Blitztipps der Polizeidirektion Chemnitz

Blitztipps der Polizeidirektion Chemnitz

Blitztipps der Polizeidirektion Chemnitz(Kg) Täglich sind auf den Autobahnabschnitten im Bereich der Polizeidirektion Chemnitz zwischen der Anschlussstelle Berbersdorf und der LandesgrenzeThüringen (BAB 4) sowie zwischen dem derzeitigen Ende der BAB 72 bei Bornaund der Anschlussstelle Stollberg-Nord und den Bundesstraßenim Direktionsbereich Videomessfahrzeuge unterwegs.Auf den Bundesautobahnen ist zudem mit Abstandskontrollen zu rechnen!Auf den Autobahnabschnitten der BAB 4 und BAB 72 im Bereich der Polizeidirektion Chemnitz, auf denen dauerhaft oder zeitweilig Geschwindigkeitsbeschränkungen eingerichtet sind, muss zudem täglichmit Geschwindigkeitskontrollen gerechnet werden.Mit Kontrollen ist auch im Bereich von Baustellen zu rechnen!Geschwindigkeitskontrollen in der Woche vom 21.09.2015 bis 27.09.2015Im Bereich der Polizeidirektion Chemnitz sind in der 39. Kalenderwoche u.a.folgende Geschwindigkeitskontrollen vorgesehen:ChemnitzStadt ChemnitzMontag, 21.09.2015 Wolgograder AlleeDienstag, 22.09.2015 Wolgograder AlleeMittwoch, 23.09.2015 OT Röhrsdorf, Leipziger StraßeDonnerstag, 24.09.2015 Wolgograder AlleeFreitag, 25.09.2015 BlankenburgstraßeLandkreis MittelsachsenMontag, 21.09.2015 Freiberg, Hainichener Straße,Obergruna, B 101,Erdmannsdorf, Chemnitzer Straße,S 223, zw. Augustusburg u. WaldkirchenDienstag, 22.09.2015 Leubsdorf, Hauptstraße,Döbeln, Leipziger StraßeMittwoch, 23.09.2015 S 207, zw. Eppendorf und Großwaltersdorf,Eppendorf, Oederaner Straße,Brand-Erbisdorf, Jahnstraße,Brand-Erbisdorf, Großhartmannsdorfer Str.Donnerstag, 24.09.2015 Brand-Erbisdorf, B 101, Niederfrei,B 101, Höhe Rastplatz Mönchenfrei,B 173, zw. Freiberg und Oberschöna,Weißenborn, Freiberger StraßeFreitag, 25.09.2015 B 101, zw. Mittelsaida und Forchheim,Großhartmannsdorf, B 101,Döbeln, Zur MuldenterrasseErzgebirgskreisMontag, 21.09.2015 Annaberg-Buchholz, Schneeberger StraßeDienstag, 22.09.2015 Drebach/OT Spinnerei, Talstraße,Borstendorf, S 235Mittwoch, 23.09.2015 Drebach/OT Spinnerei, TalstraßeDonnerstag, 24.09.2015 Aue, AutobahnzubringerFreitag, 25.09.2015 Schneeberg, Ernst-Oscar-Mehlhorn-StraßeQuelle: PD Chemnitz

Ruben Zeltner kämpft mit Skoda-Piloten Mark Wallenwein und Fabian Kreim um die DRM-Krone

