BPOLI DD: Anhaltend hoher Migrationsdruck – 75 Flüchtlinge aus 12 Nationen in 7 Tagen

   Dresden (ots) – In den letzten 7 Tagen wurden durch Einsatzkräfte der Bundespolizei Dresden insgesamt – 75 – illegale Migranten festgestellt. Die Hauptherkunftsländer waren Afghanistan (30 Personen), Pakistan (14 Personen) und Syrien (11 Personen). Weiterhin wurden Personen aus Ägypten, Bangladesch, Iran, Irak, Marokko, Myanmar, Serbien, Sudan und dem Kosovo festgestellt. Es wurden sowohl Familien, Gruppen als auch allein reisende Personen festgestellt. Zum Großteil wurden die Personen auf den internationalen Einreisezügen, aus der Tschechischen Republik kommend, festgestellt. Ein weiterer Schwerpunkt der Feststellung ist der Hauptbahnhof Dresden unmittelbar.

   Ein afghanischer Staatsangehöriger versuchte unter Vortäuschung einer falschen Identität in die Bundesrepublik einzureisen, indem er die AOK-Karte eines Landmannes vorzeigte. Der Versuch scheiterte jedoch an den besonders geschulten Einsatzkräften.

   Ein serbischer Staatsangehöriger versuchte unter Vorlage eines total gefälschten slowenischen Reisepasses nach Deutschland zu gelangen. Auch hier fielen den Einsatzkräften Unregelmäßigen auf. Im Nachgang wurde bei der Person sogar noch eine gefälschte rumänische Identitätskarte aufgefunden. Da die Person ohne unmittelbaren Bezug zum Grenzübertritt festgestellt wurde, werden die weiteren Schritte durch die Landespolizei bzw. die Ausländerbehörde Dresden getroffen.

   Alle anderen Personen möchten in der Bundesrepublik Deutschland einen Asylantrag stellen und wurden deshalb nach Abschluss der strafprozessualen Maßnahmen an die Zentrale Ausländerbehörde des Landes Sachsen, nach Chemnitz weitergeleitet.

BPOLI KLT: Illegale Migration in Regionalzügen

   Plauen/Zwickau/Klingenthal (ots) – Am vergangenen Wochenende kam es im Bereich der Bundespolizeiinspektion Klingenthal wiederholt zu einer Vielzahl von  Feststellungen  unerlaubt eingereister Personen.

Dabei handelte es sich um insgesamt 19 Personen. Bei einem Mann sind Ermittlungen wegen des  Verdachts des Einschleusens von Ausländern eingeleitet worden.

   Schwerpunkt waren auch dieses Mal die Regionalzüge der Eisenbahnstrecke aus  Hof  in Richtung Dresden. Dies ist darauf begründet, dass  die Personen zum großen Teil aus Richtung Österreich in die Bundesrepublik Deutschland einreisen und von dort weiter über München in das  Bundesgebiet reisen wollen.

   Bei den festgestellten Personen handelte es hauptsächlich um syrische Staatsangehörige sowie um Bürger aus dem Irak, Eritrea und Pakistan. Allen Personen sind an die zuständige Zentrale Ausländerbehörde in Chemnitz zur weiteren Bearbeitung verwiesen worden.

   Bei Kontrollen haben die Bundespolizisten auch sieben ausländische Jugendlichen und Heranwachsenden festgestellt, welche sich bereits im Asylverfahren befinden, sich jedoch der Aufsicht durch das zuständige Jugendamt entzogen hatten. Diese wurden an die zuständigen Behörden des Freistaates Bayern übergeben.

Quelle: Bundespolizei

Share This

Teile diesen Beitrag

Teile diesen Beitrag mit deinen Freunden!