DTM IN OSCHERSLEBEN: DER AUFTAKT ZUM GROßEN SAISONFINALE

DTM IN OSCHERSLEBEN: DER AUFTAKT ZUM GROßEN SAISONFINALE

Darauf haben die heimischen Motorsport-Fans gewartet. Nach drei Auslandsstationen kehrt die DTM zu den finalen drei Rennwochenenden nach Deutschland zurück. Nach den Auftritten im niederländischen Zandvoort, im österreichischen Spielberg und auf dem Raceway in Moskau fahren Audi, BMW und Mercedes-Benz zwischen dem 11. und 13. September in Oschersleben um wichtige Punkte in der hart umkämpften Fahrer- und Teamwertung. Die Läufe in der Motorsport Arena sind der Auftakt zum großen Saisonfinale. Der Kampf um den Titel ist so eng wie selten zuvor. Besonders die beiden ärgsten Kontrahenten um den Titel, Mattias Ekström und Pascal Wehrlein, wollen in Oschersleben die entscheidenden Weichen auf dem Weg zur DTM-Krone 2015 stellen. Ohnehin steht der nördlichste Kurs in Deutschland seit dem Jahr 2000 für extrem packende und nervenaufreibende Rennen. Zudem sorgen kurze Wege und ein stets optimaler Blick auf den 3,696 Kilometer langen Kurs bei den Fans an der Strecke für ein ganz besonderes DTM-Erlebnis.

Die hohe Leistungsdichte im Fahrerfeld gibt in diesem Jahr der Veranstaltung die besondere Würze. In den Läufen 13 und 14 wollen sich die Piloten eine möglichst gute Ausgangsposition verschaffen, um an den beiden finalen Rennwochenenden am Nürburg- und Hockenheimring im Kampf um den Titel noch mitreden zu können. Mattias Ekström, Pascal Wehrlein, Edoardo Mortara, Jamie Green, Bruno Spengler, Marco Wittmann und Gary Paffett werden mit ihren Kontrahenten um jeden Meter Asphalt kämpfen. Sie sind momentan die sieben besten Piloten der Saison 2015.

„Ich spüre keinen Druck, sondern bin froh, dass ich überhaupt so gut dabei bin“, sagt Mercedes-Benz-Fahrer Wehrlein, der 120 Punkte auf dem Konto hat – sechs fehlen zum Spitzenreiter Ekström im Audi. „Es gibt viele harte Kurven und Bodenwellen. Das strapaziert das Material, aber ich finde den Kurs cool“, so Wehrlein. Bruno Spengler – mit 85 Zählern derzeit bester BMW-Pilot – sieht das ähnlich: „Es gibt viele langsame und schnelle Kurven. Die Strecke ist eine große Herausforderung für Auto und Fahrer – das mag ich.“ In Moskau war Spengler der erfolgreichste Fahrer des Wochenendes, bleibt aber trotz dem erheblichen Gewichtsvorteil für seinen Hersteller zurückhaltend: „Wir müssen die Füße auf dem Boden behalten. Audi und auch BMW sind, trotz mehr Gewicht an Bord, in dieser Saison konstanter als wir. Das wird ein schwieriges Rennen für uns.“ Mit viel Rückenwind reist Mike Rockenfeller in die Magdeburger Börde. Er gewann im Audi RS5 DTM das Sonntagsrennen und hofft, „dass wir wieder mit einem sehr guten Setup an den Start gehen und den Speed aus Moskau mitnehmen können“. Auch Rockenfeller freut sich auf ein Wiedersehen mit der kurvenreichen Strecke: „Man hat einfach immer etwas zu tun. Das ist zwar anstrengend, aber ich finde das gut.“

Die DTM-Saison 2015 lässt bei den Motorsportfans keine Wünsche offen. Schon im Qualifying am Samstag wird erneut nur Vollgas helfen, um sich für das anschließende 40-minütige Rennen um 13.30 Uhr einen guten Startplatz zu sichern. Am Sonntag geht es erneut mächtig zur Sache. Hier steht nach dem Qualifying um 15.15 Uhr ein 60-minütiger Lauf auf dem Programm.