Favoritentreffen an der deutsch-französischen Grenze• Ruben Zeltner (Porsche) kämpft mit Skoda-Piloten Mark Wallenwein und Fabian Kreim um die DRM-Krone• Hermann Gaßner und Johannes Dambach wollen Führung im ADAC Rallye Masters• Neues Format der “LiterMonte”: Spannung rund um das saarländische LebachMünchen/Lebach. Das letzte Saisonviertel der höchsten deutschen Rallyeliga beginnt im Saarland: Beim zehnten von zwölf gemeinsamen Läufen von ADAC Rallye Masters und DRM (Deutsche Rallye-Meisterschaft) bei der ADAC Litermont Rallye (18. – 19. September) kämpfen in beiden Serien die Top-Piloten im direkten Duell um die Führung. In der DRM nimmt es Ruben Zeltner (Lichtenstein, Porsche 911 GT3) mit seinen direkten Verfolgern Mark Wallenwein (Stuttgart) und Fabian Kreim (Fränkisch-Crumbach, beide Skoda Fabia R5) auf. Im Masters haben die Verfolger Johannes Dambach (Altlay, Suzuki Swift) und Hermann Gaßner (Surheim, Mitsubishi Lancer) auf den 14 Wertungsprüfungen (WPs) im Saarland die Chance, sich an die Spitze zu schieben. Denn Tabellenführer Carsten Mohe (Crottendorf, Renault Clio R3T) lässt den Lauf mit seinen 124,5 Bestzeitkilometern aus. Der Erzgebirgler kann sich die Pause gönnen, da im ADAC Rallye Masters wie in der DRM nur die besten vier Resultate der beiden Saisonhälften gewertet werden. Während des Rallye-Wochenendes gibt es online alle wichtigen Informationen unter www.adac.de/motorsport sowie im ADAC Rallyehub (www.rallyehub.de). Das TV-Magazin zum Geschehen im Saarland bringt Sport1. Der Sportsender berichtet am Samstag, 26. September ab 15:30 Uhr (Wiederholung auf Sport1+ am gleichen Tag ab 20:15 Uhr).Bei der ADAC Litermont-Rallye betreten die Veranstalter vom MSC Piesbach gleich mehrfach Neuland. So wird gleich hinter der deutsch-französischen Grenze bei Waldwisse eine neue WP gefahren – die 5,76 km lange Prüfung “L’Amité” ist die erste WP einer deutschen Rallye, die komplett im Ausland ausgetragen wird. Die von den Fans “LiterMonte” getaufte Rallye hat zudem erstmals eine Freitagsetappe rund um das neue Rallye-Zentrum in Lebach. Dort stehen ab 17:00 Uhr zwei WPs auf dem Programm, die je zwei Mal absolviert werden. Kurz nach 20:00 Uhr geht es dort in den Schluss-Service, am Samstag erfolgt der Restart um 8:00 Uhr. Höhepunkte der Nachmittagsetappe sind die beiden Durchgänge auf dem Stadtrundkurs in Lebach um 16:36 Uhr und 18:32 Uhr. Ab 19:20 Uhr findet auf dem Bitcher Platz in Lebach die Zielankunft der Sieger und Platzierten statt.Obwohl der DRM-Tabellenstand einen Vorteil für Ruben Zeltner signalisiert, ist die Meisterschaft noch lange nicht entschieden. Der Titelverteidiger will bei seinem Start im Saarland deshalb wichtige Punkte mitnehmen: “Ich möchte einfach meinen ‘Saarland-Fluch’ überwinden”, lacht Zeltner. “Bei den verschiedenen Rallyes im Saarland haben wir es mit dem Porsche in den vergangenen Jahren nie ins Ziel geschafft.” Die Prüfungen der “LiterMonte” sind nicht das ideale Jagdrevier für seinen heckangetriebenen 911er: “Hier gibt es einen großen Anteil an Schotter-Strecken und auf den engen Wegen liegt oft sehr viel Split – also optimale Voraussetzungen für die Allradler”, analysiert Zeltner. Und die Allradfraktion ist beim zehnten Saisonlauf gut aufgestellt. Neben Wallenwein und Kreim tritt auch der schnelle finnische Nachwuchsmann Temuu Suninen in einem Skoda Fabia S2000 an. Weitere Anwärter auf die Podestplätze sind der Meisterschaftsvierte Peter Corazza (Oelsnitz) im Mitsubishi Lancer R4 und Dirk Riebensahm (Andernach). Der Vize-Meister von 2013 testet seinen neuen Peugeot 208 R5 für die Saison 2016. Mit Blick auf die Starterliste, auf der auch die schnellen allradgetriebenen Masters-Teams wie Hermann Gaßner, Raphael Ramonat und Lokalmatador Jörg Broschart zu finden sind, erklärt Zeltner: “Kreim, Wallenwein und Suninen werden vorneweg fahren. Wir versuchen aber, die restliche Allrad-Meute in Schach zu halten und so wichtige Punkte zu sichern.”Fabian Kreim, Förderpilot der ADAC Stiftung Sport, macht im Fabia R5 Jagd auf seinen vierten Saisonsieg. “Ich hätte nichts dagegen, aber das wird extrem schwer”, so der Youngster von Skoda Deutschland. “Wir müssen bei der Rallye Litermont alles geben und dürfen uns keinen Fehler erlauben.” Mark Walleinwein ist der Mann, den er dazu schlagen muss – wobei der Stuttgarter seinen Konkurrenten im Vorteil sieht: “Ich gehe davon aus, dass Fabian der stärkste Gegner sein muss. Er ist in den vergangenen Wochen viele Rallye-Kilometer gefahren und hat dadurch einen Erfahrungsvorsprung.”Spannung verspricht auch das Geschehen im ADAC Rallye Masters. Durch die Abwesenheit von Carsten Mohe liegt ein Wechsel an der Tabellenspitze in der Luft. “Wenn wir die Chance auf den Gesamtsieg im Masters erhalten wollen, muss der Divisionssieg her”, erläutert Altmeister Hermann Gaßner. “Das ist schon schwer genug.” Mit Dauerkonkurrent Raphael Ramonat (Trusetal) und dem schnellen Lokalmatador Jörg Broschart (Schiffweiler, beide Mitsubishi Lancer) gibt es zwei ernst zu nehmende Gegner. “Aber gerade starke Gegner zu haben macht unseren Sport spannend und interessant. Zudem mag ich die Litermont, da sie anspruchsvolle und abwechslungsreiche Strecken mit Schotteranteilen bietet.”Auch für Johannes Dambach, dem Förderpiloten des ADAC Mittelrhein, wird es nicht einfach im Suzuki Swift die Division 6 für die kleinsten Fahrzeuge im Masters-Feld für sich zu entscheiden. “Wir freuen uns auf einen harten Kampf”, so der 22-Jährige. “Das starke Feld in unserer Division wird angeführt von meinen Swift-Kollegen Jonas Rinke und dem Saarbrücker Tarek Hamadeh-Spaniol, der hier im vergangenen Jahr gewonnen hat.” Einen kleinen Vorteil hat Youngster Dambach allerdings. Bei der ADAC Litermont-Rallye tritt er in diesem Jahr erstmals bei einer Rallye an, die er schon einmal bestritten hat. “Ob es etwas bringt sehen wir dann, wenn wir im Ziel sind. Aber es ist sicherlich kein Nachteil, einige Ecken der Prüfungen schon einmal gesehen zu haben.”Quelle:ADAC Motorsport

