Ältere Dame in Frohburg bestohlen

Ältere Dame in Frohburg bestohlen

Ort: Frohburg, WiesenmühlwegZeit: 31.08.2015, gegen 09:15 Uhr

Mit dem verbalen Vorwand um einen Geldwechsel zu bitten, ergaunerte sich gestern ein unbekannter Täter das Bargeld einer älteren Dame (79). Der Mann kam ihr zu Fuß auf dem Wiesenmühlweg entgegen und fragte sie, ob sie Geld wechseln könne. Die 79-Jährige öffnete ihr Portemonnaie und im selben Moment griff der Fremde in ihre Geldbörse. Die Dame schrie und der Mann verschwand. Zwei Zehn Euro Scheine, die herausgefallen waren, sammelte sie wieder ein und steckte das Portemonnaie wieder weg. Im Einkaufsmarkt stellte sie dann fest, dass der fremde Mann erfolgreich in ihren Geldbeutel gegriffen hatte: Es fehlten 70 Euro. Der Mann konnte durch sie wie folgt beschrieben werden:

  •  ca. 1,65 m – 1,70 m groß
  •  kräftige Gestalt
  • rundes, volles Gesicht
  • dunkle Haut
  • langärmelige Jacke
  •  sprach gebrochen Deutsch mit Akzent

 Zeugen, die den auffällig mit langer Jacke gekleideten Mann erkennen, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Borna, Grimmaische Straße 1a in 04552 Borna, Tel. (03433) 244-0 zu melden. (KG)

Quelle: PD Leipzig

Versammlungsgeschehen um LEGIDA am 31. August 2015

Versammlungsgeschehen um LEGIDA am 31. August 2015

Am Montag Abend versammelten sich wiederum Sympathisanten von LEGIDA am Richard-Wagner-Platz, um diesen als Ausgangs- und Endort eines Aufzugs zu nutzen. Im zeitlich-räumlichen Umfeld waren zudem vier Gegenversammlungen angemeldet, wobei sich ein Großteil der Teilnehmer im Laufe der frühen Abendstunden vor dem Naturkundemuseum einfand. Gegen 19:00 Uhr (geplanter Zeitpunkt der Auftaktkundgebung von LEGIDA) verlegten diese Gegendemonstranten ihren Standort auf die verkehrsfreie Fläche des inneren Tröndlinrings – direkt neben den Sammlungsort von LEGIDA. Wohl nicht zuletzt aufgrund der trennenden Sperre durch Gitter, Polizeifahrzeuge und -beamte blieb es trotz der unmittelbaren Nähe bei verbalen bzw. akustischen Äußerungen und Provokationen.

Parallel kristallisierte sich jedoch der Bereich Elsterstraße/Waldplatz als neuralgischer Punkt heraus, in dessen Nähe ebenfalls eine Gegenkundgebung stattfinden sollte, schließlich aber abgesagt wurde. Gleichwohl hatten sich dort bereits mehrere hundert Protestanten eingefunden und blockierten die vorgesehene Aufzugsstrecke mittels Sitzblockaden. Daraus resultierend war es erforderlich, die ursprüngliche Aufzugsroute von LEGIDA zu ändern und ausgehend von der Käthe-Kollwitz-Straße über die Thomasiusstraße zur Jahnallee zu führen. Dies wurde durch die Versammlungsbehörde gegenüber LEGIDA als Auflage erteilt.

Aufgrund neuerlicher Blockaden war es im weiteren Verlauf notwendig, den gegen 20:00 Uhr begonnenen LEGIDA-Aufzug letztlich bereits über Gottschedstraße zur Thomasius-, Lessingstraße und Jahnallee zu leiten. Hier schwenkte der Aufzug stadteinwärts ein und gelangte über den Ranstädter Steinweg zurück zum Ausgangsort. Gegen 21:15 Uhr endete dort die Abschlusskundgebung. Weil sich unterdessen wiederum ein Gros der Gegendemonstranten auf dem inneren Tröndlinring eingefunden hatte und die Stimmung beidseitig emotional sowie aggressiv war, standen im Nachgang körperliche Auseinandersetzungen zu befürchten. Zur Verhinderung wurden die LEGIDA-Teilnehmer seitens der Polizei zum Hauptbahnhof begleitet.

