25 Jahre Volkswagen Sachsen: Familientag als Höhepunkt des Jubiläums

25 Jahre Volkswagen Sachsen: Familientag als Höhepunkt des Jubiläums

Fiebig: „Dieses Fest ist unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, deren Familien, unseren Freunden, Partnern und Nachbarn gewidmet.“• Rothe: „Der Familientag ist Spiegelbild einer in 25 Jahren gewachsenen starken Belegschaft und Ausdruck unseres Dankes.“Zwickau/Chemnitz/Dresden, 6. September 2015 – Die Volkswagen Sachsen GmbH hat mit dem großen Familientag ihr 25-jähriges Jubiläum gefeiert. Rund 60.000 Gäste erlebten zum Höhepunkt des Jubiläumsjahres ein Feuerwerk aus Technik, Information, Spiel und Musik. So öffnete das Fahrzeugwerk Zwickau den Gästen nahezu alle Fertigungsbereiche. Auch das Motorenwerk Chemnitz und die Gläserne Manufaktur Dresden präsentierten sich in Zwickau. Den Kindern wurde ein breites Programm automobiler und spielerischer Erlebniswelt geboten. Unterhaltung auf drei Bühnen und erstmals ein großes Abschlussfeuerwerk gaben dem Jubiläumsfest einen würdigen Rahmen.

Großes Interesse an moderner Fertigung und ausgelassene Partystimmung bei Alt und Jung – rund 60.000 Gäste folgten der Einladung von Geschäftsführung und Gesamtbetriebsrat in das Fahrzeugwerk Zwickau. Mit dem Familientag hat das 25-jährige Jubiläum der Volkswagen Sachsen GmbH heute einen würdigen und den Menschen gewidmeten Höhepunkt gefunden. Musikalisch wurde auf drei Bühnen für jeden Geschmack etwas geboten. Mitarbeiterbands fanden ebenso Zuspruch wie die traditionell in Zwickau etablierte Band SK5. Den musikalischen Abschluss bildete der Auftritt von Laith Al Deen mit seiner Band.An mehr als 150 Informations- und Aktionsständen konnten die Gäste Attraktionen ausprobieren und wertvolle Informationen sammeln. Die Mitarbeiter aus Zwickau, Chemnitz und Dresden sowie deren Angehörige und Freunde nutzten die Chance zur Werkbesichtigung oder testeten einzelne Ausstellungsstücke. Um Staus auf den Zubringerstraßen und Autobahnen zu vermeiden, wurden die Gäste von fünf externen Großparkplätzen in der Region mit Bussen zum Werk und wieder zurück geshuttelt.

Um geeigneten Nachwuchs für Volkswagen zu begeistern, präsentierte sich das Volkswagen Bildungsinstitut sowie die Jugend- und Auszubildendenvertretung des Betriebsrates gemeinsam mit den Partnerhochschulen und Universitäten den heutigen Schülern und Azubis von morgen.

Auch für die Jüngsten wurde jede Menge geboten. Sie konnten sich unter anderem auf abenteuerlichen Hüpfburgen, einem Riesentrampolin oder vielen Rutschen austoben. Sport und Spiel, Basteln und Malen standen auf der Beliebtheitsskala ganz oben.Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich, der selbst nicht dabei sein konnte, würdigte in einer Videobotschaft die Bedeutung von Volkswagen für den Freistaat Sachsen: „VW Sachsen, das ist der Beginn des Wiederaufstiegs des Autolandes Sachsen vor reichlich 25 Jahren mit der Entscheidung, hier zu investieren. Heute ist Volkswagen Sachsen das Flaggschiff in der sächsischen Unternehmenslandschaft mit Produkten, die hier für die ganze Welt hergestellt werden.“ Er betonte, wie sehr man die Verbundenheit von Volkswagen mit der Region und dem Freistaat, aber auch den Stolz auf das, was die Mitarbeiter hier täglich leisten, spürt. „Hier wird ein Stück des Autolandes Sachsen und des Erfolges Sachsens verwirklicht…so wie hier in Zwickau, so geht sächsisch“, so der Ministerpräsident.