In Sachsen-Anhalt werden aber nicht nur die DTM-Piloten auf die Zielgerade der Saison einbiegen. Die Besucher der Motorsportarena dürfen sich auf spannende Auseinandersetzungen im Audi TT-Cup und im Porsche Carrera Cup Deutschland freuen, die an diesem Wochenende ebenfalls je zwei Rennen austragen werden. Ein besonderer Hingucker wird für viele Motorsport-Begeisterte sicherlich auch die ADAC Formel 4, die erstmals in diesem Jahr im Rahmen der DTM starten wird. Mit dabei der Sohn von Formel-1-Legende Michael Schumacher: Mick Schumacher fährt dort seine Premieren-Saison, wird in drei Rennen an den Start gehen und ist auch schon in seinen jungen Jahren ein Anziehungspunkt für die Fanmassen.

Wer nicht vor Ort mitfiebert, kann sich dennoch über den Verlauf des Rennspektakels auf dem Laufenden halten. So überträgt die ARD am Samstag, 12. September, ab 13:00 Uhr und am Sonntag, 13. September, ab 15:00 Uhr die beiden Läufe in Oscherleben live. Außerdem gibt es auf sportschau.de und DTM.com die Qualifyings im Livestream zu sehen. Die Fans erhalten zudem per Live-Ticker, Live-Timing und Live-Onboard-Kameras in den Fahrzeugen weitere interessante Informationen zum Geschehen in Sachsen-Anhalt.

Los geht es mit dem DTM-Wochenende in der Magdeburger Börde am Freitag, den 11. September. Den Zeitplan und alles Wissenswerte rund um die dreitägige Veranstaltung finden Sie hier. Tickets können Sie auf DTM.com bestellen und per Print@Home direkt selber drucken oder an der Tageskasse in der Motorsport Arena kaufen.

Quelle: DTM

Kinder im Gleis – Bundespolizei warnt vor Gefahren

Kinder im Gleis – Bundespolizei warnt vor Gefahren

Freiberg (ots) –   Besatzung des Bundespolizeihubschraubers entdeckte spielende Kinder im Gleis in der Nähe des Bahnhofes Freiberg.

   Zu einem Routineflug war die Besatzung des Bundespolizeihubschraubers gestern Nachmittag im Bereich der Bahnstrecke Chemnitz-Freiberg unterwegs. Dabei entdeckten Sie gegen

16:00 Uhr spielende Kinder im Gleis. Die Besatzung reagierte sofort und forderte die Kinder, mittels Lautsprecherdurchsagen aus dem Hubschrauber heraus auf, die Bahnanlagen umgehend zu verlassen.

Daraufhin rannten die Kinder weg. Eine hinzugerufene Streife der Bundespolizeiinspektion Chemnitz konnte später 6 Kinder in unmittelbarer Nähe feststellen. Nach kurzer Rücksprache mit der Hubschrauberbesatzung bestätigten diese, dass es sich um die genannten Kinder im Gleisbereich handelt. Festgestellt wurden 3 Mädchen und 3 Jungen im Alter zwischen 8 und 14 Jahren. Die Kinder wurden vor Ort belehrt und die Personalien notiert. Die Präventionsbeamten der Bundespolizeiinspektion Chemnitz werden nun Kontakt mit dem Elternhaus der Kinder aufnehmen, um noch einmal eindringlich auf die Gefahren der Bahnanlagen hinzuweisen.

   In diesem Zusammenhang warnt die Bundespolizei noch einmal eindringlich vor dem Betreten von Gleisanlagen sowie den sich daraus ergebenden erheblichen Gefahren. Immer wieder kommt es im Bereich der

Gleis- und Bahnanlagen zu tragischen Unfällen, die vermeidbar sind.

