Weiterhin hohe Zahl von Feststellungen illegaler Migranten

Weiterhin hohe Zahl von Feststellungen illegaler Migranten

BPOLI KLT: Weiterhin hohe Zahl von Feststellungen illegaler MigrantenPlauen/Zwickau/Klingenthal (ots) – Die Feststellungen illegaler Migranten bleibt im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion Klingenthal konstant hoch. Vom Dienstag dieser Woche bis zum heutigen Freitag wurden insgesamt 36 Personen aufgegriffen. Örtlicher Schwerpunkt bleiben dabei weiterhin die Züge auf der Sachsen-Franken-Magistrale, die zwischen Hof und Dresden verkehren.Bei der überwiegenden Mehrheit der Personen handelte es sich um Flüchtlinge aus Syrien. Darüber hinaus waren es pakistanische, afghanische und irakische Staatsangehörige die bei den Kontrollmaßnahmen festgestellt und in vorübergehenden Gewahrsam genommen worden sind. Da alle Personen im Rahmen der polizeilichen Sachbearbeitung entsprechende Schutzersuchen äußerten, wurden sie nach Abschluss aller notwendigen Erstmaßnahmen an das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) nach Chemnitz weitergeleitet.BPOLI LUD: Flüchtlinge beiderseits der NeißeGörlitz (ots) – Nachdem am letzten Wochenende eine große Gruppe syrischer und afghanischer Flüchtlinge die Bundespolizei in der Lausitz beschäftigte, verhinderten nun am Donnerstag Abend polnische Grenzschützer und deutsche Bundespolizisten gemeinsam mehrere Schleusungshandlungen mit Flüchtlingen bereits in Zgorzelec/ Polen.Kurz vor einem Grenzübertritt nach Deutschland, welcher über die Stadtbrücke in Görlitz erfolgen sollte, wurden insgesamt acht Syrer festgestellt und zwei Schleuser konnten festgenommen werden. Nach weiteren Gruppen wird gefahndet. Diese erfolgreiche Zusammenarbeit ist ein weiteres  Beispiel für das Funktionieren des neuen deutsch-polnischen Polizeivertrages, welcher seit Juli in Kraft ist.BPOLI BHL: Bundespolizei stellt Schleuser in PostelwitzBad Schandau, Pirna, Heidenau (ots) – Beamten der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel wurden in der Nacht am 14.August 2015 gegen 01:30 Uhr im Bereich Postelwitz (B 172 in Fahrtrichtung Pirna/Dresden) im Rahmen der grenzpolizeilichen Fahndung auf zwei verdächtige PKW aufmerksam. Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich schnell heraus, dass die Beamten das richtige polizeiliche Gespür hatten. In den beiden Fahrzeugen befanden sich zu beiden Fahren noch insgesamt acht syrische Staatsangehörige, welche keinerlei aufenthaltslegitimierenden Dokumente vorweisen konnten. Bei den beiden Fahrern handelte es sich um schwedische Staatsangehörige mit irakischem Migrationshintergrund. Beide Personen wurden durch die Beamten der Bundespolizei vorläufig festgenommen. Die irakischen Staatsangehörigen befinden sich derzeitig in der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel und haben im Rahmen der polizeilichen Vernehmung ein Schutzersuchen gestellt. Aus diesem Grund werden sie im Laufe des heutigen Tages an die zuständige Ausländerbehörde nach Chemnitz weitergeleitet. Die beiden Schleuser befinden sich derzeitig noch in der polizeilichen Sachbearbeitung.

Identität der Toten aus der Pöhl noch unklar

Identität der Toten aus der Pöhl noch unklar

Plauen/Pöhl, OT Möschwitz – (ow) Bislang konnte die Identität der Frau, die am Mittwochabend tot aus der Talsperre Pöhl im Bereich des Zeltplatzes Gunzenberg geborgen wurde, noch nicht geklärt werden. Durch Veröffentlichung eines Fotos der Toten erhofft sich die Polizei nun schnelleren Erfolg bei ihrer Identifizierung. Zudem wird eine Sektion durchgeführt werden, um die Todesursache herauszufinden.Wer die abgebildete Frau erkennt (siehe Foto) oder Hinweise zu ihrem Wohnort oder Aufenthaltsort an der Talsperre Pöhl geben kann, wendet sich bitte an die Polizei Plauen, Telefon 03741/140, oder jede andere Polizeidienststelle.

