• Erster Sieg für neuen Vizechampion Toni Erhard beim Finale in Hockenheim
  • Jason Dupasquier und Adrien Rollet auf dem Podium
  • Sieger Erhard: “Schwieriger als erwartet”

HOCKENHEIM – Rennen

Datum: 26. September 2015Saisonlauf: 8/8
Wetter: bewölkt, 17°CStreckenlänge: 3,692 km
Pole Position: Toni ErhardRunden: 15
Sieger: Toni Erhard   

Hockenheim. Der letzte Saisonlauf des ADAC Junior Cup powered by KTM fand wie schon die Qualifyings einige Stunden zuvor unter bedecktem Himmel auf dem Hockenheimring statt. Schon zu Beginn des 15 Runden langen Rennens bildete sich an der Spitze eine Kampfgruppe aus vier Nachwuchsfahrern, aus der Toni Erhard (14, Schwarzenberg) schließlich als Sieger hervorging.Nachdem er von der Pole Position gestartet war, lag Erhard zunächst bis zur letzten Runde auf dem zweiten Rang hinter Jason Dupasquier (14, SUI). Erst in der letzten Runde konnte sich der Schwarzenberger gegen seinen Schweizer Konkurrenten durchsetzen und sicherte sich seinen ersten Sieg im ADAC Junior Cup powered by KTM.”Nach und nach konnten Jason und ich an der Spitze ein bißchen davonfahren”, schilderte Erhard strahlend. “Ich kam hin und wieder an ihm vorbei, aber es war wirklich schwierig, weil er besonders auf der Geraden richtig schnell ist. In der letzten Runde habe ich dann aber noch eine Lücke entdeckt. Ich konnte in der Sachskurve innen reinstechen und am Ende gewinnen.”Dupasquier verlor in der letzten Runde nach vielen Führungsrunden an Boden, schaffte es aber als Dritter mit 0,327 Sekunden Rückstand erstmals auf das Podest. Gaststarter Adrien Rollet (18, FRA) folgte nur 0.050 Sekunden hinter Erhard auf dem zweiten Rang, erhält aber keine Punkte.Dennis Norick Stelzer (15, Pirna) lag lange in der Spitzengruppe im Kampf um den Sieg, verlor aber ab Rennmitte den Anschluss zu den ersten Drei. 6.828 Sekunden fehlten dem Förderpilot der ADAC Stiftung Sport auf Rang vier auf den Sieger. Jirka Mrkyvka (15, CZE) sicherte sich den fünften Rang.Maximilian Sohnius (15, Hausham), Marco Fetz (15, Merkendorf) und Jan Mohr (17, AUT) folgten auf den Plätzen sechs, sieben und acht, während Dominic Kaßner (14, Burkhardtsdorf) und Milan Wiedemann (15, Everswinkel) die Top-Zehn im letzten Saisonlauf komplettierten. Marie Mende (16, Gersdorf) kämpfte lange innerhalb der besten Zehn, musste sich kurz vor dem Ziel aber mit Rang elf geschlagen geben.Dirk Geiger (13, Mannheim) hatte den Titel schon vor dem Finale sicher und startet am Wochenende auf dem Hockenheimring in der Moto3 Standard / Moto3 GP. Erhard festigt mit seinem Debüt-Sieg den zweiten Rang (107 Punkte). Stelzer liegt zum Saisonende 2015 mit 81 Punkten auf Rang drei vor Sohnius (73 Punkte) und Dupasquier (70 Punkte).Die Stimmen der Top-Drei Toni Erhard (14, Schwarzenberg), Sieger: “Mein Start hat gut geklappt. Ich lag in der ersten Runde zwar nicht vorn, aber trotzdem war ich richtig gut dabei. Zu Beginn des Rennens hatten wir eine Vierergruppe, in der auch Dennis noch lag. Nach und nach konnten Jason und ich an der Spitze aber ein etwas davonfahren. Ich kam hin und wieder an ihm vorbei, aber es war wirklich schwierig, weil er besonders auf der Geraden richtig schnell ist. In der letzten Runde habe ich dann aber noch eine Lücke entdeckt. Ich konnte in der Sachskurve innen reinstechen und am Ende gewinnen. Es ist ein tolles Gefühl hier zum Finale zu gewinnen. Da Dirk nicht dabei war, hatte ich schon gehofft, den Sieg zu schaffen, aber das Rennen war viel schwieriger als ich erwartet hatte. Mit dem Sieg konnte ich die Saison nun aber perfekt abschließen.”Adrien Rollet (18, FRA), Zweiter: “Ich hatte einen wirklich guten Start. Zur Rennmitte verlor ich allerdings etwas den Kontakt zu Toni und Jason und fiel zurück. Ich habe wirklich alles gegeben, um wieder auf sie aufzuholen. Ich hätte sicherlich auch die Chance gehabt, zu gewinnen, aber dafür hätte ich vielleicht noch eine Runde mehr gebraucht. Über den zweiten Platz kann ich mich aber auch nicht gerade beklagen. Ich bin wirklich glücklich über dieses Ergebnis, denn ich hätte nie gedacht, dass ich hier auf Anhieb aufs Podium fahren kann. Das ist wirklich toll. Ich bin die KTM RC390 Cup Maschine zum ersten Mal gefahren und auch auf dieser Strecke im ADAC Junior Cup powered by KTM. Die anderen Piloten waren auch wirklich schnell, insgesamt war das eine wirklich schöne Erfahrung.”Jason Dupasquier (14, SUI), Dritter: “Mein Start war gut und wir hatten das ganze Rennen lang einen richtig starken Kampf. Das Rennen war insgesamt wirklich schön. Ich habe alles gegeben, um zu gewinnen, am Ende hat es aber nicht ganz gereicht. Toni und Adrien haben mir in der letzten Runde absolut keine Chance gelassen, wieder an ihnen vorbeizukommen. Damit ist am Ende nur der dritte Platz herausgesprungen, aber auch darüber freue ich mich riesig. Ein Podestplatz ist ein tolles Ende meiner ersten Saison im ADAC Junior Cup powered by KTM.”Quelle: ADAC Motorsport 

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