Görlitz/ Ludwigsdorf (ots) – Am heutigen Morgen (9. August 2015) gegen 07:00 Uhr wurden durch die Bundespolizei in Görlitz insgesamt

52 unerlaubt eingereiste Personen festgestellt, die keinerlei Dokumente mit sich führten. Dabei handelt es sich um 33 afghanische und 19 syrische Staatsangehörige, darunter auch Frauen und Kinder.

   Zunächst wurden 10 Personen im Bereich der Dr.- Kahlbaum-Allee festgestellt, kurze Zeit Später 33 weitere Personen in der Nähe des Eisenbahnviaduktes und 9 Personen im Bahnhof Görlitz festgestellt.Bei den 33 Personen am Eisenbahnviadukt handelt es sich ersten Befragungen nach um eine afghanische Großfamilie.

   Dabei gingen auch Bürgerhinweise über den Polizeinotruf ein. Alle 52 Personen wurden in die Dienststelle der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf verbracht und dort betreut. Hier dauert die Bearbeitung gegenwärtig an. Auf Grund der Größe der Gruppe ist von einer Schleusung auszugehen, Täter konnten in diesem Zusammenhang nicht festgestellt werden. Zur Suche nach weiteren Personen kam auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz. Die Bundespolizei ermittelt.

   Bereits am Freitag, den 7. August 2015 stellten Bundespolizisten gegen 14:00 Uhr 10 Afghanen in der Berliner Straße in Görlitz fest. Auch bei dieser Personengruppe waren Frauen und Kinder dabei.

   In diesem Zusammenhang bitte die Bundespolizei um Mithilfe:

   Wer kann sachdienliche Hinweise zu den beschriebenen zwei Schleusungen machen, insbesondere zu möglichen Transportfahrzeugen oder Schleusern?

   Sollten Sie beobachten, wie größere Personengruppen aus Kleintransportern oder Kleinlastern abgesetzt werden, informieren Sie bitte unverzüglich die Bundespolizei.

   Sie erreichen die Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf unter 0 35 81 / 36 26 – 0.  (bf)

Quelle: Bundespolizei

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