Ruben und Petra Zeltner gewinnen den 9. Lauf zur Deutschen Rallye Meisterschaft

Ruben und Petra Zeltner gewinnen den 9. Lauf zur Deutschen Rallye Meisterschaft

Zebra behält bei Regenschlacht die Nase vorn

Ruben und Petra Zeltner gewinnen den 9. Lauf zur Deutschen Rallye MeisterschaftRuben und Petra Zeltner (Lichtenstein) gewinnen mit ihrem Porsche 911 GT3 die ADAC Ostsee Rallye. Bei wechselhaftem Wetter verweisen sie ihre härtesten Konkurrenten, Mark Wallenwein und Stefan Kopczyk (Stuttgart / Heilbronn), im Skoda Fabia R5 mit einem Vorsprung von 4,1 Sekunden auf Platz 2. Nach 5 Führungswechseln auf den 12 Wertungsprüfungen (WP) rund um das Ostseebad Grömitz entschied am Ende das Erfahrungspotenzial von Ruben Zeltner. Das Podium komplettieren Hermann Gaßner / Ursula Mayrhofer (Surheim / Österreich) im Mitsubishi Lancer Evo 8.Zu Beginn der ADAC Ostsee Rallye deutete wenig auf einen Sieg der Porsche-Truppe vom Sachsenring hin. Regenschauer und eine starke Zeit von Mark Wallenwein ließen die Siegchancen sinken. „Nach der ersten Prüfung dachte ich schon, dass hier die Vorentscheidung gefallen ist“, so Ruben Zeltner. „Wir haben uns trotzdem nicht aus der Ruhe bringen lassen und uns auf die kommenden Prüfungen konzentriert.“ Auf den teilweise stark verregneten Vormittagsprüfungen behielt Mark Wallenwein die Spitzenposition, doch Zeltner hielt stets den Anschluss und konterte beim ersten Durchgang auf der längsten Prüfung der Rallye: Auf den langen Geraden im Truppenübungsgelände Putlos spielte er die Power des Porsche aus und übernahm Platz eins. „Die Streckenführung kam uns sicherlich entgegen. Darüber hinaus hatten wir auch beim Reifenpoker ein glückliches Händchen“, kommentierte Zeltner das Geschehen. Insgesamt wechselte die Führung 5mal während des Tages. Beide Teams sammelten auf fast 130 Wertungsprüfungs-Kilometern je 6 Bestzeiten. “Es war ein harter Fight”, fasste Ruben Zeltner am Ende zusammen. “Wir hatten hier sicherlich WPs, die dem Porsche entgegenkamen – aber die Wetterbedingungen taten es nicht. Deshalb freut es mich besonders, dass wir gewonnen haben. Unser Highlight war die gute Leistung auf der Powerstage. Das war definitiv keine Porsche-Strecke – und dennoch konnten wir sie für uns entscheiden. Damit sichern wir uns wichtige Zusatzpunkte.”Durch ihren Sieg bauen Ruben und Petra Zeltner ihre Tabellenführung leicht aus und liegen vor dem zehnten von 12 Saisonläufen mit 152 Punkten vor Mark Wallenwein (129) und dem diesmal nicht angetretenen Fabian Kreim (105). Die noch verbleibenden Läufe versprechen damit ein äußerst spannendes Geschehen, denn das Kräfteverhältnis zwischen Zeltners Porsche und dem Skoda Fabia R5 von Wallenwein ist recht ausgeglichen. “In der Meisterschaft kann noch alles passieren”, sagt der Tabellenführer. “Ein Ausfall oder sogar zwei und man ist weg vom Fenster. Es mag eine Binsenweisheit sein, aber es stimmt schon: Zusammengezählt wird immer am Schluss.” Quelle: Der ADAC Rallyehub www.rallyehub.de PZ MotorsportQuelle Fotos: Sascha Dörrenbächer

African Dance“ – Handy weg

African Dance“ – Handy weg

Ort: Leipzig, OT Reudnitz-Thonberg, TäubchenwegLeipzig, OT Zentrum-Süd, Riemannstraße Zeit: 06.09.2015, gegen 01:25 Uhr 06.09.2015, gegen 06:10 Uhr