Unfallursachen sind häufig unsachgemäßes Verhalten auf Eisenbahnanlagen. Dabei gilt: Bahnanlagen sind keine Spielplätze. Die Gefahren, die beim Betreten von Gleisanlagen und Bahnübergängen bestehen, werden zumeist unterschätzt. Züge nähern sich fast lautlos und können je nach Windrichtung oft erst spät wahrgenommen werden.

Bei einem Zug der mit einer Geschwindigkeit von 100 km/h unterwegs ist, beträgt der Anhalteweg bis zu 1000 Metern. Das heißt, dass es auch bei erkannten Gefahrensituationen oft nicht möglich ist, den Zug rechtzeitig zum Stehen zu bringen. Gleise sind durch Unbefugte nicht zu betreten und dürfen nur an den dafür vorgesehenen Stellen überquert werden! Dabei sind die Licht- und Schrankenanlagen entsprechend zu beachten.

   Auch von den Oberleitungsanlagen der Bahn gehen erhebliche Gefahren aus. Fahrstromleitungen im Bahnverkehr stehen unter einer Spannung von 15.000 Volt. Wer auf Brückenvorbauten, Maste oder Wagen klettert, begibt sich in Lebensgefahr. Dabei genügt es schon in die bloße Nähe der Fahrleitungen zu gelangen, um durch einen Stromüberschlag schwer oder gar tödlich verletzt zu werden.

Quelle: Bundespolizei

Erneuter Triumph für Porsche-Junior Sven Müller

Erneuter Triumph für Porsche-Junior Sven Müller

Porsche Mobil 1 Supercup, 8. Lauf, Formel-1-Rennen in Monza/Italien

Erneuter Triumph für Porsche-Junior Sven MüllerStuttgart. Auf der Rennstrecke im italienischen Monza fuhr Porsche-Junior Sven Müller (Team Lechner Racing Middle East) zu seinem dritten Saisonsieg im Porsche Mobil 1 Supercup. Der 23-jährige Deutsche aus Bingen beendete den achten von insgesamt elf Läufen vor Porsche-Junior Matteo Cairoli (I/Market Leader Team by Project 1) auf Platz zwei und Michael Ammermüller (D/Lechner Racing Middle East) auf Platz drei. „Was für ein schönes Gefühl! In Monza konnte ich im vergangenen Jahr gewinnen und jetzt gelingt mir auf dieser Strecke mein dritter Supercup-Sieg in dieser Saison. Ich freue mich total“, sagte ein strahlender Müller. Insgesamt standen am Samstag 39 Porsche 911 GT3 Cup in der Startaufstellung – ein Rekordfeld in der 23-jährigen Geschichte des Supercups.

