Wiederholter Einsatz des Entschärfungsdienstes erforderlich

Wiederholter Einsatz des Entschärfungsdienstes erforderlich

   Am Dienstag (15. Dezember 2015) mussten die  Beamten der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel gleich mehrmals den Entschärfungsdienst der Bundespolizeidirektion Pirna anfordern. In zwei Fällen war die Nettoexplosivmasse der aufgefunden Pyrotechnik so groß, dass eine sichere Verwahrung der pyrotechnischen Erzeugnisse nur durch den Einsatz der Spezialkräfte sichergestellt werden konnte.

   Den Anfang machte eine deutsche Staatsangehörige (49) auf der Bundesautobahn 17 im Bereich Breitenau. Bei der polizeilichen Kontrolle stellten die Beamten 10 Stück Raketen (je 150 cm Länge) und eine Feuerwerksbatterie (Größe: 40×40 cm) der Kategorie 3 fest.

   Nur kurze Zeit später fanden die Beamten im Bereich Schmilka, bei der polizeilichen Kontrolle zweier Deutscher (19, 22), insgesamt 1600 Stück Feuerwerkskörper und zwei Kugelbomben. Die aufgefundenen Feuerwerkskörper hatten zusammen eine Nettoexplosivmasse von 5 Kg, weshalb ein Einsatz des Entschärfungsdienstes erforderlich war.

   Gegen späten Nachmittag mussten die Spezialkräfte des Entschärfungsdienstes dann erneut angefordert werden. Bei der polizeilichen Kontrolle auf der Bundesautobahn 17 stellten die Beamten bei einem 23-jährigen drei Feuerwerksbatterien und zwei Packungen Feuerwerkskörper (Dum Bum) fest. Fast zeitgleich kontrollierten die Beamten einen 18-jährigen, welcher insgesamt 105 Stück verschiedener Feuerwerkskörper (darunter diverse

Feuerwerksbatterien) bei sich führte. Die festgestellten Feuerwerkskörper der beiden Personen hatten zusammen eine Nettoexplosivmasse von 12 Kg.

   Den Abschluss des Tages machte eine 28-jährige Deutsche im Bereich Hellendorf. Sie führte insgesamt 64 Stück verbotener Feuerwerkskörper (La Bomba, Dum Bum) bei sich. Aber sie muss sich jetzt nicht nur wegen Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz verantworten, sondern auch wegen Verstoß gegen das Waffengesetz. Die Beamten fanden bei ihr noch ein Einhandmesser und drei Elektroschocker, welche als Taschenlampen getarnt waren. Nach dem deutschen Waffengesetz sind getarnte Waffen, die einen anderen Gegenstand vortäuschen oder die als solche nicht erkennbar sind, weil sie mit einem Gegenstand des täglichen Gebrauchs (z.B. Taschenlampe o.ä.) verkleidet sind, verboten.

   Bei den festgestellten Feuerwerkskörpern handelte es sich um in Deutschland nicht zugelassene Pyrotechnik und um Feuerwerkskörper der „Kategorie 3“, welche nur von ausgebildeten Feuerwerkern zu besonderen Anlässen verwendet werden darf.

Quelle: Bundespolizei

Fünf Verletzte bei Wohnungsbrand

Fünf Verletzte bei Wohnungsbrand

Zeit:   15.12.2015, 16.00 Uhr

Ort:    Zeithain, OT Röderau-Bobersen

Am gestrigen Nachmittag kam es zu einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Zeithainer Straße, bei dem fünf Menschen verletzt wurden.

Das Feuer war an einem Fernsehgerät in einer Wohnung im Erdgeschoss ausgebrochen und hatte auf das Mobiliar übergegriffen. In der Folge breitete sich der Rauch im gesamten Gebäude aus. Der Wohnungsmieter (68) sowie vier weitere Hausbewohner mussten evakuiert werden. Der 68-Jährige wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Die anderen, eine Frau sowie drei Männer im Alter zwischen 28 und 76 Jahren, erlitten leichte Verletzungen.

Das Wohnhaus wurde bei dem Brand stark beschädigt, abschließende Angaben zum Schadensausmaß liegen derzeit noch nicht vor.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. (ir)

Quelle: PD Dresden

Chemnitz  Stadtgebiet – Einfamilienhäuser im Fokus von Einbrechern/Zeugengesuch

Chemnitz Stadtgebiet – Einfamilienhäuser im Fokus von Einbrechern/Zeugengesuch

(Ki) Drei Einfamilienhäuser hatten Einbrecher am Mittwoch im Stadtgebiet im Fokus.

Im Ortsteil Borna-Heinersdorf waren Einbrecher in der Wittgensdorfer Straße zwischen 7.30 Uhr und 18.30 Uhr zugange. Hier kamen Einbrecher durch ein gewaltsam geöffnetes Kellerfenster ins Haus und durchsuchten es. Gefunden haben sie einige hundert Euro Bargeld sowie eine Schatulle mit Schmuck, die jedoch im Garten wiedergefunden wurde.

Ein Fährtensuchhund konnte über 400 m eine Spur bis zur Paracelsiusstraße verfolgen. An mehreren Parktaschen legte er sich ab. Möglicherweise fuhren die Täter von dort mit einem Fahrzeug weg.

