Am Montagmorgen, den 21. September 2015 versuchten zwei Schleuser insgesamt 28 Menschen in die Bundesrepublik Deutschland zu schleusen.   Gegen 07:30 Uhr kontrollierten Beamte der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel auf der Bundesautobahn 17 im Bereich Breitenau zwei verdächtige Fahrzeuge.   Mit diesen Fahrzeugen versuchten die beiden Schleuser insgesamt 28 Personen nach Deutschland zu schleusen. Bei den geschleusten Personen handelte es sich um insgesamt 27 irakische und einen pakistanischen Staatsangehörigen, unter welchen sich mehrere Kinder und insgesamt acht Frauen befanden. In dem ersten Fahrzeug, einem Opel Zafira, befanden sich neben dem Fahrer insgesamt 12 Personen. In dem zweiten Fahrzeug, einem Renault Espace befanden sich zu dem Fahrer noch weitere 16 Personen.   Die zwei Schleuser,  zwei serbische Staatsangehörige im Alter von 32 und 41 Jahren, wurden durch die Bundespolizei vorläufig festgenommen und werden im Laufe des Tages dem zuständigen Haftrichter vorgeführt.   Alle Personen wurden im Rahmen der polizeilichen Ermittlungen in die Diensträume der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel gebracht und dort versorgt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand haben alle Personen ein Schutzersuchen gestellt und werden aus diesem Grund nach Abschluss der polizeilichen Sachbearbeitung an die zentrale Erstaufnahmeeinrichtung nach Chemnitz weitergeleitet.

Zwickau/Klingenthal (ots) – Am späten Dienstagabend, dem 22.September 2015, kontrollierten Beamte der Bundespolizeiinspektion Klingenthal auf dem Hauptbahnhof in Zwickau eine aus Syrien stammende fünfköpfige Gruppe von Flüchtlingen. Dabei handelte es sich um eine 30-jährige Frau mit ihren drei Kindern im Alter von zwei, drei und neun Jahren sowie einen Mann im Alter von 20 Jahren. Die Personen befanden sich Begleitung eines 34-jährigen schwedischen Staatsangehörigen mit syrischer Herkunft. Wegen des Verdachtes des Einschleusens von Ausländern wurde der Mann zunächst vorläufig festgenommen. Weitere Ermittlungen ergaben, dass der Beschuldigte die Personengruppe von Serbien nach Deutschland geschleust und dafür 1000 Euro erhalten haben soll. Entsprechende Barmittel wurden bei dem Mann, der sowohl die schwedische als auch die syrische Staatsangehörigkeit besitzt, aufgefunden. Im Ergebnis der daraufhin erfolgten gestrigen Vorführung beim zuständigen Ermittlungsrichter erging Untersuchungshaftbefehl gegen den dringend Tatverdächtigen.

Der Beschuldigte wurde anschließend in die Justizvollzugsanstalt Zwickau eingeliefert. Die Ermittlungen der Bundespolizei hierzu dauern an. Die Frau mit ihren drei Kindern sowie der Mann äußerten im Rahmen der polizeilichen Sachbearbeitung Schutzersuchen und wurden deshalb nach Abschluss aller Maßnahmen an die Außenstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge nach Chemnitz weitergeleitet. Dieser Ermittlungserfolg fügt sich nahtlos in das derzeitige Lagebild der Bundespolizeiinspektion Klingenthal ein, wonach insbesondere in den Zügen auf der Sachsen-Franken-Magistrale ein anhaltend hoher illegaler Migrationsdruck zu verzeichnen ist.

Quelle: Bundespolizei

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