Prof. Dr. Siegfried Fiebig, Generalbevollmächtigter der Volkswagen AG und Sprecher der Geschäftsführung der Volkswagen Sachsen GmbH, bedankte sich bei den Gästen und sagte: „Wir arbeiten in Sachsen an drei Standorten, aber mit einem gemeinsamen Team, jeden Tag aktiv daran, dass unser Jubiläumsjahr 2015 zum besten Jahr in der Geschichte des Unternehmens wird. Unser heutiges Familienfest ist unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, deren Familien, unseren Freunden, Partnern und Nachbarn gewidmet.“ Er fügte hinzu, dass der heutige Familientag nach innen wie nach außen gleichermaßen wirksam sei und ein wertvolles Signal aus der Region heraus sende. „Damit werden Zwickau und Sachsen für die Menschen noch stärker sicht- und erlebbar. Unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, aber auch allen unseren Partnern und treuen Begleitern können wir auf diese Weise Danke sagen und etwas zurückgeben. Schließlich leisten sie einen entscheidenden Beitrag zu unserem Erfolg.“ Der Volkswagen Sachsen Chef wertete die exzellente Zusammenarbeit mit den lokalen Lieferanten, den sächsischen Hochschulen und Universitäten als einen wesentlichen Standortvorteil. „Ich freue mich, dass sich heute alle als eine starke und kompetente Gemeinschaft unseren Gästen präsentieren.“

Auch Jens Rothe, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrates von Volkswagen Sachsen und stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates, stellte die besondere Bedeutung des Familientags heraus: „Heute stehen die Menschen und eben mal nicht die Stückzahlen oder die Performance im Mittelpunkt. Dieser Tag ist wertvoller Bestandteil unserer Unternehmenskultur. Zum ersten Familientag 1991 waren etwa 600 Gäste dabei. Heute sind es 100 Mal so viele. Der Familientag ist Ausdruck einer in 25 Jahren konsequent gewachsenen starken Belegschaft und ein erlebbares Zeichen unseres Dankes. Er stärkt das Gemeinschaftsgefühl und fördert Gespräche unter Freunden und Kollegen“, so Rothe. Der Betriebsratschef unterstrich erneut die große Bedeutung der Mitbestimmung und Mitverantwortung bei Volkswagen. Auch wir als Betriebsrat haben uns gemeinsam mit dem Unternehmen in den vergangenen 25 Jahren stetig weiterentwickelt und im Sinne der Kolleginnen und Kollegen viel erreicht. „Ein starkes Unternehmen ist auch Garant für zukunftsfähige Arbeitsplätze in den Werken und weit darüber hinaus. Daher feiern wir in diesem Jahr gemeinsam mit unseren Partnern und den Nachbarn – auch das ist gelebte Teamkultur“, ergänzte Rothe.

Quelle: Volkswagen Sachsen GmbH Bilder Hit-TV.eu

Madsen feiert ersten Saisonsieg im ADAC Opel Rallye Cup

Madsen feiert ersten Saisonsieg im ADAC Opel Rallye Cup

  • Jacob Madsen gewinnt 7. Lauf zum ADAC Opel Rallye Cup bei der ADAC Ostsee Rallye
  • Ein Ausritt im Regen kostet Cup-Champion Julius Tannert alle Chancen auf den Sieg
  • Vuorisalo macht mit Rang zwei einen großen Schritt in Richtung Vizemeisterschaft

