Mehrfach versuchter Trickbetrug in Leipzig

Mehrfach versuchter Trickbetrug in Leipzig

Anrufer wollte Frau hereinlegenOrt: Leipzig-Kleinzschocher, Nikolaj-Rumjanzew-StraßeZeit: 28.07.2015, gegen 12:30 UhrZur gestrigen Mittagszeit meldete sich ein Anrufer, der sich als Mitarbeiter der Verbraucherschutzzentrale vorstellte, bei einer 78-Jährigen. Er fragte die Frau, ob sie sich an ein Gewinnspiel erinnern könne, dass ihre damalige Kündigung unwirksam sei und jetzt gegen sie ein Pfändungsbeschluss vorliege. Anschließend kündigte er der Frau das Telefon eines Rechtsanwaltes an und sie solle ihm das von ihm angegebene Aktenzeichen angeben. Etwa eine Stunde später rief der angekündigte „Rechtsanwalt“ aus Frankfurt/Main an. Dieser versuchte, der 78-jährigen Seniorin glaubhaft zu machen, dass gegen sie ein Vollstreckungs- und Pfändungsbeschluss vorliegen und dieser ihrer kontoführenden Stelle mitgeteilt werden würde. Damit wäre ihr Konto dort gesperrt und das Guthaben gepfändet. Danach gefragt, gab die Frau den Betrag auf ihrem Konto an. Um dieses Wissen reicher, ließ der Anrufer „die Katze aus dem Sack“ und sagte der Frau, dass sie sofort ihre gesamten Ersparnisse abheben und zu Hause deponieren solle. Er schrieb ihr auch vor, wie und wo sie es hinlegen und bei der Bank angeben solle, ihr Erbe aufzuteilen. Daraufhin rief das Opfer bei ihrer kontoführenden Stelle an und kündigte die Abhebung ihres Geldes an. Doch wenig später kamen der Rentnerin Zweifel. So vertraute sie sich kurzerhand einem Verwandten an, der ihr sofort nach der Schilderung des gesamten Sachverhaltes riet, die Polizei einzuschalten. Die ältere Dame folgte dem Rat und erstattete Anzeige. So blieb ihr ein größerer Schaden erspart. Kripobeamte haben ihre Ermittlungen wegen Betrug aufgenommen. (Hö)Enkeltrick – Anrufer verlangte 12.000 EuroOrt: Delitzsch, OT SchenkenbergZeit: 28.07.2015, gegen 14:30 UhrGestern Nachmittag klingelte das Telefon bei einer 69-Jährigen. Am anderen Ende meldete sich ihr „Neffe“. Er gab an, dringend 12.000 Euro für ein ersteigertes Auto zu benötigen. Die Frau erwiderte, dass sie nur eine kleinere Summe zu Hause habe, den Rest abheben müsse. Beide vereinbarten einen Termin zur Geldübergabe für den späten Nachmittag. Er rief dann noch mehrmals an und erkundigte sich, ob noch Goldmünzen, Goldbarren oder Schmuck in unserem Besitz sind. Doch die 69-Jährige ließ sich darauf nicht ein. So sagte der angeblich Verwandte, dass er dann die vereinbarte Summe in wenigen Minuten abholen würde. Er erschien jedoch nicht. Die Frau erstattete Anzeige. Kripobeamte ermitteln wegen Betrug. (Hö)

Beamte der Fahrradstaffel stellen Räuber

Beamte der Fahrradstaffel stellen Räuber

Ort: Leipzig, OT Neustadt-Neuschönfeld, KonstantinstraßeZeit: 28.07.2015, 19:45 UhrDass die Kollegen der Fahrradstaffel nicht nur ein Augenmerk auf die Radfahrer und die anderen Verkehrsteilnehmer haben, bewiesen sie am gestrigen Abend eindrucksvoll. Drei Beamte der Fahrradstaffel fuhren die Konstantinstraße entlang, als sie plötzlich Hilferufe vernahmen. Kurze Zeit später sahen sie zwei sich gegenüber stehende Männer. Der eine versuchte, dem anderen die Gürteltasche zu entreißen. Als der Täter die Beamten auf dem Fahrrad sah, schmiss er die bereits ergatterte Gürteltasche auf die Wiese am Otto-Runki-Platz und rannte in vollem Sprint über den Platz in Richtung Eisenbahnstraße/Neustädter Straße. Die Beamten verfolgten den Täter auf ihren Fahrrädern. An der Straßenbaustelle Eisenbahnstraße musste die Verfolgung unterbrochen werden, da sich auf der Straße ein großer Graben befand. Zwei der Beamten sprangen von ihren Fahrrädern und verfolgten den Seite 2 von 4Täter. Der dritte fuhr mit seinem Fahrrad einige Meter weiter über eine Fußgängerfurt. Der Täter hatte nun sichtbar konditionelle Probleme und sich einen schweren „Parcours“ ausgesucht. Er versuchte, durch die Baustelle über metallene Absperrgitter zu flüchten. Dabei verhakte er sich im Metallgitter und stürzte auf den Asphalt. Zwei Gitter riss er mit sich, die ihm auf den Rücken fielen. Die Flucht war beendet. Die sportlich durchtrainierten Beamten der Fahrradstafel „sammelten“ den Täter ein. Bei der anschließenden Durchsuchung wurden noch betäubungsmittelähnliche Substanzen aufgefunden und beschlagnahmt. Es handelte sich um einen 26-Jährigen, der der Polizei schon des öfteren über den Weg lief. Für die weiteren polizeilichen Maßnahmen wurde der 26-Jährige mit in das Revier genommen. Zuvor wurde er in ein Krankenhaus gebracht, da er sich bei der Flucht verletzt hatte.Jetzt hat die Polizei nur noch ein Problem! Der Geschädigte, dem die Gürteltasche entwendet wurde, war nicht mehr am Ort. Zur Personenbeschreibung kann folgendes gesagt werden:- ca. 175 cm groß- schlanke Gestalt- dunkelblonde/braune halblange Haare- weißes T-Shirt- dunkelgraue/schwarze Hose.Die Kriminalpolizei sucht nun dringend den Geschädigten. Er wird gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden. (Vo)

