Kurioser Polizeieinsatz – Pferde im Gleis

Kurioser Polizeieinsatz – Pferde im Gleis

   Dresden / Radeberg (ots) – Der vergangene Freitag war kaum drei Stunden alt, da erreichte die Einsatzkräfte der Bundespolizei Dresden eine kuriose Mitteilung. Durch die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn in Leipzig wurde mitgeteilt, dass sich in Radeberg mehrere Pferde im Gleisbereich befinden würden, die Lage aber unklar sei.

Dementsprechend wurde der Zugverkehr eingeschränkt und sofort Bundespolizeikräfte zum Ereignisort verlegt.

   Dort wurde festgestellt, dass sich insgesamt fünf Pferde auf den Gleisen und der angrenzenden Böschung aufhielten. Gemeinsam mit einer Steife der Landespolizei konnten die Tiere unverletzt zurück auf die angrenzende Koppel getrieben werden.

   Nachdem die 56-jährige Pferdehalterin ermittelt und vor Ort war, wurde im Rahmen einer Begehung festgestellt, dass die Umzäunung manipuliert wurde und Lücken aufwies. Weiterhin berichtete die Radebergerin, dass es „Probleme mit vermeintlichen Tierschützern“

gebe.

   Der Einsatz wurde um 05:30 Uhr beendet und die Bahnstrecke zwischen Görlitz und Dresden konnte wieder befahren werden. Die Landespolizei in Radeberg hat die Ermittlungen aufgenommen.

Quelle: Bundespolizei

Wehrlein schlägt in Moskau zurück – Ekström verliert Gesamtführung

Wehrlein schlägt in Moskau zurück – Ekström verliert Gesamtführung

Es war nervenaufreibend bis zur letzten Sekunde. Der erste Lauf auf dem Moscow Raceway zeigte eindrucksvoll, was die DTM zu bieten hat: Harte Duelle zwischen den Herstellern, packende Zweikämpfe, bittere Ausfälle und einen neuen Führenden in der Fahrerwertung. Für Pascal Wehrlein lief das Rennen wie gemalt. Der Mercedes-Benz-Pilot überquerte nach 24 Runden als Sieger den Zielstrich und eroberte mit diesen Erfolg die Führung in der Gesamtwertung zurück. „Das war ein perfekter Tag. Ich bin selbst überrascht, wie gut das Auto über die gesamte Distanz funktioniert hat. Das war wirklich ein verdammt gutes Rennen“, sagte der strahlende Sieger. Nach hartem Kampf musste sich der Pole-Sitter Marco Wittmann in seinem BMW M4 DTM am Ende mit dem zweiten Rang vor seinem Markenkollegen Bruno Spengler begnügen. Der Kanadier meisterte in aller letzter Sekunde den Sprung auf das Podium und vereitelte Audi-Pilot Jamie Green die Rückkehr auf das Selbige. Es war nicht der einzige Rückschlag, den die Ingolstädter im Samstagsrennen hinnehmen mussten.

Die rennentscheidende Szene ereignete sich am Ende der 20. Runde. Immer wieder hatte Wehrlein zuvor versucht, an Marco Wittmann vorbeizuziehen. Immer wieder tauchte er an der Seite des 25-Jährigen auf, der sich aber bravourös zur Wehr setzte. Dann aber schlug Wehrlein zu, täuschte außen an und zog in der letzten Kurve vor Start-Ziel innen vorbei. „Ich wollte nicht das letzte Risiko eingehen, habe aber immer versucht, Marco heftig unter Druck zu setzen. Dann habe ich ihn mit einem Manöver überraschen können“, sagte Wehrlein. Mattias Ekström war der Grund, warum der junge Mercedes-Benz-Pilot zunächst das totale Risiko scheute. Der Führende der Fahrerwertung war nach elf Runden auf den BMW von Timo Glock aufgelaufen und setzte zum Überholvorgang im Kampf um Platz vier an. Glock aber machte die Tür zu, was einem heftigen Abflug und das Aus für beide Fahrer zur Folge hatte. „Ich war schneller und wollte gemütlich vorbeiziehen. Aber Timo hat keinen Platz gelassen“, sagte Ekström. Glock hingegen war fassungslos, schimpfte über den Funk: „Was zur Hölle hat der da gemacht?!“

