Verfahren wegen versuchten Totschlags-Polizeibeamten angefahren

Verfahren wegen versuchten Totschlags-Polizeibeamten angefahren

Verfahren wegen versuchten Totschlags – Beschuldigter ausgeliefertBezug: Gemeinsame Medieninformation vom 10. November 2015 „Flüchtiger Tatverdächtiger durch erfolgreiche internationale Zusammenarbeit festgenommen“Der am 30. Oktober 2015 aufgrund eines Europäischen Haftbefehls des Amtsgerichts Görlitz auf Antrag der Bezirksstaatsanwaltschaft Jelenia Góra in Auslieferungshaft genommene 33-jährige Beschuldigte wurde am 9. Dezember 2015 nach Deutschland ausgeliefert und direkt dem Haftrichter vorgeführt.Der Mann soll am 13. September 2015 an einer Kontrollstelle der Bundespolizei an der B 178 einen damals 52-jährigen Polizeibeamten angefahren und schwer verletzt haben.Der Haftrichter erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Görlitz einen neuen Haftbefehl gegen den polnischen Staatsbürger, gegen den nunmehr wegen versuchten Totschlags ermittelt wird. Aus den Feststellungen zur konkreten Situation, in der der Tatverdächtige den Polizeibeamten anfuhr, bestehen dringende Gründe für die Annahme, er habe den Eintritt unfallbedingt tödlicher Verletzungen zumindest billigend in Kauf genommen.Die Mordkommission der Kriminalpolizeiinspektion Görlitz hat die Ermittlungen übernommen. Dabei wird auch geprüft, worin das Motiv der Flucht und des Durchbrechens der Polizeikontrollen lag. Sollte sich ergeben, dass die Tat begangen wurde, um eine andere strafbare Handlung zu verdecken, kommt auch ein Verfahren wegen versuchten Mordes in Betracht.Totschlag ist mit Freiheitsstrafe von fünf bis 15 Jahren bedroht. Der Versuch kann milder bestraft werden.Quelle:Staatsanwaltschaft Görlitz

Arsenal nicht zugelassener Pyrotechnik sichergestellt

Arsenal nicht zugelassener Pyrotechnik sichergestellt

Arsenal nicht zugelassener Pyrotechnik sichergestelltKönigswartha, Hahnebergstraße10.12.2015, gegen 21:00 UhrAm Donnerstagabend hat eine Streife des Polizeireviers Hoyerswerda in einer Wohnung an der Hahnebergstraße in Königswartha knapp 300 in Deutschland nicht zugelassene Silvesterknaller sichergestellt. Darunter befanden sich auch zwei sogenannte Kugelbomben, die einen Sicherheitsabstand von mindestens 80 Metern bei der Zündung erfordern, sowie zwei Mehrfachschussbatterien. Der 43-jährige Bewohner hatte die pyrotechnischen Gegenstände offenbar bereits im Sommer aus der tschechischen Republik verbotenerweise eingeführt und lagerte sie daheim unter dem Sofa. Ein Bürgerhinweis brachte die Polizei auf die Fährte des Mannes. Der Beschuldigte gab die Knallkörper heraus, die Streife stellte sie sicher und übergab sie zur Vernichtung an entsprechende Fachkräfte. Gegen den 43-Jährigen ermittelt nun die Kriminalpolizei wegen eines Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz. (tk)Quelle: PD Görlitz

