Ewig grüßt das Murmeltier! – auch beim Niederschreiben geistiger Ergüsse mit Hinweis darauf, dass seit Monaten im Leipziger Stadtgebiet Diebe ihr Unwesen treiben und Taschen aus Fahrradkörben stehlen. Nicht nur, dass beim Aufklären und Warnen über das bestehende Phänomen der kreativen Ader langsam die Puste ausgeht und sich die Gedanken darum kreisen, wie als Autor noch intensiver und einprägender das Problem benannt werden kann – nein, sondern auch die herbei schleichende Ernüchterung, dass die zum x-ten Mal beschriebenen Beispiele, die aus dem wahren Leben gegriffen sind, keine Besserung bei den Taschenbesitzern versprechen, die nach wie vor ihr Eigentum ungesichert in Fahrradkörben transportieren. So schlägt beim Schreiben mittlerweile Eintönigkeit seine Bahn, doch nichts desto trotz weist die Leipziger Pressestelle weiterhin stoisch auf das Phänomen hin, so wie auch wieder heute in den folgender Geschichte:Ort: Leipzig; OT ZentrumZeit: 08.11.2015, 19:30 UhrSie (32) legte ihre Tasche in den Fahrradkorb, der hinten auf dem Gepäckträger ihres Drahtesels befestigt war und radelte über die Karl-Liebknecht-Straße, den Wilhelm-Leuschner-Platz bis zum Neumarkt und zur Grimmaischen Straße. Als die Frau die Tasche aus dem Korb nehmen wollte, war diese spurlos verschwunden. Sofort wendete sie das Rad und fuhr zurück, die Augen offen, um nach dem Verlorengegangenen zu suchen – erfolglos. So blieb die Handtasche samt dem Smartphone, dem Portmonee, der Krankenkassenkarte, Bahncard, Kosmetiktasche, Kreditkarten, Fahrzeugschlüssel und Tankkarte spurlos verschwunden und ihr ein Schaden in Höhe von 530 Euro.

Fazit: Offensichtlich neigt der Mensch doch dazu, erst aus Schaden klug zu werden. Jedenfalls ermittelt die Polizei auch in diesem Fall wegen Diebstahl und hofft auf die Einsicht aller Taschenbesitzer, besser auf ihr Eigentum zu achten, denn auf Besserung seitens der Diebe können diese nicht hoffen. (MB)

Quelle: PD Leipzig

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