Im Hinblick auf die Dynamik, die aufgeheizte Stimmungslage und die hohe Gesamtzahl der an den Versammlungen bzw. dem Gegenprotest teilnehmenden Menschen schätzt die Polizeidirektion Leipzig die Einsatzbewältigung, bei welcher auch Fremdkräfte des Bundes und aus Thüringen unterstützten, als insgesamt erfolgreich ein. Dennoch muss mit Bedauern konstatiert werden, dass die nunmehr 16. vergleichbare Versammlungslage wiederum leider nicht gänzlich ohne Gewalttätigkeiten ablief.

So wurden mit Stand von 21:45 Uhr vereinzelte Körperverletzungsdelikte registriert – darunter ein Flaschenwurf auf LEGIDA-Teilnehmer und eine versuchte Körperverletzung durch einen LEGIDA-Teilnehmer, der daraufhin vorläufig festgenommen wurde. Zudem ereignete sich im Bereich des Waldstraßenviertels eine Sachbeschädigung (Einschlagen der Scheiben) an einem parkenden BMW. Neben diesen Fakten lassen auch die beiden gegen 17:15 Uhr in der Nähe des Naturkundemuseums entdeckten Pflastersteindepots Rückschlüsse auf das Gewaltpotential zu. (Loe)Korrektur der erfolgten Pressemitteilung zum Versammlungsgeschehen um LEGIDA

Hiermit berichtigt die Polizeidirektion Leipzig den letzten Satz der gestrigen Pressemitteilung zum Versammlungsgeschehen.

Nach heutigen Hinweisen mehrerer Medienvertreter und Versammlungsteilnehmer kann ausgeschlossen werden, dass es sich bei den beräumten Pflastersteinen um zuvor seitens gewaltbereiter Gegendemonstranten mutwillig angelegte Depots handelte. Vielmehr wurden die Pflastersteine dort offenbar im Zuge der Instandsetzung des dortigen Fußweges als Baumaterial gelagert. Der hergestellte Bezug zum latenten Gewaltpotential ist mithin nicht haltbar – auch wenn eine Beräumung im Interesse der Gefahrenabwehr dennoch geboten war.

Die ursprüngliche Formulierung gründet sich im Übrigen auf einem kommunikativen Missverständnis. Durch die feststellenden Beamten wurden Pflastersteindepots am Versammlungsort einer Gegenkundgebung gemeldet. Im Zuge der nachfolgenden Einsatzdokumentation erfuhr die Funkmeldung eine inhaltliche Bewertung/Interpretation, welche die Meldenden vor Ort eigentlich nicht vorgenommen hatten. (Loe)

Quelle: PD Leipzig

BENTLEY TEAM HTP FEIERT PODIUMSPLATZ AM SACHSENRING

BENTLEY TEAM HTP FEIERT PODIUMSPLATZ AM SACHSENRING

Erste Podiumsplatzierung für Hamprecht/Schmid

Bentley Team HTP verpasst Sieg um knappe 0,6 Sekunden

Dritte Podestplatzierung im ADAC GT Masters

(Sachsenring, Hohenstein-Ernstthal, 30. August 2015)Erfolgreiches Wochenende für das Bentley Team HTP beim ADAC GT Masters auf dem Sachsenring: Auf der anspruchsvollen Strecke bei Chemnitz fuhren Fabian Hamprecht (D) und Clemens Schmid (A) im Bentley Continental GT3 als Zweite zu ihrer ersten Podestplatzierung im ADAC GT Masters. Luca Stolz (D) und Maximilian Buhk (D), der auf dem Sachsenring ein Gastspiel im ADAC GT Masters gab, komplettierten eine gute Teamleistung und verpassten als Vierte einen Podestplatz nur knapp.

