die sie für ein Kapitalgeschäft benötige. Doch verstrickte sich die Anruferin in Widersprüche, so dass die 87-Jährige hellhörig wurde und sie aufforderte, die Telefonnummer durchzusagen, sozusagen einen Abgleich vornahm. Der funktionierte natürlich nicht und die Fremde legte auf. Danach informierte die 87-Jährige die Polizei.2. FallOrt: MarkkleebergZeit: 17.12.2015, 14:30 Uhr – 14:44 UhrFreudig erklärte die unbekannte Anruferin dem Herren (71), den sie nachmittags anrief, dass sie seine Nichte sei. Er solle raten. Er wiederum erwiderte: Welche, ich habe viele Nichten! Daraufhin legte sie auf und versuchte es zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal. Erfolglos. Auch in diesem Fall informierte der 71-Jährige umgehend die Polizei, die die Ermittlungen aufnahm.3. FallOrt: MarkkleebergZeit: 17.12.2015, 14:00 UhrAuch bei einer 86-Jährigen versuchte ein unbekannter Anrufer sein Glück. Mit unterdrückter Rufnummer meldete er sich als Neffe. Doch schon während des Gesprächs, als er um Geld bat, schwante der Dame, dass es nicht mit rechten Dingen zugeht. Sie sagte es dem Anrufer auf den Kopf zu, der daraufhin das Gespräch beendete. Die Frau erstattete Anzeige.4. FallOrt: DelitzschZeit: 17.12.2015, 15:00 UhrDieses Mal waren es vermeintliche Immobiliengeschäfte, die einer Finanzspritze bedurft hätten. So legte es jedenfalls der Unbekannte dar. Was er nicht ahnte: Die 68-Jährige, die er damit um viel Geld bringen wollte, roch ziemlich schnell „Lunte“. So sagte sie ihm auf den Kopf zu, er sei ein Schwindler und legte auf. Die Anzeige folgte umgehend.5. FallOrt: Leipzig; OT Reudnitz-ThonbergZeit: 17.12.2015, 15:00 Uhr – 16:00 UhrAuch in diesem Fall erbat die Anruferin von dem älteren Herrn (86) Geld für einen Hauskauf. Doch auch hier gingen die Betrügerin – eine vermeintliche Nichte – leer aus. Der 86-Jährige erstattet Anzeige.6. FallOrt: Leipzig; OT SüdvorstadtZeit: 17.12.2015, 14:20 UhrEin Anruf mit unterdrückter Nummer, eine fremde Frauenstimme am anderen Ende der Leitung und die wohl schon durchaus bekannte Frage: Erkennst Du meine Stimme nicht? Wahrheitsgemäß antwortete die angerufenen Dame (81) mit „Nein“ und musste sich wenig später weitere Lügen anhören: Sie sei die Nichte, die ältere. Sie wäre in Dresden und könne in einer Stunde da sein. Außerdem erklärte sie, Geld für einen Wohnungskauf in Dresden zu benötigen – nur so als Geldanlage. Geld bräuchte sie allerdings, um die hohen Zinsen, die über das Wochenende anfallen könnten, abzuwenden. Ungewöhnlich, dachte sich die 81-Jährige und bat die vermeintliche Nichte vorbeizukommen. Dann wolle sie alles absprechen. Weiterhin erklärte sie Zweifel zu haben, ihr ausreichend Geld zur Verfügung stellen zu können. Da legte die Anruferin ziemlich schnell auf und ward nicht mehr gehört. Die Dame indes informierte die Polizei, die die Ermittlungen aufnahm.7. FallOrt: Leipzig; OT Gohlis-SüdZeit: 17.12.2015, 13:45 Uhr – 13:50 UhrEinen weiteren Versuch unternahm die Unbekannt bei einer Dame (86) im Leipziger Stadtteil Gohlis. Auch ihr erklärte sie, eine Wohnung in Dresden kaufen zu wollen und Geld zu benötigen. Innerhalb einer Stunde wolle sie da sein. Auf Nachfragen der 86-Jährigen, wer die Anruferin sei, bekam sie keine direkte Antwort. Nur die Frage, ob sie die Stimme denn nicht erkenne. Als die ältere Dame dann den Namen eine ihrer Verwandten nannte, bejahte die Anruferin. Nun wiederum fragte die Dame, wie sie nach Dresden gekommen sei, da sie doch eigentlich im Rollstuhl sitze. Kurze verdutzte Stille am anderen Ende der Leitung, dann legte sie auf und ward nicht mehr gehört und gesehen 8. FallOrt: Leipzig; OT WiederitzschZeit: 17.12.2015, 10:06 UhrSelbst der Versuch, durch ein Gewinnversprechen von einigen zehntausend Euro an das Geld eines 51-Jährigen zu gelangen, scheiterte kläglich. Eine Anruferin erklärte dem vermeintlichen Glückspilz, dass er bei einer Autoverlosung gewonnen habe und das Preisgeld am nächsten Tag zu Hause entgegennehmen könne. Er müsse nur dem Notar als Überbringer knapp 1.000 Euro in Form einer Gebühr zahlen. Dass ein Betrüger am Werk ist, war dem Mann bewusst. Er informierte die Polizei, die die Ermittlungen aufnahm.9. FallOrt: Borna; Am HochhausZeit: 17.12.2015, 15:09 UhrDie Dame (87) meldete sich nur mit „Ja“, als ihr Telefon mit unbekannter Telefonnummer klingelte. Dann hörte sie eine Frauenstimme. Die Nichte sei sie, so erklärte es die unbekannte Anruferin und vorbeikommen wolle sie auf einen Kaffee. Sie habe einen Vertrag abgeschlossen und müsse heute den fünfstelligen Geldbetrag zurückzahlen, um der drohenden Strafe zu entgehen. Daran schloss sich die Bitte an, die kommen musste – die Bitte um finanzielle Unterstützung. Daraufhin entgegnete die 87-Jährige, dass sie nicht die sein kann, als die sie sich ausgibt und legte den Hörer auf. Danach erstattete sie Anzeige.In all den neun Fällen haben die Angerufenen sehr umsichtig und vorsichtig reagiert und sich damit vor großen Vermögensverlusten selbst bewahrt. Sie reagierten immer wieder richtig und versicherten sich in Familie und Bekanntenkreis zurück, ob der Anruf seine Richtigkeit hatte. In allen Fällen bestätigte sich diese letztlich nicht. (MB)