Auf der 5,793 Kilometer langen Hochgeschwindigkeitsstrecke „Autodromo Nazionale di Monza“ stand die Abendsonne bereits tief als die Startampeln erloschen. Ammermüller, der von der Pole-Position ins Rennen ging, musste sich auf den ersten Metern dem italienischen Lokalmatador Cairoli geschlagen geben. Im hinteren Feld kam es zu mehreren Kollisionen, die ein Ausrücken des Safety-Cars nach dem ersten Umlauf erforderten. Der in Führung liegende Cairoli meisterte souverän den Re-Start und legte bis zur zehnten Runde ein perfektes Rennen hin. Doch dann kam Müller, dessen Auto mit einem flacher eingestellten Heckflügel überlegen an Cairoli vorbei zog. „Das war wirklich ein großartiges Rennen. Beim Heimrennen auf dem Podium zu stehen, ist natürlich klasse. Im Sonntagsrennen starte ich von der Pole. Darauf freue ich mich“, sagte Cairoli.Das Rennen bot jede Menge Action in jeder Runde: Hochgeschwindigkeitsduelle bei 270 Kilometer pro Stunde zwischen Ammermüller und Müller, Überholmanöver am laufenden Band und auch das Gesamtergebnis ließ die Meisterschaftstabelle enger zusammenrücken. Nach Müller, Cairoli und Ammermüller fuhr Rookie Côme Ledogar (Martinet by Almeras) aus Frankreich als Vierter über die Ziellinie. Der polnische Routinier Robert Lukas (Förch Racing by Lukas Motorsport) wurde Fünfter vor dem Meisterschaftsführenden Philipp Eng (Market Leader Team by Project 1) aus Österreich. Der Spanier Alex Riberas (The Heart of Racing by Lechner) sammelte auf Platz sieben wichtige Meisterschaftspunkte. Christian Engelhart (D/MRS GT-Racing, 82 Punkte) wurde Achter.In der Gesamtwertung liegt Eng mit 128 Punkten an der Spitze. Engelhart rangiert mit 106 Zählern dahinter. Riberas spürt mit 92 Punkten den Atem der Verfolger im Nacken, denn Müller konnte sich mit seinem dritten Sieg auf Position vier nach vorne schieben. Mit 90 Punkten ist Müller punktgleich mit Ammermüller.Eine Phalanx von zehn italienischen Fahrern repräsentierte die Landesfarben in Monza. Cairoli, der nur 25 Minuten von der Rennstrecke entfernt wohnt, fuhr im vergangenen Jahr noch im Porsche Carrera Cup Italia. Als aktueller Champion traf er im königlichen Park auf den in dieser Saison in Italien führenden Riccardo Agostini (Antonelli Motorsport), der sich als Gaststarter einen hervorragenden zehnten Platz sicherte. „Hier hatten wir mit 39 Fahrern das größte Starterfeld der Supercup-Geschichte mit Fahrern aus 18 Nationen und einem tollen Support aus dem italienischen Carrera Cup. Ich freue mich, dass die Zuschauer jede Menge Renn-Action zu sehen bekommen haben“, fasste Uwe Brettel, Leiter Porsche Motorsport Vertrieb, seine Eindrücke zusammen.Im Rahmen der Formel-1-Rennen wird der neunte Lauf des Porsche Mobil 1 Supercup von Sky Deutschland mit einer Vorberichterstattung ab 11.30 Uhr live übertragen. Auf Eurosport läuft das Samstagsrennen am Sonntagmorgen um 11.30 Uhr in der Zusammenfassung. Um 11.45 Uhr startet dann die Live-Übertragung aus Monza.Ergebnisse8. Lauf Monza1. Sven Müller (D/Team Lechner Racing Middle East)2. Matteo Cairoli (I/Market Leader Team by Project 1)3. Michael Ammermüller (D/Lechner Racing Middle East)4. Côme Ledogar (F/Martinet by Almeras)5. Robert Lukas (PL/Förch Racing by Lukas Motorsport)6. Philipp Eng (A/Market Leader Team by Project 1)7. Alex Riberas (E/The Heart of Racing by Lechner)8. Christian Engelhart (D/MRS GT-Racing)Punktestand nach 6 von 11 LäufenFahrer1. Philipp Eng (A/Market Leader Team by Project 1), 128 Punkte2. Christian Engelhart (D/MRS GT-Racing), 106 Punkte3. Alex Riberas (E/The Heart of Racing by Lechner), 92 Punkte*Ergebnisse und Punktestand vorläufig