Schon im Qualifying für das Rennen am Sonntag zeigte Hamprecht eine starke Leistung und sicherte sich einen Startplatz in der ersten Reihe. Nach dem Start machte Hamprecht jagt auf den führenden Porsche. In der zweiten Rennhälfte setzte Schmid dann die schnelle Fahrt fort und setzte den dann führenden Audi bis zur letzten Runde unter Druck. Am Ende verpassten Hamprecht/Schmid den Sieg nur um knappe 0,6 Sekunden. Stolz/Buhk lagen im zweiten Rennen ebenfalls auf Podiumskurs. Kurz vor Rennende kämpfte sich Stolz am Rang drei nach vorn. Doch nach einem harten Duell mit einem Porsche musste er auf Anweisung der Rennleitung die Position wieder zurückgeben und beendete das Rennen als Vierter. Im ersten Lauf am Samstag waren beiden Bentley Continental GT3 ebenfalls auf Podiumskurs, hatten jedoch kein Glück. Schmid/Hamprecht belegten nach einer Strafe aufgrund eines Vergehens in der Boxengasse Rang 13, Stolz/Buhk schieden nach einem technischen Defekt aus.„Die gute Leistung von Fabian Hamprecht und Clemens Schmid wurden mit einem Podestplatz belohnt, wir haben als Team am Sonntag eine gute Leistung gezeigt“, war Bentley Team HTP-Teamchef Norbert Brückner nach dem dritten Podestplatz im ADAC GT Masters zufrieden. „Schon im Qualifying waren wir hier ganz vorn dabei und in beiden Rennen hatten wir den Speed, um Siege zu fahren. Schade nur, dass Luca Stolz und Maximilian Buhk ein verdienter Podiumsplatz verwehrt blieb, über die Entscheidung zum Platztausch kann man sicherlich diskutieren.“Stimmen der Fahrer nach den Rennen:Luca Stolz: „Am Ende war es natürlich traurig, einen möglichen Podiumsplatz zu verlieren. Vom Speed her wäre mit etwas Glück an diesem Wochenende sicherlich auch ein Sieg möglich gewesen. Am Ende Vierter zu werden ist sicherlich noch zufriedenstellend. Aber in Zandvoort in drei Wochen wird es dann mal Zeit für ein Treppchen.“Maximilian Buhk: „Die Konstanz hat bis zum Schluss gepaßt und wir waren am Ende des Rennens eines der schnellsten Autos im Feld. Schon am Samstag hat sich gezeigt, dass wir auf dem Sachsenring ein schnelles Auto haben, nur hat uns da etwas das Glück gefehlt. Ein Podiumsplatz wäre schön gewesen, aber mit Platz vier sind wir am Ende auch zufrieden.“Clemens Schmid: „In meiner Out-lap nach dem Boxenstopp hatte ich einen kleinen Fehler. Das hat vielleicht nur eine Sekunde gekostet, aber die hat uns am Ende zum Sieg gefehlt. Aber wir freuen uns auch über den zweiten Platz. Ein großes Lob muß ich Fabian aussprechen. Er hat im Qualifying mit Startplatz zwei und auch in der ersten Rennhälfte einen tollen Job gemacht. Ich bin sehr froh, dass wir es endlich auf das Podium geschafft haben.“Fabian Hamprecht: „Ich war im zweiten Rennen schneller als der führende Porsche, kam aber nicht vorbei, denn Überholen ist auf dem Sachsenring extrem schwierig und ich wollte es nicht mit der Brechstange versuchen. Clemens hat zum Schluß dann noch einen richtig, guten Job gemacht und Platz zwei ins Ziel gebracht.“

Quelle: HTP Motorsport GmbH

Sanfte Töne und starke Worte aus der DDR

Sanfte Töne und starke Worte aus der DDR

Bad Elster zeigt zeithistorische Ausstellung über kritische Liedermacher

 

Am Sonnabend, den 5. September wird um 18.00 Uhr die sehenswerte neue Ausstellung »Sanfte Töne, starke Worte – Kritische Liedermacher in der DDR« des Martin-Luther-King-Zentrums für Gewaltfreiheit und Zivilcourage e.V. Werdau in der Galerie des Königlichen Kurhauses eröffnet. Passend zur Ausstellungsthematik umrahmt diese Vernissage der freie Künstler und Multiinstrumentalist Michael »Meikel« Müller mit seinen Interpretationen sanfter Töne.

