Feldbrand Zwickau Eckersbach

Feldbrand Zwickau Eckersbach

Gegen 17:30 Uhr wurde die Feuer in Zwickau zu einem Feldbrand gerufen. In Eckersbach standen ca. 4000 Quadratmeter in Flammen, Der schwarze Rauch war weithin sichtbar. Mit mehreren Löschfahrzeugen bekämpften die Kameraden das Feuer. Momentan (19:00 Uhr)  dauert der Einsatz noch an.  Ein Mähdrescher hat auch gebrannt. Ob er der Auslöser des Feldbrands war ermittelt derzeit die Polizei. Info der PD Zwickau dazu:Mähdrescher ausgebranntZwickau – (rl) Am späten Dienstagnachmittag wurden Feuerwehr und Polizei zu einem Feldbrand an der Äußeren Dresdener Straße gerufen. Bei Drescharbeiten auf einem Getreidefeld lief das Mähwerk des Mähdreschers heiß. Durch die Hitze fing der Mähdrescher Feuer und brannte aus. Die Flammen griffen auch auf das Feld über, sodass fast 5.000 m² Fläche abbrannten. Der Schaden wird auf mehrere 10.000 Euro geschätzt. Verletzt wurde niemand.

Quelle: Hit-TV.eu

EKSTRÖM SIEGT IM REGEN – FUNKSPRUCH SORGT FÜR HEFTIGE DISKUSSIONEN

EKSTRÖM SIEGT IM REGEN – FUNKSPRUCH SORGT FÜR HEFTIGE DISKUSSIONEN

Überragend – nur so lässt sich die Leistung von Mattias Ekström im Sonntagsrennen auf dem Red Bull Ring zusammenfassen. Unter schwierigsten Bedingungen im strömenden Regen erkämpfte sich der Audi-Pilot nach 34 Runden den Sieg. Für den Schweden, der in Spielberg zuvor noch nie auf Podium stand, lief der Sonntag wie am Schnürchen. Zunächst sicherte sich Ekström in der letzten Runde des Qualifyings die Pole-Position, fuhr im Rennen die schnellste Rennrunde und verteidigte die Führung nach einem packenden Fight mit Gary Paffett. „Ich musste volles Risiko gehen. Ein tolles Duell, ein toller Sieg“, freute sich Ekström, der nach seinem Sieg auch die Führung in der Gesamtwertung übernommen hat. Hinter Paffett komplettierte der Samstagssieger Edoardo Mortara das Podium. So faszinierend der Kampf an der Spitze auch war, das große Thema nach dem Fallen der Zielflagge war ein ganz anderes: Ein Funkspruch an den Audi-Piloten Timo Scheider, der schwere Folgen für den „DTM-Halbzeit-Champion“ Pascal Wehrlein und seinen Markenkollegen Robert Wickens hatte. Das fünfte DTM-Rennwochenende im österreichischen Spielberg besuchten 52.000 Zuschauer.

Eine Szene in der letzten Rennrunde sorgte für Aufregung: Als Robert Wickens den hinter ihm fahrenden Timo Scheider im Audi blockte und Pascal Wehrlein auf diese Weise an beiden auf den sechsten Rang vorbeizog, war die Enttäuschung in der Audi-Box groß. „Timo, schieb ihn raus!“ Eine Anweisung, die deutlich über den Teamfunk zu hören war. Scheider reagierte umgehend und fuhr Wickens ins Heck. Der kleine Kontakt sorgte für eine fatale Kettenreaktion. Der Kanadier rutschte durch die Berührung in den vor ihm fahrenden Wehrlein – beide drehten sich und landeten im Kiesbett. „Das war einfach unfair. Ich verteidige unsere Position und er haut uns beide raus“, ärgerte sich Wickens. „Das war einfach nur eine dreckige Aktion“, sagte ein enttäuschter Wehrlein. Timo Scheider verteidigte seine Aktion: „Ich habe keine Ansage gehört. Robert hat so stark gebremst, dass ich in ihn reingefahren bin. Das war halt Racing auf der Kampflinie. Da passiert so etwas“.

