Start für die Wohnheime der Verwaltungsfachhochschule in Meißen als Interimsunterkunft für Asylbewerber

Die Landesdirektion Sachsen wird – beginnend ab dem Montag der kommenden Woche – Asylbewerber vorübergehend in den Wohnheimen der Fachhochschule der Sächsischen Verwaltung (FHSV) in der Großemhainer Straße 191-195 in Meißen-Bohnitzsch unterbringen. Es können insgesamt bis zu 600 Asylbewerber in Bohnitzsch ein erstes Quartier erhalten.

Gegenwärtig werden am Unterbringungsort die erforderliche soziale und medizinische Betreuung, der Wachdienst sowie die Verpflegung für die neu ankommenden Asylbewerber vorbereitet. Betreuer der Asylsuchenden in Meißen-Bohnitzsch wird das Deutsche Rote Kreuz sein.

Das Sächsische Staatsministerium des Innern hatte über die bevorstehende Nutzung der Wohnheime der der FHSV zu Zwecken der zeitweiligen Unterbringung von Asylbewerbern bereits Ende Juli informiert. Der Lehrbetrieb der Fachhochschule bleibt von dieser Maßnahme unberührt. Studierenden, die in Bohnitzsch untergebracht waren, wurde Ersatzwohnraum in Meißen angeboten.

Hintergrund der Unterbringung von Asylbewerbern in Meißen-Bohnitzsch ist der unverändert hohe Zustrom von Asylbewerbern nach Sachsen. Die in den letzten Wochen und Monaten immer wieder erweiterten Kapazitäten der Erstaufnahmeeinrichtung sind permanent im Grenzbereich beansprucht und gegenwärtig ist täglich ist mit dem Eintreffen von bis zu 300 neuen Asylbewerbern in Sachsen zu rechnen. Die zügige Inbetriebnahme der Unterbringungsmöglichkeit in Bohnitzsch ist wichtig, um Obdachlosigkeit für Asylbewerber zu vermeiden.

In den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres hat der Freistaat Sachsen mehr als 14.500 Asylbewerber neu aufgenommen, im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es 4900. In den letzten Wochen hat sich die Dynamik des Zugangs noch einmal deutlich erhöht. Allein im Juli sind mehr als 4.000 neue Asylbewerber nach Sachsen gekommen. Täglich erreichen derzeit zwischen 200 und 300 neue Asylbewerber den Freistaat. Die Erstaufnahmeeinrichtung ist momentan mit mehr als 7500 Asylbewerbern belegt.

Turnhalle der TU Bergakademie Freiberg wird Notunterkunft für Asylbewerber

Die Landesdirektion Sachsen wird im Verlaufe dieser Woche damit beginnen, Asylbewerber vorübergehend in der Turnhalle der TU Bergakademie Freiberg unterzubringen. Maximal werden 150 Asylbewerber in dieser Notunterkunft ein Quartier erhalten.

Die kurzzeitige Belegung der Turnhalle ist dem Bürgermeister der Stadt Freiberg und dem Landrat des Landkreises Mittelsachsen durch die Landesdirektion vorab angekündigt worden.

Gegenwärtig werden am Unterbringungsort die erforderliche soziale und medizinische Betreuung, der Wachdienst sowie die Verpflegung für die neu ankommenden Asylbewerber vorbereitet.

Hintergrund der Notunterbringung in der Turnhalle in Freiberg ist der unverändert hohe Zustrom von Asylbewerbern nach Sachsen. Die augenblicklich verfügbaren Kapazitäten der Erstaufnahmeeinrichtung werden bis zum bevorstehenden Wochenende vollständig belegt sein. Danach ist bis zum Beginn der kommenden Woche erneut mit dem Eintreffen von mehreren hundert neuen Asylbewerbern zu rechnen. Zur Vermeidung von Obdachlosigkeit nimmt die Landesdirektion Sachsen daher auch die kurzfristig verfügbare Unterbringungsmöglichkeit in Freiberg in Anspruch.

In den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres hat der Freistaat Sachsen mehr als 14.500 Asylbewerber neu aufgenommen, im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es 4.900. In den letzten Wochen hat sich die Dynamik des Zugangs noch einmal deutlich erhöht. Allein im Juli sind mehr als 4.000 neue Asylbewerber nach Sachsen gekommen. Täglich erreichen derzeit zwischen 200 und 300 neue Asylbewerber den Freistaat. Die Erstaufnahmeeinrichtung ist momentan mit mehr als 7.200 Asylbewerbern belegt.

Die Landesdirektion Sachsen und die Stadt Freiberg werden in einer gemeinsamen Einwohnerversammlung am 5. September, 10 Uhr im Kinopolis Freiberg (Chemnitzer Str. 133) über den aktuellen Sachstand informieren sowie Fragen der Einwohner beantworten.

Turnhalle der Jägerkaserne in Schneeberg wird erneut Notunterkunft für Asylbewerber

 

Die Landesdirektion Sachsen wird im Verlaufe des heutigen Abends erneut damit beginnen, Asylbewerber vorübergehend in der Turnhalle auf dem Gelände der ehemaligen Jägerkaserne in Schneeberg unterzubringen. Maximal werden 200 Asylbewerber in dieser Notunterkunft ein Quartier erhalten.

Die kurzzeitige Belegung der Turnhalle ist dem Bürgermeister der Stadt Schneeberg und dem Landrat des Erzgebirgskreises durch die Landesdirektion vorab angekündigt worden.

Gegenwärtig werden am Unterbringungsort die erforderliche soziale und medizinische Betreuung, der Wachdienst sowie die Verpflegung für die neu ankommenden Asylbewerber vorbereitet. Betreuer der Asylsuchenden in Schneeberg werden die Malteser Werke sein.

Hintergrund der erneuten Notunterbringung in der Turnhalle in Schneeberg ist der unverändert hohe Zustrom von Asylbewerbern nach Sachsen. Die augenblicklich verfügbaren Kapazitäten der Erstaufnahmeeinrichtung werden bis zum bevorstehenden Wochenende vollständig belegt sein. Danach ist bis zum Beginn der kommenden Woche erneut mit dem Eintreffen von mehreren hundert neuen Asylbewerbern zu rechnen. Zur Vermeidung von Obdachlosigkeit nimmt die Landesdirektion Sachsen daher auch die kurzfristig verfügbare Unterbringungsmöglichkeit in der Erzgebirgsgemeinde in Anspruch.

Im den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres hat der Freistaat Sachsen mehr als 14.500 Asylbewerber neu aufgenommen, im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es 4900. In den letzten Wochen hat sich die Dynamik des Zugangs noch einmal deutlich erhöht. Allein im Juli sind mehr als 4.000 neue Asylbewerber nach Sachsen gekommen. Täglich erreichen derzeit zwischen 200 und 300 neue Asylbewerber den Freistaat. Die Erstaufnahmeeinrichtung ist momentan mit mehr als 7100 Asylbewerbern belegt.

Quelle: LAndesdirektion Sachsen

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