Quelle: PD Zwickau

Ken Roczen sagt Teilnahme am MXoN 2015 ab

Ken Roczen sagt Teilnahme am MXoN 2015 ab

  • Absage aufgrund gesundheitlicher Probleme
  • Rückenoperation zwingt den MX-Star zur Pause
  • Max Nagl nach Verletzungspause wieder fit

München. Kurz vor der Bekanntgabe der endgültigen Team-Aufstellung ist der Kader der deutschen Mannschaft um einen Nominierten geschrumpft. Der deutsche MX-Star Ken Roczen, der 2012 gemeinsam mit Max Nagl und Marcus Schiffer erstmals die begehrte Chamberlain Trophy beim MXoN nach Deutschland holte, sagte seine Teilnahme am prestigeträchtigen „FIM Motocross of Nations“ ab. „Mir steht in Kürze eine Operation am Rücken bevor. Da ich nicht weiß, wie lange die Rehabilitationsphase dauert und ich aufgrund dessen nicht hundertprozentig fit bin, kann ich das Team Germany leider nicht unterstützen“, so der Suzuki-Pilot, der beim RCH Racing Team von Ricky Carmichael und Carey Hart unter Vertrag steht.

Der Thüringer hatte sich im Frühjahr dieses Jahres den Lendenwirbel kurz vor dem Steißbein gebrochen und war seither mit Spritzen behandelt worden, um weiterhin Rennen bestreiten zu können. „Bei der Meisterschaft in den USA war ich Einzelkämpfer und für mich alleine verantwortlich. Aber beim MXoN bin ich als Teil eines Teams im Einsatz. Da ich eben nicht meine ganze Leistung abrufen kann, ist es meiner Meinung nach nur fair, jetzt noch rechtzeitig die Notbremse zu ziehen und meinen MX-Kollegen den Vortritt zu lassen“, sagte der Mattstedter, der mit 18 Jahren nach Amerika ausgewandert war und dort als amtierender US-Champion gefeiert wird.Teamchef Hubert Nagl bedauert die Absage von Roczen, vertraut aber auf das Potential der fünf anderen Nominierten: „Ich kann die Entscheidung von Kenny voll und ganz nachvollziehen, da er ja noch eine große Karriere und viele erfolgreiche Jahre vor sich hat. Diese OP ist jetzt notwendig, um für die neue Saison rechtzeitig fit zu sein. Das fällt halt nur terminlich für uns sehr ungünstig. Dennoch haben wir fünf weitere gute MX-Fahrer im Kader, die alle dazu in der Lage sind, Top-Leistung abzurufen und das Team Germany optimal zu vertreten“, so der 55-jährige Oberbayer, der seit 2010 das Team Germany betreut. Der ehemalige MX-Fahrer, der seit nunmehr 35 Jahren im Motorsport-Bereich tätig ist, will in der kommenden Woche seine finale Aufstellung für das Event im französischen Ernée bekanntgeben.Sein Sohn Max Nagl gilt als erster bereits gesetzter Kandidat der deutschen Mannschaft. Der 28-Jährige sitzt nach einer langen Verletzungspause seit dieser Woche wieder auf dem Motorrad und trainiert fleißig für sein geplantes Comeback beim WM-Lauf im italienischen Mantova am 22. und 23. August. Der Husqvarna-Pilot wird beim Motocross der Nationen auf einem 450er-Bike in der MX1-Klasse an den Start gehen.