Audi Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich schilderte die Geschehnisse in der Audi-Box zum Zeitpunkt des Funkspruchs wie folgt: „Nach der Aktion von Mercedes habe ich mich so sehr geärgert und gerufen: ‚Schieb ihn raus’. Das war aus den Emotionen heraus und dafür möchte ich mich bei Mercedes entschuldigen. Ich wusste nicht das zu dem Zeitpunkt der Funk offen war.“ Ulrich Fritz, der DTM-Teamchef bei Mercedes-AMG DTM: „Es gehören immer zwei dazu. Einer der den Befehl – der für jeden klar zu hören war – gibt, und einer, der ihn ausführt. Das Ganze hatte mit fairem Rennsport nichts zu tun. So etwas wollen wir in der DTM nicht sehen. Das Überholmanöver zuvor hingegen war hart, aber fair.“

So kontrovers diese Szene auch war – so schön war das Duell an der Spitze. Die langjährigen Weggefährten und Freunde Ekström und Paffett boten über 34 Runden einen tollen Zweikampf. Nachdem das Rennen aufgrund der widrigen Bedingungen hinter dem Safety-Car gestartet wurde, hatten die 24 DTM-Fahrer nach der fünften Runde freie Bahn. Ekström sprintete umgehend davon, legte nach einer Runde bereits 2,6 Sekunden zwischen sich und seinen Markenkollegen Mike Rockenfeller. Als Paffett nach neun Runden an Rockenfeller vorbeizog, hatte Ekström seinen Vorsprung bereits verdoppelt. Paffett arbeitete sich langsam heran, wurde durch die Boxenstopps aber wieder zurückgeworfen. Ekströms Team machte dort einen besseren Job, so dass der Schwede mit 7,6 Sekunden Vorsprung in die 20. Runde ging. Statt die Spitzenposition anzugreifen, sah es zu diesem Zeitpunkt eher danach aus, als ob Paffett seinen Platz gegen den auf Platz drei vorgefahrenen Mortara verteidigen müsste. Der Spanier leistete sich jedoch einen kleinen Ausritt und der Brite gab im Gegenzug mächtig Gas. Bis zu sieben Zehntelsekunden machte er pro Runde auf den Spitzenreiter gut. „Ich dachte, ich krieg ihn noch“, sagte Paffett. Doch näher als auf zwei Sekunden ließ Ekström den Briten nicht herankommen. „Ich bin volle Lotte gefahren, ohne jedoch das letzte Risiko einzugehen. Dieser Kerl hinter mir hat aber alles auf eine Karte gesetzt. Als er auf zwei Sekunden herangekommen war, musste ich dann auch alles riskieren.“ Die Folge: Ekström setzte prompt die schnellste Rennrunde und hielt seinen Kontrahenten bis ins Ziel auf Distanz. „Ein tolles Rennen. Wir haben uns gegenseitig gepusht“, sagte Paffett, der dem Sieger nach der Zieldurchfahrt glücklich in die Arme fiel.

Ebenso erfreut war Mortara, der vor Rockenfeller auf Platz drei fuhr: „Der Sieg am Samstag und heute Platz drei – ein super Wochenende für mich.“ In der Gesamtwertung ist er mit 98 Punkten nun erster Verfolger vom neuen Spitzenreiter Ekström, der 111 Punkte gesammelt hat. Wehrlein rutscht nach seinem unverschuldeten Aus auf den dritten Platz und bleibt bei 94 Punkten. Inwieweit das Ergebnis, insbesondere der sechste Platz von Timo Scheider Bestand haben wird, ist jedoch noch unklar. Der Vorfall in der letzten Runde wird von den Sportkommissaren untersucht.