Grömitz. Er war beinahe so etwas wie die tragische Figur im bisherigen Saisonverlauf des ADAC Opel Rallye Cups 2015 gewesen – stets schnell, stets vorne dabei, aber irgend etwas ging bei Jacob Lund Madsen fast immer schief. Seit seinem zweiten Platz beim Saisonauftakt hatte er nicht mehr den Sprung aufs Podest geschafft. Doch bei der ADAC Ostsee Rallye rund um das Seebad Grömitz ging die Rechnung für den 20-jährigen Dänen und seine Beifahrerin Line Lykke Jensen endlich einmal wieder auf. Und das gleich richtig: Mit seinem ersten Saisonsieg sowie den Bonuspunkten für die meisten Wertungsprüfungs-Bestzeiten und den Gewinn der „Power Stage“ räumte Madsen bei seinem „Heimspiel“ – die dänische Grenze liegt von Grömitz aus nur rund 60 Kilometer Luftlinie entfernt – die Maximalpunktzahl von 43 Zählern ab.Damit gelang dem schnellen Skandinavier in der Gesamtwertung der Sprung auf den vierten Rang, von dem aus er beim Saisonfinale im Rahmen der ADAC 3-Städte Rallye am 22./23. Oktober sogar wieder Chancen auf den Vizemeistertitel hat. „Ich bin sehr erleichtert“, gestand Madsen. „Ich wusste zwar immer, dass ich den Speed habe, um ganz vorne mitfahren zu können. Aber was nützt mir das, wenn die Ergebnisse nicht stimmen? Und wenn es dann so lange nicht läuft, beginnt man irgendwann automatisch an sich zu zweifeln. Umso schöner ist dieser Sieg, den wir uns bei extrem schwierigen Bedingungen hart erkämpfen mussten.“Damit lag der Däne doppelt richtig. Zum einen war die Leistungsdichte an der Spitze bei der nördlichsten Veranstaltung im Cup-Kalender enorm hoch – fünf verschiedene Fahrer durften sich eine WP-Bestzeit gutschreiben lassen, und die besten Drei waren im Ziel nur um neun Sekunden getrennt -, zum zweiten meinte es der Wettergott nicht gut mit den Aktiven. In Dauer und Stärke variierende Regenschauer machten die Reifenwahl zur echten Lotterie.Wie schnell diese daneben gehen kann, musste sogar der bereits vorzeitig als Cup-Champion feststehende Julius Tannert erfahren. In der vierten Wertungsprüfung (WP) räumte der Sachse eine Schikane ab und verlor mehr als eine halbe Minute: „Wir hatten leider an der Vorderachse Slicks drauf. Beim Anbremsen bekamen wir Aquaplaning, und dann ging’s nur noch geradeaus“, schilderte Tannert, der bis ins Ziel noch bis auf den dritten Platz vorfuhr und damit seine weiße Weste behielt: Er und seine luxemburgische Beifahrerin Jennifer Thielen sind das einzige Team, das bei allen sieben bisherigen Cup-Läufen auf dem Siegertreppchen stand.Rang zwei in dieser Statistik geht an den Finnen Samuli Vuorisalo und seinen Copiloten Eetu-Pekka Hellsten. Die Finnen feierten mit Rang zwei den bereits sechsten Podestplatz in dieser Saison und sind damit im Kampf um die Vizemeisterschaft hinter Tannert voll auf Kurs. Von den Drittplatzierten Yannick Neuville/Christina Kohl trennen die Skandinavier in der Gesamtwertung nun 30 Punkte. Der Belgier Neuville kam an der Ostsee erst ab Mittag richtig in Tritt, beendete die Rallye als Vierter und liegt in der Tabelle nur noch drei Punkte vor Madsen. Fünfte wurden bei ihrer Heimrallye der Hamburger Timo Broda und seine dänische Copilotin Michele Danielsen.Viel Pech hatte der bis dahin auf Rang zwei liegende Jerzy Tomaszczyk. Bei dem heftigen Unfall in der allerletzten Wertungsprüfung blieben der Pole und sein Beifahrer Michal Jucewicz dank des hohen Sicherheitsniveaus des Opel ADAM Cup zwar unverletzt. Die Träume vom Vizetitel in Europas stärkstem Rallye-Markenpokal sind aber endgültig ausgeträumt.Der Sportsender SPORT1 fasst die spektakulären Ereignisse der ADAC Ostsee Rallye und des ADAC Opel Rallye Cups am Samstag, 12. September, ab 17.00 Uhr im Format „DRM – Das Magazin der Deutschen Rallye Meisterschaft“ zusammen.Quelle: ADAC Motorsport

Sachsen nimmt Flüchtlinge aus Ungarn auf

Sachsen nimmt Flüchtlinge aus Ungarn auf

Ulbig: „Humanitäre Verpflichtung“

Nach Informationen der Bundesregierung werden heute zwischen 5.000 und 7.000 Flüchtlinge aus Ungarn in der Bundesrepublik Deutschland erwartet.

Die drei mitteldeutschen Länder Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen haben sich zu einem gemeinsamen Vorgehen verständigt und werden rund 500 Flüchtlinge aus Ungarn aufnehmen.

Innenminister Markus Ulbig: „Sachsen stellt sich seiner Verantwortung beim Thema Asyl. Gemeinsam mit Sachsen-Anhalt und Thüringen werden wir die Flüchtlinge aus Ungarn aufnehmen. Das ist unsere humanitäre Verpflichtung. Mein Dank gilt der Bundesregierung genauso wie den vielen freiwilligen Helfern vor Ort. Unser Ziel ist weiterhin, jedem Flüchtling ein festes Dach über dem Kopf zu bieten.“

Am Samstag Abend soll ein Zug mit rund 500 Flüchtlingen im thüringischen Saalfeld eintreffen, die dann nach Königsteiner Schlüssel auf die drei Länder verteilt werden. Für den Freistaat Sachsen bedeutet dies rund 250 Flüchtlinge. Die Flüchtlinge sollen in der Offizierschule des Heeres in der Stauffenbergallee in Dresden untergebracht und versorgt werden.