Während die Autos von Ekström und Glock geborgen wurden, ging das Rennen zunächst hinter dem Safetycar weiter. Das kam in dieser Phase bereits zu seinem zweiten Einsatz. Denn der 40-minütige Lauf begann mit einem Knall. Kurz nach dem Start touchierte Miguel Molina in seinem Audi RS 5 DTM den schlecht gestarteten BMW von Tom Blomqvist. Während der Brite seine Fahrt fortsetzen konnte, drehte sich der Wagen des Spaniers. Wie durch ein Wunder gelang es nahezu dem kompletten Fahrerfeld dem außer Kontrolle geratenen Audi in der ersten Kurve auszuweichen – Christian Vietoris schaffte es nicht und konnte den Zusammenstoß aufgrund schlechter Sichtbedingungen nicht verhindern. Der Einschlag war heftig, beide Fahrer kamen jedoch ohne Verletzungen davon. Das Safetycar musste im Anschluss aufgrund der Aufräumarbeiten für sechs Runden auf der Strecke bleiben. Für das Rennen von Wittmann waren die langen Unterbrechungen in der ersten Hälfte des Rennens nicht förderlich: „Ich wollte gerade zu Beginn des Rennens eine Lücke zu meinen Verfolgern herausfahren. Das wurde mir durch das Safetycar natürlich unmöglich gemacht. Letztlich war Pascal einfach zu schnell. Ich habe mich mit allen Kräften gewehrt, hatte unter diesen Bedingungen aber keine Chance.“

Statt die Attacke von Wehrlein kontern zu können, geriet der Vorjahreschampion in den letzten Runden ins Visier des zu diesem Zeitpunkt drittplatzierten Jamie Green. Der Brite fuhr im Audi immer dichter an Wittmanns Heck heran und war drauf und dran, den BMW zu überholen. In der letzten Rennrunde sollte dann aber alles anders kommen. Auf der letzten Geraden vor Start-Ziel blies plötzlich Bruno Spengler zur Attacke und zog beinahe mühelos am Briten vorbei. Spengler: „Das war wirklich eine große Freude. Jamie hat in der letzten Runde einige Fehler gemacht, weshalb ich nah an ihn herankommen konnte. Vor der letzten Kurve des Rennens habe ich dann mein DRS genutzt und bin an ihm vorbei.“

Schon nach dem ersten Renntag in Moskau hat Wehrlein seine Ankündigung aus dem Vorfeld – er wolle sich die verlorenen Punkte aus Spielberg auf der Strecke wiederholen – wahrmachen können. Mit 119 Punkten führt der 21-Jährige nun die Fahrerwertung an. Zweiter ist Ekström mit 111 Zählern. Edoardo Mortara belegt nach seinem sechsten Platz im Rennen mit 106 Punkten den dritten Platz. Am Sonntag geht der spannende Kampf um die DTM-Krone in die nächste Runde. Um 13:25 Uhr (12:25 Uhr MESZ) steht das Qualifying in Russland auf dem Programm, um 16:10 Uhr (15:10 Uhr MESZ) wird der 60-minütige zweite Lauf des Wochenendes gestartet.

Quelle: DTM

Demonstrationen verliefen friedlich

Demonstrationen verliefen friedlich

Die Dresdner Polizei zieht ein positives Fazit zu ihrem bisherigen Einsatz. Die Versammlungen in Heidenau und Dresden verliefen friedlich.Von 14.00 Uhr bis 19.00 Uhr führte ein Aufzug mit ca. 5.000 Teilnehmern vom Dresdner Hauptbahnhof über die St. Petersburger Straße, Wilsdruffer Straße, Theaterplatz, Augustusbrücke, Carolabrücke und Albertplatz bis zum Bahnhof Dresdner Neustadt. Auf dem Pirnaischen Platz und dem Carolaplatz wurden dabei Zwischenkundgebungen durchgeführt.Während dieser Demonstration wurden die Teilnehmer mehrfach aufgefordert, anschließend nach Heidenau zu fahren. 400 Teilnehmer folgen diesem Aufruf letztlich und trafen gegen 19.00 Uhr am Heidenauer Bahnhof ein, wo der Jenaer Pfarrer Lothar König einen Aufzug anmeldete. Dieser führte vom Bahnhof über die August-Bebel-Straße bis zur Flüchtlingsunterkunft an der S 172. Nach einer Zwischenkundgebung vor dieser, an der auch mehrere Flüchtlinge aus der Unterkunft teilnahmen, ging es über die Güterbahnhofstraße wieder zurück zum Bahnhof. Außer einem gezündeten Böller kam es dabei zu keinen Vorkommnissen.Während der Demonstrationen stellten Einsatzkräfte keine nennenswerten Gruppierungen der sogenannten Asylkritiker im Einsatzraum fest. Gegen 21.30 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte auf dem Parkplatz „Sportforum“ zwei Fahrzeuge, deren Insassen dem Lager der Asylkritiker zugerechnet werden. Dabei stellten die Beamten Pyrotechnik fest. Die weiteren Ermittlungen hat die Dresdner Kripo übernommen.Der Polizeieinsatz dauert an. Dabei liegt die Schwerpunktaufgabe im Schutz der Flüchtlingsunterkünfte. (tg)