Quelle: PD Leipzig

26-Jähriger bei Auseinandersetzung unter Asylbewerbern verletzt

26-Jähriger bei Auseinandersetzung unter Asylbewerbern verletzt

Zeit:   29.07.2015, gegen 05.00 UhrOrt:    GroßenhainIn den heutigen frühen Morgenstunden kam es in einem Wohnheim an der Kupferbergstraße zu einer Auseinandersetzung, bei der ein 26-Jähriger Mann aus Syrien verletzt wurde. Der Angreifer, ein 36-jähriger Tunesier, wurde vorläufig festgenommen.Der 36-Jährige war bereits in der Nacht wegen übermäßigem Lärm aufgefallen. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte er am Morgen den Feuermelder im Heim ausgelöst. Als ihn drei Heimbewohner (26/28/28) daraufhin auf sein Handeln ansprachen, verletzte er unvermittelt den 26-Jährigen mit einem Messer. Die drei Männer konnten sich zunächst in Sicherheit bringen. Der 26-Jährige wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht.Alarmierte Polizeibeamte stellten den 36-Jährigen in seinem Zimmer fest. Als die Beamten ihn ansprachen hielt er ein Messer in der Hand. Erst nach mehrfachen Aufforderungen legte er es bei Seite. Die Polizisten nahmen ihn vorläufig fest und stellten das Messer sicher. Da er unter Alkoholeinfluss stand (Atemalkoholwert: 1,58 Promille), veranlassten die Beamten eine Blutentnahme.Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung sowie Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte aufgenommen. (ju)

Quelle: PD Dresden

Le-Mans-Sieger Porsche 919 Hybrid beim Test in der Eifel

Le-Mans-Sieger Porsche 919 Hybrid beim Test in der Eifel

Stuttgart. Ein Zweitagestest auf dem Nürburgring bot einen Vorgeschmack auf den vierten Lauf zur FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) am 30. August. Das Porsche Team testete am Montag und Dienstag mit einem Porsche 919 Hybrid zusammen mit 19 weiteren WEC-Teilnehmern auf der 5,137 Kilometer langen Strecke. Es war der erste Einsatz des Prototypen seit dem umjubelten Gesamtsieg am 14. Juni beim berühmten 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Am Steuer des Testwagens wechselten sich am Montag die Werksfahrer Timo Bernhard (D) und Brendon Hartley (NZ) sowie am Dienstag Romain Dumas (F) und Marc Lieb (D) ab. Gemeinsam legte das Quartett 1.275 Kilometer zurück.

Teamchef Andreas Seidl sagte: „Es war ein guter Test für uns. Wir haben ein paar neue Komponenten testen und uns auf das Sechsstundenrennen Ende August vorbereiten können. Weil der Nürburgring neu im WEC-Kalender ist, hatten wir bislang keine Daten, auf die wir zugreifen konnten. Auch für die Fahrer war diese Erfahrung wichtig. Wir haben an der Fahrwerksabstimmung und am Hybridmanagement für diesen Kurs gearbeitet. Auch das Fahren im Regen am Montag hat uns wertvolle Erkenntnisse geliefert. Wir freuen uns sehr, dass die WEC 2015 nun auch einen Auftritt in Deutschland hat. Schließlich ist dies die Heimat der schnellsten WEC-Fahrzeuge, und Porsche hat eine sehr enge Verbindung zum Nürburgring – sowohl durch eine lange Tradition von Sportwagenerfolgen als auch durch die anhaltende Bedeutung als Erprobungsstrecke für Straßenfahrzeuge.“Nach drei von acht Läufen führt Porsche mit 140 Punkten in der Herstellerwertung der Weltmeisterschaft vor Audi (124) und Toyota (71).

Quelle: Porsche Motorsport

52-Jähriger durch Schuss verletzt – Tatverdächtiger in Haft

52-Jähriger durch Schuss verletzt – Tatverdächtiger in Haft

Zeit:   27.07.2015, 03.20 UhrOrt:    HeidenauDie Dresdner Polizei ermittelt seit Montag wegen des Verdachts des versuchten Totschlages zum Nachteil eines 52-Jährigen. Gestern Abend stellte sich der Tatverdächtige (53) der Polizei.In der Nacht zum Montag war es auf einer Freifläche an der Thomas-Mann-Straße zu einer Auseinandersetzung zwischen den Männern gekommen. Dabei hatte der 52-Jährige eine Schussverletzung erlitten. (siehe auch Medieninformation 290/2015 der PD Dresden vom 27.07.2015).Dienstagabend stellte sich der mutmaßliche Tatverdächtige, ein 53-jähriger Mann, selbst bei der Polizei. Er war gegen 21.00 Uhr im Polizeirevier Dresden-Mitte erschienen. Er wurde vorläufig festgenommen.Der Geschädigte befindet sich immer noch im Krankenhaus und konnte noch nicht von der Kriminalpolizei vernommen werden.Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dresden wurde der 53-Jährige am Nachmittag einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl und setzte ihn in Vollzug.Die Ermittlungen der Kriminalpolizei, insbesondere zu den genauen Tatumständen sowie zum Hintergrund der Auseinandersetzung, dauern an. (ju)Quelle: PD Dresden