Porsche Mobil 1 Supercup, 9. Lauf, Formel-1-Rennen in Monza/Italien

Porsche-Junior Sven Müller mit perfektem RennwochenendeStuttgart. Es war das Wochenende des Porsche-Juniors Sven Müller: Der 23-jährige Deutsche aus Bingen siegte am Samstag und am Sonntag in den Rennen des Porsche Mobil 1 Supercup. Auf der Hochgeschwindigkeitsrennstrecke im italienischen Monza setzte er sich gegen die starke internationale Konkurrenz durch und sah im neunten Lauf vor Porsche-Junior Matteo Cairoli (I/Market Leader Team by Project 1) und Michael Ammermüller (D/Lechner Racing Middle East) die Zielflagge. „Mehr geht nicht! Ich kann es selbst kaum glauben, dass ich in den letzten fünf Rennen vier Siege einfahren konnte. Ich fühle mich so wohl im Auto und es läuft einfach fantastisch“, sagte ein freudestrahlender Müller. Damit schob sich der Pilot vom Team Lechner Racing Middle East in der Gesamtwertung auf Platz drei nach vorne. Philipp Eng (Market Leader Team by Project 1) führt die Tabelle mit 137 Punkten an. Dahinter liegen Christian Engelhart (D/MRS GT-Racing, 120 Punkte) und Müller (110 Punkte).Als die deutsche Nationalhymne auf dem Siegerpodest des „Autodromo Nazionale di Monza“ erklang, lag ein hochspannendes Rennen hinter den Piloten. Die herausfordernden Kurven und sehr schnellen Geraden mit einem Top-Speed von bis zu 280 Kilometer pro Stunde im 460 PS starken Porsche 911 GT3 Cup wurden zum Gradmesser für die 37 Fahrer des Sonntagsrennens. Cairoli und Müller, die von den Plätzen eins und zwei starteten, erwischten beide einen sehr guten Start, doch Müller gewann die entscheidenden Zentimeter und setzte sich an die Spitze des 18-Nationen-Feldes. Fehlerfrei absolvierte er 14 Runden und baute seinen Vorsprung auf zwischenzeitlich 4,9 Sekunden aus.Rookie Cairoli erwehrte sich erfolgreich seiner Verfolger und kam zum zweiten Mal an diesem Wochenende als Zweiter ins Ziel. „Natürlich war es mein Anspruch, das Rennen zu gewinnen. Aber Sven fuhr an diesem Wochenende einfach zu stark. Ich bin zufrieden, dass ich bei meinem Heimrennen so erfolgreich auf dem Podium stand“, erklärte der erst 19 Jahre alte Italiener. Ammermüller überquerte als Dritter die Ziellinie und wahrte mit den so gewonnenen Punkten die Chance bei den Spitzenplätzen in der Gesamtwertung bis zum Saisonende ein Wörtchen mitzureden. Auf Platz vier der Tabelle liegt der Barcelona-Sieger mit 106 Punkten nur vier Zähler hinter Müller. Uwe Brettel, Leiter Porsche Motorsport Vertrieb, überreichte die Pokale an die Supercup-Fahrer.Der Spanier Alex Riberas (The Heart of Racing by Lechner) belegte den fünften Rang im Rennen und rangiert auch in der Gesamtwertung mit 104 Punkten auf Platz fünf. Sechster und Siebter wurden die Österreicher Christopher Zöchling (Fach Auto Tech) und Eng. „Ich bin froh, dass das Wochenende vorbei ist. Wir müssen am Auto arbeiten. Mit Platz sechs und sieben bin ich logischerweise nicht zufrieden, aber für die Meisterschaft ist das kein Beinbruch”, fasste Eng seine Renneinsätze zusammen. Porsche-Junior Connor de Phillippi (USA/VERVA Lechner Racing Team) kam nach einem misslungenen Qualifying von Startplatz 18 und wurde als Elfter gewertet. „Mehr als Schadensbegrenzung war nicht drin. Ich muss nach vorne blicken und freue mich auf mein Heimrennen beim Finale in Austin.“Das nächste Rennwochenende des Porsche Mobil 1 Supercup findet vom 23. bis 25. Oktober in Austin/Texas statt. Beim Saisonfinale werden die letzten beiden Rennen ausgetragen und es sind noch 40 Meisterschaftspunkte zu vergeben. Der “Circuit of The Americas” wird zum Heimspiel für Porsche-Junior Connor de Phillippi (VERVA Lechner Racing Team). Der US-Amerikaner kommt zwar aus Kalifornien, aber der 22-Jährige freut sich auf Texas: „Für mich ist es das erste Heimrennen seit drei Jahren. Meine Familie reist an die Strecke und das macht es für mich natürlich zu etwas ganz besonderem. Ich bringe extra meinen Cowboy-Hut als Glücksbringer mit und hoffe auf gute Ergebnisse.“Ergebnisse9. Lauf Monza1. Sven Müller (D/Team Lechner Racing Middle East)2. Matteo Cairoli (I/Market Leader Team by Project 1)3. Michael Ammermüller (D/Lechner Racing Middle East)4. Christian Engelhart (D/MRS GT-Racing)5. Alex Riberas (E/The Heart of Racing by Lechner)6. Christopher Zöchling (A/Fach Auto Tech)7. Philipp Eng (A/Market Leader Team by Project 1)8. Jeffrey Schmidt (CH/ The Heart of Racing by Lechner)Punktestand nach 9 von 11 LäufenFahrer1. Philipp Eng (A/Market Leader Team by Project 1), 137 Punkte2. Christian Engelhart (D/MRS GT-Racing), 120 Punkte3. Sven Müller (D/Team Lechner Racing Middle East), 110 Punkte*Ergebnisse und Punktestand vorläufig

