Tragischer Verkehrsunfall – 53-Jähriger gestorben

Tragischer Verkehrsunfall – 53-Jähriger gestorben

Lichtentanne – (ak) Bei einem tragischen Verkehrsunfall kam am Sonntagmorgen ein Mann ums Leben. Der 53-Jährige befuhr mit einem Pkw Tatra T 600 gegen 7.30 Uhr die S 293 von Zwickau kommend in Richtung Hirschfeld. In einer Linkskurve kam er aus bisher ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und stieß mit dem Audi Q 3 eines 80-Jährigen frontal zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Tatra auseinandergerissen und geriet anschließend in Brand. Der 53-Jährige blieb eingeklemmt im Pkw und konnte nur noch tot geborgen werden. Der Audi-Fahrer erlitt schwere Verletzungen. Die S 293 ist derzeit noch voll gesperrt. Der Gesamtschaden wird auf 22.000 Euro geschätzt. Im Rahmen der Ermittlungen wurde bekannt, dass der Verstorbene nicht in Besitz einer Fahrerlaubnis war.

Quelle: PD Zwickau

Drei auf und davon – Volkswagen dominiert weiter das Heimspiel bei Rallye Deutschland

Drei auf und davon – Volkswagen dominiert weiter das Heimspiel bei Rallye Deutschland

  • Volkswagen Polo R WRC bleibt bisher auf allen 17 Wertungsprüfungen ungeschlagen
  • Zweikampf Ogier vs. Latvala um die Spitze, Mikkelsen auf Rang drei

