Auseinandersetzung zwischen Tunesiern

Auseinandersetzung zwischen Tunesiern

Zeit:   05.11.2015, 01.30 UhrOrt:    Dresden-SeevorstadtAm Dresdner Hauptbahnhof sprach ein Unbekannter einen 31-jährigen Tunesier an und fragte nach einer Zigarette. Als der Angesprochene dies verneinte, kamen drei weitere Männer hinzu. In der Folge schlugen sie ihm eine Flasche auf den Kopf und mit der Faust ins Gesicht. Anschließend raubten sie das Portmonee sowie zwei Handys.Nach Angaben des 31-Jährigen handelt es sich bei den Räubern ebenfalls um tunesische Staatsangehörige. (tg)

Quelle: PD Dresden

Schneeberg – Polizeieinsatz in Asylbewerberunterkunft

Schneeberg – Polizeieinsatz in Asylbewerberunterkunft

(SR) Am Donnerstagabend, gegen 22.30 Uhr, meldete man der Polizei, dass sich in der Unterkunft für Asylbewerber in der Alten Hohen Straße ca. 70 bis 80 Bewohner vor einem Wohngebäude aufhalten und eine aufgeheizte Stimmung herrsche. Polizeibeamte versuchten, die Lage zu beruhigen und Informationen über die Hintergründe des Tumults zu erfahren. Für die Polizisten ergab sich dann aus den Schilderungen von Zeugen der Verdacht des sexuellen Missbrauchs an einem6-jährigen Heimbewohner. Außerdem soll der Junge geschlagen worden sein.Tatverdächtig ist ein 30-jähriger Bewohner der Unterkunft. Der 6-Jährige blieb körperlich unverletzt.Den 30-Jährigen nahmen die Beamten in Gewahrsam und brachten ihn zu einer Polizeidienststelle. Insgesamt waren 18 Polizeibeamte im Einsatz. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: PD Chemnitz

„Ist das noch gut oder kann das weg?“

„Ist das noch gut oder kann das weg?“

Verbraucherzentrale Sachsen zur Vermeidung von Lebensmittelverlusten

Seit kurzem dürfen französische Supermärkte ab 400 m² Grundfläche nicht verkaufte essbare Lebensmittel nicht mehr wegwerfen, sondern sie beispielsweise an caritative Einrichtungen abgeben. „Das ist eine schöne Entwicklung, wenn man bedenkt, dass nicht nur in Industrie und Handel, sondern auch in den privaten Haushalten verzehrbare Lebensmittel weggeworfen werden“, meint Dr. Birgit Brendel von der Verbraucherzentrale Sachsen. Mehr als 50 Prozent der insgesamt vermeidbaren Lebensmittelabfälle landen im Privathaushalt im Müll (Universität Stuttgart, 2012). „Man kann also niemandem allein den Schwarzen Peter zuschieben. Alle Beteiligten in der Kette vom Erzeuger bis zum Konsumenten sollten der Lebensmittelverschwendung den Kampf ansagen“, so Brendel weiter.

Ein wesentlicher Aspekt ist der überquellende Lebensmittelmarkt mit seiner Anforderung, ständig – also bis zum Ladenschluss – die Vielfalt des Angebotes anzubieten. Das wirkt sich besonders gravierend bei Produkten wie unverpacktem Brot und Brötchen aus, die nur ganz frisch verkauft werden. „Es ist natürlich im Interesse der Verbraucherinnen und Verbraucher auch abends noch Vollkornbrot usw. zu erhalten, vor allem wenn man an Berufstätige mit langen Arbeitszeiten denkt. Man steht also vor einem schwer lösbaren Problem“, so Brendel. Eine Möglichkeit kann beispielsweise der Verkauf des Brotes vom Vortag mit einem entsprechenden Hinweis sein, die in vielen Bäckereien praktiziert wird.

Auch bestimmte Qualitätsanforderungen führen dazu, das essbare Lebensmittel nicht den Weg auf den Teller finden: Beim Kauf frischer Ware spielt unbewusst die Optik bei der Auswahl eine entscheidende Rolle. „Obst, Gemüse oder Brötchen, die nicht perfekt aussehen, bleiben liegen. Produkte mit Abweichungen werden deshalb im Handel zumeist vorher aussortiert“, so Brendel weiter.

Vermeidbare Abfälle in privaten Haushalten fallen hauptsächlich an, weil aus unterschiedlichen Gründen zu viel gekauft wurde, z. B. durch falsches Einschätzen der Portionsgrößen oder zu große Einkäufe bei anstehenden Besuchen; weil Fehlkäufe getätigt wurden, also beispielsweise ein Produkte nicht wie erwartet schmeckt, und weil Lebensmittel nicht richtig gelagert werden. „Viele Empfehlungen zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung im privaten Haushalt sind dabei nicht neu: Den Kühlschrank regelmäßig durchsehen, dass keine älteren Produkte vergessen werden, mit einer Einkaufsliste in den Supermarkt gehen, nach Feierlichkeiten Übriggebliebenes an die Gäste verteilen. Und generell: Auch krumm gewachsenes Gemüse schmeckt“, schließt Brendel ab.