Gleich zweimal schlugen zwei Täter in den gestrigen frühen Morgenstunden mit einer Masche zu, die mittlerweile über Warnmeldungen der Polizei allgemeinhin als „Antänzer“ bekannt geworden ist. Zuerst traten sie gegen 01:25 Uhr im Täubchenweg auf, als sie einen 24-Jährigen um Zigaretten baten. Einer der beiden Täter näherte sich ihm danach mit den Worten „African Dance“ und bewegte sich dabei rhythmisch zu einer imaginären Musik nah am Körper des anderen. Im nächsten Moment erfolgte ein vom 25-Jährigen ungewollter Eigentumsübertrag seines Handys, den er jedoch nicht sofort bemerkte. Ihm erschien diese „Antanzgeschichte“ jedoch so merkwürdig, dass er den beiden Männern folgte und sie dann aufforderte, ihm das Handy zurück zu geben. Die Fremden gaben sich missverstehend und sagten, sie hätten kein Handy. Der 24-Jährige ging daraufhin zur Polizei und erstattete Anzeige wegen Diebstahls. Da er die fremden Männer genau gesehen hatte, konnte er sie auch gut beschreiben – was besonders wichtig für den weiteren Verlauf der Geschichte ist.Später, etwa gegen 06:10 Uhr wurde ein Gast (39) einer Disco in der Riemannstraße von einem Unbekannten angesprochen. Dieser fragte ihn nach der Uhrzeit und der Straßenbahn und griff dabei dreist in seine Hosentasche, um ihm das Handy zu klauen. Der Täter rannte daraufhin davon und der 39-Jährige setzte hinterher. Er stürzte jedoch und musste die Verfolgung abbrechen. Die hierauf informierte Polizei setzte sofort eine Suche in der näheren Umgebung ein und konnte zwei Männer in der Nähe des Wintergartenhochhauses feststellen. Diese wurden kontrolliert und einer von ihnen hatte das Handy des kurz zuvor bestohlenen 39-Jährigen bei sich. Angeblich hatte er es soeben von einem Landsmann gekauft …Den Polizisten fiel sofort auf, dass die beiden Personen eine auffällig starke Übereinstimmung zur Schilderung der Täter im Fall des bestohlenen 24-Jährigen besaßen. Dazu gehörte unter anderem eine markante Narbe im Gesicht des dunkelhäutigen Täters. Die beiden Täter (m 25, m 25) wurden daraufhin durch die Polizei vorläufig festgenommen. Beide werden heute Nachmittag dem Ermittlungsrichter im Amtsgericht vorgeführt. (KG)

Quelle: PD Leipzig

Zeitstrafe wird Dolderer beim Red Bull Air Race in Österreich zum Verhängnis

Zeitstrafe wird Dolderer beim Red Bull Air Race in Österreich zum Verhängnis

Zeitstrafe wird Dolderer beim Red Bull Air Race in Österreich zum Verhängnis Hall sichert sich in Spielberg ersten Sieg seiner Karriere