Wolfsburg (22. August 2015). Ein weiterer Etappensieg gegen das „Biest“ – Volkswagen hat seine dominante Leistung beim Heimspiel in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) weiter fortgesetzt und seine Dreifachführung ausgebaut. Sébastien Ogier/Julien Ingrassia (F/F), Jari-Matti Latvala/Miikka Anttila (FIN/FIN) sowie Andreas Mikkelsen/Ola Fløene (N/N) behielten an zwei von drei Tagen, 17 von 21 Wertungsprüfungen und 307,09 von 374,43 Wettbewerbskilometern der Rallye Deutschland weiter eine weiße Weste. Alle Bestzeiten der Rallye Deutschland gingen an den Polo R WRC. Die Rallye Deutschland gilt wegen ihrer ikonischen Wertungsprüfung „Panzerplatte“, die am Samstag allein fünfmal auf dem Programm stand, als Schauplatz allerlei Dramen – in denen die Volkswagen Fahrer und Beifahrer bisher allerdings keine Rolle spielten. Stattdessen bauten Ogier/Ingrassia ihren Vorsprung auf ihre Teamkollegen Latvala/Anttila auf 33,8 Sekunden aus und setzten bislang 13 der 17 Volkswagen Bestzeiten. Mikkelsen/Fløene liegen mit weiteren 1.13,7 Minuten Rückstand auf der dritten Position.Am abschließenden Sonntag stehen bei der Rallye Deutschland weitere vier Prüfungen mit insgesamt 67,34 Kilometern an, ehe der Sieger an der Porta Nigra in Trier geehrt wird. Ausgerechnet die Rallye Deutschland ist der einzige WM-Lauf, den Volkswagen seit dem Einstieg mit dem Polo R WRC im Januar 2013 noch nicht gewonnen hat.Sébastien Ogier, Volkswagen Polo R WRC #1„Das war der Tag, vor dem ich am größten Respekt hatte. Aber: Die ‚Panzerplatte‘ ist bezwungen! Am Vormittag haben Julien und ich es minimal ruhiger angehen lassen, um den Aufschrieb zu bestätigen. Trotzdem lief es auch da schon nahezu perfekt. Nur auf dem ersten Durchgang der langen Prüfung auf der ‚Panzerplatte‘ war es ohne die Zwischenzeiten, die dieses Jahr nicht mehr ins Auto geschickt werden, extrem schwierig. Man weiß nie genau, wo man im Vergleich zu den Konkurrenten steht. Beim zweiten Durchgang lief diese WP dann wirklich perfekt und vor allem die abschließenden zehn Kilometer habe ich gepusht. Jetzt sieht es natürlich super aus für Volkswagen, aber wir werden bestimmt nicht zu früh jubeln. Schließlich ist noch ein anspruchsvoller Tag zu absolvieren.“Jari-Matti Latvala, Volkswagen Polo R WRC #2„Heute muss ich ohne Diskussion mit dem zweiten Platz zufrieden sein. Ich habe versucht, auf der ‚Panzerplatte‘ anzugreifen, aber mein Angriff war nicht von Erfolg gekrönt. Ich konnte heute einfach nicht meine beste Leistung abrufen. Mein Teamkollege Sébastien Ogier hat eine sehr starke Leistung abgeliefert und sich die nun komfortablere Führung redlich verdient. Dennoch bin ich mit dem zwischenzeitlichen Rang zwei nicht unzufrieden. Für mich heißt es morgen, meinen Vorsprung auf meinen Teamkollegen Andreas Mikkelsen zu halten und damit meinen Vorsprung auf ihn im Gesamtklassement auszubauen.“Andreas Mikkelsen, Volkswagen Polo R WRC #9„Unsere Ausgangslage vor dem Tag heute war einigermaßen simpel: Zu unseren Teamkollegen war der Abstand nach vorn zu groß, um ernsthaft zu attackieren. Und nach hinten war der Vorsprung groß genug, dass wir kein allzu großes Risiko eingehen mussten. Am Nachmittag haben wir auch ein anderes Set-up des Heckdifferenzials probiert, um uns für die Rallye Frankreich, wo wieder Asphalt auf dem Programm steht, auf eine mögliche Option einstellen zu können. Sich an dieses neue Set-up zu gewöhnen, hat etwas gedauert und hat uns etwas zu viel Untersteuern beschert, um richtig gute Zeiten abzuliefern. Aber die Erkenntnisse sind Gold wert. Morgen gilt es, wie im vergangenen Jahr, das Ziel und damit das Podium zu erreichen. Wenn das gelingt, können wir zufrieden sein.“Jost Capito, Volkswagen Motorsport-Direktor„Wir haben bei unserem Heimspiel in Deutschland viel erreicht, aber noch lange nichts gewonnen. Das Team, die Fahrer und die Beifahrer haben bisher einen fehlerfreien Job abgeliefert und jeder bei Volkswagen ist stolz auf diese Leistung. Morgen gilt es, diese Vorstellung auch in den Sieg umzumünzen. Wer am Ende ganz oben steht, wird wie immer nach dem Prinzip ‚möge der Beste gewinnen‘ entschieden. Doch wie bei jeder anderen WM-Rallye gilt die Ansage, dass alle drei Polo R WRC das Ziel erreichen sollen. Wenn uns das gelingt, sollte unserem ersten Sieg bei der Rallye Deutschland nichts im Wege stehen.“Und da waren dann noch …… eine Extra-„Kicker“-Motivation durch den VfL Wolfsburg. Die statteten den Rallye-Weltmeistern von Volkswagen am Samstagabend einen Besuch ab. Cheftrainer Dieter Hecking, Geschäftsführer Klaus Allofs und die Spieler Christian Träsch und Maximilian Arnold reisten nach ihrem 1:1-Unentschieden beim 1. FC Köln am Samstagnachmittag unmittelbar nach Trier, erlebten den abendlichen Service und werden am Sonntag an den Wertungsprüfungen mitfiebern. Eines haben Hecking, Allofs und Co. allerdings knapp verpasst – das umjubelte Konzert von „Revolverheld“ vor 40.000 Fans auf der Volkswagen Bühne an der WP „Panzerplatte“.

FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC),Rallye Deutschland – Ergebnisüberblick
Freitag,21. August 2015 km #1Ogier/Ingrassia #2Latvala/Anttila #9Mikkelsen/Fløene
WP 01 Sauertal 1 14,84 P01 P02(+ 1,4 Sek.) P03(+ 3,6 Sek.)
WP 02 Waxweiler 1 16,40 P01 P02(+ 0,4 Sek.) P03(+ 5,9 Sek.)
WP 03 Moselland 1 23,24 P02(+ 2,3 Sek.) P01 P03(+ 4,5 Sek.)
WP 04 Mittelmosel 1 13,67 P01 P02(+ 0,4 Sek.) P03(+ 4,1 Sek.)
WP 05 Sauertal 2 14,84 P01 P02(+ 2,5 Sek.) P03(+ 2,9 Sek.)
WP 06 Waxweiler 2 16,40 P01 P02(+ 2,3 Sek.) P03(+ 2,8 Sek.)
WP 07 Moselland 2 23,24 P01 P02(+ 4,7 Sek.) P03(+ 7,4 Sek.)
WP 08 Mittelmosel 2 13,67 P01 P02(+ 0,1 Sek.) P05(+ 6,0 Sek.)
Gesamtwertung P01 P02(+ 9,5 Sek.) P03(+ 34,9 Sek.)
Samstag,22. August 2015 km #1Ogier/Ingrassia #2Latvala/Anttila #9Mikkelsen/Fløene
WP 09 Grafschaft 1 18,35 P01 P03(+ 2,3 Sek.) P07(+ 6,9 Sek.)
WP 10 Bosenberg 1 17,13 P02(+ 2,8 Sek.) P01 P03(+ 5,9 Sek.)
WP 11 Arena Panzerplatte 1 02,87 P01 P05(+ 1,6 Sek.) P04(+ 1,2 Sek.)
WP 12 Arena Panzerplatte 2 02,87 P01 P05(+ 1,1 Sek.) P04(+ 0,9 Sek.)
WP 13 Panzerplatte Long 1 45,61 P01 P02(+ 6,8 Sek.) P04(+ 20,0 Sek.)
WP 14 Grafschaft 2 18,35 P02(+ 1,3 Sek.) P01 P10(+ 12,5 Sek.)
WP 15 Arena Panzerplatte 3 02,87 P03(+ 0,2 Sek.) P01 P09(+ 1,6 Sek.)
WP 16 Panzerplatte Long 2 45,61 P01 P02(+ 15,3 Sek.) P04(+ 17,5 Sek.)
WP 17 Bosenberg 2 17,13 P01 P02(+ 1,5 Sek.) P07(+ 10,4 Sek.)
Gesamtwertung P01 P02(+ 33,8 Sek.) P03(+ 1.47,5 Min.)

