Ort: Regis-BreitingenZeit: 09.09.2015, gegen 11:00 Uhr (Feststellung)

Hanfplantagen im Freien und auch in Wohnungen sind ja bereits eine bekannte Variante sich Cannabispflanzen selbst zu ziehen. In Regis-Breitingen gedachte ein unbekannter „Hanfbauer“ allerdings seine bisher oberirdisch gelegene, etwa 100 qm fassende Plantage ins Unterirdische zu verlegen. Wie das? Nun, am Ortsausgang, Richtung Ramsdorf, liegt ein altes Bergbaugelände. Dort hatte der Unbekannte bisher seinem grünen Daumen gefrönt. Zusätzlich befinden sich dort aber auch zwei ehemalige Wasserspeicher, inklusive Pumpstation, aus den 90ern. Gestern sollte nun eine Firma diese Wassertanks zurückbauen und stieß dabei auf die Hanfplantage, deren Pflanzen allesamt bereits einzeln in Eimer umgetopft worden waren! Die hinzugerufene Polizei und die Mitarbeiter der Firma stellten dann weiterhin fest, dass die Wassertanks wohl als Winterlager für die Pflanzen dienen sollten. Einer der Tanks war bereits Innen mit Silberfolie beklebt worden und im zweiten Tank wurden Kraftstofffässer gelagert, die – womöglich – zur zukünftigen Betreibung eines Notstromaggregats herhalten sollten. Insgesamt sicherte die Polizei an diesem Tag 129 Cannabispflanzen. Diese werden den Winter nun definitiv nicht überleben. (KG)

Quelle: PD Leipzig

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