Anklage wegen Unterstützung von drei am Syrienkonflikt beteiligten terroristischen Vereinigungen

Anklage wegen Unterstützung von drei am Syrienkonflikt beteiligten terroristischen Vereinigungen

Anklage wegen Unterstützung von drei am Syrienkonflikt beteiligten terroristischen VereinigungenKarlsruhe (ots) – Die Bundesanwaltschaft hat am 31. August 2015 vor dem Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts Düsseldorf gegenden 59-jährigen deutschen Staatsangehörigen Mirza Tamoor B., den 32-jährigen deutschen Staatsangehörigen Kais B. O., den 23-jährigen deutschen Staatsangehörigen Lazhar B. O., die 27-jährige deutsche Staatsangehörige Leila B. O., den 26-jährigen deutschen Staatsangehörigen Omar B. O., den 35-jährigen deutschen Staatsangehörigen Mohammed D. sowie den 32-jährigen pakistanischen Staatsangehörigen Muhammad R.Anklage erhoben. Die Angeschuldigten sind hinreichend verdächtig, die ausländischen terroristischen Vereinigungen “Harakat Ahrar al-Sham al-Islamiya” (Islamische Bewegung der Freien Männer Großsyriens, kurz: “Ahrar al Sham”), “Junud al-Sham” (“Die SoldatenSyriens”) sowie den “Islamischen Staat Irak und Großsyrien” (ISIG) – zum Teil gemeinschaftlich – unterstützt zu haben (§ 129b i.V.m. § 129a, § 25 StGB), der Angeschuldigte Mirza Tamoor B. in sieben Fällen, der Angeschuldigte Kais B. O. in fünf Fällen, die Angeschuldigte Leila B. O. in zwei Fällen, die Angeschuldigten Lazhar B. O., Omar B. O. Mohammed D. und Muhammad R. in jeweils einem Fall.Dem Angeschuldigten Kais B. O. wird zusätzlich in einem Fall vorgeworfen, für den ISIG um Mitglieder und Unterstützer geworben zu haben.In der nunmehr zugestellten Anklageschrift ist im Wesentlichen folgender Sachverhalt dargelegt:Getragen von ihrer militanten islamistischen Einstellung und der Vorstellung eines gewaltsamen, religiös gerechtfertigten Jihads zur Schaffung eines Gottesstaates unter Geltung der Scharia unterstützten die Angeschuldigten im Zeitraum von Anfang des Jahres 2013 bis September 2014 die zuvor genannten terroristischen Vereinigungen durch verschiedene Hilfsleistungen. Dabei bildeten sie ein Netzwerk, über welches sie kampfbereite Glaubensbrüder in Deutschland bei deren Ausreise nach Syrien berieten, bei der Finanzierung der Reisekosten behilflich waren und Kontaktpersonen zur Aufnahme in den terroristischen Vereinigungen vermittelten. An einer solchen Vermittlung von Kämpfern waren der Angeschuldigte Kais B. O. in vier Fällen, der Angeschuldigte Mirza Tamoor B. in zwei Fällen und die Angeschuldigten Leila B. O., Omar B. O., Lazhar B. O. und Muhammad R.in jeweils einem Fall beteiligt. Außerdem ließen die Angeschuldigten Mirza Tamoor B., Kais B. O, Leila B. O. und Mohammed D. jeweils in einem Fall Mitgliedern der terroristischen Vereinigungen Geldbeträge zukommen, damit diese sich weiterhin in Syrien aufhalten und an den dortigen Kampfhandlungen beteiligen konnten. Der Angeschuldigte Mirza Tamoor B. beschaffte darüber hinaus in drei Fällen insgesamt 15 Kraftfahrzeuge und überführte diese anschließend nach Syrien, um sie dort für die Unterstützung der dortigen Kampfhandlungen zur Verfügung zu stellen. In einem weiteren Fall übernahm er selbst den Transport einer zur Teilnahme am bewaffneten Kampf entschlossenen Person nach Syrien. Der Angeschuldigten Kais B. O. bestärkte des Weiteren einen späteren Kämpfer in seinen Ausreiseabsichten, woraufhin dieser nach Syrien reiste und sich dort zunächst der Jabhat al-Nusra und später dem ISIG als Mitglied anschloss.Die Angeschuldigten Mirza Tamoor B. und Kais B. O. befinden sich in dieser Sache weiterhin in Untersuchungshaft.Quelle: Der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof (GBA)

FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC Austin (USA)

FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC, LMP1, 5. Lauf, Austin (USA), Freies TrainingÜberzeugender Auftakt für die Porsche 919 Hybrid in TexasStuttgart. Das Porsche Team erlebte einen vielversprechenden ersten Trainingstag vor dem fünften von acht Läufen zur FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC in Austin, Texas (USA). In den beiden 90-minütigen Trainings auf dem spektakulären 5,513 Kilometer langen Grand-Prix-Kurs fuhr jeweils ein Porsche 919 Hybrid die schnellste Runde. Das erste Training fand in der Nachmittagshitze mit Asphalttemperaturen deutlich über 40 Grad Celsius und Lufttemperaturen um die 35 Grad statt. Das zweite Training begann nach Sonnenuntergang. Jeder Fahrer musste fünf Pflichtrunden bei Dunkelheit absolvieren.Am Nachmittag war der Le-Mans-Prototyp mit der Startnummer 18 von Romain Dumas (FR), Neel Jani (CH) und Marc Lieb (DE) mit einer Runde in 1.47,231 Minuten insgesamt Schnellster. Platz zwei belegte das Schwesterauto mit der Nummer 17, das sich Timo Bernhard (DE), Brendon Hartley (NZ) und Mark Webber (AUS) teilen. Ihre Bestzeit war 1.47,514 Minuten, wobei sie die Schlussphase wegen eines Problems an der Vorderachse nicht bestreiten konnten.Im etwas kühleren Nachttraining bei noch immer 31 Grad Außentemperatur landeten Bernhard/Hartley/Webber auf Platz eins (1.47,442 min.), Dumas/Jani/Lieb belegten Platz drei (1.48,268 min.).Das Porsche Team will in Austin seine Führung in der Hersteller-WM verteidigen. Nach den beiden Doppelsiegen bei den 24 Stunden von Le Mans und auf dem Nürburgring liegt Porsche derzeit mit 184 Punkten an der Spitze vor Audi (151) und Toyota (89).Das LMP1-Qualifying findet am Freitag von 18:15 bis 18:35 Uhr Ortszeit (01:15 bis 01:35 MESZ am Samstagmorgen) statt. Das Sechsstundenrennen am Samstag startet um 17:00 Uhr Ortszeit (00:00 Uhr MESZ am Sonntag).Stimmen nach dem freien Training:Andreas Seidl, Teamchef: „Der erste Tag war insgesamt ein sehr guter Auftakt für uns. Das erste Freie Training fand bei sehr hohen Temperaturen statt, das war ein Vorgeschmack auf den Rennstart. Die Hitze wird eine zusätzliche Herausforderung für das Auto und die Fahrer. Die Nummer 17 hat am Nachmittag wegen eines Problems an der Vorderachse einige Zeit verloren. Im zweiten Training lag der Fokus auf längeren Distanzen mit einem Reifensatz. Da lief alles nach Plan.“Fahrer Porsche 919 Hybrid (Nummer 17)Timo Bernhard (34, Bruchmühlbach-Miesau): „Ich bin nur bei Dunkelheit gefahren und dann über eine längere Distanz zur Rennvorbereitung. Es lief gut. Der Verkehr mit 31 Autos aus verschiedenen Klassen ist hier eine Herausforderung. Das haben wir im Langstreckensport zwar immer, aber diese Strecke betont das vor allem bei Nacht nochmals. Da muss man den Verkehr schon wirklich gut lesen.“Brendon Hartley (25, Neuseeland): „Es ist beeindruckend, welchen Schritt wir mit unserem Auto im Vergleich zu 2014 gemacht haben. Ich war heute morgen auf Anhieb schnell. Schon nach wenigen Runden konnte ich die Poleposition-Zeit des Vorjahres unterbieten. Der 919 macht hier unheimlich viel Spaß, vor allem in den schnellen Kurven des ersten Abschnitts. Am Abend wirkten die Audi deutlich stärker.“Mark Webber (39, Australien): „Der Porsche 919 funktioniert auf dem Circuit of The Americas sehr gut – die Ingenieure haben ihre Hausaufgaben gemacht. Rundenzeiten und Endgeschwindigkeiten passten von Beginn an. Im ersten Training musste ich das Auto vorzeitig abstellen, als wir mit der Abstimmungsarbeit beginnen wollten. Dabei ist es inzwischen eher ungewöhnlich, dass wir während einer Session in der Box stehen. Das zweite Training war wichtig, damit sich Fahrer und Ingenieure auf die Nachtbedingungen in der zweiten Rennhälfte einstellen können.“Fahrer Porsche 919 Hybrid (Nummer 18)Romain Dumas (37, Frankreich): „Es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht im Vergleich zum Vorjahr. Mit dem neuen Aerodynamik-Paket für hohen Abtrieb lassen sich die schnellen Kurven super fahren. Die Sache hier ist richtig schnell und richtig heiß.“Neel Jani (31, Schweiz): „Die Strecke ist schön schnell und flüssig. Wir haben gut angefangen, auch wenn wir noch einige Setup-Änderungen durchführen werden. Der Unterschied zwischen dem diesjährigen und dem letztjährigen Porsche ist schon groß: Besonders in den schnellen Kurven haben wir deutlich mehr Grip. Im Nachttraining hatte ich das Gefühl, dass etwas niedrigere Temperaturen eher positiv für uns sind. Auf der Geraden muss man sich an die zappelnden Lichter gewöhnen, wenn das Auto auf den Bodenwellen durchschlägt.“Marc Lieb (35, Ludwigsburg): „Unser Auto ist gut auf dieser Strecke. Im ersten Training war es richtig heiß im Auto. Zum Glück findet nicht das ganze Rennen zu dieser Tageszeit und bei solchen Temperaturen statt. Die Lichtverhältnisse nachts sind okay. Bei Dunkelheit kommen die schwieriger einsehbaren Linkskurven mehr zum Tragen – wir sitzen ja nicht mittig im Auto, sondern etwas links und relativ nah an der A-Säule.“Quelle: Porsche Motorsport

Festnahme in Thailand auf Grund Internationalen Haftbefehls und jahrelanger Ermittlungen

Festnahme in Thailand auf Grund Internationalen Haftbefehls und jahrelanger Ermittlungen

