Joey Mawson siegt beim Saisonfinale – Joel Eriksson ist Vize-Meister der ADAC Formel 4

Joey Mawson siegt beim Saisonfinale – Joel Eriksson ist Vize-Meister der ADAC Formel 4

  • Joey Mawson gewinnt Rennen 3 auf dem Hockenheimring
  • Rookie-Meister David Beckmann zum dritten Mal in Folge auf dem Podium
  • Joel Eriksson macht Vize-Meisterschaft mit Aufholjagd perfekt

Hockenheimring – Rennen 3

Datum: 04. Oktober 2015Saisonlauf: 24/24
Wetter: Bewölkt, 16°CStreckenlänge: 4,574 km
Pole Position: Joey MawsonRunden: 11
Sieger: Joey MawsonSchn. Runde Joey Mawson (1:43.109)

Hockenheim. Joel Eriksson (17, SWE, Motopark) hat im letzten Rennen der ADAC Formel 4 Saison 2015 die Vize-Meisterschaft perfekt gemacht. Beim dritten Lauf auf dem Hockenheimring fuhr der Schwede nach einer Aufholjagd vom 14. Startplatz auf das Podium. Platz drei reichte Eriksson, um in der Gesamtwertung vor Rennsieger Joey Mawson (19, AUS, Van Amersfoort Racing) zu bleiben. Der Van Amersfoort Racing-Pilot belegt nach seinem fünften Saisonsieg den dritten Platz im Gesamtklassement. Sein Rückstand auf Eriksson beträgt nur zwei Punkte.David Beckmann (15, Hagen, kfzteile24 Mücke Motorsport) rundete sein starkes Wochenende vor 18.000 Zuschauern auf der badischen Traditionsstrecke mit Platz zwei ab. Der ADAC Stiftung Sport Förderpilot fuhr in allen drei Rennen auf das Podest und sicherte sich am Samstagnachmittag vorzeitig den Sieg in der Rookie-Meisterschaft.Mawson abgeklärt zum Start/Ziel-Sieg“Ich habe die Vize-Meisterschaft leider knapp verpasst. Ich kann mir aber keinen Vorwurf machen, denn mehr als Platz eins war schlichtweg nicht möglich”, sagte Mawson nach seinem Start/Ziel-Sieg. In einem turbulenten Rennen mit einer zwischenzeitlichen Unterbrechung und zwei Safety-Car-Phasen behielt der Van Amersfoort-Pilot an der Spitze stets die Nerven.Die Positionen hinter Mawson waren unterdessen hart umkämpft. In der vorletzten Runde rutschten Michael Waldherr (19, Ruderting, Motopark) und Tim Zimmermann (19, Langenargen, Neuhauser Racing) im Duell um Platz zwei von der Strecke und fielen zurück. Von dem Zwischenfall profitierten die beiden Verfolger Beckmann und Eriksson, die dadurch auf die Plätze zwei und drei vorrückten. Die Kollision löste eine Safety-Car-Phase aus, in deren Folge das Rennen unter gelben Flaggen beendet wurde.Janneau Esmeijer (18, NED, HTP F4 Junior Team UNGAR) beendete sein schwieriges Wochenende beim Saisonfinale mit dem vierten Platz. Der HTP F4 Junior Team UNGAR -Pilot nahm das Rennen vom 20. Startplatz auf.Schumacher: Aufholjagd des RennensNoch mehr Platzgewinne konnte Mick Schumacher (16, Gland/CHE, Van Amersfoort Racing) erzielen. Der Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher startete vom 27. Platz und überquerte die Ziellinie als Siebter. Vor ihm belegten Kim Luis Schramm (18, Wolfsberg, Neuhauser Racing) und Harrison Newey (17, GBR, Van Amersfoort Racing), der Sohn des legendären Formel-1-Designers Adrian Newey, die Plätze fünf und sechs. Mit Kami Laliberté (16, CAN, Van Amersfoort Racing) fuhren alle vier Piloten von Van Amersfoort Racing in die Top-Acht. Die beiden Jenzer Motorsport-Nachwuchstalente Marek Böckmann (18, Lautersheim, Jenzer Motorsport) und Moritz Müller-Crepon (18, CHE, Jenzer Motorsport) komplettierten die besten Zehn am Sonntagnachmittag.Nach einem Unfall in der zweiten Runde wurde das Rennen mit roten Flaggen unterbrochen. Vorausgegangen war eine Kollision des neuen Meisters Marvin Dienst (18, Lampertheim, HTP F4 Junior Team UNGAR) mit dem Niederländer Job van Uitert (16, NED, Provily Racing) und Nikolaj Rogivue (19, CHE, Nikolaj Rogivue). Die drei Fahrer blieben unverletzt, konnten das Rennen aber nicht mehr aufnehmen. Mit einer Restrenndauer von 20 Minuten erfolgte der Re-Start hinter dem Safety Car.Meister-Titel für Dienst und Beckmann Dienst sicherte sich bereits im ersten Lauf am Samstag vorzeitig den Gewinn der Meisterschaft. Der HTP F4 Junior Team UNGAR-Pilot schließt die Debütsaison der ADAC Formel 4 mit 347 Punkten ab. Vize-Champion Eriksson belegt den zweiten Platz mit 299 Punkten vor Mawson mit 297 Zählern. In der Rookie-Wertung erzielten Beckmann (396 Punkte), Mike Ortmann (15, Ahrensfelde, kfzteile24 Mücke Motorsport / 327 Punkte) und Schumacher (290 Punkte) die ersten drei Positionen.Die Stimmen vom Podium Joey Mawson (19, AUS, Van Amersfoort Racing), Sieger: “Besser als mit einem Sieg hätte die Saison nicht enden können. Ich habe die Vize-Meisterschaft leider knapp verpasst. Ich kann mir aber keinen Vorwurf machen, denn mehr als Platz eins war schlichtweg nicht möglich. Zudem hat Joel wirklich ein tolles Rennen gezeigt und daher verdient Rang zwei der Meisterschaft erzielt. Die Bedingungen waren sehr knifflig, da es neben der Ideallinie und auf den Kerbs recht feucht war. Wir kamen leider etwas wenig zum Fahren, die Pace meines Autos war aber erneut super – danke dafür an mein Team.”David Beckmann (15, Hagen, kfzteile24 Mücke Motorsport), Zweiter: “Dieser zweite Platz ist ein guter Abschluss eines fast perfekten Wochenendes. Ich stand in allen Rennen auf dem Podest und war immer bestplatzierter Rookie. Die Bedingungen im letzten Rennen waren wegen der Mischverhältnisse recht knifflig. Ich machte am Start dennoch viele Positionen gut und arbeitete mich recht zügig auf Rang fünf nach vorne. Ich bin mit diesem Ergebnis sehr zufrieden, hätte aber gern gewonnen, um auf den vierten Platz in der Meisterschaft vorzurücken. Rang fünf in der Gesamtwertung ist für mich als Rookie aber ein sehr gutes Ergebnis.”Joel Eriksson (17, SWE, Motopark), Dritter: “Der dritte Platz und die Vize-Meisterschaft sind ein wirklich gutes Ende der Saison. Ich erwischte einen guten Start und arbeitete mich Schritt für Schritt nach vorne. Ich hatte ein Duell mit Mawsons Teamkollege Laliberté. Als ich ihn endlich passiert hatte, wartete mit Newey der nächste Gegner. Er hat häufig die Linie gewechselt, ich konnte ihn aber zu einem Fehler verleiten und vorbei gehen. Am Ende profitierte ich etwas von den Patzern meiner Vordermänner und freue mich nun über das Podest im letzten Saisonrennen.”Quelle: ADAC Motorsport