Quelle: PD Leipzig

Gut gelaunt zum Fest, Bad Elster!

Gut gelaunt zum Fest, Bad Elster!

Neue Unterhaltungs-CD der Chursächsischen Philharmonie Bad Elster ist ab sofort erhältlich

Bad Elster/CP. Kurz vorm Weihnachtsfest hat die Chursächsische Cafémusik als Ensemble der Chursächsischen Philharmonie Bad Elster unter dem Titel „Bad Elster, gut gelaunt!“ ein neues musikalisches Souvenir in Form einer CD mit unterhaltender Kammermusik eingespielt, welche ab sofort in der Touristinformation Bad Elster erhältlich ist.

„Die Zusammenstellung ist dabei eine weitere Liebeserklärung aus und an Bad Elster zugleich!“ beschreibt ein sichtlich erfreuter Georg Stahl, Kammermusiker und Solocellist, die Intention des neuen Kammermusikalbums und führt aus „Bei der Werksauswahl haben wir unseren Fokus diesmal vor allem auf Spielfreude und Ausgelassenheit gelegt, quasi als klangvolles Markenzeichen der Chursächsischen Cafémusik!“ So bietet die liebevoll gestaltete CD Unterhaltungsmusik im besten Sinne aus Polkas, Tänzen, Chansons und ausgelassenen Kompositionen u.a. von Robert Stolz, Johann Strauß und Johannes Brahms aber auch von Leroy Anderson, Charly Chaplin oder Issac Albéniz. Unterstützt wurde die neue CD-Produktion vom „Verein der Freunde und Förderer der Chursächsischen Philharmonie“, welchem auch schon die erste CD dieser Reihe am Herzen lag. Neben Georg Stahl muszierten für diese Einspielungen die Kammermusiker Peter Kostadinov (Violine) und Stefan Bücher (Violine) sowie Walter Emmerlich (Kontrabass) und Frank Gareis (Klarinette) begleitet von Radim Vojír am Klavier.

Die neue CD mit einem umfangreichen Begleitheft inklusive Hintergrundinfos zur Werkauswahl ist ab sofort zum Preis von 10,00 EUR erhältlich. Die CD sowie alle Infos zur Chursächsischen Philharmonie gibt es täglich in der Touristinformation Bad Elster im Königlichen Kurhaus unter 037437/ 53 900 oder unter www.chursaechsische-philharmonie.de