Vor dem kommenden DTM-Rennwochenende in Moskau, vom 28. bis zum 30. August, sind also noch ein paar Fragen ungeklärt. Zu diesen zählt auch die nach dem Leistungsvermögen von BMW. Die Piloten des Herstellers aus München fuhren nach dem Höhenflug beim vergangenen Rennen in Zandvoort der Musik hinterher und klassierten am Sonntag keinen Fahrer in den Punkten. Motorsportdirektor Jens Marquardt zur mageren Ausbeute in Spielberg: „Das war natürlich nicht das Resultat, das wir uns erhofft hatten. Aber ich davon überzeugt, dass bereits in Moskau wieder alles komplett anders laufen wird.“

Quelle DTM

Störung des öffentlichen Friedens durch Androhen von Straftaten sowie Sachbeschädigung an Asylunterkunft aufgeklärt

Störung des öffentlichen Friedens durch Androhen von Straftaten sowie Sachbeschädigung an Asylunterkunft aufgeklärt

Niesky, Hermann-Klenke-Straße

31.07.2015, 22:46 Uhr und 01.08.2015, 11:29 Uhr – 11:46 Uhr

Binnen drei Tagen hat die Polizei die Störung des öffentlichen Friedens durch Androhen von Straftaten und eine Sachbeschädigung an einer Asylsuchenden-Unterkunft in Niesky aufgeklärt.

Am späten Freitagabend bewarf der damals unbekannte Täter mit kleineren Steinen zwei Fenster des Gebäudes an der Hermann-Klenke-Straße. Verletzt wurde niemand, an den beiden Scheiben entstand ein Schaden von rund 600 Euro.

Am Folgetag begab er sich gegen 11:30 Uhr erneut zu dem Haus und verlangte, dass das Heim unverzüglich geräumt würde. Als ihm dies versagt blieb, beleidigte er das Wachpersonal und drohte mit der Ausübung von mehreren Straftaten.

Das Dezernat Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion Görlitz führte die Ermittlungen gemeinsam mit dem Operativen Abwehrzentrum der sächsischen Polizei. Nach Zeugenhinweisen kamen die Ermittler dem Tatverdächtigen sehr schnell auf die Spur. So soll ein 48-Jähriger aus der Region Niesky für diese Taten verantwortlich sein.

Quelle: PD Görlitz

Finnischer Volksheld: Jari-Matti Latvala gewinnt Rallye-Heimspiel mit Volkswagen

Finnischer Volksheld: Jari-Matti Latvala gewinnt Rallye-Heimspiel mit Volkswagen

  • Rekordfahrt: Latvala/Anttila bei schnellster WM-Rallye aller Zeiten siegreich
  • Volkswagen baut mit Doppelsieg Vorsprung in der Hersteller-WM deutlich aus
  • Ogier/Ingrassia mit erstem Matchball beim kommenden WM-Lauf in Deutschland

