BPOLI DD: Bundespolizei Dresden – Bilanz aus 24h – 122 Migranten festgestellt

Dresden (ots) – Durch Einsatzkräfte wurden bei Kontrollen seit gestern morgen insgesamt 122 Personen festgestellt, die ohne erforderliche Dokumente in die Bundesrepublik Deutschland einreisten.

Damit bleiben die Zahlen festgestellter Personen, die im Wege illegaler Migration nach Deutschland gelangen, bleibt im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizei Dresden auf hohem Niveau.

   Schwerpunkt der Feststellungen waren auch diesmal die Schnellzüge der internationalen Route von Budapest über Prag nach Dresden. Die überwiegende Anzahl festgestellter Personen kamen wieder aus den verschiedenen Krisengebieten der Welt, wobei es sich hauptsächlich um syrische Staatsangehörige (93 festgestellte Migranten) handelte.

Darüber hinaus handelte es sich um Menschen aus Afghanistan, Pakistan, Irak, Bangladesch und Myanmar.

   Diese hohe Anzahl an Feststellungen unerlaubt eingereister Personen stellt die Beamten dabei auch vor logistische Herausforderungen. Alle Personen wurden zur Dienststelle der Bundespolizei Dresden verbracht, und dort zunächst erstversorgt und betreut. Danach wurden die polizeilichen Erstmaßnahmen, insbesondere die erkennungsdienstliche Behandlung, durchgeführt.

   Im Anschluss erfolgte die Weiterleitung der Personen, die um Schutz nachgesucht hatten, an das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), bei der Zentralen Ausländerbehörde des Landes Sachsen, in Chemnitz.

BPOLI BHL: Syrer kamen im Taxi

   Bad Schandau, Breitenau, Pirna (ots) – Dank des Hinweises eines aufmerksamen Bürgers, konnten Beamte der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel am Mittwoch (02. September 2015) gegen 17:30 Uhr insgesamt acht syrische Staatsangehörige am Bahnhof Bad Schandau feststellen. Diese waren kurz zuvor mit zwei tschechischen Taxis in die Bundesrepublik Deutschland eingereist und wurden nach ihrer Einreise im Stadtgebiet Bad Schandau abgesetzt. Die Personengruppe, welche aus drei Männern, einer Frau und vier Kindern bestand, wollte mit dem Zug weiter ins Landesinnere reisen.

   Am gleichen Tag stellten die Beamten gegen 20:30 Uhr bei der polizeilichen Kontrolle eines grenzüberschreitenden Linienbusses eine weitere syrische Familie fest. Die Familie, bestehend aus zwei Erwachsenen und vier Kindern versuchte mit einem Linienbus über Bundesautobahn 17 nach Deutschland einzureisen. Doch ihre Reise endete vorerst in Breitenau.

BPOLI BHL: akribische Ermittlungsarbeit der Bundespolizei bringt Schleuser hinter Gitter

   Pirna, Breitenau (ots) – Am Dienstagmorgen (01. September 2015) endeckten die Beamten der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel ein verdächtiges Fahrzeug, welches auf der Bundesautobahn 17 in Richtung Dresden fuhr. Bei der anschließenden polizeilichen Kontrolle des PKW ahnten die Beamten noch nicht was der Fahrer alles auf dem Kerbholz hat.

   Der Fahrer, ein 46-jähriger italienischer Staatsangehöriger, versuchte mit seinem PKW insgesamt sieben syrische Staatsangehörige in die Bundesrepublik Deutschland zu schleusen. Unter ihnen befanden sich vier Männer, eine Frau und drei Kinder, welche nach Abschluss der polizeilichen Sachbearbeitung an die zuständige Erstaufnahmeeinrichtung nach Chemnitz weitergeleitet wurden.

   Doch das war noch nicht alles, denn der Fahrer war nicht einmal im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis und sein Fahrzeug war zudem nicht haftpflichtversichert.

   Im weiteren Verlauf der polizeilichen Vernehmung konnten die ermittelnden Beamten, die tatverdächtige Person noch mit zwei weiteren Schleusungshandlungen der jüngeren Vergangenheit in Verbindung bringen. Die weiteren polizeilichen Ermittlungen dazu laufen derzeitig auf Hochtouren.

   Aufgrund dessen wurde der vermutliche Schleuser nach Vorführung beim zuständigen Haftrichter vorläufig in Untersuchungshaft genommen und an die Justizvollzugsanstalt Dresden überstellt.

   Alle Personen wurden im Anschluss an die polizeiliche Sachbearbeitung an die zuständige Erstaufnahmeeinrichtung für Asylsuchende nach Chemnitz weitergeleitet.

BPOLI EBB: Bundespolizei stellt in Neugersdorf eine irakische Familie fest

   Neugersdorf. (ots) – Am heutigen Morgen führte eine Streife der Gemeinsamen Einsatzgruppe Oberlausitz eine Postierung nahe dem ehemaligen LKW-Grenzübergang Seifhennersdorfer Straße durch. Gegen

06:30 Uhr wurde eine Personengruppe bestehend aus einem Mann, einer Frau sowie zwei kleinen Kindern bemerkt, die aus Richtung Gottfried-Keller-Straße gelaufen kamen. Sie blieben zunächst  auf Distanz zum Streifenwagen stehen, schauten aber hilfesuchend, ängstlich und irritiert zu den Beamten herüber. Daraufhin wurden die Personen durch die Beamten angesprochen und aufgefordert sich auszuweisen. Eine Verständigung war nur schwer möglich, da keine der Personen Deutsch oder Englisch verstand. Nach einiger Zeit begriff der Mann, was die Beamten von ihm wollten und legte ein irakisches Identitätsdokument vor. Die vier Personen waren vermutlich schon länger unterwegs und der Witterung entsprechend unzureichend bekleidet. Als Erstmaßnahme  wurden  ihnen Dienstjacken sowie Kälteschutzplanen gereicht. Zur weiteren Bearbeitung wurden sie dann zur Bundespolizeiinspektion Ebersbach verbracht.

Quelle: Bundespolizei

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