Polizeikontrolle entzogen – Südländer verursachte Verfolgungsfahrt durch Polizei

Polizeikontrolle entzogen – Südländer verursachte Verfolgungsfahrt durch Polizei

Ort: Leipzig-Paunsdorf, HeiterblickalleeZeit: 12.10.2015, gegen 09:45 Uhr

Polizeibeamte wollten heute einen Pkw Fiat, an welchem sich zur Fahndung stehende Kennzeichen befinden sollen, überprüfen. Als sie vor dem betreffenden Grundstück eintrafen, stand kein Fiat auf dem Parkplatz. Wenig später sahen sie hinter einem geparkten BMW den Fiat, der an einem Abschleppseil hing. Am Steuer saß ein südländisch aussehender Mann. Auch die offensichtlich zum BMW gehörenden drei Männer waren südländischer Abstammung. Plötzlich fuhr der Fiat-Fahrer los. Die Beamten folgten mit Blaulicht, Signalhorn und STOP POLIZEI. Doch all dies missachtete der Autofahrer und setzte seine Fahrt fort. Außerdem missachtete er Zone 30 sowie gleichrangige Straße. In der Ahornstraße kollidierte er beinahe mit einem etwa zehnjährigen Jungen, der ein Skateboard in der Hand hielt. Das Kind konnte sich mit einem Sprung zur Seite retten. An der Kreuzung Heiterblickallee/Portitzer Straße fuhr er bei „Rot“. Kreuzende Fahrzeuge mussten eine Vollbremsung durchführen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Auf der Torgauer Straße beachtete der Fiat-Fahrer erneut Ampeln nicht, die für ihn „Rot“ anzeigten. An der Kreuzung Herzstraße umfuhr er drei verkehrsbedingt haltende Fahrzeuge auf dem Mittelgrünstreifen. Danach raste er weiter über die Kreuzung Wodanstraße. Allerdings wurde der Funkstreifenwagen durch die Ignoranz einiger Kraftfahrer am zügigen Weiterfahren gehindert, so dass der flüchtende Fiat-Fahrer inzwischen einen größeren Vorsprung hatte. Während der weiteren Verfolgung beobachteten die Beamten, wie sich die Schrankenanlage in Heiterblick langsam schloss. Beide Schrankenarme waren bereits unterhalb 45 Grad geschlossen, das Andreaskreuz blinkte rot. In diesem Moment raste der Fiat-Fahrer auf den Bahnübergang zu, unterfuhr die Schranke und konnte so den Beamten entkommen. Zwischenzeitlich hinzu gerufene Polizeibeamte konnten das gesuchte Auto im Bereich nicht mehr feststellen. Das am gesuchten Fiat angebrachte amtliche Kennzeichen war am 02.10.2015 gestohlen und zur Fahndung ausgeschrieben worden. Die Ermittlungen, die wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, gefährlichen Eingriffs in den Bahn-, Schiffs- und Luftverkehr und Kennzeichenmissbrauchs laufen, sind noch nicht abgeschlossen. (Hö)

Quelle: PD Leipzig

 

Wintereinbruch führt zu zahlreichen Einschränkungen

Wintereinbruch führt zu zahlreichen Einschränkungen

Der frühe Wintereinbruch hat zu zahlreichen Behinderungen und Einschränkungen geführt. Abgebrochene Äste oder umgestürzte Bäume blockierten Straßen und Wege im gesamten Stadtgebiet. Derzeit sind noch folgende Straßen gesperrt, wobei sich kurzfristig Veränderungen ergeben können:

  • Crimmitschauer Straße ab Buswendestelle bis Abzweig Niederhohndorfer Straße
  • Trillerstraße zwischen Brauerei und C.-Wolf- Straße
  • Pöhlauer Straße zwischen Kreuzung Äußere Dresdner Straße und Colombstraße
  • Amseltal zwischen Kaufhaus DRK und Trillerplatz
  • Reinsdorfer Straße zwischen Äußere Dresdner Straße und Kies-Sand-Service
  • Industriestraße zwischen Helmsdorfer Straße und Firma Falkentrans
  • Muldendamm: Tuchmacherdamm zwischen Angerstraße und Kolpingstraße sowie Verbindungsweg zwischen KITA Sonnenschein (Nordplatz) und Tuchmacherdamm

