(Ki) Mit seiner bei der Vergewaltigung einer Seniorin (68) hinterlassenen DNA-Spur konnte ein 20-Jähriger jetzt als mutmaßlicher Täter identifiziert werden. Die Tat war in den ganz frühen Morgenstunden des1. September 2015 nahe dem Radweg an der Helbersdorfer Straße geschehen. Kurz zuvor waren der mutmaßliche Täter und sein späteres Opfer an einer Tankstelle aufeinander getroffen. Dort wurde der Mann von einer Überwachungskamera aufgenommen. Mit einer der dabei entstandenen Aufnahmen gingen die Ermittler am 2. Oktober 2015 bei ihrer Suche nach dem Täter an die Öffentlichkeit.  Mehrere Hinweise zu verschiedenen Männern gingen daraufhin bei der Polizei ein, darunter auch Hinweise zu dem nun ermittelten jungen Mann.Parallel zur Öffentlichkeitsfahndung lief die Spurenauswertung. Jetzt erreichte die Ermittler die Nachricht, dass es in der DNA-Datei einen Treffer gegeben hatte. Dieser wies den 20-Jährigen als Spurenverursacher aus.

Der 20-Jährige sitzt allerdings derzeit schon in einer Justizvollzugsanstalt ein. Er war den erteilten Auflagen eines außer Vollzug gesetzten Haftbefehls in anderer Sache nicht nachgekommen, woraufhin der Haftbefehl wieder in Vollzug gesetzt worden war.Die Staatsanwaltschaft Chemnitz wird nun Antrag auf Erlass eines Haftbefehls wegen der Vergewaltigung an der 68-jährigen Frau stellen.

Die Polizei bedankt sich für die Unterstützung der öffentlichen Fahndung. Gleichzeitig wird darum gebeten, von einer nochmaligen Veröffentlichung des Fahndungsfotos abzusehen.

Quelle: PD Chemnitz

 

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