Quelle: ADAC Motorsport

Vorgetäuscht – Radler wollte Hilfe ausnutzen

Vorgetäuscht – Radler wollte Hilfe ausnutzen

Ort: Bad Düben, Schmiedeberger StraßeZeit: 12.08.2015, gegen 12:00 UhrWegen Nötigung haben Polizeibeamte die Ermittlungen gegen Unbekannt aufgenommen. Um die Mittagszeit kam gestern eine 15-jährige Radlerin vom Einkaufen und befand sich auf dem Heimweg. Einige Waren hatte das Mädel im Korb auf dem Gepäckträger. Auf ihrem Weg bemerkte sie auf der anderen Straßenseite einen Fahrradfahrer, der sie anstarrte. Wenig später spürte die Jugendliche, dass ihr jemand folgte: Es war der unbekannte Mann. Dieser konnte sie einholen, nahm aus ihrem Korb eine Flasche Spülmittel und ließ diese fallen. Die 15-Jährige bremste, hielt an und in diesem Moment stieß der Unbekannte gegen ihr Rad, stürzte und klagte über Schmerzen am Knie. Trotzdem dem Mädchen alles „spanisch“ vorkam, war sie äußerst hilfsbereit. Sie hob das Rad des Mannes auf und wollte ihn zu einem Brunnen begleiten. Auf dem Weg dorthin zeigte er, was er wirklich wollte: Er packte sie an einem Oberarm und wollte sie küssen. Die Jugendliche drehte sich sofort um und lief weg.

Der Mann folgte ihr, hielt sie nochmals fest. Sie riss sich los, schrie ihn an, dass er sie in Ruhe lassen solle und stieg auf ihr Rad. Zuhause erzählte sie aller ihrer Mutter, die sofort die Polizei verständigte. Nach Angaben der 15-Jährigen beschrieb sie den Mann wie folgt:- 1,70 m bis 1,80 m groß, schlank,- braune Augen, breite Nase, volle Lippen, kurze schwarze Haare,- Dreitagebart,- trug blaue Jeans, rot-blau-weiß-gestreiftes T-Shirt und Flip Flops,- südländischer Typ, evtl. Nordafrikaner,- sprach gebrochen deutsch,- führte blaues 26er Herrenrad mit zwei silberfarbenen „Hörner“ am Lenker mit sich.Wer hat Beobachtungen gemacht, wer kann Hinweise zu dem unbekannten Fahrradfahrer geben? Zeugen melden sich bitte beim Polizeirevier Eilenburg, Dr.-Külz-Ring 17, 04838 Eilenburg, Tel. (03423) 664 -100. (Hö)

Quelle: PD Leipzig

Pirelli in der ADAC Formel 4: Bereit für die zweite Saisonhälfte

Pirelli in der ADAC Formel 4: Bereit für die zweite Saisonhälfte

  • Wie die Stars der Formel 1: Talente der ADAC Formel 4 starten auf Pirelli-Reifen
  • Positives Zwischenfazit nach den ersten vier Rennwochenenden der Saison
  • Herausforderung Nürburgring: Pirelli perfekt vorbereitet für Start in zweite Saisonhälfte