In der Straße Auf der Kirchwiese im Ortsteil Reichenhain beschafften sich Täter zwischen 9 Uhr und 18 Uhr zunächst durch einen Einbruch in einen Schuppen auf dem Hausgrundstück offenbar geeignetes Werkzeug. Dann hebelten sie an einem Fenster, wurden vermutlich gestört und flüchteten. Ins Haus kam man nicht. Das zuvor aus dem Schuppen geholte Werkzeug, eine Spitzhacke und ein Schraubendreher, blieben am Tatort liegen und wurden sichergestellt. Der Sachschaden beziffert sich auf geschätzte

1 500 Euro.

In der Dantestraße im Ortsteil Adelsberg wurden Einbrecher kurz nach

18 Uhr vom Hauseigentümer gestört und ergriffen die Flucht. Der Hausbesitzer hatte verdächtige Geräusche wahrgenommen und daraufhin nach der Ursache gesucht. Er sah noch jemanden in die Büsche springen und rief dann die Polizei. Ein aufgehebeltes Kellerfenster wurde festgestellt, Schaden ca. 150 Euro.

Die Polizei sucht Zeugen, die an den Tatorten und deren Umfeld Wahrnehmungen gemacht haben, die mit den Einbrüchen zusammenhängen könnten. Hinweisgeber wählen bitte die Telefonnummer 0371 387-495808 der Polizeidirektion Chemnitz.

Quelle: PD Chemnitz

Nach Schlägerei sucht die Polizei Zeugen

Nach Schlägerei sucht die Polizei Zeugen

Görlitz, Lutherstraße25.10.2015, 02:30 Uhr Bereits am frühen Morgen des 25. Oktober 2015 kam es in Görlitz auf der Lutherstraße zu einer Körperverletzung. Vor einer Gaststätte schlugen drei zurzeit unbekannte Täter auf einen 23-jährigen Mann ein. Dieser erlitt erhebliche Gesichtsverletzungen. Er flüchtete mit seiner weiblichen Begleitung in Richtung Melanchthonstraße, wobei einer der Täter sie verfolgte und anschließend eine Haustür beschädigte. Folgende Täterbeschreibungen liegen der Polizei vor: Die erste Person hat ein scheinbares Alter zwischen 22 und 27 Jahren, eine hagere, schlanke Figur und ist zirka 1,70 Meter bis 1,75 Meter groß. Er war mit einer hellen Cargohose und einem hellen Kapuzenpullover bekleidet. Er trug eine dunkle Strickmütze. Der Zweite ist zwischen 1,70 Meter und 1,80 Meter groß, hat eine untersetzte stämmige Figur und schwarze Haare. Hierbei handelt es sich um einen Igelschnitt mit Ansätzen zur Glatze. Er hat ein scheinbares Alter zwischen 25 und 35 Jahren und trägt einen Vollbart. Er war bekleidet mit einer schwarzen Cargohose, einem schwarzen Pullover und einer schwarzen Jacke. Die dritte Person ist zwischen 1,70 Meter und 1,80 Meter groß, hat eine hagere Figur und ein längliches Gesicht. Er hat helle Haare in Form eines Kurzhaarschnittes. Er trug blaue Jeans, ein weißes T-Shirt und eine dunkle Softshelljacke. Er ist zirka 25 Jahre alt und trug ein blaues Basecape mit einer weißen Aufschrift. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung und wendet sich nun mit einem Zeugenaufruf an die Öffentlichkeit: 

  • Wer hat am besagten Tag die Schlägerei beobachtet und kann weitere Angaben zum Tatgeschehen machen?
  • Wem sind die beschriebenen Personen bekannt?

 

  • Wer kennt Personen, die von der Tat berichtet oder sich selbst damit gebrüstet haben?

 Hinweise bitte an das Polizeirevier Görlitz, auch telefonisch unter 03581 650-0, oder an jede andere Polizeidienststelle. (mg)

Glauchau (Bundesautobahn 4) – Seitlich mit Viehtransporter kollidiert

Glauchau (Bundesautobahn 4) – Seitlich mit Viehtransporter kollidiert

(Kg) Die A 4 in Richtung Dresden befuhren am Mittwoch, gegen 10.40 Uhr, der

21-jährige Fahrer eines Pkw VW und der 24-jährige Fahrer eines Lkw MAN (Viehtransporter). Etwa 2,5 Kilometer nach der Anschlussstelle Glauchau-Ost geriet der Pkw beim Überholen des Lkw nach rechts und kollidierte seitlich mit dem Lkw. Durch den Anstoß kam der Viehtransporter nach rechts von der Fahrbahn ab, prallte gegen die Schutzplanke und kippte auf die Seite um. Der Pkw kam nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Mittelschutzplanke. Die beiden Fahrer erlitten bei dem Unfall leichte Verletzungen. Zwei der 20 Kälber des Viehtransportes wurden eingeklemmt, verletzt und mussten durch den Tierarzt getötet werden. Die Richtungsfahrbahn Dresden war für ca. 1¼ Stunden zwischen den Anschlussstellen Glauchau-Ost und Hohenstein-Ernstthal voll gesperrt. Etwa ab 12 Uhr wurde die Vollsperrung aufgehoben und der linke Fahrstreifen war wieder befahrbar. Die restlichen Kälber wurden umgeladen. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 37.500 Euro. Gegen 13.30 Uhr war die Unfallstelle beräumt und die Richtungsfahrbahn wieder frei befahrbar.

Quelle: PD Chemnitz