Ralf Schumacher wird 2016 Teamchef in der ADAC Formel 4

Ralf Schumacher wird 2016 Teamchef in der ADAC Formel 4

Ralf Schumacher wird 2016 Teamchef in der ADAC Formel 4• Meister-Teamchef Gerhard Ungar spannt mit Ralf Schumacher zusammen• Neue Teamführung mit Ralf Schumacher und Teamgründer Gerhard Ungar• Ralf Schumacher: „Uns ist es wichtig, dem Nachwuchs eine gute Plattform zu geben.“München. Der ehemalige Formel-1- und DTM-Pilot Ralf Schumacher wird 2016 Teamchef in der ADAC Formel 4. Gemeinsam mit Gerhard Ungar übernimmt Schumacher die Teamführung des HTP F4 Junior Team UNGAR, der Meistermannschaft der Saison 2015. Für das Team von Ungar, der über viele Jahre die erfolgreichen DTM-Rennwagen von Mercedes-Benz konstruierte, gewann Marvin Dienst (18, Lampertheim) in diesem Jahr mit acht Laufsiegen die Premierensaison der ADAC Formel 4. Das gemeinsame Team von Schumacher und Ungar startet 2016 vom Standort Kerpen bei Köln.“Wir hatten 2015 eine außergewöhnliche Saison“, sagt Ungar. „Ich möchte mich an dieser Stelle beim ganzen Team bedanken und freue mich jetzt auf die Zusammenarbeit mit Ralf. Die ADAC Formel 4 ist die beste Einstiegsserie für junge Rennfahrer in den professionellen Motorsport. Die Rennserie bietet eine optimale Plattform für eine professionelle Vorbereitung.“Ungar und Schumacher kennen sich bereits durch ihre langjährige Zusammenarbeit bei Mercedes-Benz in der DTM. „Dass wir zusammen ein Team machen wollen und den Nachwuchs fördern möchten, war schon immer unsere beidseitige Zielsetzung, bis wir dann in diesem Jahr gemeinsam entschieden haben, zusammen das ADAC Formel 4-Team zu führen“, so Schumacher. „Uns ist es wichtig, dem Nachwuchs eine gute Plattform zu geben, weshalb wir in naher Zukunft unser Nachwuchsprogramm auch über die ADAC Formel 4 hinaus ausbauen möchten.“ Für Schumacher schließt sich mit dem Engagement in der ADAC Formel 4 ein Kreis: 1992 und 1993 machte er seine ersten Schritte im Automobilsport ebenfalls in einer Formel-Nachwuchsserie des ADAC.Schumacher unterstützt bereits seit 2012 die Nachwuchsarbeit des ADAC als Schirmherr des ADAC Kart Masters. In dieser Rolle steht er den Youngstern mit Rat und Tat zur Seite. Seit 2015 engagiert er sich zudem auch als Mitglied im Stiftungsrat der ADAC Stiftung Sport. Die ADAC Stiftung Sport unterstützt Talente im Automobil-, Motorrad- und Wassersport.Die ADAC Nachwuchsförderung ist seit vielen Jahren Ausgangspunkt für künftige Motorsport-Stars. Neben Schumacher begannen in der Vergangenheit unter anderem auch Formel-1-Piloten wie Sebastian Vettel, seines Zeichens Schirmherr der ADAC Formel 4, Vize-Weltmeister Nico Rosberg, der ADAC Motorsportler des Jahres 2015, Nico Hülkenberg oder DTM-Champion Pascal Wehrlein ihre erfolgreichen Karrieren in den ADAC Nachwuchs-Formelserien.Quelle: ADAC Motorsport

Auseinandersetzung in Asylunterkunft

Auseinandersetzung in Asylunterkunft

Auseinandersetzung in AsylunterkunftZeit: 10.12.2015, 22.50 UhrOrt: NiederauGestern Abend kam es in einer Asylunterkunft an der Meißner Straße zu einer Auseinandersetzung, bei dem ein Syrer (23) verletzt wurde.Bisherigen Ermittlungen zufolge begaben sich etwa 10-15 aus Afghanistan stammende Männer zu dem Syrer und schlugen auf ihn ein. Anlass der Attacke war ein Vorfall am Vortag während eines Fußballspiels, bei dem sich ein afghanischer Junge von dem 23-Jährigen schikaniert fühlte.Die eingesetzten Polizeibeamten konnten elf Tatverdächtige – afghanische, libysche, iranische und irakische Staatsangehörige im Alter zwischen 16 und26 Jahren – bekannt machen. Gegen sie wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. In diesem Zusammenhang werden auch die genauen Umstände der Auseinandersetzung geprüft. (ir)Quelle:PD Dresden