39 illegale Migranten in Zügen festgestellt

39 illegale Migranten in Zügen festgestellt

   Dresden (ots) – Die Bundespolizei Dresden stellte in den heutigen Morgenstunden 36 illegale Migranten im Zug EN 476, Budapest – Prag – Dresden, fest. Bei diesen Personen handelte es sich um 29 Erwachsene und 7 Kinder.

   Die genaue Herkunft der einzelnen Personen wird zurzeit noch geklärt. Fest steht allerdings, dass es sich um verschiedene Nationalitäten aus dem afrikanischen Raum handelt.

   Zu diesen 36 Migranten wurden kurze Zeit später im EC 178, Prag – Dresden, weitere 3 Personen aus Bangladesch festgestellt.

   Über den Reiseweg aller Personen, wann und wo sie in die Züge gestiegen sind, kann noch nicht abschließend Auskunft gegeben werden.

   Die strafprozessuale Bearbeitung der Personen dauert an.

Quelle: Bundespolizei

Chemnitz OT Gablenz – Auf mehr als nur auf den (gesuchten) Hund gekommen

Chemnitz OT Gablenz – Auf mehr als nur auf den (gesuchten) Hund gekommen

Chemnitz OT Gablenz – Auf mehr als nur auf den (gesuchten) Hund gekommen/Polizisten entdeckten auch im Bau befindliche Indoor-Anlage, Diebesgut und einen per Haftbefehl gesuchten Mann

 (Ki) Bei einer Nachschau in einem mehrgeschossigen Haus in der Uferstraße kamen Polizisten Anfang dieser Woche nicht nur auf den Hund. Ein solches Tier war der Grund, warum Polizisten in der Nacht zum Montag (3. August 2015) von einem Zeugen in die Uferstraße gerufen worden waren. Der Zeuge hatte beobachtet, wie jemand einen offenbar herrenlosen Hund in das Haus zog und einsperrte.Die Polizisten sahen sich in dem nur teilweise bewohnten Haus um und kamen zu einer in einem der oberen Geschosse gelegenen Wohnung. Dort hinein führte eine vom Treppenhaus aus selbst gelegte Stromleitung. Da sich der Verdacht des Entziehens von elektrischer Energie ergab, verschafften sich die Beamten Zutritt zur Wohnung, in der sie drei Männer, 19, 28 und 29 Jahre alt, antrafen. Diese hatten sich in der nicht vermieteten Wohnung wohnlich eingerichtet.Bei der Inaugenscheinnahme der Räume stießen die Polizisten nicht nur auf vier Cannabispflanzen, knapp einen Meter hoch gewachsen, sondern auch auf eine im Bau befindliche, zeltartige Indoor-Anlage. Das ca. 2 m x 3 m große Konstrukt stand in einem der Zimmer, bereits versehen mit einer Beleuchtungs- sowie Belüftungsanlage. Nun erschloss sich den Beamten auch Sinn und Zweck der illegalen Stromleitung.Nach möglichen Drogen in der Wohnung und dem Haus ging ein daraufhin angeforderter Rauschgiftsuchhund in die Spur, wurde allerdings nicht fündig. In den Räumen stießen die Beamten auf jede Menge Gegenstände, darunter Foto- und Computertechnik, ein Speed-Boot, zwei Fahrräder sowie sechs Fahrradrahmen und -anbauteile und eine Autokennzeichentafel. Die Sachen, insgesamt 52 Positionen auf dem Protokoll, wurden sichergestellt.Nach dieser Entdeckung gingen die Polizisten mit dem 29-Jährigen in seine ebenfalls in diesem Haus befindliche „richtige“ Wohnung, um seine Identität zu überprüfen. In der Wohnung fanden die Polizisten dann den gesuchten Hund, machten aber auch hier eine weitere Entdeckung – einen schlafenden Mann, dessen Personalien die Beamten überprüften. Danach stand fest, dass der 28-Jährige seinen Schlafplatz wechseln muss. Er zog um in eine Justizvollzugsanstalt. Der Mann wurde mit Haftbefehl gesucht, und zwar zur Strafvollstreckung wegen eines Verfahrens wegen Erschleichens von Leistungen.Nunmehr sind die Ermittler seit Tagen u.a. damit beschäftigt, zu prüfen, ob die vielen in der illegalen Wohnung gefundenen Gegenstände aus Straftaten stammen. In drei Fällen waren die Ermittlungen schon erfolgreich. Die zwei Räder, ein Rennrad und ein Mountainbike, wurden am 26. Juni 2015 vor der Sachsenalle bzw. in der Nacht zum14. März 2015 aus einem Keller in der Dorotheenstraße gestohlen. Das Auto-Kennzeichen ist ebenfalls gestohlen worden, und zwar von einem Pkw, der am 3, Juli 2015 in Frankenberg in der Friedrichstraße stand.  Wie die Gegenstände in die Wohnung gekommen sind und ob die drei Männer mit Diebstählen zu tun haben, müssen die Ermittlungen zeigen.Der 29-jährige Wohnungsinhaber bekam zunächst wegen der Pflanzen und der Indoor-Anlage eine Anzeige wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie wegen des Verdachts des Entziehens elektrischer Energie in der illegalen Behausung.Der in der Wohnung des 29-Jährigen gefundene Hund wurde in ein Tierheim gebracht. Dort hat ihn die Besitzerin inzwischen abgeholt.Wegen des Verdachts des Diebstahls wird hingegen nicht nur gegen den 29-Jährigen ermittelt, sondern auch gegen die beiden 19 und 28 Jahre alten „WG-Bewohner“. 

