Plauen/Reichenbach/Klingenthal (ots) – Auch am vergangenen Wochenende stellten Beamte der Bundespolizeiinspektion Klingenthal in verschiedenen Zügen der Strecke Hof-Dresden illegale Migranten fest.

So kontrollierten sie am gestrigen Sonntagmorgen in einem Regionalexpress nahe Reichenbach/V. drei irakische Staatsangehörige.

Die beiden Männer im Alter von 48 und 35 sowie eine Frau im Alter von

36 Jahren konnten keine Dokumente vorweisen, die ihren Aufenthalt in Deutschland legalisiert hätten. Stattdessen wiesen sie sich mit gefälschten Papieren aus und führten zahlreiche weitere davon mit, wie im Rahmen von Durchsuchungsmaßnahmen bei den Personen festgestellt worden ist. Diese Tatsache zog entsprechende Strafanzeigen wegen Urkundenfälschung nach sich. Unabhängig davon wurden die drei nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen noch am selben Tag an die Außenstelle Chemnitz des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) weitergeleitet, da sie in den entsprechenden Vernehmungen ein Schutzersuchen stellten. Genauso verfuhr man mit einer Gruppe von sieben Personen aus Syrien, die am Abend desselben Tages ebenfalls in einem Regionalexpress, der auf der Sachsen-Franken-Magistrale unterwegs war, am oberen Bahnhof in Plauen feststellte. Dabei handelte es sich durchweg um Männer zwischen 17 und 48 Jahren. Am heutigen Vormittag schließlich war es ein 29-jähriger Inder, der ebenfalls in Plauen ohne jegliche Dokumente im Zug kontrolliert wurde und ein Asylbegehren äußerte. Auch er wurde an das BAMF nach Chemnitz überstellt. Alle genannten Feststellungen zu illegaler Migration fügen sich nahtlos in das derzeitige Lagebild der Bundespolizeiinspektion Klingenthal in ihrem Zuständigkeitsbereich ein.

BPOLI DD: Bundespolizei Dresden – 60 illegale Migranten am WochenendeDresden (ots) – Die Bundespolizei Dresden hatte am Wochenende alle Hände voll zu tun – insgesamt 60 illegale Migranten wurden von Freitag bis Sonntag festgestellt. Hauptherkunftsland der Flüchtlinge war erneut Syrien (32 Personen), aber auch Staatsangehörige aus Pakistan (6), Palästina (6), Eritrea (5), Irak (4), Afghanistan (4), Indien (2) und Albanien (1) wurden festgestellt.Die Personen nutzten fast ausschließlich die internationalen Zugverbindungen zwischen Prag und Dresden. Gleichwohl starteten die Schwerpunktzüge mit Masse in Ungarn.Neben Familien, Personengruppen und Einzelreisenden, wurden auch mehrere unbegleitete minderjährige Flüchtlinge festgestellt. Letztere wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen dem Kinder- und Jugendnotdienst der Stadt Dresden zugeführt, der nunmehr die weitere Betreuung durchführt. Alle anderen Personen wurden nach Stellen eines Asylbegehrens und Durchführung der strafprozessualen Bearbeitung an die Zentrale Ausländerbehörde des Landes Sachsen, in Chemnitz, weitergeleitet.

Quelle: Bundespolizei

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