• Zweiter Sieg für Marvin Dienst auf dem Nürburgring
  • Janneau Esmeijer auf Platz zwei: Erneut Doppelsieg für das HTP Juniorteam
  • Dienst erobert Führung in der Gesamtwertung zurück
 
Nürburgring – Rennen 2

Datum: 15. August 2015Saisonlauf: 14/24
Wetter: Bewölkt, 20°CStreckenlänge: 3,629 km
Pole Position: Janneau EsmeijerRunden: 17
Sieger: Marvin DienstSchn. Runde Marvin Dienst (1:28.126)

Nürburgring. Für Marvin Dienst (18, Lampertheim, HTP Juniorteam) verläuft das erste Rennwochenende der ADAC Formel 4 nach der Sommerpause nach Maß. Der HTP Juniorteam-Pilot gewann nach dem ersten auch das zweite Rennen auf dem Nürburgring. Damit eroberte er erstmals die Führung in der Meisterschaft nach dem Saisonauftakt in Oschersleben zurück. Janneau Esmeijer (18, NED, HTP Juniorteam) beendete den zweiten Lauf erneut auf Platz zwei und sorgte damit für den zweiten Doppelsieg des HTP Juniorteam in der Eifel. Robert Shwartzman (15, RUS, kfzteile24 Mücke Motorsport) komplettierte das Podest beim 14. Saisonrennen als Dritter.”Nun führe ich die Meisterschaft an und freue mich natürlich. Wichtig ist aber, am Ende der Saison ganz oben zu stehen – bisher läuft alles nach Plan”, sagte Dienst. Die Startphase verlief an der Spitze ähnlich wie im ersten Rennen. Dienst übernahm von Startplatz zwei die Führung von Pole-Setter Esmeijer auf dem Weg in die erste Kurve. In der Folge ließ sich der neue Gesamtführende auch von zwei Safety-Car-Phasen nicht aus der Ruhe bringen und fuhr seinen fünften Saisonsieg über die Ziellinie. Esmeijer konnte seinem Teamkollegen nicht gefährlich werden, sicherte seine vierte Podestplatzierung in diesem Jahr aber bis zum Zieleinlauf.Shwartzman sammelt weiter Podestplätze Shwartzman meldete sich im zweiten von drei Rennen auf der Traditionsstrecke zurück auf dem Podium. Der 15-Jährige profitierte von einem hervorragenden Start, bei dem er von Startplatz sechs drei Positionen gutmachte. Es war sein siebter Podestplatz, nachdem der Russe die letzten sechs Rennen vor der Sommerpause stets unter den besten Drei abgeschlossen hatte.David Beckmann (15, Hagen, kfzteile24 Mücke Motorsport) verbesserte sich in der letzten Rennrunde auf den vierten Platz, nachdem Ralf Aron (17, EST, Prema Powerteam) von der vierten auf die siebte Position zurückgefallen war. Damit war ADAC Stiftung Sport Förderpilot Beckmann der bestplatzierte aller 17 Formel-Neueinsteiger. Der Pokal auf dem Siegerpodium wurde dem 15-Jährigen vom früheren Formel-1-Piloten Ralf Schumacher, seit diesem Jahr Stiftungsratsmitglied der ADAC Stiftung Sport, übergeben.Bestes Ergebnis für Schumacher seit Oschersleben-SiegHinter dem Fünftplatzierten Rookie Lando Norris (15, GBR, kfzteile24 Mücke Motorsport) überquerte Mick Schumacher (16, Gland/CHE, Van Amersfoort Racing) die Ziellinie als Sechster. Der Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher lieferte sich im Rennen einige spannende Duelle und erzielte sein bestes Ergebnis seit dem Sieg beim Saisonauftakt in Oschersleben.Die beiden Titelanwärter Joel Eriksson (17, SWE, Motopark) und Joey Mawson (19, AUS, Van Amersfoort Racing) sorgten in der vorletzten Runde für Spektakel. Im direkten Zweikampf auf der Strecke setzte sich der Australier von Van Amersfoort Racing durch und sammelte mit Platz acht weitere