Die Tage werden kürzer, die Temperaturen fallen, der Winter klopft an die Tür: Für Auto-, Motorrad- und Fahrradfahrer ist nun besondere Vorsicht geboten, denn am Wochenende droht vielerorts in Deutschland der erste Wintereinbruch des Jahres. Nebel, rutschiges Laub und Schneefall erfordern im Straßenverkehr erhöhte Aufmerksamkeit. Im Notfall kommt die schnellste Hilfe häufig aus der Luft. Damit Unfälle aber erst gar nicht passieren, gibt die DRF Luftrettung Tipps, wie sie den schwierigen Witterungsverhältnissen gerecht werden.

Insbesondere Brücken, Straßen im Wald oder in schattigen Lagen müssen besonders beachtet werden. Kommen zum Laub auch Glatteis oder Schnee  hinzu, kann die Fahrt schnell zur Rutschpartie werden. Auch die Zahl der Wildunfälle nimmt in den dunklen Monaten zu. Wird das gewohnte Fahrverhalten jetzt nicht den aktuellen Witterungsverhältnissen angepasst, kann dies böse Folgen haben.

Die warmen Novembertage haben viele dazu veranlasst, mit der Umrüstung ihres Autos noch zu warten. Wer es noch nicht getan hat, sollte spätestens jetzt sein Fahrzeug auf den Winter vorbereiten. Neben einer voraus schauenden Fahrweise rät die DRF Luftrettung zu folgenden Vorsichtsmaßnahmen:

Tipps zum winterfesten Auto

  • Achten Sie darauf, dass die Winterreifen nicht älter als vier Jahre sind. Auch eine Profiltiefe von 4 mm ist Pflicht!
  • Denken Sie bei den Extremanforderungen des Winters auch an die Autobatterie: Spätestens nach fünf Jahren ist die Zeit reif für eine Neue.
  • Vergessen Sie nicht die Scheinwerfer und alle Leuchten von Schnee oder Eis zu befreien. Eiskratzer gehören im Auto stets an einen griffbereiten Ort.
  • Scheiben sollten vollständig von Eis befreit werden. Wer nur ein kleines Guckloch lässt, riskiert Unfälle!
  • Planen Sie einen Winterurlaub in den Alpen? Dann gehören Schneeketten in den Kofferraum. Auch ein Starterkabel kann bei eisigen Temperaturen hilfreich sein.
  • Ein letzter Blick gilt dem Warndreieck und dem Verfallsdatum des Verbandkastens. Beides sollte funktionstüchtig und an Bord jedes Fahrzeugs sein.

Quelle: DRF Luftrettung

 Hintergrundinformationen

Im Notfall zählt jede Minute. Die Hubschrauber der DRF Luftrettung können Notfallorte im Umkreis von 60 Kilometern in maximal 15 Minuten erreichen. Bundesweit setzt die DRF Luftrettung an 29 Stationen Hubschrauber für die Notfallrettung und den Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken ein, an acht Standorten sogar rund um die Uhr. Die rot-weißen Hubschrauber bringen dabei nicht nur den Notarzt schnellstmöglich zum Einsatzort, sie haben auch beim Transport von Notfallpatienten in Spezialkliniken einen entscheidenden Zeitvorteil.

Jahr für Jahr starten die Besatzungen der DRF Luftrettung zu über 38.000 Rettungseinsätzen. Zur Finanzierung ihrer Arbeit ist die gemeinnützig tätige Organisation auf die Unterstützung von Förderern und Spendern angewiesen. Mehr Informationen online unter www.drf-luftrettung.de oder www.facebook.com/drfluftrettung

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