Quelle: Volkswagen Motorsport

ŠKODA Youngster Kreim bei der Rallye Deutschland weiter in den Top Ten

ŠKODA Youngster Kreim bei der Rallye Deutschland weiter in den Top Ten

Drei Reifenschäden: Fabian Kreim und Frank Christian verbessern sich trotzdem in der WRC 2-Wertung um eine Position auf Platz acht› Kreim: „Ein Tag mit Freud und Leid“› ŠKODA Werkspilot Jan Kopecký führt mit über vier Minuten Vorsprung › ŠKODA Fabia R5 das schnellste Auto in der WRC 2: 17 Bestzeiten in 17 Prüfungen

Trier – Das ŠKODA Auto Deutschland Team Fabian Kreim/Frank Christian (D/D) hat am zweiten Tag seines WM-Heimspiels alle Facetten des Rallye-Lebens erlebt. Gleich drei Reifenschäden auf der legendären Panzerplatte bedeuteten bei der Rallye Deutschland einen großen Zeitverlust. Dank sieben Top-6-Zeiten in den anderen Wertungsprüfungen verbesserte sich das Duo trotzdem um eine Position auf Platz acht in der WRC 2-Wertung. Als überlegene Spitzenreiter mit einem Vorsprung von über vier Minuten gehen die ŠKODA Markenkollegen Jan Kopecký/Pavel Dresler (CZ/CZ) in den Finaltag des WM-Laufs in Deutschland.„Wir haben einen Tag mit Freud und Leid erlebt. Wir mussten gleich dreimal auf der Panzerplatte einen Reifen wechseln. Ansonsten ist unser ŠKODA Fabia R5 perfekt gelaufen. Es hat Riesenspaß gemacht, vor so vielen Fans in Deutschland zu fahren“, sagte Kreim. Auf dem Militärgelände Panzerplatte Baumholder schauten Zehntausende Fans den Drift-Künstlern zu. Und sie erlebten die Dominanz des neuen ŠKODA Fabia R5, der bei der Rallye Deutschland bisher alle 17 Wertungsprüfungen gewonnen hat.„Fabian hat erneut wertvolle Erfahrungen – postive wie negative – gesammelt und seinen Platz in den Top Ten verteidigt“, kommentierte Andreas Leue, Teamleiter Motorsport und Tradition bei ŠKODA AUTO Deutschland: „Wir haben wieder eine große Show von ŠKODA erlebt.“ Ganz speziell von den beiden Werkspiloten Esapekka Lappi (FIN) und Jan Kopecký, die am Samstag alle neun Bestzeiten markierten.Letzterer meinte: „Ich genieße jeden Meter in diesem Auto. Wir haben heute versucht, clever unsere Führung zu verteidigen und dabei nicht so viele Risiken einzugehen.“ Der 33-Jährige war wie am Freitag, wo er alle acht Bestzeiten in der WRC 2 markiert hatte, sehr schnell unterwegs. „Wir hatten dabei ein, zwei große Drifts. Aber ich vermute, das hat die Zuschauer begeistert“, meinte Kopecký lächelnd. Und nicht nur die: Auch der ŠKODA Entwicklungsvorstand Dr. Frank Welsch machte sich an der Panzerplatte und im Servicepark in Trier ein Bild von der Leistungsstärke des ŠKODA Teams.Die aktuellen Meisterschafts-Spitzenreiter Esapekka Lappi/Janne Ferm (FIN/FIN) zeigten am Samstag ebenfalls ihre Klasse, nachdem sie am ersten Rallye-Tag durch einen Ausrutscher alle Chancen in der Gesamtwertung verspielt hatten. Insgesamt sechsmal war Lappi am Samstag die Nummer 1 der Zeitenliste in der WRC 2. Der aktuelle Meisterschafts-Spitzenreiter hatte die letzten beiden WM-Rallyes in Polen und Finnland auf Schotter gewonnen. Bis zum Premierensieg für den ŠKODA Fabia R5 auf Asphalt in der WM fehlen noch 57 Wertungskilometer, die am Sonntag in vier Prüfungen bewältigt werden müssen.Zahl des Tages zur Rallye Deutschland: 45,61So lang war die Prüfung Panzerplatte Lang, die am Samstag zweimal durchfahren werden musste. Die Strecke auf einem Militärgelände ist nicht nur eine der längsten der Rallye-WM, sondern auch eine der berühmtesten. Auf den 45,61 Kilometern gibt es insgesamt 103 Richtungswechsel. Gesäumt sind die brüchigen Asphalt- und Betonstraßen von massiven Hinkelsteinen am Rand, die als Streckenbegrenzung selbst Panzern standhalten. Die Bestzeiten bei den beiden Umläufen gelangen den beiden ŠKODA Werkspiloten Jan Kopecký und Esapekka Lappi.Rallye Deutschland – Zwischenstand WRC 2