Feststellungen illegaler Migranten weiter auf hohem Niveau

Feststellungen illegaler Migranten weiter auf hohem Niveau

   Plauen/Zwickau/Klingenthal (ots) – 137 illegale Migranten, davon

18 Kinder, wurden in der vergangenen Woche bis zum heutigen Montag in der Bundespolizeiinspektion Klingenthal polizeilich erstbearbeitet und danach dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zugeleitet. In dieser Gesamtzahl nicht enthalten sind die 81 Personen aus mehreren Aufgriffen allein am Dienstag letzter Woche. Schwerpunkt der Feststellungen bleibt weiterhin die Regionalexpresslinie Hof-Dresden auf der Sachsen-Franken-Magistrale. Einzelne Feststellungen gab es auch in Zügen der Vogtlandbahn im genannten Streckenverlauf. Die meisten aufgegriffenen Personen kamen aus Syrien und Afghanistan.

Drittgrößte Gruppe waren in der vergangenen Woche Menschen aus dem Irak. Einzelne Feststellungen gab es zudem zu Personen mit somalischer, pakistanischer, libanesischer sowie iranischer Herkunft.

Schließlich wurden noch zwei Staatsangehörige aus Bangladesch und ein Algerier festgestellt.

Quelle: Bundespolizei

Latvala! Anttila! Volkswagen feiert auf Korsika zehnten Saisonsieg in der Rallye-WM

Latvala! Anttila! Volkswagen feiert auf Korsika zehnten Saisonsieg in der Rallye-WM

  • Latvala/Anttila wiederholen ihren Sieg bei der Rallye Frankreich
  • Zum zwölften Mal auf dem Podium: Mikkelsen/Fløene werden Dritte
  • Powerstage-Punkte für Ogier/Ingrassia beim Rallye-WM-Heimspiel der Weltmeister*

 