Wolfsburg (02. August 2015). Die „Kings of Speed“: Jari-Matti Latvala und sein Beifahrer Miikka Anttila haben mit Volkswagen den schnellsten Rallye-WM-Lauf aller Zeiten gewonnen. Bei ihrem Heimspiel bei der Rallye Finnland, dem achten Saisonlauf zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC), schlugen sie ihre Teamkollegen Sébastien Ogier/Julien Ingrassia (F/F) mit einem Durchschnitt von 125.44 km/h um 13,7 Sekunden und verbesserten sich damit auf die zweite Position der WM-Gesamtwertung. Beim 13. Doppelsieg von Volkswagen seitdem die Marke mit dem Polo R WRC am Start steht, zählen auch Ogier/Ingrassia zu den Gewinnern: Beim kommenden Lauf in Deutschland haben sie den ersten Matchball, den dritten WM-Titel in Folge zu gewinnen. In der Markenwertung baute Volkswagen – auch vor den Augen von Dr. Heinz-Jakob Neußer, Volkswagen Markenvorstand für Technische Entwicklung – seinerseits den Vorsprung auf 116 Punkte aus und hat damit ein komfortables Polster für die fünf ausstehenden Läufe in Deutschland, Australien, Frankreich, Spanien und Großbritannien.Volkswagen hatte in Finnland jedoch auch einen Rückschlag zu verkraften: Auf der fünften von 20 Wertungsprüfungen kamen Andreas Mikkelsen/Ola Fløene (N/N) bei hohem Tempo von der Strecke ab und überschlugen sich mehrfach. Sie entstiegen ihrem Polo R WRC unverletzt, doch der Schaden war zu groß, um ihn vor Ort zu reparieren und unter Rallye-2-Reglement zurückzukehren. Das Chassis, dessen Sicherheitskäfig den enormen Kräften unbeschadet standhielt, wird bereits für die Rallye Australien vorbereitet.Der Sieg.Zweiter Saisonsieg für Latvala/Anttila, ihr dritter gemeinsamer bei der Rallye Finnland war ein Sieg enormer Willenskraft. Nach einem bisher durchwachsenen Rallye-Jahr 2015 rief das Duo ihre stärkste Saisonleistung ab, setzte auf der Hälfte der 20 Wertungsprüfungen die Bestzeit und siegte mit einem für die Rallye Finnland großen Vorsprung vor ihren Teamkollegen. Latvala/Anttila dürfen nach ihrem 14. Karriereerfolg nun getrost als die Spezialisten für extreme Geschwindigkeiten gelten – 2015 in Finnland entschieden sie die schnellste Schotter-, 2014 in Frankreich die schnellste Asphalt-Rallye aller Zeiten für sich. Für Beifahrer Miikka Anttila bildete der WM-Lauf in Finnland den 162. Start seiner Karriere – damit übertraf er sein großes Vorbild Luis Moya, der ebenfalls zum Volkswagen Team zählt und 161 Starts auf dem Konto hat.Die Superlative.125,44 Kilometer in der Stunde – eine höhere Durchschnittsgeschwindigkeit hat es in der Geschichte der Rallye-WM noch nicht gegeben. Die Rallye Finnland übertraf damit ihren eigenen Bestwert aus dem Jahr 2012, als 122,89 km/h erreicht wurden, deutlich. Unter den zehn schnellsten Rallyes aller Zeiten nimmt die Rallye Finnland nun neun Positionen ein – darunter die ersten vier.Das Auto.Der Polo R WRC ist nicht nur „Das Auto.“ der vergangenen zweieinhalb Saisons, sondern auch „Das Auto.“ für hohes Tempo. 29 von 34 möglichen Siegen und 56 von 97 möglichen Podiumsplatzierungen gingen bisher an das World Rally Car aus Wolfsburg. Bei den Tempo-Festivals von Polen und Finnland bleibt der 318 PS starke Allradler weiter ungeschlagen. Dabei geht der Erfolg des Polo R WRC nicht nur auf die fahrerische Klasse und die Ingenieursleistung der Motoren-, sondern auch auf jene der Chassis-Abteilung zurück. Bei den zahlreichen weiten und hohen Sprüngen bei der Rallye Finnland ist das perfekte Zusammenspiel aller Fachbereiche mit den Fahrern gefragt.Die „Ouninpohja“.Sie ist die Ikone der Rallye-WM: die Wertungsprüfung „Ouninpohja“. Im Rundstrecken-Sport gilt die Nürburgring-Nordschleife als größter Herausforderung für Mensch und Material, im Rallye-Sport ist es diese Vollgas-Prüfung durch die finnischen Wälder rund um Jyväskylä. Jari-Matti Latvala und Miikka Anntila sorgten bei der 2015er-Ausgabe für eine Vorentscheidung. Mit der 400. WP-Bestzeit für „JML“ übernahmen sie die Führung und setzten mit 132,18 km/h obendrein den Tempo-Rekord auf der 2015 absolvierten Variante.Die „Myhinpää“.Nicht weniger als die schnellste Powerstage aller Zeiten – mit 135,25 km/h ging „Myhinpää“ an Sébastien Ogier und Julien Ingrassia – und damit die Extra-Punkte 123, 124 und 125 für Volkswagen Fahrer seit 2013. Weitere zwei Zähler steuerten Jari-Matti Latvala und Miikka Anttila bei – und erhöhten dieses Konto, in dem Volkswagen einsame Spitze ist, auf insgesamt 127. Für Ogier/Ingrassia war es der 23. Powerstage-Erfolg der Karriere, für Volkswagen der insgesamt 26.Die Meisterschaft.Die großen Gewinner der Rallye Finnland waren neben Latvala/Anttila auch die WM-Führenden Sébastien Ogier und Julien Ingrassia. Die Doppelweltmeister liegen vor dem Volkswagen Heimspiel in Deutschland mit 89 Punkten Vorsprung in Führung und haben damit in Trier einen ersten Matchball. Nur noch acht Fahrer/Beifahrer-Duos können den dritten Titelgewinn rechnerisch verhindern. Die besten Chancen haben dazu die neuen WM-Zweiten Jari-Matti Latvala/Miikka Anttila, die WM-Dritten Mads Østberg/Jonas Andersson (N/S, Citroën, 98 Punkte zurück), die WM-Vierten Andreas Mikkelsen/Ola Fløene (99 Punkte zurück) sowie die WM-Fünften Thierry Neuville/Nicolas Gilsoul (B/B, Hyundai, 112 Punkte zurück).Stimmen, 03. Tag Rallye FinnlandSébastien Ogier, Volkswagen Polo R WRC #1„Es war ein unglaubliches Duell, ich denke wir haben den Fans eine große Show geboten. Gratulation an Jari-Matti und Miikka. Sie haben das gesamte Wochenende eine bärenstarke Leistung gezeigt. Ich habe vor der Rallye gesagt, dass Jari-Matti bei seiner Heim-Rallye der Mann sein wird, den es zu schlagen gilt. Julien und ich haben wie immer alles gegeben, aber wie im Vorjahr waren beide hier in Finnland nicht zu packen. Ich bin trotzdem mehr als zufrieden mit dem zweiten Platz, denn wir haben unseren Vorsprung in der WM-Wertung weiter ausgebaut. Unabhängig vom guten zweiten Platz, war die Rallye Finnland einmal mehr ein großartiges Erlebnis. Nirgendwo verspürst Du als Fahrer mehr Glück und Adrenalin als auf den superschnellen Prüfungen durch die finnischen Wälder.“Jari-Matti Latvala, Volkswagen Polo R WRC #2„Ich kann gar nicht sagen, wie glücklich ich bin! Meine Motivation vor dieser Rallye und mein Willen sie auch zu gewinnen waren immens.  Nach all dem Auf und Ab in dieser Saison bedeutet uns dieser Sieg umso mehr. Ich danke dem ganzen Team für die tolle Arbeit, auch in den Phasen in denen es nicht so lief haben sie immer an mich geglaubt. Heute war es die zu erwartende Achterbahn und ein perfektes Finale für die Rallye Finnland 2015. Vielen Dank auch an die Fans für die Unterstützung im Servicepark und an der Strecke. Jetzt will ich diesen Moment einfach nur genießen!“Andreas Mikkelsen, Volkswagen Polo R WRC #9„Wir hatten uns für die Rallye Finnland viel vorgenommen und wollten vor allem unseren zweiten Platz in der WM verteidigen, möglichst sogar ausbauen. Doch leider war es nicht unsere Rallye und wir sind vorzeitig ausgeschieden. Auf der fünften Prüfung war mein Aufschrieb etwas zu optimistisch. In einer langgezogenen Linkskurve mit einer leichten Kuppe, die bei perfekten Bedingungen voll geht, habe ich gelupft. Doch das war nicht genug. Uns ist die Straße ausgegangen und wir haben uns mehrfach überschlagen. Glücklicherweise ist der Polo R WRC ein sehr stabiles Auto und uns ist nichts Ernstes passiert. Die Enttäuschung ist natürlich groß, dass der Schaden zu groß war, um ihn hier vor Ort reparieren zu können. Unser Blick geht nach vorn und unsere volle Konzentration ist nun auf das Volkswagen Heimspiel in Deutschland gerichtet.“Jost Capito, Volkswagen Motorsport-Direktor„Was für eine fantastische Rallye von Jari-Matti Latvala, Miikka Anttila, Sébastien Ogier und Julien Ingrassia. Sie waren eine Klasse für sich. Jari-Matti und Miikka sind jetzt ohne jeden Zweifel die ‚Kings of Speed‘, denn ein höheres Tempo hat bisher weder auf Asphalt noch auf Schotter jemand bewiesen. Sébastien Ogier und Julien Ingrassia haben beim kommenden Lauf in Deutschland den ersten WM-Matchball. Wer die beiden kennt, der weiß, dass sie nicht gern Zweite sind und alles geben werden, auch in Deutschland vorn zu sein. Auch wenn Andreas Mikkelsen und Ola Fløene nach einem Unfall am Freitag frühzeitig aufgeben mussten, sind wir extrem zufrieden. Wir bleiben in Finnland ungeschlagen – bei der schnellsten Rallye im Kalender.“Und da war dann noch …… das Treffen der „Dakar“-Sieger. Denn das Team von Kamaz, 2015 zum 15. Mal siegreich in der Lkw-Wertung der Wüsten-Rallye, stattete Volkswagen bei der Rallye Finnland einen Besuch ab und verbrachte einen Abend mit Motorsport-Direktor Jost Capito, der 1985 in der Lkw-Wertung der „Dakar“ gemeinsam mit seinem Vater erfolgreich war.

FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC),Rallye Finnland – Endergebnis
1. Jari-Matti Latvala/Miikka Anttila (FIN/FIN), Volkswagen 2:33.03,8 Std.
2. Sébastien Ogier/Julien Ingrassia (F/F), Volkswagen + 13,7 Sek.
3. Mads Østberg/Jonas Andersson (N/S), Citroën + 1.36,8 Min.
4. Thierry Neuville/Nicolas Gilsoul (B/B), Hyundai + 3.58,7 Min.
5. Ott Tänak/Raigo Mõlder (EST/EST), Ford + 4.29,3 Min.
6. Juho Hänninen/Tomi Tuominen (FIN/FIN), Ford + 4.44,3 Min.
7. Martin Prokop/Jan Tománek (CZ/CZ), Ford + 6.20,3 Min.
8. Esapekka Lappi/Janne Ferm (FIN/FIN), Škoda + 7.11,2 Min.
9. Pontus Tidemand/Emil Axelsson (S/S), Škoda + 8.52,2 Min.
10. Lorenzo Bertelli/Lorenzo Granai (I/I), Ford + 9.37,4 Min.
FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC),Rallye Finnland – Ergebnis Power Stage
1. Sébastien Ogier/Julien Ingrassia (F/F), Volkswagen 6.16,1 Min.
2. Jari-Matti Latvala/Miikka Anttila (FIN/FIN), Volkswagen + 0,4 Sek.
3. Kris Meeke/Paul Nagle (GB/IRL), Citroën + 2,9 Sek.
FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC), PunkteständeFahrer-Wertung
Punkte
1. Sébastien Ogier 182
2. Jari-Matti Latvala 93
3. Mads Østberg 84
4. Andreas Mikkelsen 83
5. Thierry Neuville 70
6. Kris Meeke 54
7. Elfyn Evans 53
8. Ott Tänak 50
9. Hayden Paddon 44
10. Dani Sordo 39
Hersteller-Wertung
Punkte
1. Volkswagen Motorsport 257
2. Citroën Total Abu Dhabi WRT 141
3. Hyundai Motorsport 139
4. M-Sport 126
5. Volkswagen Motorsport II 49
6. Hyundai Motorsport N 43
7. Jipocar Czech National Team 43
8. FWRT 9

FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC),Rallye Finnland – Ergebnisüberblick
Donnerstag,30. Juli 2015 km #1Ogier/Ingrassia #2Latvala/Anttila #9Mikkelsen/Fløene
WP 01 Harju 1 02,27 P01 P05(+ 1,6 Sek.) P03(+ 0,8 Sek.)
Gesamtwertung P01 P05(+ 1,6 Sek.) P03(+ 0,8 Sek.)
Freitag,31. Juli 2015 km #1Ogier/Ingrassia #2Latvala/Anttila #9Mikkelsen/Fløene
WP 02 Pihlajakoski 1 14,51 P04(+ 1,9 Sek.) P01 P08(+ 9,2 Sek.)
WP 03 Päijälä 1 23,56 P01 P04(+ 4,7 Sek.) P08(+ 11,4 Sek.)
WP 04 Ouninpohja 1 34,39 P01 P02(+ 0,4 Sek.) P06(+ 16,4 Sek.)
WP 05 Himos 1 05,62 P01 P02(+ 0,5 Sek.) Ausfall
WP 06 Pihlajakoski 2 14,51 P02(+ 0,7 Sek.) P01
WP 07 Päijälä 2 23,56 P03(+ 4,3 Sek.) P02(+ 3,0 Sek.)
WP 08 Ouninpohja 2 34,39 P02(+ 5,4 Sek.) P01
WP 09 Himos 2 05,62 P02(+ 1,0 Sek.) P01
WP 10 Harju 2 02,27 P01 P02(+ 0,5 Sek.)
Gesamtwertung P02(+ 2,6 Sek.) P01 Ausfall
Samstag,01. August 2015 km #1Ogier/Ingrassia #2Latvala/Anttila #9Mikkelsen/Fløene
WP 11 Mökkiperä 1 13,84 P04(+ 3,4 Sek.) P01
WP 12 Jukojärvi 1 21,14 P01 P02(+ 3,9 Sek.)
WP 13 Surkee 1 14,95 P01 P02(+ 0,1 Sek.)
WP 14 Horkka 1 15,59 P02(+ 1,0 Sek.) P01
WP 15 Mökkiperä 2 13,84 P01 P02(+ 0,1 Sek.)
WP 16 Jukojärvi 2 21,14 P02(+ 3,3 Sek.) P01
WP 17 Surkee 2 14,95 P02(+ 5,2 Sek.) P01
WP 18 Horkka 2 15,59 P02(+ 1,8 Sek.) P01
Gesamtwertung P02(+ 13,2 Sek.) P01 Ausfall
Sonntag,02. August 2015 km #1Ogier/Ingrassia #2Latvala/Anttila #9Mikkelsen/Fløene
WP 19 Myhinpäa 1 14,13 P02(+ 0,9 Sek.) P01
WP 20P Myhinpäa 2 14,13 P01 P02(+ 0,4 Sek.)
Gesamtwertung P02(+ 13,7 Sek.) P01 Ausfall