 Dresden/Halle/Berlin/Frankfurt (ots) – Festnahme in Thailand auf Grund Internationalen Haftbefehls und jahrelanger ErmittlungenBeschuldigter wurde nach seiner Festnahme in Thailand am 17.September nach Deutschland überstellt, wo er sich wegen Onlinebetrugs zum Nachteil der Deutschen Bahn verantworten muss. Hierbei entstand der Deutschen Bahn AG ein Schaden auf Basis des Originalfahrpreises in Höhe von 735.725 Euro.Die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Halle ermittelt seit Juni 2013 im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin in dem Ermittlungsverfahren “Tintenfass” wegen gewerbsmäßigen Computerbetruges zum Nachteil der Deutschen Bahn AG.Im Zeitraum vom Februar 2013 bis Juni 2015 erlangte der Beschuldigte über das Online Buchungsportal der Deutschen Bahn insgesamt 4279 Online-Tickets.Die Ermittlungen ergaben, dass der heute 33-jährige Deutsche, mittels widerrechtlich erlangter Kreditkartendaten betrügerische Buchungen von Onlinetickets im Buchungsportal der Deutschen Bahn AG vornahm.Anfänglich erfolgten die Buchungen innerhalb der Bundesrepublik Deutschland und in der Folge von Thailand aus. Hierfür missbrauchte er die zuvor ausgespähten Kreditkartendaten ahnungsloser Bürger, die er gegen Entgelt von Dritten im Internet in einschlägigen “underground economy” Foren erwarb.Die Onlinebahntickets bot der Beschuldigte dann in verschiedenen Internetportalen (Mitfahrportalen) für bundesweite Fahrstrecken zum Kauf an, auf deren Seiten er zuvor auf die Möglichkeit zum kostengünstigen Erwerb der Fahrausweise aufmerksam machte.In der Regel mussten die Ticketkäufer 30 EUR für eine Einfachfahrt bzw. 60 EUR für eine Hin- und Rückfahrt auf ein von dem Beschuldigten benanntes Täterkonto überweisen. Sowohl für den “Kundenkontakt” als auch für die Buchung der Tickets benutzte der Beschuldigte turnusmäßig neue Kundenkontaktadressen, um das eigene Entdeckungsrisiko zu minimieren.Der Beschuldigte verwendete für die eingehenden Kaufpreiszahlungen der Ticketerwerber insgesamt über 30 verschiedene Bankkonten, welche durch Kontenbereitsteller, sog. “Bankdrops” und deren “Finanzagenten”unter unzutreffenden Personalien zum Zweck der Zwischenlagerung eröffnet hatten. Gegen die ermittelten Kontobereitsteller laufen gesonderte Verfahren. Im Verlauf der Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Beschuldigte bereits im Jahr 2012 wegen gleichartiger Fälle durch das AG Köln zu einer mehrjährigen Freiheitsstrafe, ausgesetzt zur Bewährung, verurteilt wurde.Allerdings hielt dies den Täter nicht davon ab, seinen Lebensunterhalt weiter mit dem Verkauf von verbilligten Fahrkarten zu betreiben. Um sich der Strafverfolgung zu entziehen, zog es der Beschuldigte vor – wie bereits schon 2011 / 2012 – sein Geschäftsmodell von Thailand aus zu begehen. Zunächst war es für die Ermittler schwierig, dessen Identität und Aufenthaltsort zu ermitteln. Letztlich half auch der Kommissar Zufall mit, denn während eines vorübergehenden Aufenthaltes in Deutschland, konnte seine Identität im Zusammenhang mit einer erfolgten Bargeldverfügung ermittelt werden. Von da an wussten die Ermittler, dass sich der Beschuldigte kurze Zeit später wieder nach Thailand abgesetzt hatte.Auf Grund der Tatsache, dass sich der Beschuldigte in Thailand aufhielt und von dort aus weitere Computerbetrugsstraftaten vornahm, wurde durch die Generalstaatsanwaltschaft Berlin ein internationaler Haftbefehl erwirkt. Am 06.09.2015 nahm die thailändische Polizei den Beschuldigten auf der Ferieninsel Phuket fest. Am heutigen Tag wird der Beschuldigte dem zuständigen Haftrichter in Frankfurt/Main vorgeführt.Quelle: Bundespolizeidirektion Pirna