1. Kopecký/Dresler (CZ/CZ), ŠKODA Fabia R5     3:05.05,8 Std.
2. Camilli/Veillas (F/F), Ford Fiesta R5     + 4.01,5 Min.
3. Giordano/Sarreaud (F/F), Citroën DS3 S2000     + 5.39,8 Min.
4. Al-Attiyah/Baumel (Q/F), ŠKODA Fabia R5     + 6.20,1 Min.
5. Suninen/Markkula (FIN/FIN), Ford Fiesta R5     + 6.21,9 Min.
8. Kreim/Christian (D/D), ŠKODA Fabia R5     + 16.15,0 Min.

TV-Zeiten

Quelle: Skoda

Bundespolizei Dresden – Betäubungsmittel und Druckluftwaffe sichergestellt

Bundespolizei Dresden – Betäubungsmittel und Druckluftwaffe sichergestellt

Dresden (ots) –  Einsatzkräfte der Bundespolizei kontrollierten heute Morgen im Bereich der Erfurter Straße, Dresden Neustadt, zwei männliche Personen. Ein 43-jähriger Deutscher hielt dabei, in für ihn ungünstiger Weise, ein Cliptütchen in seiner Hand, in dem sich augenscheinlich Betäubungsmittel befanden. Im weiteren Verlauf wurde außerdem eine Druckluftpistole in seinem Rucksack aufgefunden. Diese lag zugriffsbereit im Rucksack und war nicht ordnungsgemäß gegen Zugriff gesichert. Somit hätte der Mann einen kleinen Waffenschein gebraucht. Diesen besaß der Dresdner jedoch nicht. Aufgrund der Feststellung von Betäubungsmitteln bei der Person, ist die Geeignetheit zum Führen von Schusswaffen ohnehin fraglich.   Bezugnehmend auf diese Feststellungen, wurde auch sein 38-jähriger Begleiter genauer geprüft. Letztendlich wurden die Beamten auch hier fündig. In der Geldbörse versteckt, wurde ein Cliptütchen mit einer weißen kristallinen Substanz aufgefunden.   Sowohl die Betäubungsmittel, als auch die Druckluftwaffe wurden sichergestellt und entsprechende Verfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und Waffengesetz eingeleitet. Die abschließende Bearbeitung des Sachverhaltes erfolgt durch die Landespolizei.