Meisterschaftspunkte. Eriksson musste sich schließlich hinter Marek Böckmann (18, Lautersheim, Jenzer Motorsport) mit Platz zehn zufrieden geben.Dienst erobert MeisterschaftsführungNach einem bislang schwierigen Wochenende verlor der fünffache Rennsieger Eriksson die Meisterschaftsführung, die er am zweiten Rennwochenende der Saison übernommen hatte. Dienst liegt nun mit 179 Punkten an der Spitze, Eriksson belegt den zweiten Platz mit 176 Zählern. Der Gesamtdritte Mawson sammelte bislang 167 Punkte und hat ebenfalls weiterhin gute Chancen auf den Gewinn der ersten Meisterschaft in der ADAC Formel 4.Die Stimmen vom Podium Marvin Dienst (18, Lampertheim, HTP Juniorteam), Sieger: “Dieses Wochenende ist eine Kopie von Oschersleben. Zum Saisonstart feierte ich einen Doppelsieg und übernahm die Meisterschaftsführung. Genau das wiederholt sich nun beim Start in die zweite Saisonhälfte. Ich kam gut weg und konnte schon vor der ersten Kurve die Führung übernehmen. Das Auto lag wirklich super und der Speed war perfekt. Ich möchte mich bei meinem Team für die tolle Arbeit bedanken, wir wurden von Session zu Session schneller. Vor dem zweiten Rennen haben wir noch kleine Änderungen vorgenommen, die ebenfalls gut funktionierten. Nun führe ich die Meisterschaft an und freue mich natürlich. Wichtig ist aber, am Ende der Saison ganz oben zu stehen – bisher läuft alles nach Plan.”Janneau Esmeijer (18, NED, HTP Juniorteam), Zweiter: “Es ist natürlich schade, zwei Rennen von der Pole Position zu starten und Platz eins jedes Mal sofort zu verlieren. Meine Starts waren bislang recht gut, aber an diesem Wochenende will es nicht klappen. Es war eine Mischung aus verschiedenen Faktoren, durch die sich mein Teamkollege Marvin erneut vorbeischieben konnte. In diesem Rennen war der Sieg wirklich in Reichweite. Ich wurde gegen Ende immer schneller, nach der zweiten Safety-Car-Phase fehlte mir aber die Zeit, um nochmals einen Angriff zu starten. Ich freue mich dennoch über den Podestplatz und die super Performance unseres Autos.”Robert Shwartzman (15, RUS, kfzteile24 Mücke Motorsport), Dritter: “Ich bin sehr glücklich, dass ich vom sechsten Startplatz bis auf das Podest gefahren bin. Im Gegensatz zum ersten Rennen erwischte ich diesmal einen wirklich guten Start und konnte sofort zwei Konkurrenten überholen. Dann wurde es etwas eng mit meinem Teamkollegen, aber ich setzte mich durch. Als ich schließlich Dritter war, fuhr ich ohne Probleme mit den Führenden mit und erarbeitete mir einen großen Vorsprung auf Platz vier. Durch die Safety-Car-Phasen wurde es nochmals etwas knifflig, glücklicherweise konnte ich Rang drei aber sicher ins Ziel bringen.”David Beckmann (15, Hagen, kfzteile24 Mücke Motorsport), bestplatzierter Rookie: “Ich hatte mir einen Pokal vom Nürburgring gewünscht und kann ihn nun mit nach Hause nehmen. Mit einem besseren Start wäre vielleicht sogar noch mehr möglich gewesen. Ich kenne aber die Gründe und werde es beim nächsten Rennen besser machen. Ich fiel etwas zurück und musste mich erst wieder nach vorne kämpfen. In der Finalrunde wollte ich Ralf Aron überholen und startete einen Überraschungsangriff. Es war ein faires Duell und ich setzte mich durch.”

Quelle: ADAC Motorsport

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