Wolfsburg (04. Oktober 2015). Kurz, knackig, erfolgreich: Jari-Matti Latvala/Miikka Anttila (FIN/FIN) haben zum zweiten Mal in Folge die Rallye Frankreich gewonnen. Nach ihrem historischen Sieg im vergangenen Jahr im Elsass waren die derzeitigen Zweiten der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) nun auch auf Korsika erfolgreich. Für das finnische Duo war es nach dem Erfolg im Vorjahr der zweite Karriere-Erfolg auf Asphalt, der insgesamt 15. und zudem der achte im Polo R WRC. Die Erfolgsgeschichte für Volkswagen vervollständigten Andreas Mikkelsen/Ola Fløene (N/N), die als Dritte das 22. Podiumsresultat für Volkswagen in dieser Saison beisteuerten – beim erst elften Saisonlauf der Rallye-WM. Ihre Teamkollegen Sébastien Ogier/Julien Ingrassia (F/F) beendeten ihr schwieriges Heimspiel mit einem Happy-End: Sie gewannen zum neunten Mal in dieser Saison die Powerstage – und zum 25. Mal in ihrer Karriere – und holten drei Zusatzpunkte.Zweiter Sieg in Frankreich, erster auf Korsika: Latvala/Anttila erneut auf Asphalt erfolgreichFinnisch-französische Freundschaft: Latvalas und Anttilas zweiter Karriere-Erfolg auf Asphalt bildete erneut eine Besonderheit. Beim schnellsten Asphalt-Lauf aller Zeiten – 2014 im Elsass – beendete das Volkswagen Duo eine knapp 15 Jahre andauernde Durststrecke der stolzen Rallye-Nation Finnland, während der keinem ihrer Landsleute ein Sieg auf diesem Untergrund gelungen war. Nun wiederholten sie nicht nur diesen Triumph, sondern bewiesen auch – 2015 auf Korsika – ihr Tempo bei den vermutlich schwierigsten Bedingungen der vergangenen Jahre und auf einer vom Charakter her extrem unterschiedlichen Rallye Frankreich. Damit verkürzten sie im ewigen Duell Finnlands gegen Frankreich auf 175 zu 176 Siege. Nach Markku Alén/Ilkka Kivimäki (1983 und 1984) sind Latvala/Anttila das erst zweite finnische Duo überhaupt, dem ein WM-Sieg auf der Mittelmeer-Insel gelang.Podiumsplätze im Dutzend: Mikkelsen/Fløene Dritte – zwölfter Podestplatz mit VolkswagenEin Dutzend Mal auf dem Podium: Andreas Mikkelsen und Ola Fløene schrieben in Frankreich mit ihrem siebten Podestplatz des Jahres ihre extrem starke Saisongeschichte fort und hielten sich damit im Rennen um den inoffiziellen Titel der „Vizeweltmeister“, das sie mit ihren Volkswagen Teamkollegen Latvala/Anttila ausmachen. Sieben Podiumsplätze in den vergangenen elf Saison-Rallyes – nur die neuen und alten Weltmeister* Ogier/Ingrassia ließen bei Siegerehrungen häufiger die Korken knallen, nämlich bei neun Podiumsplatzierungen. Zwei Rallyes vor Saisonende beträgt der Abstand der WM-Dritten Mikkelsen/Fløene auf Latvala/Anttila 34 Punkte. Maximal 28 sind pro Saisonlauf zu holen. Gleichzeitig bauten sie ihren Vorsprung in der Fahrer- und Beifahrerwertung auf die Viertplatzierten Mads Østberg/Jonas Andersson (N/S, Citroën) weiter auf insgesamt 28 aus.Mr. Powerstage – Pech für Ogier/Ingrassia, Happy-End auf abschließender WertungsprüfungNach ihrem „schwarzen Freitag“ ausgerechnet beim Heimspiel haben sich Sébastien Ogier/Julien Ingrassia auf Korsika selbst mit dem Gewinn der Powerstage versöhnt. Diese Sorte Happy-End ist eine wahre Volkswagen-Domäne, vor allem aber eine Ogier/Ingrassia-Spezialität. Zum 25. Mal in ihrer Karriere holten sie die drei Extra-Zähler für diese besondere, abschließende Wertungsprüfung, auf der seit 2011 die drei Zeitschnellsten mit Bonuspunkten für Fahrer- und Beifahrerwertung belohnt werden. 22 Mal davon saßen Ogier/Ingrassia im Polo R WRC. Am Freitag mussten Ogier/Ingrassia zunächst mit einem schleichenden Plattfuß einen Rückschlag von etwa 1.40 Minuten hin- und anschließend nach einem nötigen Getriebewechsel eine Zeitstrafe von zehn Minuten für einen Neustart unter Rallye-2-Reglement in Kauf nehmen. Obwohl ihr Kampf um die Punkteränge damit aussichtslos geworden war, sicherten sie sich die Prüfungssiege auf der längsten (WP6, „Muracciole–Col de Sorba“, 48,46 km) sowie auf der schnellsten (WP7, „Sotta–Chialza“, Durchschnittstempo 103,68 km/h) Sonderprüfung der Rallye.Auch ihre Volkswagen Teamkollegen sicherten sich Bonuspunkte: Jari-Matti Latvala und Miikka Anttila beendeten die Powerstage auf Platz drei.Wetterkapriolen, Reifenpoker – extrem anspruchsvolle „Tour de Corse“Zwei von nur neun Wertungsprüfungen wegen Erdrutschen abgesagt, bis zu 361 Liter Niederschlag auf Korsika während der Rallye Frankreich – die Teams und Fahrer hatten an den drei Rallye-Tagen stets mit Wetterkapriolen zu kämpfen. Am Freitag war ein Wirbelsturm nebst starkem Regen das Tagesthema, am Samstag machten