Quelle: PD Dresden

Zweiter Sieg für  Marvin Dienst auf dem Sachsenring

Zweiter Sieg für Marvin Dienst auf dem Sachsenring

  • Siebter Saisonsieg für Marvin Dienst: Gesamtführung ausgebaut
  • Titelrivalen Joel Eriksson und Joey Mawson auf dem Podest
  • Dienst nach Doppelsieg: „Unser Speed ist unglaublich.“

Sachsenring – Rennen 2

Datum: 29. August 2015 Saisonlauf: 17/24
Wetter: Sonnig, 28°C Streckenlänge: 3,645 km
Pole Position: Marvin Dienst Runden: 15
Sieger: Marvin Dienst Schn. Runde Marvin Dienst (1:20.675)

Hohenstein-Ernstthal. Zweites Rennen, zweiter Sieg: Marvin Dienst (18, Lampertheim, HTP Junior Team) untermauert seinen Anspruch auf die Meisterschaft in der ADAC Formel 4. Der HTP Junior Team-Pilot gewann nach dem ersten auch das zweite Rennen auf dem Sachsenring. Mit dem fünften Sieg innerhalb der letzten sechs Rennen baute er seinen Vorsprung im Titelkampf weiter aus. Diensts direkte Rivalen Joel Eriksson (17, SWE, Motopark) und Joey Mawson (19, AUS, Van Amersfoort Racing) präsentierten sich ebenfalls stark und belegten die Plätze zwei und drei.“Ich muss mich bei meinem Team bedanken, denn unser Speed ist unglaublich und das Auto liegt perfekt. Morgen heißt es nun: Angriff auf das Triple“, sagte Dienst nach seinem dritten Doppelsieg sowie dem insgesamt siebten in dieser Saison. In bislang 17 Rennen fuhr der 18-Jährige zehn Mal auf das Podest. Am Samstag gewann Dienst beide Rennen von der Pole Position.Zwischenzeitliche UnterbrechungFür den Sieg im zweiten von drei Rennen auf dem Sachsenring musste Dienst hart kämpfen. Von Startplatz eins fiel er früh auf die dritte Position hinter Eriksson und Mawson zurück. Eine Kollision zwischen Janneau Esmeijer (18, NED, HTP Junior Team), Marek Böckmann (18, Lautersheim, Jenzer Motorsport) und Mick Schumacher (16, Gland/CHE, Van Amersfoort Racing) in der ersten Runde löste eine Safety-Car-Phase aus. Die drei Piloten konnten das Rennen, das durch eine zwischenzeitliche Rotphase unterbrochen wurde, anschließend nicht mehr aufnehmen. Die Rennleitung entschied, die Renndauer auf 20 Minuten anzusetzen.Kurz nach dem Re-Start zur vierten Runde überholte Dienst seinen Vordermann Mawson und nahm die Verfolgung zu Eriksson auf. Der Motopark-Pilot konnte die Führung bis zu einer zweiten Safety-Car-Phase im achten Umlauf behaupten. Eine Runde nach dem Re-Start witterte Dienst seine Chance und setzte sich mit einem sehenswerten Überholmanöver gegen den bis dato Führenden Eriksson durch. In den verbleibenden Minuten erarbeitete sich Dienst einen komfortablen Vorsprung und überquerte die Ziellinie mit 1,1 Sekunden Vorsprung auf Eriksson.Durch den Doppelsieg baute der 18-Jährige seine Führung in der Meisterschaft weiter aus. Dienst behauptet die Spitze mit 244 Punkten und 24 Zählern Vorsprung auf Verfolger Eriksson. Der 17-Jährige sammelte bislang 220 Punkte. Van Amersfoort-Racing-Pilot Mawson belegt weiter den dritten Rang mit 200 Zählern.Bestes Ergebnis für Lokalmatador SchrammKim Luis Schramm (18, Wolfsberg, Neuhauser Racing) verpasste das Podium als Vierter knapp. Für den Lokalmatador war es das beste Ergebnis in der ADAC Formel 4. Der Neuhauser Racing-Pilot behauptete sich während der 15 Runden gegen Verfolger David Beckmann (15, Hagen, kfzteile24 Mücke Motorsport). Der 15-Jährige schloss das Rennen als bestplatzierter Formel-Neueinsteiger ab und baute seinen Vorsprung in der Rookie-Meisterschaft weiter aus.ADAC Stiftung Sport Förderpilot Tim Zimmermann (18, Langenargen, Neuhauser Racing), der im ersten Rennen auf das Podest gefahren war, erzielte als Sechster ein weiteres gutes Resultat auf dem Sachsenring. Robert Shwartzman (15, RUS, kfzteile24 Mücke Motorsport) und Team Timo