 Bereits seit 4 Uhr war der städtische Winterdienst im Einsatz. Aufgrund des Schneebruchs oder wegen Staus kamen die Fahrzeuge nicht immer so zügig voran wie geplant. Aus Sicherheitsgründen blieben die städtischen Friedhöfe am Morgen zunächst geschlossen. Das Garten- und Friedhofsamt empfiehlt, die Friedhöfe auch jetzt nur zu besuchen, wenn dies unvermeidlich ist. Vor dem Betreten von Wäldern und Parkanlagen wird weiterhin ausdrücklich gewarnt. Im Dauereinsatz waren schließlich die Feuerwehren. Bis zum frühen Nachmittag waren 89 Einsätze vornehmlich wegen Schneebruchs zu verzeichnen. Zeitweise waren neben der Berufsfeuerwehr alle 15 Freiwilligen Feuerwehren im Einsatz. Aufgrund des starken Einsatzaufkommens wurden zusätzliche Mitarbeiter zum Dienst in die Berufsfeuerwehr gerufen. Das Garten- und Friedhofsamt macht darauf aufmerksam, dass die Aufnahme und Beseitigung von Schäden noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird.

Falsche Mahnschreiben vom Anwalt Verbraucherzentrale Sachsen rät: Nicht zahlen!

Falsche Mahnschreiben vom Anwalt Verbraucherzentrale Sachsen rät: Nicht zahlen!

Derzeit werden Zahlungsaufforderungen in Höhe von knapp 300 Euro einer angeblichen Anwaltskanzlei Wohlfeil & Partner versendet. Den Verbrauchern wird dabei gedroht, das gerichtliche Mahn- und Vollstreckungsverfahren einzuleiten, sollten sie der Zahlungsaufforderung nicht nachkommen. Der Gläubiger der Forderung sei der Anbieter €urowin24deutschland. Die Kanzlei wäre als Inkasso-Unternehmen zugelassen und soll in der Karnerscher Strasse 145 in Berlin ansässig sein.

„Nach unseren Recherchen gibt es weder die angegebene Straße in Berlin noch ist die Kanzlei in der Datenbank der Berliner Rechtsanwaltskammer zu finden“, informiert Anne-Katrin Wiesemann von der Verbraucherzentrale Sachsen. Auch eine Zulassung als Inkasso-Büro existiert nicht. „Vermutlich geht es nur darum den Verbrauchern schnell Geld aus der Tasche zu ziehen, um dann wieder in der Versenkung zu verschwinden“, so Wiesemann.

„Verbraucher sollten diese Forderung auf keinen Fall zahlen und brauchen auf dieses Schreiben nicht reagieren“, rät Wiesemann. Generell gilt es, Zahlungsaufforderungen immer sorgfältig zu prüfen, bevor eine Zahlung veranlasst wird. Auf der Internetseite www.rechtsdienstleistungsregister.de kann überprüft werden, ob ein Inkassounternehmen zugelassen ist. Anhand der eigenen Unterlagen sollte sich zudem feststellen lassen, ob überhaupt ein Vertrag mit dem Auftraggeber des Inkasso-Anbieters vorliegt.

Quelle: Verbraucherzentrale Sachsen e.V.