Eine erneute Zeitstrafe hat dem Deutschen Matthias Dolderer auf dem Red Bull Ring in den österreichischen Alpen den Einzug in das Final 4 gekostet. Der Tannheimer schied bei der sechsten Station der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft in Spielberg in der Round of 8 gegen den späteren Sieger Matt Hall aus und wurde Sechster. Für den Australier war es vor 20.000 Zuschauern in der Steiermark der erste Sieg überhaupt bei einem Red Bull Air Race Rennen. Platz zwei ging an den WM-Spitzenreiter Paul Bonhomme (Großbritannien), Dritter wurde der US-Amerikaner Kirby Chambliss.SPIELBERG, Österreich – Der Deutsche Matthias Dolderer verpasste bei seinem selbsternannten Heimrennen im österreichischen Spielberg vor 20.000 Zuschauern auf dem Red Bull Ring aufgrund einer Zeitstrafe in der Round of 8 den Einzug in das Finale der sechsten Station der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft 2015. Nach einem souveränen Sieg in der ersten K.o.-Runde, der Round of 14, gegen den Japaner Yoshihide Muroya traf der 44-jährige Tannheimer in der zweiten Runde auf den aktuellen WM-Zweiten Matt Hall aus Australien. Eine Zwei-Sekunden-Zeitstrafe aufgrund von „Incorrect Level Flying“ an Gate 10 machte alle Hoffnungen des Deutschen auf den zweiten Einzug in ein Final 4 in dieser Saison zunichte.„Matt fliegt extrem konstant, es ist sehr schwer, gegen ihn zu gewinnen“, so Dolderer, der am Ende Rang sechs belegte und mit nunmehr 15 WM-Punkten weiterhin Rang sieben in der Gesamtwertung belegt. „Ich habe mir schon wieder einen Penalty eingefangen. Das Selbstvertrauen ist erneut zerstört. Ich bin sprachlos, weiß nicht, was ich machen soll. So langsam könnte man fast die Hoffnung aufgeben“, so der Deutsche, der in dieser Saison einmal auf dem Podium stand (Dritter in Chiba/Japan). Bei den noch ausstehenden zwei Rennen in den USA will Dolderer nun „noch so viele Punkte sammeln wie es geht“.Der Australier Matt Hall schmiss aber nicht nur den Deutschen aus dem Rennen, er sicherte sich am Ende auch den ersten Sieg seiner Karriere überhaupt beim einem Red Bull Air Race Rennen. Im Final 4 verwies er in 56,851 Sekunden und mit nur 0,057 Sekunden Vorsprung den Briten Paul Bonhomme auf Rang zwei. Es war die knappste Entscheidung in der Geschichte des Red Bull Air Race. Mit nunmehr 50 Punkten liegt Hall bei noch zwei ausstehenden Rennen in den USA – Forth Worth am 26./27. September und Las Vegas am 17./18. Oktober – nur noch fünf Punkte hinter dem Briten Paul Bonhomme (55 Punkte), der in Spielberg Zweiter wurde. Dritter im WM-Ranking bleibt der Österreicher Hannes Arch mit 30 Zählern, der bei seinem Heimrennen ein Desaster erlebte und gleich in der ersten Runde ausschied. Rang drei sicherte sich in Österreich der US-Amerikaner Kirby Chambliss. Es war nicht nur sein erster Podiumsplatz in dieser Saison, sondern auch sein erster überhaupt seit fünf Jahren.„Ich fühle mich einfach unglaublich“, erklärte Hall, der bei den bislang sechs Rennen in dieser Saison fünfmal auf dem Podium stand. „Es ist schön, endlich einmal gewonnen zu haben. Es war ein sehr, sehr harter Tag“, so Hall. Es war der erste Sieg eines Australiers auf dem Austria Grand Prix seit Alan Jones (1977 und 1979) und Jack Brabham 1963.Bei einer Geschwindigkeit von bis 370 km/h navigieren die 14 Piloten aus elf Nationen ihre Maschinen auf dem spektakulären Track von Spielberg nur wenige Meter über dem Boden der Formel-1-Strecke durch die luftgefüllten Pylone. Dabei müssen sie nicht nur die vielen Bäume auf der Strecke, sondern auch den Wind mit seinen tückischen Turbulenzen im Auge behalten. Hinzu kommt der Höhenunterschied von 61 Metern pro Runde, der den Track in Österreich zu einem der anspruchsvollsten der Saison macht. Den Streckenrekord hält nach wie vor der Österreicher Hannes Arch in 55,545 Sekunden aus dem Qualifying vom vergangenen Jahr.Beim Red Bull Air Race, der offiziellen Weltmeisterschaft der Fédération Aéronautique Internationale (FAI), navigieren die weltbesten Piloten ihre äußerst leichten und extrem manövrierfähigen Rennflugzeuge mit einer Geschwindigkeit von bis 370 km/h nur wenige Meter über dem Boden bzw. Wasser durch einen Parcours, der aus 25 m hohen aufgeblasenen Pylonen besteht, und erreichen dabei Fliehkräfte von bis zu 10G.Ergebnis Spielberg:1. Matt Hall (AUS), 2. Paul Bonhomme (GBR), 3. Kirby Chambliss (USA), 4. Martin Sonka (CZE), 5. Pete McLeod (CAN), 6. Matthias Dolderer (GER), 7. Michael Goulian (USA), 8. Peter Besenyei (HUN), 9. Nicolas Ivanoff (FRA), 10. Yoshihide Muroya (JPN), 11. Juan Velarde (ESP), 12. Hannes Arch (AUT), 13. Nigel Lamb (GBR), 14. François Le Vot (FRA)WM-Ranking:1. Bonhomme (55 Punkte), 2. Hall (50), 3. Arch (30), 4. Sonka (23), 5. McLeod (18), 6. Lamb (17), 7. Dolderer (15), 8. Muroya (11), 9. Ivanoff (11), 10. Goulian (10), 11. Chambliss (9), 12. Besenyei (8), 13. Velarde, 14. Le VotDIE RED BULL AIR RACE WELTMEISTERSCHAFTGegründet 2003 und seit 2005 die offizielle Weltmeisterschaft des Air Racing, wird das Red Bull Air Race weltweit von Millionen Fans verfolgt. In der schnellsten Motorsportserie der Welt treffen die 14 weltbesten Piloten in einem Motorsportwettkampf der Extraklasse in der Geschwindigkeit, Präzision und Geschick über Sieg und Niederlage entscheiden aufeinander. Die Piloten navigieren ihre äußerst leichten und extrem manövrierfähigen Rennflugzeuge nur wenige Meter über dem Boden durch einen Parcours, der aus 25 m hohen aufgeblasenen Pylonen besteht. Seit 2014 neu im Programm ist der Challenger Cup. Dieser ermöglicht aufstrebenden Talenten nicht nur den Einstieg in die Rennserie, sondern auch die Chance, in die Master Klasse der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft aufzusteigen. Quelle: RedBull Air Race Media Service