Quelle: Porsche Motorsport

Syrische und irakische Staatsangehörige westlich von Bautzen festgestellt – mutmaßlicher Schleuser bei Görlitz vorläufig festgenommen

Syrische und irakische Staatsangehörige westlich von Bautzen festgestellt – mutmaßlicher Schleuser bei Görlitz vorläufig festgenommen

   Ebersbach (ots) – Heute Morgen sind durch die Bundespolizeiinspektion Ebersbach 18 ausländische Personen westlich von Bautzen festgestellt worden. Bei den Personen handelt es sich um fünf irakische sowie um 13 syrische Männer. Der Feststellung ging ein Hinweis der Görlitzer Polizei voraus. Diese erhielt gegen 06:30 Uhr von einem aufmerksamen Bürger die Information, dass am Bahnhof in Löbau soeben eine größere Personengruppe mit einem Kleintransporter abgesetzt worden sei. Einsatzkräfte trafen später gegen 07:15 Uhr in einem TRILEX-Express am Haltepunkt Seitschen (auf der Bahnlinie zwischen Bautzen und Bischofswerda) auf die Gruppe.

   Während die Geschleusten zur Dienststelle nach Ebersbach gebracht wurden, klickten auch bei Görlitz die Handfesseln. Dort nahmen Ludwigsdorfer Bundespolizisten einen 19-jährigen polnischen Staatsangehörigen vorläufig fest. Der Festgenommene steht im dringenden Verdacht, die in Gewahrsam genommenen Iraker und Syrer mit seinem Fiat Ducato eingeschleust zu haben.

Quelle: Bundespolizei

Beeindruckender Saisonverlauf:  ADAC MX Masters Champion 2015 Glenn Coldenhoff

Beeindruckender Saisonverlauf: ADAC MX Masters Champion 2015 Glenn Coldenhoff

  • Suzuki-Werkspilot Glenn Coldenhoff wird Internationaler Deutscher Motocross-Meister
  • Niederländer entscheidet das ADAC MX Masters bereits vorzeitig für sich
  • Coldenhoff verweist Dennis Ullrich und Jeremy Seewer auf die Plätze zwei und drei