Interessierte Verbraucherinnen und Verbraucher können sich bei Fragen zu Lebensmitteleinkauf und Lagerung sowie zu anderen Themen bezüglich Lebensmittel und Ernährung an die Verbraucherzentrale Sachsen wenden (Ernährungstelefon, Nummer 0180-5-791352 (Festnetzpreis 0,14 €/Min.; Mobilfunkpreis maximal 0,42 €/Min. jeweils montags und donnerstags von 10 bis 16 Uhr.

 Quelle: Verbraucherzentrale Sachsen e.V.

Chemnitz  Markersdorf – DNA-Spur identifiziert 20-Jährigen als mutmaßlichen Vergewaltiger

Chemnitz Markersdorf – DNA-Spur identifiziert 20-Jährigen als mutmaßlichen Vergewaltiger

(Ki) Mit seiner bei der Vergewaltigung einer Seniorin (68) hinterlassenen DNA-Spur konnte ein 20-Jähriger jetzt als mutmaßlicher Täter identifiziert werden. Die Tat war in den ganz frühen Morgenstunden des1. September 2015 nahe dem Radweg an der Helbersdorfer Straße geschehen. Kurz zuvor waren der mutmaßliche Täter und sein späteres Opfer an einer Tankstelle aufeinander getroffen. Dort wurde der Mann von einer Überwachungskamera aufgenommen. Mit einer der dabei entstandenen Aufnahmen gingen die Ermittler am 2. Oktober 2015 bei ihrer Suche nach dem Täter an die Öffentlichkeit.  Mehrere Hinweise zu verschiedenen Männern gingen daraufhin bei der Polizei ein, darunter auch Hinweise zu dem nun ermittelten jungen Mann.Parallel zur Öffentlichkeitsfahndung lief die Spurenauswertung. Jetzt erreichte die Ermittler die Nachricht, dass es in der DNA-Datei einen Treffer gegeben hatte. Dieser wies den 20-Jährigen als Spurenverursacher aus.

Der 20-Jährige sitzt allerdings derzeit schon in einer Justizvollzugsanstalt ein. Er war den erteilten Auflagen eines außer Vollzug gesetzten Haftbefehls in anderer Sache nicht nachgekommen, woraufhin der Haftbefehl wieder in Vollzug gesetzt worden war.Die Staatsanwaltschaft Chemnitz wird nun Antrag auf Erlass eines Haftbefehls wegen der Vergewaltigung an der 68-jährigen Frau stellen.

Die Polizei bedankt sich für die Unterstützung der öffentlichen Fahndung. Gleichzeitig wird darum gebeten, von einer nochmaligen Veröffentlichung des Fahndungsfotos abzusehen.

Quelle: PD Chemnitz

 

Zwickau-App wieder „up to date“

Zwickau-App wieder „up to date“

An Smartphone oder Tablet führt heute fast kein Weg mehr vorbei. Kleine Anwendungen, genannt Apps, gibt es zu fast allen Themenbereichen.

Auch Zwickau ist seit 2013 mit einer eigenen App am Markt. Die Zwickau-App dient als digitaler Stadtführer, mit dem man die Muldestadt erkunden kann. Sie liefert zudem interessante Fakten zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten, Parks und Sportstätten.

Mit der Aktualisierung in diesem Jahr ist die Zwickau-App auch wieder „up to date“. Durch die Eröffnung der Stadtbibliothek im historischen Kornhaus und der neu gestalteten Max-Pechstein-Dauerausstellung in den KUNSTSAMMLUNGEN ZWICKAU Max-Pechstein-Museum sowie durch die Umsetzung des Trabi-Denkmals vom Georgenplatz in den Innenhof des August Horch Museums war eine Bearbeitung notwendig geworden. Des Weiteren hat auch eine neue „Sehenswürdigkeit“ Eingang in den elektronischen Stadtführer gefunden: das Denkmal für den Zwickauer Steinkohlenbergbau auf dem MuldeParadies, das der Zwickauer Bildhauer Jo Harbort gestaltete. Ebenfalls aktualisiert wurde der Text zur Katharinenkirche. Das Gotteshaus ist seit Mai 2014 Träger des Europäischen Kulturerbesiegels für die Stätten der Reformation. Parallel dazu wurden weitere Stadtansichten hinzugefügt, die dem Ganzen auch den entsprechenden optischen Reiz verleihen. Ein technisches Update erfolgte für das Apple-Betriebssystem IOS 8.0 und 8.1.

Erhältlich ist die App im Appstore von Apple sowie für Androidsysteme im Google Playstore.

Quelle: Stadt Zwickau