Quelle: Bundespolizei

Spitzenreiter Sébastien Ogier baut seine Führung bei der ADAC Rallye Deutschland aus

Spitzenreiter Sébastien Ogier baut seine Führung bei der ADAC Rallye Deutschland aus

  • Weltmeister-Team Volkswagen Motorsport weiter auf Erfolgskurs
  • Panzerplatte begeistert Fans mit Rallye-Spektakel und Revolverheld-Konzert

München/Trier, 22. August 2015 – Die Vorzeichen stehen gut für den ersten Heimsieg von Volkswagen Motorsport bei der ADAC Rallye Deutschland. Die souveräne Dreifach-Führung, die Sébastien Ogier (FRA), Jari-Matti Latvala (FIN) und Andreas Mikkelsen (NOR) gestern mit ihren Volkswagen Polo R WRC herausfahren konnten, hat weiter Bestand. Auf den heutigen neun Wertungsprüfungen (WP) war es erneut Weltmeister Ogier, der das Geschehen diktierte und seinen Vorsprung ausbaute. Vor der entscheidenden Sonntags-Etappe hat der Franzose nun einen Vorsprung von 33,8 Sekunden auf Latvala bzw. von 1:47,5 Minuten auf Mikkelsen.

Auf allen Wertungsprüfungen erlebten die zahlreichen Fans packenden Motorsport bei bestem Spätsommerwetter. Während der Vormittagsrunde legte Ogier vor und entschied die WP Grafschaft 1 für sich. Latvala konterte mit der Bestzeit auf den Landstraßen der WP Bosenberg. Auf der Arena Panzerplatte gingen die Bestzeiten in beiden, direkt hintereinander absolvierten Sprint-Prüfungen wieder an den französischen Weltmeister, der auch die 45,61 km lange Königsetappe auf dem Truppenübungsplatz Baumholder klar für sich entschied.Nach dem Mittagsservice erhöhte Latvala mit zwei Prüfungssiegen (Grafschaft 2 und Arena Panzerplatte 3) zunächst den Druck auf Ogier. Die Antwort des Weltmeisters war ein fehlerfreier zweiter Durchgang der langen Panzerplatten-Prüfung, bei dem er dem Finnen 15,3 Sekunden abnahm. In der abschließenden zweiten Bosenberg-Prüfung markierte der Franzose erneut die Bestzeit.Während Andreas Mikkelsen mit souveränen Fahrten seinen dritten Rang festigte, lieferten sich die Hyundai-Piloten Dani Sordo (ESP) und Thierry Neuville (BEL) einen engen Kampf um die vierte Position. Am Ende des Tages lag der Spanier knapp vor dem belgischen Vorjahressieger. Ford-Pilot Elfyn Evans (GBR) behauptete seinen sechsten Platz, dicht gefolgt von Mads Østberg (NOR) im Citroën DS 3 WRC.Als bester Deutscher beendete Fabian Kreim den zweiten Tag: Der ADAC Stiftung Sport Förderpilot im Skoda Fabia R5 kämpfte sich auf den 23. Platz nach vorne – ein technischer Defekt hatte ihn gestern weit zurückgeworfen. Marijan Griebel, ebenfalls Nachwuchsfahrer der ADAC Stiftung Sport, liegt mit seinem Opel Adam R2 auf Platz 26 des Gesamtklassements. Julius Tannert, der dritte ADAC Stiftung Sport Förderpilot im Teilnehmerfeld, ist Spitzenreiter im zweiten Wertungslauf des ADAC Opel Rallye Cups, der im Rahmen der ADAC Rallye Deutschland ausgetragen wird.Revolverheld begeistert die zahlreichen Fans auf der Panzerplatte So hochkarätig wie das Rallye-Geschehen präsentierte sich auch das Rahmenprogramm auf der Panzerplatte. Highlight und gefeierter Publikumsmagnet war dabei das exklusive Rallye-Konzert der Band Revolverheld auf der zentralen Volkswagen-Bühne. Mit ihren Hits wie „Das kann uns keiner nehmen“, „Ich lass für Dich das Licht an“ und „Lass uns gehen“ sorgten die vier Hamburger Musiker dafür, dass die Begeisterung unter den zahlreichen Fans auch zwischen den Wertungsprüfungen nicht abebbte.Zwischenstand nach 17 von 21 Bestzeitprüfungen:

1. Ogier/Ingrassia FRA/FRA Volkswagen Polo R WRC 2:55:42,5 Std.
2. Latvala/Anttila FIN/FIN Volkswagen Polo R WRC +33,8 Sek.
3. Mikkelsen/Floene NOR/NOR Volkswagen Polo R WRC +1:47,5 Min.
4. Sordo/Marti ESP/ESP Hyundai i20 WRC +2:14,3 Min.
5. Neuville/Gilsoul BEL/BEL Hyundai i20 WRC +2:23,8 Min.
6. Evans/Barrit GBR/GBR Ford Fiesta RS WRC +2:53.5 Min.
7. Østberg/Andersson NOR/SWE Citroën DS 3 WRC + 2:56,7 Min.

Quelle: ADAC Motorsport