mit Matsch überzogene Asphalt-Wertungsprüfungen den Fahrern und Beifahrern das Leben schwer. Am Sonntag bildete angesichts teils feuchter, teils trockener und Stück für Stück abtrocknender Strecken die Reifenwahl die größte Herausforderung. Die Volkswagen Piloten vertrauten am Sonntag auf überwiegend weiche Michelin Wettbewerbsreifen, während die Konkurrenz mehr harte Mischungen montierte. Mit Erfolg: Latvala/Anttila bauten am Finaltag – mit 94,91 WP-Kilometern der längste der Rallye – ihren Vorsprung um über 40 auf 43,1 Sekunden aus, Mikkelsen/Fløene verkürzten den Rückstand auf die Zweitplatzierten Elfyn Evans/Daniel Barritt (GB/GB, M-Sport-Ford) um knapp 30 auf gerade einmal 3,2 Sekunden.* Vorbehaltlich der Bestätigung durch die FIA.Stimmen, 03. Tag Rallye FrankreichSébastien Ogier, Volkswagen Polo R WRC #1„Zum Abschluss der Rallye hatten Julien und ich hier auf Korsika noch mal einen großartigen Tag im Polo. Die Bedingungen und die Streckenprofile waren heute sehr schön und spektakulär. Bei der Reifenwahl sind wir mit den vier weichen Reifen auf der zweiten Prüfung des Tages eine vielleicht zu riskante Strategie gefahren, insgesamt bin ich aber sehr zufrieden mit dem Abschluss der Rallye. Dazu der Sieg in der Powerstage – ein versöhnliches Ende für uns bei dieser Rallye Frankreich. Nächstes Jahr werde ich alles dafür tun, dass die Tricolore nach den zwei finnischen Siegen wieder ganz oben weht. Diesmal: Glückwunsch an Jari-Matti und Miikka.“Jari-Matti Latvala, Volkswagen Polo R WRC #2„Mir fällt es schwer, das alles in Worte zu fassen. Es ist ein großartiges Gefühl, hier auf Korsika zu gewinnen. Es waren wieder keine leichten Bedingungen heute, weil sich immer wieder trockene und feuchte Passagen abwechselten. Und mein Vorsprung auf Elfyn Evans war nicht gerade das, was man als komfortabel bezeichnet. Ich wollte trotzdem nicht zu viel riskieren und mit einer kontrollierten, coolen Fahrweise den Vorsprung ausbauen und ins Ziel bringen. Das ist mir ganz gut gelungen. Meinen Sieg widme ich meinem Idol Henri Toivonen. Auch deshalb ist es ein ganz besonderer Tag für mich.“Andreas Mikkelsen, Volkswagen Polo R WRC #9„Unterm Strich sind wir sehr zufrieden mit dem Verlauf der Rallye Frankreich. Platz drei ist ein gutes Ergebnis, obwohl wir am Ende noch einmal alles daran gesetzt haben, Elfyn Evans noch vom zweiten Rang zu verdrängen. Wir haben zwar stark aufgeholt, gereicht hat es aber nicht. Glückwunsch an Jari-Matti Latvala und Elfyn – sie haben jeweils eine starke Rallye gezeigt. Meine bin ich zu Beginn vielleicht etwas zu defensiv angegangen, aber ich tue mich immer noch schwer damit, beim Wechsel von Schotter auf Asphalt gleich den Schalter umzulegen. Daran kann ich und daran werde ich arbeiten. Aber der Samstag und Sonntag verliefen so, wie ich mir das vorgestellt hatte. Wir sind ein vernünftiges, aber immer noch schnelles Tempo gefahren. Mit meiner und Olas Leistung können wir also zufrieden sein. Klar bleibt Rang zwei in der WM nach wie vor das Ziel – aber da müssen wir im Vergleich zu unserem Teamkollegen Jari-Matti Latvala bei dem großen Abstand zaubern. Wir werden es auf jeden Fall versuchen.“Jost Capito, Volkswagen Motorsport-Direktor„Was für eine nervenaufreibende Rallye Frankreich. Wirbelstürme, die schwierigsten Bedingungen seit Jahren und drei herausragend fahrende Volkswagen Piloten. Wir sind stolz auf diesen Sieg. Jari-Matti Latvala und Miikka Anttila haben eine taktisch kluge Rallye abgeliefert, haben sich bei heftigen Wetterkapriolen zurückgehalten und dort attackiert, wo es nötig war. Sie haben verdient gewonnen, Hut ab. Das gleiche gilt für Andreas Mikkelsen und Ola Fløene. Dass nur die alten und neuen Weltmeister in der Saison mehr Podiumsplätze erreicht haben als sie, sagt schon alles. Apropos Weltmeister: Leider hatten Sébastien Ogier und Julien Ingrassia bei ihrem Heimspiel hier auf Korsika mehrfach Pech, haben aber mit dem Gewinn der Powerstage gezeigt, dass sie immer noch hungrig auf Erfolg sind und bis zum Zielstrich nicht zurückstecken.“Und da war dann noch …… die kürzeste WM-Rallye aller Zeiten. Denn wegen Erdrutschen mussten die Veranstalter der Rallye Frankreich zwei Wertungsprüfungen absagen – die beiden Durchgänge der „Casamozza–Ponte Leccia“ am Freitag und Samstag von je 43,69 Kilometern Länge. Damit verkürzte sich die Rallye auf Korsika auf 245,35 Prüfungskilometer. Bisher bildeten die Rallye Argentinien 2007 mit 248,90 und die Rallye Jordanien 2011 mit 259,56 Kilometern auf Zeit die kürzesten Wettbewerbe der Rallye-WM-Geschichte.

FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC),Rallye Frankreich – Endergebnis
1.Jari-Matti Latvala/Miikka Anttila (FIN/FIN), Volkswagen2:39.46,7 Std.
2.Elfyn Evans/Daniel Barritt (GB/GB), Ford+ 43,1 Sek.
3.Andreas Mikkelsen/Ola Fløene (N/N), Volkswagen+ 46,3 Sek.
4.Kris Meeke/Paul Nagle (GB/IRL), Citroën+ 1.33,4 Min.
5.Hayden Paddon/John Kennard (NZ/NZ), Hyundai+ 1.53,6 Min.
6.Mads Østberg/Jonas Andersson (N/S), Citroën+ 1.59,8 Min.
7.Dani Sordo/Marc Martí (E/E), Hyundai+ 2.10,4 Min.
8.Bryan Bouffier/Thibault De la Haye (F/F), Ford+ 2.12,8 Min.
9.Stéphane Sarrazin/Jacques-Julien Renucci (F/F), Ford+ 2.39,3 Min.
10.Ott Tänak/Raigo Mõlder (EST/EST), Ford+ 3.43,0 Min.
15.Sébastien Ogier/Julien Ingrassia (F/F), Volkswagen+ 9.07,3 Min.
FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC),Rallye Frankreich – Ergebnis Power Stage
1.Sébastien Ogier/Julien Ingrassia (F/F), Volkswagen10.23,2 Min.
2.Robert Kubica/Maciej Szczepaniak (PL/PL), Ford+ 8,6 Sek.
3.Jari-Matti Latvala/Miikka Anttila (FIN/FIN), Volkswagen+ 10,2 Sek.
FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC), PunkteständeFahrer-Wertung
Punkte
1.Sébastien Ogier238
2.Jari-Matti Latvala160
3.Andreas Mikkelsen126
4.Mads Østberg98
5.Thierry Neuville86
6.Kris Meeke83
7.Elfyn Evans81
8.Hayden Paddon66
9.Ott Tänak63
10.Dani Sordo60
Hersteller-Wertung
Punkte
1.Volkswagen Motorsport369
2.Citroën Total Abu Dhabi WRT184
3.Hyundai Motorsport183
4.M-Sport170
5.Volkswagen Motorsport II91
6.Hyundai Motorsport N59
7.Jipocar Czech National Team45
8.FWRT9

FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC),Rallye Frankreich – Ergebnisüberblick
Freitag,02. Oktober 2015km#1Ogier/Ingrassia#2Latvala/Anttila#9Mikkelsen/Fløene
WP 01Plage du Liamone–Sarrola29,12P02(+ 0,0 Sek.)P03(+ 5,8 Sek.)P09(+ 31,4 Sek.)
WP 02Casamozza–Ponte Leccia 143,69abgesagt
WP 03FrancardoSermano 136,43P87(+ 10.00,0 Min.)P06(+ 33,1 Sek.)P05(+ 29,1 Sek.)
GesamtwertungP55(+ 9.44,0 Min.)P03(+ 22,9 Sek.)P07(+ 44,5 Sek.)
Samstag,03. Oktober 2015km#1Ogier/Ingrassia#2Latvala/Anttila#9Mikkelsen/Fløene
WP 04Casamozza–Ponte Leccia 243,69abgesagt
WP 05Francardo–Sermano 236,43P03(+ 14,4 Sek.)P01P02(+ 4,5 Sek.)
WP 06Muracciole–Col de Sorba48,46P01P02(+ 8,7 Sek.)P04(+ 13,4 Sek.)
GesamtwertungP24(+ 9.26,8 Min.)P01P03(+ 30,8 Sek.)
Sonntag,04. Oktober 2015km#1Ogier/Ingrassia#2Latvala/Anttila#9Mikkelsen/Fløene
WP 07Sotta–Chialza36,71P01P02(+ 5,6 Sek.)P03(+ 13,1 Sek.)
WP 08Zérubia–Martini41,46P02(+ 3,2 Sek.)P04(+ 6,9 Sek.)P06(+ 11,1 Sek.)
WP 09PBisinao–Agosta plage16,74P01P03(+ 10,2 Sek.)P05(+ 14,0 Sek.)
GesamtwertungP15(+ 9.07,3 Min.)P01P03(+ 46,3 Sek.)
FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC),Rallye Frankreich – TV-Zeiten
Sonntag, 04. Oktober 2015
20:15 UhrSport1Rallye-WM, Frankreich 2015, Highlights 3. Tag
20:30 UhrWRC plusRallye-WM, Frankreich 2015, Highlights 3. Tag
22:30 UhrWRC plusRallye-WM, Frankreich 2015, Highlights

Quelle: Volkswagen Motorsport