Auseinandersetzung und Körperverletzung in  Flüchtlingsunterkunft

Auseinandersetzung und Körperverletzung in Flüchtlingsunterkunft

Auseinandersetzung in einer FlüchtlingsunterkunftOrt: Leipzig, OT Seehausen, Messe-AlleeZeit: 12.10.2015, 21:00 Uhr und 13.10.2015, 01:50 UhrIn den gestrigen Nachtstunden kam es zu zwei Auseinandersetzungen in der Messehalle 4. Gegen 00:25 Uhr kam es zu einer verbalen und leicht tumultartigen Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppierungen von Syrern und Tunesiern. Mit Hilfe der Polizei konnte diese in Zusammenarbeit mit den Securitykräften schnell beendet werden. Hier gab es keine Verletzten. Auslöser war eine körperliche Auseinandersetzung am Abend zuvor, gegen 21:00 Uhr, zwischen einem 30-jährigen tunesischen und einem 29-jährigen syrischen Asylbewerber. Der 30-jährige Tunesier provozierte den 29-jährigen und versetzte diesem einen Faustschlag ins Gesicht. Die weitere Auseinandersetzung konnte durch die Mitarbeiter der Security unterbunden werden. Beide Asylbewerber standen unter Alkohol. Anzeige wurde erstattet und befindet sich in Bearbeitung.Während der polizeilichen Maßnahmen kam es am anderen Ende der Halle zu einer weiteren Auseinandersetzung zwischen einem 29-jährigen tatverdächtigen marokkanischen und einem 39-jährigen geschädigten libyschen Asylbewerber. Der Marokkaner provozierte den Libyer, in deren Folge der Marokkaner von einem Bettgestell eine Aluminiumstange herauszog und damit auf dem Libyer einschlug. Der Libyer trug Gesichtsverletzungen davon. Die Polizei schritt sofort ein. Der Geschädigte wurde durch das Rettungswesen in ein Krankenhaus gebracht. Der Tatverdächtige wurde umgehend in Gewahrsam genommen und in die Polizeidirektion Leipzig gebracht. Er war betrunken und hatte 2,18 Promille im Blut. Anzeige wurde erstattet. (Vo)Körperverletzung im AsylunterkunftOrt: Leipzig, OT Heiterblick, Torgauer StraßeZeit: 13.10.2015, 02:40 UhrAus bisher unbekannter Ursache gerieten zwei Asylbewerber in Streit und schlugen gegenseitig mit jeweils einer abgebrochenen Bierflasche aufeinander ein. Beide – ein 22-jähriger Libyer und ein 37-jähriger Marokkaner – wurden verletzt und mussten in einem Krankenhaus stationär aufgenommen werden. Nach dem bisherigen Ermittlungsstand wird der 22-jährige Libyer als Tatverdächtigter geführt. Andere Personen wurden nicht verletzt. (Vo)

8. ADMV Classic Cup am 18.10.15: Veteranen des Motorsports präsentieren sich am Sonntag mit Demofahrten in Reinsdorf

8. ADMV Classic Cup am 18.10.15: Veteranen des Motorsports präsentieren sich am Sonntag mit Demofahrten in Reinsdorf

Reinsdorf. Nur noch wenige Tage, dann drehen die Piloten aus dem ADMV Classic Cup wieder ihre Runden im Reinsdorfer Gewerbegebiet. Bereits zum achten  Mal veranstaltet der MC Zwickau die Demonstrationsfahrten für historische Rennsporttechnik.  Der erste Start erfolgt um 09:30 Uhr und um 17:30 Uhr wird die Zielflagge geschwenkt.

Bei dem ADMV Classic Cup handelt es sich um eine Vielzahl sehr seltener, teilweise einmaliger Rennfahrzeuge, die unter den Bedingungen von Gleichmäßigkeitsfahrten, schonend einem Wettbewerb unterzogen werden. An den Start gehen dabei Fahrzeuge mit Baujahren von 1937 bis 2012. Egon Hanzsch aus Glashütte bringt eine NSU CSL aus dem Jahre 1937 an den Start und Uwe Baumgärtel aus Wilkau-Haßlau wird mit einem Righetti All Kart  seine Runden drehen. Der Cup wird in 9 verschiedenen Klassen ausgefahren. In Reinsdorf werden Rennmaschinen, Formelwagen, Tourenwagen, Seitenwagen-Gespanne und Karts aus den vergangenen Jahrzehnten ihre Runden drehen. Auch  einige Rallye-Teams vom Motorsportclub Zwickau haben sich angemeldet.

Für alle Motorsportfans wird das Fahrerlager im Briefzentrum Zwickau der Deutschen Post AG ein Hauptanziehungspunkt werden. Dort kann man die Raritäten aus nächster Nähe bewundern.

Aufgrund der bisherigen Resonanz bei den Teilnehmern rechnet der veranstaltende Motorsportclub Zwickau  mit über 100 Fahrzeugen in diesem Jahr. Erneut sind auch Teilnehmer aus Tschechien und aus Bayern zu Gast. Alle Motorsportfans sollten sich den Rennsonntag ganz groß im Kalender notieren, denn der Eintritt am August-Horch-Ring in Reinsdorf ist frei.

Quelle: Daniel Friedel, MC Zwickau e.V