Pirna, Altenberg (ots) – Die Bundespolizeiinspektion Berggießhübel stellte am Dienstag, den 28. Juli 2015 insgesamt 17 Personen fest, die kurz zuvor unerlaubt ins Bundesgebiet eingereist waren.

   Gegen 08:00 Uhr erhielt die Bundespolizei durch einen Bürgerhinweis Kenntnis über eine größere Personengruppe auf der Bundesstraße 170 im Bereich Altenberg. Die Beamten der Bundespolizei konnten daraufhin 15 Personen feststellen, welche sich unerlaubt im Bundesgebiet aufhielten, da sie nicht über die notwendigen aufenthaltslegitimierenden Dokumente verfügten. Die Personengruppe bestand aus insgesamt zehn afghanischen und fünf iranischen Staatsangehörigen. Nach ersten polizeilichen Erkenntnissen wurden die Personen vermutlich durch einen oder mehrere Schleuser ins Bundesgebiet verbracht.

   Etwa zeitgleich, gegen 08:20 Uhr stellten die Beamten der Bundespolizei in einem grenzüberschreitenden Linienbus zwei syrische Staatsangehörige fest, welche ebenfalls keine aufenthaltslegitimierenden Dokumente vorweisen konnten.

   Alle Personen wurden zur polizeilichen Sachbearbeitung in die Räumlichkeiten der hiesigen  Dienststelle verbracht. Diese werden voraussichtlich nach Abschluss der polizeilichen Sachbearbeitung an die zuständige Ausländerbehörde weitergeleitet, da es sich nach derzeitigem Stand, bei allen Personen um Flüchtlinge aus Kriegs- und Krisenregionen handelt.

   Die jetzt eingeleiteten Ermittlungen richten sich insbesondere gegen die Schleuser.

   Die die polizeiliche Sachbearbeitung dauert derzeitig noch an.

Quelle: Bundespolizei

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