München. In der elften Saison des ADAC MX Masters hatte der niederländische Suzuki-Werkspilot Glenn Coldenhoff (Team Rockstar Energy Suzuki Europe) allen Grund zum Jubeln: Mit einem Punktestand von 314 Zählern wurde der WM-Fahrer aus Heesch (Provinz Nordbrabant) Champion in Europas beliebtester Motocross-Serie. Die Titelentscheidung fiel bereits bei der vorletzten Rennveranstaltung im niederländischen Lichtenvoorde, als er beim Heimspiel den Tagessieg und darüberhinaus den vorzeitigen Meistertitel holte.Schon beim Saisonauftakt im brandenburgischen Fürstlich Drehna zeigte sich die Stärke von Coldenhoff. Als Zweitplatzierter reihte er sich hinter dem zweifachen ADAC MX Masters-Champion Max Nagl (28/Red Bull Iceone Husqvarna Factory Racing) ein. Bei den folgenden Rennen in Jauer, Bielstein, Aichwald und Tensfeld belegte Coldenhoff jeweils Platz zwei der Tageswertung. Mit dieser konstanten Leistung lag er bereits ab Jauer im Gesamtklassement in Führung. In Lichtenvoorde gewann er beide Rennläufe, sicherte sich damit den Tagessieg und den erhofften Titel des Internationalen Deutschen Motocross-Meisters. “Bei meinem Heimrennen die Meisterschaft vorzeitig für mich zu entscheiden, war ein tolles Gefühl. Meine Familie, Freundin und Freunde waren alle gekommen, um mich anzufeuern. Mit ihnen neben dem Tagessieg auch den Sieg in der Serie zu feiern, war unglaublich. Ich bin mit dem Gedanken in die Saison gestartet, die Deutsche Meisterschaft für mich zu entscheiden, denn ich habe in diesem Jahr auf den Einsatz in der Niederländischen Meisterschaft verzichtet. Am Ende konnte ich mein Vorhaben umsetzen, was mich sehr stolz macht”, sagte der 24-Jährige, voller Freude bei der Siegesfeier am Finalwochenende in Gaildorf, der im Laufe der Saison insgesamt vier Laufsiege feierte.Für den frisch gekürten ADAC MX Masters-Champion steht das Renngeschehen jedoch weiter auf der Tagesordnung. “Zwei Läufe in der Weltmeisterschaft sind noch zu absolvieren, bei denen ich eine gute Platzierung einfahren will”, erklärt der Fahrer mit der Startnummer 259, der in der WM derzeit auf Rang acht rangiert. Wie es nächstes Jahr für “The Hoff”, wie ihn seine Fans nennen, weitergeht, steht auch fest: Erst in der vergangenen Woche hat Coldenhoff einen Vertrag im Red Bull KTM Factory Racing Team unterzeichnet.Coldenhoff feierte früh Erfolge: Bereits mit 13 Jahren wurde er niederländischer Champion der Klasse 85ccm. Später nahm er an Läufen der Europameisterschaft teil und war im ADAC MX Junior Cup am Start, bevor er im Jahr 2011 an der MX2-Weltmeisterschaft teilnahm. 2013 wurde der damalige KTM-Pilot mit dem fünften Platz im Gesamtklassement belohnt. In diesem Jahr wechselte Coldenhoff in die Königsklasse der WM und zeigte eindrucksvoll mit dem Tagessieg im lettischen Kegums, dass mit ihm zu rechnen ist. Im kommenden Jahr wird er als Teamkollege des achtmaligen MX-Weltmeister Antonio Cairoli (29) aus Italien an den Start gehen.ADAC MX Masters: Meisterschaftsstand 2015 1. Glenn Coldenhoff, 314 Punkte2. Dennis Ullrich, 2823. Jeremy Seewer, 280Das ADAC MX Masters wird von folgenden Marken unterstützt: Red Bull, 24MX, Suzuki, Motul, ADAC Young Generation, UFO Plast, KTM, Honda, Husqvarna, Yamaha, Kawasaki, Volkswagen, Goldfren, Zürich/Racing Policy, Ortema, Magura, MEFO Sport, Leatt Brace, Golden Tyre, MOTOCROSS ENDURO – Offroadmagazin seit 1971, Cross Magazin und die Zeitschrift Motorrad.Quelle: ADAC Motorsport