Quelle: Volkswagen Motorsport

Chemnitz OT Sonnenberg – Welch ein Hundeleben! Polizei ermittelt wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz

Chemnitz OT Sonnenberg – Welch ein Hundeleben! Polizei ermittelt wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz

(Ki) Das war für Polizisten am 4. Juli 2015 ein trauriger Anblick. Im Hinterhof des Hauses Augustusburger Straße 175 saß ein vierbeiniges Häufchen Elend. Eine Zeugin (47) hatte gegen 9 Uhr eine vermutlich ausgesetzte, nicht angeleinte Mischlingshündin gefunden. Das übel riechende Tier war sehr abgemagert, konnte sich vor Schwäche kaum auf den Beinen halten und brach später beim Laufen mehrfach zusammen. Auf dem dunkelbraunen, gefleckten Fell waren Flechten, die Zehenkrallen überlang. Der Hund trug ein mit Nieten besetztes Lederhalsband und eine rote Stoffleine. Am Halsband befanden sich weder Steuermarke noch Namensschild. Das von den Polizisten mitgebrachte Futter verschlang das Tier sofort, die Wasseraufnahme hingegen wurde verweigert. Das Fundtier wurde in ein Tierheim gebracht. Dort musste die Hündin jedoch eingeschläfert werden. Wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz laufen nun die Ermittlungen. Im Zuge derer konnte bis jetzt nicht der Halter des Hundes ausfindig gemacht werden. Deshalb setzt die Polizei nun auf die Hilfe der Bevölkerung. Wer kennt eine Person, die bis zum 4. Juli 2015 einen solchen Hund besessen hat? Wer hat am 4. Juli 2015 oder davor etwas beobachtet, das mit dem scheinbaren Aussetzen des Tieres zusammenhängen könnte. Wer hat Personen und/oder Fahrzeuge am Haus Augustusburger Straße 175 bemerkt und kann dazu nähere Hinweise geben? Unter Tel. 0371 387-495808 nimmt die Polizeidirektion Chemnitz Hinweise entgegen.

Quelle: PD Chemnitz