In dieser eindrucksvollen Ausstellung anlässlich der Chursächsischen Festspiele zu 25 Jahren Deutscher Einheit werden beispielhaft einzelne DDR-Liedermacher anhand von Fotos, Dokumenten, Informationstexten, Liedtext – und Hörbeispielen vorgestellt. Dabei werden die musikalischen Balanceakte zwischen vorauseilender Anpassung und Widerstand sowie die Repressionen des SED-Staates gegen kritische Geister bis hin zur Zwangsausbürgerung in die Bundesrepublik Deutschland aufgezeigt. Das besonders reizvolle dieser künstlerischen Ausdrucksform ist wohl das viele Versteckte, Halbversteckte, das in Andeutungen und zwischen den Zeilen zu Vermutende, das in den Songtexten in geschickter Art und Weise untergebracht wird.

Liedermacher werden unter Despoten und in Diktaturen oft als Gefahr für die jeweilige Herrschaftsstruktur betrachtet, verdächtigt, verfolgt und ihrer Freiheit beraubt. Auch in der DDR wurden einige Liedermacher als Gefahr für das Staatssystem betrachtet. Aufgrund der starken Bedeutung des Textes zu ihrer Musik und des damit vertretenen Standpunktes gehörten einige von ihnen zu den bekanntesten Oppositionellen in der DDR.

Diese interessante Ausstellung kann vom 07.09. – 02.10.2015 2015 jeweils Montag bis Freitag von 9.00 bis 17.00 Uhr sowie zu den Veranstaltungen im Königlichen Kurhaus Bad Elster besichtigt werden. Der Eintritt ist frei. Alle Infos zu Kunst & Kultur sowie Veranstaltungsinformationen und Tickets erhalten Sie täglich in der Touristinformation Bad Elster im Kgl. Kurhaus, unter 037437/ 53 900 oder unter www.chursaechsische.de

Quelle: Chursächsische Veranstaltungs GmbH

Asylbewerber – Dresden  / Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Asylbewerber – Dresden / Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Unbekannte würgten Wachmann

Zeit:   31.08.2015, 21.45 UhrOrt:    Dresden-Löbtau

Die Dresdner Polizei ermittelt derzeit wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung.

Auf dem Gelände einer Asylbewerberunterkunft an der Tharandter Straße näherten sich zwei Unbekannte von hinten einem Wachmann (21). In der Folge würgen sie ihn kurzzeitig. Anschließend flüchteten sie unerkannt.Der 21-Jährige erlitt leichte Verletzungen. (tg)

Auseinandersetzung am Wiener Platz

Zeit:   31.08.2015, 17.50 UhrOrt:    Dresden-Seevorstadt

Zu einer Auseinandersetzung zwischen drei Asylbewerbern kam es gestern am Wiener Platz. Die drei Männer waren in Streit geraten, in dessen Folge ein 21-jähriger Libyer eine Schnittwunde erlitt. Nach einem anschließenden Fußtritt hatten die beiden anderen Männer das Handy und das Bargeld des 21-Jährigen an sich genommen.

Die Dresdner Polizei ermittelt wegen des Verdachts des schweren Raubes. (tg)

Schlägerei in Heidenauer Flüchtlingsunterkunft

Zeit:   31.08.2015, 19.15 UhrOrt:    Heidenau

Gestern Abend kam es in der Flüchtlingsunterkunft in Heidenau zu einer Schlägerei, an der mehrere Personen unterschiedlicher Staatsangehörigkeit beteiligt waren.

Nach bisherigen Ermittlungen begann der Streit an der Essensausgabe, wo sich ein 37-jähriger Inder vordrängelte und dabei eine schwangere Syrerin (29) abdrängte. Als deren Ehemann ihr zur Seite stand, eskalierte die Situation. In der Folge kam es zu einer Schlägerei zwischen einer unbekannten Anzahl von Personen. Dabei gingen die Männer mit Stuhlbeinen und anderen Möbelteilen aufeinander los. Mehrere Prellungen und einige offene Wunden mussten im Anschluss ärztlich behandelt werden.

Die alarmierten Einsatzkräfte beendeten schließlich die Auseinandersetzung. Bislang konnten sechs Männer aus Syrien (21, 40), Indien (37), Pakistan (21), Afghanistan (18) und dem Irak (21) als Tatverdächtige identifiziert werden. Sie müssen sich unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung verantworten. (tg)

Quelle: PD Dresden