Beinahe Schusswaffenanwendung nötig

Beinahe Schusswaffenanwendung nötig

Ort: Leipzig, YorckstraßeZeit: 06.12.2015, gegen 01:30 Uhr

Besorgte Anwohner meldeten einen in seiner Wohnung und im Mehrfamilienhaus randalierenden Mann. Andere Zeugen hatten den heftigen Streit eines Pärchens wahrgenommen und das Durchladen einer Schusswaffe gehört. Vor Ort trafen Polizeibeamte auf einen 50-Jährigen, der ein Dönermesser (Klingenlänge: 63 cm) in der Hand hielt, es über seinen Kopf erhob und drohend auf sie zuschritt. Trotz Reizgaseinsatz und der Androhung der Schusswaffe hielt der Mann nicht inne und kehrte erst im letzten Moment, also tatsächlich unmittelbar vor einer Schussabgabe, in seine Wohnung zurück. Weil laut der Erstinformationen zu vermuten war, dass sich eine dritte Person in der Wohnung befindet und womöglich verletzt ist, entschlossen sich die Polizisten, dem Täter zu folgen. Sie fanden ihn im Wohnzimmer, wo er das Messer inzwischen auf dem Couchtisch abgelegt hatte und sich mit seinem Mobiltelefon beschäftigte. Als er die Beamten wahrnahm, griff er sofort wieder nach dem Messer, welches ein Beamter jedoch rechtzeitig wegschleudern konnte. Gegen den gleichwohl weiter hochaggressiven Täter musste erneut Reizgas angewandt werden, um ihn dann zu Boden bringen und mittels Handfessel fixieren zu können. Hierdurch waren die Beamten (w21, w23, w31, w31, m34, m37) auch gezwungen, sich selbst dem Reizgas auszusetzen, erlitten entsprechende Schleimhaut- und Atemwegsreizungen, waren aber weiter dienstfähig. Wie sich hernach herausstellte, war sonst keine weitere Person in der Wohnung anwesend. Dafür fand sich in einer schwarz-silberne Spielzeugpistole der vermeintliche Grund für das Geräusch des Durchladens einer Waffe. Da sich der 50-Jährige nicht beruhigte, was nicht allein an 1,09 Promille Atemalkohol gelegen haben kann, ordnete ein Notarzt letztlich die vorübergehende Einweisung in ein psychiatrisches Krankenhaus an. (Loe)

Quelle: PD Leipzig

Unfall sorgt für Verkehrsbehinderungen Reinsdorf/Anschlussstelle Zwickau Ost

Unfall sorgt für Verkehrsbehinderungen Reinsdorf/Anschlussstelle Zwickau Ost

Reinsdorf/Anschlussstelle Zwickau Ost – (am) Zu einem Verkehrsunfall, der erheblichen Rückstau auf der BAB 72, Fahrtrichtung Hof, nach sich zog, kam es am Montag, gegen 5 Uhr. Bei den unfallbeteiligten Fahrzeugen handelt es sich um einen BMW sowie einen Toyota. Eine eingeklemmte Person musste durch die Feuerwehr geborgen werden. Insgesamt zwei Verletzte wurden in das Krankenhaus gebracht.

Quelle: PD Zwickau

Ergänzung der Feuerwehr:Bei dem Einsatz an der Anschlussstelle Zwickau Ost am heutigen Morgen haben wir als Feuerwehr keine Person befreit und erst recht nicht geborgen. Das würde ja heißen dass die Person leblos gewesen wäre. Die Feuerwehr hat nur den Brandschutz sichergestellt und die Einsatzstelle abgesichert.

21-Jähriger durch Jordanier verletzt

21-Jähriger durch Jordanier verletzt

Zeit:   07.12.2015, gegen 01.30 UhrOrt:    Dresden-Südvorstadt

In der vergangenen Nacht wurde ein 21-Jähriger in einer Wohnung an der Fritz-Löffler-Straße verletzt. Ein tatverdächtiger 23-Jähriger wurde vorläufig festgenommen.Beide Männer wohnen in einer Wohngemeinschaft an der Fritz-Löffler-Straße. In der Nacht ging der 23-Jährige zum Zimmer des 21-Jährigen und verletzte ihn unvermittelt mit einem Messer. Der Verletzte flüchtete auf die Straße und suchte in einem Bus an der Haltestelle Reichenbachstraße Hilfe.Der 21-Jährige wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht, konnte dieses bereits wieder verlassen.Alarmierte Beamte stellten den Tatverdächtigen noch im Haus an der Fritz-Löffler-Straße. Sie nahmen den Mann aus Jordanien vorläufig fest.Die Staatsanwaltschaft Dresden und die Dresdner Kriminalpolizei haben die Ermittlungen wegen versuchten Totschlages aufgenommen. (ju)Quelle: PD Dresden

Brand im Asylbewerberheim in Werdau

Brand im Asylbewerberheim in Werdau

Werdau – (am) Feuerwehr und Polizei mussten am Sonntag, gegen 19 Uhr zu einem Brand in das Asylbewerberheim auf der Untere Holzstraße ausrücken. Als Brandort wurde ein Zimmer in der zweiten Etage lokalisiert. Die Feuerwehr stellte im Raum einen stark alkoholisierten 40-Jährigen (3,55 Promille) fest. Dieser wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Brandsachschaden: ca. 500 Euro. Zur Brandursache ermittelt die Kriminalpolizei.

Quelle: PD Zwickau

Erstaufnahmeeinrichtung Heidenau –  48 Tatverdächtige ermittelt

Erstaufnahmeeinrichtung Heidenau – 48 Tatverdächtige ermittelt

„Die Behörden und Beamten des Polizeidienstes haben Straftaten zu erforschen und alle keinen Aufschub gestattenden Anordnungen zu treffen, um die Verdunkelung der Sache zu verhüten.“ Der Wortlaut stammt aus der Strafprozessordnung und beschreibt die Aufgaben der Polizei im Strafverfahren.Nach Polizeieinsätzen wird der Polizei regelmäßig unterstellt, ihre Aufgaben nicht hinreichend wahrzunehmen und keine Strafverfolgung zu betreiben. Vermeintliche Indizien sind in erster Linie die geringe Zahl von vorläufigen Festnahmen am Einsatztag und das scheinbare Fehlen sogenannter „Sofortmaßnahmen“ durch Einsatzkräfte vor Ort.Dieser Rückschluss ist falsch! Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Ein aktueller Beleg sind beispielsweise die polizeilichen Ermittlungsergebnisse im Zusammenhang mit Straftaten an der Heidenauer Erstaufnahmeeinrichtung seit dem 19. August:Die Dresdner Kriminalpolizei bearbeitet(e) 55 Ermittlungsverfahren in dem genannten Zusammenhang. Zu diesen 55 Verfahren konnten bislang 48 Tatverdächtige ermittelt werden. Ermittelt wurde zu den Tatbeständen der Volksverhetzung, des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, der Zerstörung wichtiger Arbeitsmittel, des besonders schweren Landfriedensbruch, der Beleidigung, der (gefährlichen) Körperverletzung, der Bedrohung sowie Verstößen gegen das Versammlungs- und Sprengstoffgesetz.25 Ermittlungsverfahren mit 20 Tatverdächtigen wurden bisher an die Staatsanwaltschaft Dresden abgegeben.An den Einsatztagen waren insgesamt „nur“ zwei Personen vorläufig festgenommen worden. (tg)

Quelle: PD Dresden