Ulbig: „Humanitäre Verpflichtung“

Nach Informationen der Bundesregierung werden heute zwischen 5.000 und 7.000 Flüchtlinge aus Ungarn in der Bundesrepublik Deutschland erwartet.

Die drei mitteldeutschen Länder Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen haben sich zu einem gemeinsamen Vorgehen verständigt und werden rund 500 Flüchtlinge aus Ungarn aufnehmen.

Innenminister Markus Ulbig: „Sachsen stellt sich seiner Verantwortung beim Thema Asyl. Gemeinsam mit Sachsen-Anhalt und Thüringen werden wir die Flüchtlinge aus Ungarn aufnehmen. Das ist unsere humanitäre Verpflichtung. Mein Dank gilt der Bundesregierung genauso wie den vielen freiwilligen Helfern vor Ort. Unser Ziel ist weiterhin, jedem Flüchtling ein festes Dach über dem Kopf zu bieten.“

Am Samstag Abend soll ein Zug mit rund 500 Flüchtlingen im thüringischen Saalfeld eintreffen, die dann nach Königsteiner Schlüssel auf die drei Länder verteilt werden. Für den Freistaat Sachsen bedeutet dies rund 250 Flüchtlinge. Die Flüchtlinge sollen in der Offizierschule des Heeres in der Stauffenbergallee in Dresden untergebracht und versorgt werden.

Quelle: Freistaat Sachsen

 

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