Quelle: Chursächsische Veranstaltungs GmbH

Verkehrskontrolle und ihre Folgen

Verkehrskontrolle und ihre Folgen

Ort: Brandis, Am TeichdammZeit: 18.12.2015, 01:55 UhrIm Rahmen ihrer Streifentätigkeit entschloss sich eine Funkwagenbesatzung zu einer Verkehrskontrolle eines Mercedes. Am Steuer saß eine männliche Person, auf dem Beifahrersitz saß eine weibliche Person. Als die Beamten sich hinter das Fahrzeug „setzten“, bemerkten diese, dass der Mercedesfahrer „Gas“ gab. Sie verloren zunächst das Fahrzeug aus den Augen. An einer Kreuzung zeigten ihnen zwei Zeugen, wohin das Fahrzeug gefahren war. An dieser Kreuzung hatte das Fluchtauto auch ein Verkehrsschild umgefahren. Zeitgleich meldete sich eine weitere Zeugin im Revier und gab an, dass sie gerade einen lauten Knall gehört habe. Ein Mercedes hatte „wild“ auf der Straße geparkt, zwei Personen stiegen aus und flüchteten, sie versteckten sich. Die Beamten waren nach wenigen Minuten am Ort und stellten genau diesen Mercedes fest, der erhebliche Unfallschäden aufwies. Ein Fährtenhund wurde angefordert. Die Beamten suchten die nähere Umgebung ab und entdeckten auch die beiden Personen. Es handelte sich dabei um einen polizeibekannten 42-jährigen Mann und eine 21-jährige Frau. Beide hatten die Hosen gewechselt (!). Die 21-Jährige hatte eine Männerarbeitshose an, die ihr einfach nicht passte. In der Nähe der beiden Personen wurden noch die Fahrzeugschlüssel zum Fahrzeug und daneben ein Tütchen mit einer kristallinen Substanz aufgefunden und sichergestellt. Der mittlerweile eingetroffene Fährtenhund nahm die Witterung auf, schnüffelte an den beiden Personen und lief dann schnurstracks bis zum Unfallauto. Die beiden Tatverdächtigten hatten zu diesem Zeitpunkt keine Fragen mehr und schauten sich nur verdutzt an. Die weiteren Ermittlungen vor Ort ergaben, dass der 42-Jährige nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist, unter Einfluss von Amphetaminen stand und die angebrachten Kennzeichen am Fahrzeug zur Fahndung ausgeschrieben sind. Das Fahrzeug war seit dem 1.12.2015 eigentlich abgemeldet. Die Ermittlungen dauern an. (Vo)

Quelle: PD Leipzig

Freiwillige Feuerwehr Oberhohndorf erhält neues Fahrzeug

Freiwillige Feuerwehr Oberhohndorf erhält neues Fahrzeug

Die Freiwillige Feuerwehr Oberhohndorf lud Samstag, dem 19. Dezember ab 14.30 Uhr zu einer Feuerwehr-Weihnacht ans Gerätehaus (Von-Schlegel-Straße 13A) ein. Die Besucher erwartete ein Kinderchor und eine Technikschau, angekündigt hatte sich außerdem der Weihnachtsmann. Mit Glühwein und Kinderpunsch sowie Roster und Steaks war auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Um 19 Uhr findet das Abschlussfeuerwerk statt. Höhepunkt war die Übergabe eines neuen Löschfahrzeuges durch Oberbürgermeisterin Dr. Pia Findeiß sein.

Die Freiwillige Feuerwehr Oberhohndorf zählt zu den wichtigen Stützen der Feuerwehr Zwickau. Sie zählt zurzeit insgesamt 37 aktive Kameradinnen und Kameraden. Weitere 15 Mitglieder hat die Jugendfeuerwehr, in der Alters- und Ehrenabteilung sind sieben Angehörige aktiv. Neben der Aufgabe des Brandschutzes und der technischen Hilfeleistung engagiert sich die Freiwillige Feuerwehr Oberhohndorf sehr stark auf dem Einsatzgebiet des ABC-Schutzes. Mit dem Dekontaminationsfahrzeug ist man zur Gefahrenabwehr auf dem Einsatzgebiet der Stadt Zwickau, im gesamten Landkreis Zwickau und bei größeren Einsatzlagen in Sachsen bzw. bundesweit einsatzbereit.

Das neue Hilfeleistungslöschfahrzeug hat einen 213 kW (290 PS) starken Motor, verfügt über einen 2000 Liter fassenden Löschwasserbehälter und ist mit einer umfangreichen Ausstattung zur Brandbekämpfung und technischen Hilfeleistung ausgestattet. Zu dieser gehören beispielweise ein Rettungssatz mit Schneid- und Spreizwerkzeug oder eine Hochwasserpumpe. Die Gesamtkosten belaufen sich auf fast 382.000 Euro. Dieses moderne Einsatzfahrzeug ersetzt ein 17 Jahre altes Modell, das von Oberhohndorf in die Freiwillige Feuerwehr Pöhlau umgesetzt wird.

Quelle: Stadt Zwickau