Brand in einer Wohnung

Brand in einer Wohnung

Ort: Leipzig, OT Mockau-Nord, Samuel-Lampel-StraßeZeit: 06.08.2015, 01:25 Uhr

Polizei und Rettungsleitstelle wurden informiert, dass es in einem Mehrfamilienhaus brennen soll. Schnell waren die Einsatzkräfte vor Ort. Die Kameraden der Feuerwehren Nord und Nordost sahen beim Eintreffen, dass es aus einer Wohnung in der 5. Etage stark qualmte. Eine männliche Person saß auf dem Fenstersims, eine weibliche Person schaute aus dem Fenster. Beide riefen um Hilfe.Die Kameraden öffneten ein Sprungkissen und forderten zum Springen auf. Der Mann traute sich und sprang. Trotz mehrmaligen Zuredens sprang die Frau nicht. Die Kameraden drangen in die verschlossene Wohnung ein und brachten sie über das Treppenhaus in Sicherheit. Andere Mieter und Wohnungen waren nicht betroffen, sodass keine Evakuierung stattfinden musste. Während der Arbeiten sperrte die Polizei die Straße komplett. Bei den beiden Personen handelte es sich um die 29-jährige Wohnungsinhaberin und einen 29-jährigen Bekannten. Beide wurden anschließend im Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht und stationär aufgenommen. Sie erlitten Rauchgasvergiftungen. Am heutigen Vormittag nahmen die Brandursachenermittler ihre Arbeit auf. Mit hoher Wahrscheinlichkeit handelte es sich um eine fahrlässige Brandstiftung durch Umgang mit offenem Feuer. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt. (Vo)

Quelle: PD Leipzig

Ermittlungen zu Facebook-Kommentar aufgenommen

Ermittlungen zu Facebook-Kommentar aufgenommen

Nachdem ein Unternehmer aus Bautzen auf einem Facebook-Profil für jedermann öffentlich einsehbar jüngst einen Post eingestellt hatte, wonach nach seiner Ansicht „noch viel zu wenige Asyl-Unterkünfte brennen würden“, ermittelt mittlerweile das Dezernat Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion Görlitz gegen den Mann. Die Ermittlungen gegen den 37-Jährigen werden zum Tatbestand der Volksverhetzung geführt und dauern an.

Öffentliche Äußerungen im Internet, die zum Hass gegen bestimmte Gruppen oder Teile der Bevölkerung aufstacheln oder zu Gewalt- bzw. Willkürmaßnahmen gegen sie auffordern, werden gemäß § 130 StGB als Volksverhetzung mit Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren geahndet.

Entsprechende Äußerungen sind nicht durch Artikel 5 Absatz 1 Grundgesetz, dem Recht auf freie Meinungsäußerung, geschützt.

Quelle: PD Görlitz / Staatsanwaltschaft Görlitz

  

Streit zwischen Asylsuchenden eskalierte in Dresden

Streit zwischen Asylsuchenden eskalierte in Dresden

Zeit:   05.08.2015, 15.30 UhrOrt:    MeißenAm Mittwochnachmittag wurden bei einer Auseinandersetzung in dem derzeit als Erstaufnahmeeinrichtung genutzten Gebäudekomplex an der Herbert-Böhme-Straße zwei Albaner (m/19, m/20) verletzt.Aus bislang unbekannten Gründen gerieten zwei Libyer (m/19, m/24) mit den beiden Albanern in Streit. In der Folge schlug der 19-jährige Libyer mit einem Stuhl auf den19-jährigen Albaner ein und warf das Möbelstück anschließend gegen eine Fensterscheibe. Währenddessen attackierte der 24-jährige Libyer den 20-jährigen Albaner und verletzte ihn.Die eingesetzten Polizeibeamten nahmen die beiden Libyer in Gewahrsam. Der19-Jährige wird sich wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten müssen. Gegen den 24-Jährigen wird wegen Körperverletzung ermittelt. (ir)Quelle: PD Dresden