Scheider-Pilot Jason Kremer (20, Bonn, Team Timo Scheider) komplettierten die Top-Acht. Im abschließenden Rennen am Sonntag (ab 16:00 Uhr live auf SPORT1) startet Michael Waldherr (18, Ruderting, Motopark) vor Kim Luis Schramm von der Pole Position.Die Stimmen vom Podium Marvin Dienst (18, Lampertheim, HTP Junior Team), Sieger: „Zweiter Sieg im zweiten Rennen – perfekt. An meinen Starts muss ich aber definitiv noch arbeiten. Von der Pole Position gleich zwei Plätze zu verlieren, ist zu viel. Nach dem Re-Start fuhr ich recht schnell wieder auf Rang zwei nach vorne und hatte dann Joel vor mir. Er hat es mir nicht leicht gemacht, weil er genau weiß, wo hier die besten Überholpunkte sind. Ich musste mir etwas Neues einfallen lassen, ihn unter Druck setzen und so in einen Fahrfehler treiben. Ich war selbst etwas überrascht, wie früh das klappte. Ich muss mich bei meinem Team bedanken, denn unser Speed ist unglaublich und das Auto liegt perfekt. Morgen heißt es nun: Angriff auf das Triple. Überholen ist hier wahnsinnig schwierig, aber nichts ist unmöglich.“Joel Eriksson (17, SWE, Motopark), Zweiter: „Mein Start war wirklich gut und ich fuhr sofort eine kleine Lücke heraus. Auch mein Re-Start nach der roten Flagge gelang mir gut. Das Untersteuern, das mich bereits im ersten Rennen behindert hat, war aber auch jetzt noch deutlich zu spüren. Somit war es unmöglich, Marvin hinter mir zu halten. Wir beide waren die schnellsten Piloten und konnten uns vom Feld absetzen. Im Vergleich fehlte unserem Auto jedoch etwas der Speed. Wir müssen nun weiter Druck machen und hart arbeiten, um im dritten Rennen am Sonntag wieder angreifen zu können.“Joey Mawson (19, AUS, Van Amersfoort Racing), Dritter: „Nach dem schwierigen Wochenende auf dem Nürburgring freue ich mich, wieder auf dem Podest zu stehen. Vor uns liegt aber immer noch ein bisschen Arbeit, um das HTP Junior Team einzuholen. Ich war nah an Joel dran, verlor aber bei den Re-Starts. Als Marvin schließlich näherkam, habe ich uns beiden das Leben nicht zu schwer gemacht. Er war deutlich schneller und wäre irgendwann sowieso vorbeigekommen, da ich mit starkem Übersteuern zu kämpfen hatte. Mit diesem Ergebnis habe ich meinen dritten Rang in der Meisterschaft gesichert. Ganz gebe ich den Titel noch nicht auf. Es gibt noch sieben Chancen und ich blicke einfach von Rennen zu Rennen.“David Beckmann (15, Hagen, kfzteile24 Mücke Motorsport), bestplatzierter Rookie: „Ich freue mich, bester Rookie zu sein. In Rennen 1 habe ich die Führung in der Rookie-Meisterschaft übernommen und sie nun ausgebaut. Mein Re-Start nach der Unterbrechung passte und ich hielt meine fünfte Position. Ich konnte Kim Luis vor mir leider nicht überholen und Tim kam von hinten nicht richtig heran. Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden, hoffe aber, morgen vielleicht noch den Sprung auf das Podest der besten Drei zu schaffen.“

Quelle: ADAC Motorsport

Bilder Unfall Rennen 2 von Thomas Kunstmann

Tödlicher Unfall in Drebach

Tödlicher Unfall in Drebach

Gegen Baum gefahren

(TB)  Am 28.08.2015, gegen 19.30 Uhr, befuhr ein 39 – jähriger Fahrer mit seinem VW T4 – Transporter die Staatsstraße 231 aus Richtung  Zschopau kommend in Richtung Gelenau. In Höhe Wilischthalstraße 9 kam er im Ausgang einer durchfahrenen Rechtskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Straßenbaum. Der Fahrer zog sich so schwere Verletzungen zu, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Eine 36 Jahre und zwei 13 Jahre alte Insassen erlitten schwere Verletzungen. Der entstandene Sachschaden wurde auf 10.100 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zur Unfallursache wurden aufgenommen.

Quelle: PD Chemnitz