Sichtbar im Straßenverkehr: Bundesweite Aktion für Schulanfänger startet in Sachsen

Sichtbar im Straßenverkehr: Bundesweite Aktion für Schulanfänger startet in Sachsen

Sichtbar im Straßenverkehr: Bundesweite Aktion für Schulanfänger startet in SachsenAuftaktveranstaltung der Sicherheitswesten in der 16. Grundschule Josephine in DresdenSichtbarkeit macht Schule – unter diesem Motto fällt in der Dresdner Grundschule Josephine der Startschuss für die bundesweite Sicherheitswesten-Aktion für Schulanfänger. Rund 730.000 Westen werden ab sofort an rund 16.000 Schulen in ganz Deutschland verteilt. In Sachsen erhalten knapp 900 Grundschulen die leuchtend bunten Westen. Ziel ist es, dass die Kinder im Herbst und Winter von allen Verkehrsteilnehmern besser wahrgenommen und so Unfälle vermieden werden.Durch das bunte Rahmenprogram der Veranstaltung führt der bekannte Moderator Willi Weitzel. Die Aktion wird getragen von der ADAC Stiftung „Gelber Engel“ und den Unterstützern Deutsche Post, BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“ sowie LHD Group GmbH.Pressevertreter sind herzlich eingeladen zum bundesweiten Startschuss der Sicherheitswesten-Aktion in Sachsen:Übergabe der Sicherheitswestenmit Kultusministerin Brunhild Kurth und dem ADAC-Präsidenten Dr. August Markl, am 9. September 2015, 10 Uhr, in der 16. Grundschule Josephine, Josephinenstraße 6, 01069 Dresden.Neben Kultusministerin Brunhild Kurth und dem ADAC-Präsidenten Dr. August Markl werden auch der Vorsitzender des ADAC Sachsen, Nikolaus Köhler-Totzki, beide ebenfalls Mitglieder des Kuratoriums der ADAC Stiftung „Gelber Engel“, sowie Judith Dommermuth, Vorstandsmitglied BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“, Kurt Lorkowski, Deutsche Post AG sowie Hansjürgen Hübner, LHD Group GmbH, den Schulanfängern der Grundschule Josephine persönlich ihre Westen übergeben und stehen für Fragen gern zur Verfügung.Quelle: SMK – Sächsisches Staatsministerium für Kultus