Quelle: Freistaat Sachsen

 

Dolderer zuversichtlich für Spielberg nach  Qualifying-Absage wegen Regens

Dolderer zuversichtlich für Spielberg nach Qualifying-Absage wegen Regens

Der Deutsche Matthias Dolderer freut sich auf das Red Bull Air Race Rennen in Spielberg am Sonntag und hofft, sich mit einer guter Leistung im Gesamtklassement von Rang sieben weiter nach vorne schieben zu können. Unterdessen will der Österreicher Hannes Arch in der Steiermark, wo das heutige Qualifying wegen Regens abgesagt werden musste, den Abstand zum WM-Führenden Paul Bonhomme verkürzen.

SPIELBERG, Österreich – Mit seiner Zeit von 56.820 Sekunden setzte Matthias Dolderer im „Compensation Training“ am Freitag mehr als nur ein Ausrufezeichen. Es war eine der schnellsten Zeiten aller Trainingssessions am Freitag und eine Zeit, die dem 44-Jährigen Selbstvertrauen gibt, beim Red Bull Air Race Rennen in Spielberg auf das Podium zu fliegen. Beim „Compensation Training“ gehen bis auf die Top-Vier des letzten Rennens in Ascot alle Piloten an den Start.Dolderer trifft in der ersten K.o.-Runde am Sonntag, der Round of 14, auf den Japaner Yoshihide Muroya. Es ist das dritte Aufeinandertreffen beider Piloten in Folge in der Round of 14. In Budapest zog der Deutsche in die Round of 8 ein, in Ascot war es der Japaner. Dolderer belegte derzeit im WM-Ranking Rang sieben mit zwölf Punkten, der Abstand zu Martin Sonka aus der Tschechischen Republik auf Platz vier beträgt lediglich sechs Zähler. Mit einem Sieg könnte der Tannheimer demnach einen großen Sprung nach oben im Gesamtranking mache, das der Brite Paul Bonhomme derzeit mit 46 Punkten vor dem Australier Matt Hall (38) anführt. Hannes Arch belegt Rang drei mit 30 Punkten.Auch Arch, Lokalmatador aus dem nahegelegenen Trofaiach, ist zuversichtlich, sein drittes Rennen in dieser Saison gewinnen und damit den Abstand zum WM-Spitzenreiter Paul Bonhomme verkürzen zu können. Der Österreicher erzielte beim Training am Freitag eine der schnellsten Zeiten und hält nach wie vor den Streckenrekord, den er im vergangenen Jahr an gleicher Stelle aufgestellt hatte. Bei der sechsten von insgesamt acht Stationen der schnellsten Motorsportserie der Welt darf sich Arch auf eine grandiose Unterstützung seiner heimischen Fans freuen. „Mein Team ist bereit. Wir sind in einer guten Position, angreifen zu können”, sagt Arch. „Ich fühle mich in den Bergen zuhause. Ich kenne die Berge hier wie meine Westentasche.”Das Qualifying am Samstag musste wegen Regens und tiefhängenden Wolken über dem Red Bull Ring abgesagt werden. Für das Rennen am Sonntag ist derzeit besseres Wetter vorausgesagt.„Wir haben uns mit unseren Wetterexperten beraten und entschieden, dass ein Qualifying hier in Spielberg heute nicht möglich ist“, erklärt Renndirektor Steve Jones. „Wir müssen viele Faktoren beachten, wenn wir entscheiden, ob eine Session ausgetragen werden kann oder nicht. Bei den aktuellen Wettverhältnissen ist ein Qualifying einfach nicht möglich.“Spielberg, ein mit Bäumen gespickter Kurs über der Formel-1-Strecke, zählt unter den Piloten aufgrund des Höhenunterschiedes von 61 Metern pro Runde zu den anspruchsvollsten Tracks der Saison.Beim Red Bull Air Race, der offiziellen Weltmeisterschaft der Fédération Aéronautique Internationale (FAI), navigieren die weltbesten Piloten ihre äußerst leichten und extrem manövrierfähigen Rennflugzeuge mit einer Geschwindigkeit von bis 370 km/h durch einen Parcours, der aus 25 m hohen aufgeblasenen Pylonen besteht, und erreichen dabei Fliehkräfte von bis zu 10G

Quelle: Red Bull Air Race