Gleich in zwei Fällen wurden zwei junge Männer ihrer Mobiltelefone erleichtert, als sie von vollkommen fremden Personen angetanzt wurden. Einer davon bot sich sogar an, seinem potentiellen Opfer die neuesten Tanzschritte beizubringen, bevor er seine langen Finger spielen ließ.

1. Fall:Ort: Leipzig, OT Volkmarsdorf, Eisenbahnstraße/ElisabethstraßeZeit: 21.08.2015, gegen 02:15 Uhr

Etwa gegen Viertel drei wurde ein 30-Jähriger in der Eisenbahnstraße durch einen Fremden, der in Begleitung einer zweiten Person auf einem Fahrrad daher kam, um eine Zigarette gebeten. Der spätere Bestohlene gab eine Zigarette raus und aus überschwänglichem Dank wollte der Fremde ihm nun den neuesten Tanz beibringen. Der 30-Jährige ließ sich überreden und machte mit, bemerkte jedoch schnell, dass der Fremde, der mit gebrochenem Deutsch zu ihm sprach, nach seinem Mobiltelefon griff. Sofort forderte er das Handy zurück, doch der Fremde sah sich kurz nach seinem Begleiter um und beide flohen, so schnell ihre Beine sie tragen konnten. Der Dieb wird als etwa 20 bis 25 Jahre alt beschrieben, sei 1,65 – 1,70 m groß, schlank, habe eine dunkle Hautfarbe, sei nordafrikanischer Herkunft und trug eine gestreifte Sportjacke, lange Jeans und Sportschuhe.

2. Fall:Ort: Leipzig, OT Zentrum-Ost, DörrienstraßeZeit: 21.08.2015, gegen 05:10 Uhr

Auch in diesem Fall wurde das potentielle Opfer (32) zuerst um eine Zigarette gebeten. Der 32-Jährige übergab bereitwillige eine Tabakspende und wurde dann Zeuge eines Freudentanzes. Der Fremde umarmte den 32-Jährigen und stahl ihm dabei das Mobiltelefon aus der Hosentasche. Im Anschluss drehte er sich weg und rannte davon. Auch dieser Dieb befand sich in Begleitung einer zweiten Person und besaß eine ebenso auffällige dunkle Hautfärbung, wie die beiden Täter im ersten Fall. Der Haupttäter wäre dieses Mal derjenige auf dem Fahrrad gewesen, sei etwa 1,70 m groß gewesen, ca. 20 Jahre alt, schlank und trug eine blaue Jacke. Bei seinem Fahrrad handelte es sich um ein Cityrad der Marke „Pegasus“ in weiß mit einem silbernen Körbchen. (KG)

Quelle: PD Leipzig

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