München. Früh übt sich: Genau wie die Stars in der Formel 1, starten auch die Nachwuchstalente der ADAC Formel 4 auf Reifen von Pirelli. Der italienische Premium-Reifenhersteller rüstet die Highspeedschule des ADAC seit Saisonbeginn exklusiv aus. An jedem Rennwochenende stellt Pirelli den Teams rund 650 Reifen zur Verfügung. Bei bislang vier Veranstaltungen im Rahmen des ADAC GT Masters fanden etwa 2.600 Pirelli-Reifen den Weg an die Rennstrecke. Ob starker Regen in Spa-Francorchamps oder Temperaturen nahe der 40 Grad wie zuletzt auf dem Lausitzring – die Pneus aus dem Hause Pirelli haben sich bislang bei unterschiedlichen Bedingungen bewährt.Das Fazit seitens Pirelli nach der ersten Saisonhälfte der ADAC Formel 4 fällt positiv aus. „Die Serie ist hochprofessionell und die Leistungen der jungen Piloten ziemlich beeindruckend“, sagt Michael Blaufuss, Leiter Motorsport Pirelli Deutschland. „Wir freuen uns natürlich besonders über das sehr positive Feedback seitens der Fahrer und Teams zu unseren Reifen. Denn im bisherigen Saisonverlauf war von recht kühlen Temperaturen bis zu extremer Hitze schon fast alles dabei, und bei dieser großen Bandbreit der Wetter- und Temperaturbedingen haben unsere Reifen zuverlässig mit ihrer Performance überzeugt.“ Zum Einsatz kommen auf den identischen, 160 PS starken ADAC Formel 4-Rennwagen Reifen in der Dimension von 200/540-13 an der Vorderachse und 250/575-13 an der Hinterachse.Wie in anderen Rennserien auch, ist der optimale Umgang mit den Reifen in der ADAC Formel 4 entscheidend. Laut Reglement erhält jedes Team pro Veranstaltung sechs neue Slick-Reifen und maximal zwei Satz Regenreifen. „Das richtige Reifenmanagement ist ausschlaggebend“, erklärt Blaufuss. „Entscheidend ist einerseits die optimale Nutzung der Reifen, das beginnt bereits beim Aufwärmen der Pneus, und andererseits der strategisch bestmögliche Einsatz der laut Reglement für Qualifying und Rennen zulässigen Anzahl an Reifen.“ Ein Beleg für die hohe Wettbewerbsdichte in der ADAC Formel 4: In den bisherigen zwölf Saisonrennen fuhren 13 unterschiedliche Piloten auf das Podest und sieben verschiedenen Fahrern gelang die schnellste Rennrunde.Pirelli liefert nicht nur die Reifen, sondern unterstützt die Teams der ADAC Formel 4 aus unterschiedlichen Nationen auch an der Rennstrecke. Der Reifenhersteller steht mit einer Mannschaft von Ingenieuren und Reifentechnikern bei jedem Rennen vor Ort zur Verfügung.“Das übergeordnete Entwicklungsziel war der optimale Einsatzbereich für Formel-Fahrzeuge dieser Kategorie“, sagt Blaufuss über die Ziele von Pirelli bei der Reifenentwicklung. „Der Reifen soll die perfekte Balance zwischen Haltbarkeit und Performance bei den zu erwartenden Temperaturfenstern während der Rennen liefern. Also ist der Reifen auf Motorleistung, Fahrzeuggewicht und weitere relevante Parameter der Autos genau abgestimmt, und bietet dabei immer die nötigen Sicherheitsreserven.“Nach der gelungenen ersten „Halbzeit“ beginnt am kommenden Wochenende auf dem Nürburgring (14. bis 16. August 2015) die zweite Hälfte der Debütsaison der ADAC Formel 4. Die legendäre Rennstrecke inmitten der Eifel stellt auch für die Reifen eine Herausforderung dar. Besonders die wechselhaften Witterungsbedingungen könnten eine große Rolle spielen. Pirelli sieht sich für die Saisonrennen Nummer 13 bis 15 auf dem Nürburgring gut aufgestellt. ADAC Formel 4-TV-Partner SPORT1 überträgt alle drei Rennen im frei empfangbaren Fernsehen.“Pirelli und besonders die P Zero-Serie blicken auf eine lange Erfolgsgeschichte auf dem Nürburgring zurück“, sagt Anna Playford, Pirelli Trackside Engineer. „Wir sind hier häufig und in den verschiedensten Klassen am Start, kennen die speziellen Herausforderungen am Ring also sehr genau. Der Speed und die Kurvenradien sind variantenreich, hohe Quer- und Längskräfte werden durch die Reifen geleitet. Zudem sorgen einige heftige Bremszonen sowie die Kerbs für zusätzliche Belastungen. Das bekannt wechselhafte Eifelwetter kann natürlich dazu führen, dass wieder unsere gesamte Produktpalette zum Einsatz kommt.“