Szymura dominiert in ADAC Motorboot Masters in Rendsburg

Szymura dominiert in ADAC Motorboot Masters in Rendsburg

Szymura dominiert in Rendsburg, Meisterschaft bleibt offen• Mike Szymura gewinnt alle vier Rennen des ADAC Motorboot Masters in Rendsburg• Dominic Stahl baut die Führung in der Gesamtwertung aus• Szymura: “Ein souveränes Wochenende für mich”RENDSBURGDatum: 5./6. September 2015 Wetter: Wechselhaft, 18°Sieger Sprint 1: Mike Szymura Sieger Sprint 2: Mike SzymuraSieger Hauptrennen 1: Mike Szymura Sieger Hauptrennen 1: Mike SzymuraRendsburg. Mike Szymura (21, Berlin) dominierte die Rennen des ADAC Motorboot Masters in Rendsburg (Kreis Rendsburg-Eckernförde). Der Titelverteidiger gewann wie schon vor zwei Wochen in Berlin-Grünau alle vier Läufe und holte damit das Punktemaximum. “Es gab keinerlei Probleme für mich an diesem Wochenende, daher konnte ich alle Siege recht souverän nach Hause fahren”, sagte Szymura.Szymura ließ an seiner Dominanz nie Zweifel aufkommen. Das erste Sprintrennen gewann er souverän von der Pole Position mit 15 Sekunden Vorsprung auf Patrick Wiese (27, Bondorf). Im zweiten Sprintrennen überrundete Szymura auf dem anspruchsvollen Sieben-Bojen-Kurs sogar alle Konkurrenten. Wiese durfte sich dabei erneut über einen zweiten Rang freuen.Stahl baut Gesamtführung ausIm Titelduell zwischen Dominic Stahl (37, Untergruppenbach) und Uwe Brettschneider (50, Berlin) gab es schon am Samstag eine kleine Vorentscheidung. Während es Stahl in beiden Sprintrennen auf den dritten Platz schaffte, musste sich Brettschneider mit den Rängen sieben und vier begnügen. Das vergrößerte seinen Rückstand in der Gesamtwertung um neun Punkte.Am Sonntag verlor Brettschneider weiter Boden auf Stahl. Im ersten Hauptrennen kam er direkt hinter dem Meisterschaftsführenden auf Platz drei ins Ziel. Im zweiten Hauptrennen musste der Berliner dann nicht nur Stahl als Zweitplatziertem, sondern auch Dietmar Kaiser (47, Elsdorf) auf Rang drei den Vortritt lassen. Stahl baute somit seinen Vorsprung um zwölf weitere Punkte aus.Szymura in allen Läufen souveränAn Szymura führte in Rendsburg auch in beiden Hauptrennen kein Weg vorbei. Der Meister des Vorjahres holte seinen zehnten und elften Saisonsieg und stellte seine Klasse damit eindrucksvoll unter Beweis. Da Szymura aufgrund seiner internationalen Renneinsätze in der aktuellen Saison zwei Rennwochenenden verpasste, spielt er im Titelkampf aber keine Rolle mehr.Ob der Berliner beim Saisonfinale in Düren (Kreis Düren), bei dem die Rennen des ADAC Motorboot Masters gleichzeitig das Finale der Formel-4-Weltmeisterschaft darstellen, antritt, ist noch offen. Auf jeden Fall wird dort aber die endgültige Titelentscheidung fallen. Allerdings nicht zwischen Brettschneider und Stahl, sondern zwischen Brettschneider und Jörn Lässig (39, Kahl am Main), der das Boot des Team GER-27 wieder von Stahl übernimmt. Lässig geht mit einem Vorsprung von 35 Punkten in die finalen Läufe am 26. und 27. September. Maximal 80 Punkte sind in Düren noch zu vergeben.Die Stimmen der Top-DreiMike Szymura (21, Berlin), Sieger aller vier Rennen:”Das war ein souveränes Wochenende für mich. Einzig beim Start in das zweite Sprint- und das zweite Hauptrennen musste ich ein wenig kämpfen, da ich in diese Läufe ja nur von Startposition sechs in die Rennen ging. Ich bin aber sehr gut weggekommen und hatte danach keinerlei Probleme. Während der Rennen musste man den Wind genau im Auge behalten, denn die Böen sorgten für teilweise sehr unruhig liegende Boote. Aber mit der nötigen Erfahrung hat man das im Griff. Ob ich beim Finale in Düren starten werde, entscheidet sich erst kurzfristig.”Dominic Stahl (37, Untergruppenbach), Führender der Gesamtwertung:”Es war mir schon sehr wichtig, den Vorsprung in der Meisterschaft noch einmal auszubauen, ehe Jörn (Lässig) das Boot beim Finale in Düren wieder übernimmt. Es kann immer etwas schiefgehen, daher ist jeder einzelne Punkt wichtig. Unsere Ausgangsposition sieht vor den letzten Rennen sehr solide aus, daher kann das Finale kommen. Wir haben unser Setup an diesem Wochenende voll und ganz auf Beschleunigung ausgelegt und das hat sich auf diesem Kurs ausgezahlt. Wir konnten damit zu jeder Zeit taktieren und uns an Brettschneider orientieren. Vor dem Finale werden wir unser Boot noch einmal gründlich durchchecken, um mögliche Fehlerquellen zu minimieren. Ein Ausfall könnte ja noch alles zu Nichte machen.”Uwe Brettschneider (50, Berlin), Zweiter der Gesamtwertung:”Leider ist das Wochenende in Rendsburg nicht so verlaufen wie erhofft. An meiner Einstellung lag es nicht, denn ich habe einige gute Kämpfe ausgefochten und nie aufgesteckt. Ich habe auch jetzt noch nicht aufgegeben, denn abgerechnet wird erst nach dem allerletzten Lauf. Auf diesem Kurs konnte man leider nicht sehr gut überholen, worunter natürlich die Fahrer am meisten litten, die am Start nicht gut wegkamen. Dominic und Jörn haben einen stabilen Vorsprung und müssen beim Finale nicht mehr alles geben. Ich habe nun aber nichts mehr zu verlieren. Sehen wir mal, was am Ende herauskommt.”Quelle.: ADAC Motorsport